15 neue Projekte mit ORF-Kinoförderung

28. Juli 2010 16:02
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    Foto: apa/herbert neubauer

    2011 in Ihrem Lichtspieltheater: Anna F., hier beim WuK-Auftritt im April

Darunter Karl Markovics Regiedebüt, die "Ute Bock"-Fortsetzung mit Josef Hader und das Leinwanddebüt von Sängerin Anna F.

Wien - Der ORF unterstützt 15 neue Kinofilmprojekte, darunter sechs Spielfilme, acht Dokumentarfilme und einen Experimentalfilm, wurde am Mittwoch in einer Aussendung mitgeteilt. Bei der 144. Sitzung der gemeinsamen Kommission von ORF und dem Österreichischen Filminstitut wurden 2,031 Mio. Euro an Herstellungs- und Innovationsförderung im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens beschlossen.

  • Unter den geförderten Spielfilmprojekten findet sich etwa "Atmen" (epo-film), das Regiedebüt von Karl Markovics. Der Schauspieler ("Die Fälscher") hat auch das Drehbuch zur Geschichte verfasst, in der ein wegen Totschlags verurteilter 19-Jähriger nach seiner Haftentlassung einen Job bei der Wiener Bestattung findet.
  • "Kinderszenen" (Wega Film) wiederum erzählt von dem jungen, erfolglosen Musiker Tommy; Regie führt Henning Backhaus, ein Student Michael Hanekes an der Wiener Filmakademie.
  • In Dito Tsintsadzes Film "Invasion" (Wildart Film mit Pallas Film, München) ist die österreichische Sängerin Anna F. erstmals in einer Kinorolle zu sehen.
  • Ebenfalls Fördergelder zugesprochen wurden Gabriel Barylli, der mit "Mhm ... Aha ... Soso ..." (Novotny & Novotny Film) sein Theaterstück "Ohio - Wieso?!" auf die Leinwand bringt.
  • Real- und Dokuszenen mischt "Die verrückte Welt der Ute Bock" (Allahyari Filmproduktion) von Houchang Allahyari, bei der für nachgestellte Szenen unter anderem Josef Hader, Karl Markovics und Roland Düringer als "ehrenamtliche" Schauspieler gewonnen wurden.
  • In dem Realszenen und Tricksequenzen vereinenden Kinderfilm "Yoko" ist Tobias Moretti als Großwildjäger zu sehen (Regie: Franziska Buch; DOR Film mit Partnern).
  • Als weiterer Kinderfilm wird die österreichisch-kroatische Koproduktion "Die kleine Zigeunerhexe" (Knut Ogris Film mit Formula FILM, Zagreb) von Tomislav Zaya unterstützt.

Dokumentarfilmprojekte sind unter anderem "Die globale Stadt" von Ulrike Gladik über einen Österreicher als europäischer Player in der Immobilienbranche; "Spring" von Mathias Stein über Jugendliche im Spannungsfeld zwischen Schule, Familie und Gesellschaft (Novotny & Novotny) und "Top 15" von Eva Eckert (Nikolas Geyrhalter Film), die anhand von Wohnungsdelogierungen und Räumungen versteckte Armut sichtbar macht.

Weitere Dokumentarfilme, die Förderungen erhalten, sind "What Happiness Is" von Harald Friedl, "Oh, Yeah, She Performs!" von Mirjam Unger, "Leben" von Ruth Mader und "Mein juristischer Vater" von Paul Julien Robert. Und auch ein experimenteller Kurzspielfilm erhält ORF-Förderung: "Apnoe" von Harald Hund über das Leben einer Familie unter Wasser. (APA)

 

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10 Postings
Kendall Von Tharn
02.08.2010 07:45

anna f...wäre doch was für magma, auch der name ist ja vielversprechend

Ziemlich leichter Stessa
29.07.2010 03:39

Gibts nicht genug junge hoffnungsvolle Schauspieler, dass man auf Musiker(innen) (Anna Eff) zurückgreifen muss? Erstaunt mich in Ö immer wieder - wenns einer einmal in irgendeinem Bereich auf Seitenblicke-Niveau geschafft hat, wird er einem plötzlich in allen Medien um die Ohren gehauen. Wann kommt das Videospiel?

THE MGT.
29.07.2010 12:54

Wie viele Filme werden in Ö. gedreht? Wieviele (Frauen-)Rollen gibt's darin? Und Sie meinen diese böse Anna würde hier den österr. Nachwuchsschauspielerinnen die Zukunft rauben?

Abgesehen davon, dass singende SchauspielerInnen bzw. schauspielernde SängerInnen ja nicht gerade was Neues sind (eigentlich gibt's die seit es den Tonfilm gibt), hab ich den Eindruck Sie treibt weniger die Sorge um Jungschauspielerinnen um, als vielmehr - weshalb auch immer - Ihre Abneigung dieser einen ganz bestimmten gegenüber.

Ziemlich leichter Stessa
29.07.2010 20:16

"hab ich den Eindruck Sie treibt weniger die Sorge um Jungschauspielerinnen um, als vielmehr - weshalb auch immer - Ihre Abneigung dieser einen ganz bestimmten gegenüber"

Falscher Eindruck. Und ob es schauspielernde Musiker et vice versa was Neues sind, ist für mein Dafürhalten nicht relevant. Es geht ausschließlich um - das, was ich im Originalposting schon zu vermitteln versucht habe.

THE MGT.
30.07.2010 11:33
Sorry, ich sehe das Problem (immer noch) nicht.

Sie ist als Sängerin seit ca. 1 Jahr recht bekannt. Ist es das, was Sie mit "Seitenblicke-Niveau" meinen (war sie überhaupt in den SB)? Wieso soll diese Bekanntheit nun ein Ausschlusskriterium für andere Tätigkeiten sein?

Ihr Originalposting ist trotz seiner Kürze leider so voll Polemik ("Anna Eff", was stört Sie an "F."? "wenns einer [...] auf Seitenblicke-Niveau geschafft hat, wird er einem plötzlich in allen Medien um die Ohren gehauen" Überraschung! Society-Kolumnen und Werbung leben von bekannten Gesichtern. "Wann kommt das Videospiel?" Ein Videospiel mit Seitenblicke-VIPs? Welches wäre das?), dass das, was Sie "zu vermitteln versucht" haben nicht wirklich klar wird.

So bleibt eben der Eindruck, sie haben ein Problem mit Anna F.

Ziemlich leichter Stessa
30.07.2010 14:50

Die Dame ist mir wurscht. Sie haben es noch immer nicht verstanden. Es geht um einen Qualitätsanspruch und Fairness - warum soll jemand, der es in EINEM Genre "geschafft" hat (ich will mir gar nicht mal herausnehmen zu beurteilen, ob zurecht oder nicht), dann automatisch in ANDEREN Bereichen Chancen bekommen, in denen er noch nichts gezeigt hat und auf den sich sein Erreichtes nicht bezieht. Ich meine einfach, dass das ein Affront gegenüber etlichen in den Startlöchern wartenden Jungschauspielern ist (bzw. gilt das analog auch in die andere Richtung usw - wäre ich kein Dylan-Fan, würden mich auch seine Malereien nicht - oder nur kraft ihrer eigenen Stärke - interessieren. JETZT verständlich?). Und nein - ICH bin KEIN Schauspieler!

THE MGT.
30.07.2010 16:52

Ich glaube, wir zwei werden hier auf keinen grünen Zweig kommen.

Ich sehe immer noch nicht, weshalb der Erfolg als Sängerin im vergangenen Jahr ein Ausschlusskriterium für eine Filmrolle sein sollte. Kann mir auch nicht vorstellen, dass andere Schauspielerinnen es als "Affront" empfinden diese eine Rolle eben nicht bekommen zu haben - da müssten sie ja jedes Casting, bei dem sie nicht genommen wurden, als Affront betrachten.

Die Besetzung der Rollen ist nunmal Sache des Regisseurs. Und was am Ende zählt ist ja einzig die Qualität des Filmes.

Asy
29.07.2010 12:41
Die sind aber alle unbekannt und nicht so hübsch

das poppende lottchen
29.07.2010 00:10
und wieder kein

western unter den geförderten projekten.

paradeyugo
30.07.2010 10:25
western

ein freund von mir redet seit jahren von einem "schneewestern" :)

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