Transplant-Jahresbericht

Zahl der Transplan­ta­tionen massiv gestiegen

28. Juli 2010 10:55
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    Foto: apa/jan-peter kasper

    Die Niere ist das am häufigsten transplantierte Organ, 432 derartige Operationen wurden 2009 durchgeführt.

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    grafik: apa

Höchste Zahl an Organspenden seit zwanzig Jahren - Warteliste blieb gleich lang - Nieren wurden am häufigsten verpflanzt

Wien - Die Zahl der Organtransplantationen in Österreich ist 2009 im Vergleich zum Vorjahr massiv gestiegen. Bei Nierenverpflanzungen gab es eine Zunahme um 20 Prozent, bei Herztransplantationen um 22 und bei Leberverpflanzungen sogar um 30 Prozent. Das geht aus dem Transplant-Jahresbericht 2009 des Bundesinstituts für Gesundheitswesen (ÖBIG) hervor. Allerdings: Notwendig wären noch mehr Organspenden.

Höchste Zahl an Spenden seit zwanzig Jahren

"Mit 209 Spendern, was 25 Spender pro Million Einwohner entspricht, gab es im Jahr 2009 ein um rund 25 Prozent höheres Organspenderaufkommen als im Jahr davor. Dies ist die höchste Zahl an Organspenden seit fast zwanzig Jahren", heißt es in dem Bericht. Die Zahl der Lebendspenden habe mit 77 Organen ebenfalls einen Spitzenwert erreicht. Rund 1.100 Patienten stehen auf den Wartelisten. Die Gesamtzahl der Anwärter blieb gleich, allerdings warten immer mehr Menschen auf eine neue Niere.

Nieren am häufigsten transplantiert

Die Niere ist das am häufigsten transplantierte Organ, 432 derartige Operationen wurden 2009 durchgeführt. An zweiter Stelle folgten Leberverpflanzungen (153), dann kamen Transplantationen von Lunge (109) und Herz (72). In 33 Fällen wurden Bauchspeicheldrüsen verpflanzt - fast immer in Kombination mit einer Niere -, einmal ein Dünndarm und in ebenfalls einem Fall Herz und Lunge gleichzeitig.

Die Zunahme der Spenden ist laut dem Bericht unter anderem auf die Installierung regionaler Transplantationsreferenten zurückzuführen. Um das Aufkommen zu erhöhen - Ziel sind 30 Spender pro Million Einwohner - werden sogenannte lokale Transplantationsbeauftragte in Schwerpunktkrankenhäusern eingesetzt.

Denn noch immer sterben Menschen, die auf ein Spenderorgan warten: 17 Prozent der Patienten, die eine Leber gebraucht hätten, 13 Prozent der Kandidaten für eine Herztransplantation, sieben Prozent der Lungen-Patienten und fünf Prozent der Menschen, die für eine neue Niere vorgesehen waren, sind "auf der Warteliste" gestorben. Das wurde für den Zeitraum 2004 bis 2009 errechnet. (APA)

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15 Postings
peter schmidt
 
02.08.2010 17:13
ich war ja mal zivi beim roten kreuz und da bin ich regelmäßig mit einigen

dialysepatienten gefahren.

da meinte dann einer zu mir "endlich ist wieder frühling und die ganzen motoradfahrer unternehmen ihre ausfahrten das warten auf die neue niere hat bald ein ende". und siehe da 4 wochen später sind wir mitten in der nacht richtung lkh gedüst und es hat gepasst!

soamist
 
29.07.2010 08:30

auf den ersten blick schaut das bild aus wie ein obstkorb

DagmarRehak
 
28.07.2010 17:20

Nieren halten ein ganzes Leben lang. Man muss ihnen nur immer genug Wasser geben.
Nach so einer Operation geht es einem dann auch nicht besser, wenn man die bisherige Trockenheit weiterführt. Dann ist die neue Niere auch bald hin. Und zusätzlich hat man durch die Immunsuppressiva ein gesteigertes Risiko für Infektionen und Krebs.
Neineinein, da ist es besser, immer ausreichend zu trinken.

metall81
29.07.2010 07:49
Nieren halten ein ganzes Leben lang. Man muss ihnen nur immer genug Wasser geben.

Und wieviel ist "genug"? Lassen'S mich raten: Wenn die Nieren ein Leben lang halten war's genug, sonst nicht.

ministry
28.07.2010 23:20

also sie haben wirklich keine ahnung von der materie!

schlaubi
28.07.2010 21:03
gefährlich unqualifizierter quatsch den sie verbreiten!!!!!!!!!

fluchtpunkt
28.07.2010 19:31

Ah ja, und Glomerulonephritis wollens auch mit Wasser wegzaubern?

DagmarRehak
 
28.07.2010 19:59

Ja, natürlich.

ministry
28.07.2010 23:21

und das ist gefährlich......was sie hier verbreiten ist grob fahrlässig und im rechtlichen sinn....würde es schwere körperverletung mit tödlichen aus gang sein...

DagmarRehak
 
29.07.2010 00:27

Ich könnte dir sogar ein paar Leute nennen, die dir als Sachverständige bei einem Todesfall 100 Jahre nach der Wasserverabreichung einen ursächlichen Zusammenhang bestätigen.
Falls du die 100 Jahre nicht abwarten möchtest, könnten dir die selben Leute ersatzweise bestätigen, dass ich durch das absichtliche Herbeiführen einer Latenz der Krankheit eine weitere medizinische Behandlung verhindert habe.
Alles ist möglich. Man muss nur die richtigen Leute kennen.

ministry
02.08.2010 19:02

das müssen sie mit daten, fakten beweisen. nur mit: der x bestätigt das das gelungen ist, ist es nicht genug getan.

schlaubi
28.07.2010 21:04
schwachsinn hoch 7

nomad13
28.07.2010 19:10

...und wie erklärst du dann - dass dein H*rn austrocknete?

nephrotirol.at
28.07.2010 12:57
positive nachricht:

allerdings versterben immer noch menschen auf der warteliste. und das müsste nicht sein. wir haben auch kinder, die dringend auf ein organ warten!

die transplantationschirurgie leistet hier großartiges und es ist zu hoffen, dass insbesondere in europa mehr organe zur verfügung stehen.

klein adlerauge
 
28.07.2010 15:54

es wird immer patienten geben die auf der liste sterben. tansplantieren tut man ja nicht weil es den leuten so gut geht. sondern im allgemeinen weil die patienten ohne transplantation nicht überleben würden. und einige überleben es leider nicht BIS zur op. und gerade leberpatienten sind oft iin einem so schlechten allgemeinzustand das man nicht operieren KANN bevor sich nicht der zustand verbessert.

dazu noch seltene blutgruppen oder probleme mit der genetischen kompatibilität.
man kann vielelicht noch optimieren, aber an der nazahl der verfügbaren organe liegts in österreich eher nicht.

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