Analyse von 148 Studien

Einsamkeit genauso schädlich wie Rauchen

28. Juli 2010 10:16

Soziale Kontakte senken Sterberisiko - Daten von über 300.000 Menschen in westlichen Ländern ausgewertet

San Francisco - Einsamkeit ist nach einer neuen Studie etwa so schädlich wie Rauchen oder Fettsucht. Ärzte und andere Gesundheitsexperten sollten daher das soziale Umfeld ebenso ernst nehmen wie Tabakkonsum, Ernährung und Sport. Das schließen Forscher aus einer Analyse von 148 Studien zum Sterberisiko, die Daten von über 300.000 Menschen vor allem in westlichen Ländern erfassten.

Demnach haben Menschen mit einem guten Freundes- und Bekanntenkreis eine um 50 Prozent höhere Überlebenswahrscheinlichkeit als Menschen mit einem geringen sozialen Umfeld. Der Effekt sei in etwa so groß wie der vom Rauchen, und er übertreffe viele andere Risikofaktoren wie Übergewicht oder Bewegungsmangel.

Julianne Holt-Lunstad von der Brigham Young University im US-Bundesstaat Utah und Kollegen präsentieren ihre Daten im Journal "PLoS Medicine". Die Studien hatten die Menschen im Schnitt über 7,5 Jahre hinweg beobachtet. Der Effekt blieb bestehen, auch wenn man Alter, Geschlecht und sozialen Status berücksichtigte.

Altersunabhängig

Da der Zusammenhang von sozialem Umfeld und Sterblichkeit altersunabhängig sei, sollten Ärzte nicht nur einen Blick auf das Umfeld älterer Menschen werfen, meinen die Autoren. Das Durchschnittsalter der Studienteilnehmer betrug 64 Jahre. Den größten Effekt aller gemessenen Faktoren hatte die allgemeine soziale Integration, am wenigsten ausschlaggebend war, ob die Menschen allein oder mit anderen zusammen lebten.

Das soziale Umfeld habe Auswirkungen auf den Umgang mit der eigenen Gesundheit und auf psychologische Prozesse wie Stress und Depressionen, erläutern die Forscher. Einige Studien hätten gezeigt, dass Kontakte das Immunsystem stärken.

Soziale Faktoren in Gesundheitsvorsorge miteinbeziehen

Jede Art, das soziale Umfeld zu verbessern, werde sowohl die Überlebensfähigkeit als auch die Lebensqualität verbessern, schließen die Autoren. Gesundheitsvorsorge sollte daher auch das soziale Befinden betrachten, Mediziner sollten Sozialkontakte und Kliniken soziale Netzwerke für Patienten fördern.

"Mediziner, Gesundheitsexperten, Erzieher und die Medien nehmen Faktoren wie Rauchen, Ernährung und Sport sehr ernst: Die hier präsentierten Daten bieten ein stichhaltiges Argument, die sozialen Faktoren zu dieser Liste hinzuzufügen", betonen die Autoren. (APA)

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ÖVP und Banken sind eine Seuche !
29.07.2010 23:04
arbeiten für tro-ttelfirma

ist am schädlichsten.

Hugo Stolz
28.07.2010 19:12
Ich bin fett, rauche...

... und mein Freundeskreis besteht aus zwei Personen, die ich monatlich so ca. einmal sehe.

Ich müsste eigentlich längst tot sein...Werde mal zum Arzt gehen, vielleicht bin ich's ja schon.

ÖVP und Banken sind eine Seuche !
29.07.2010 23:05
solange du orf sehen kannst ist alles bestens....

Spaßvogl
28.07.2010 18:31

Raucher sind ohne Zigarette einsam

ÖVP und Banken sind eine Seuche !
29.07.2010 23:05
ahja du meinst nichtraucher ?

Spaßvogl
30.07.2010 05:47

nein ich meinte raucher.
haben sie zu wenig potenz für ein eigenes posting?

baroli
28.07.2010 21:03

Zigaretten ohne Raucher erst recht...

KTHXBYE
28.07.2010 16:48

Und weil's so schön paßt: Einsamer sucht Einsame zum einsamen.

pathetic pearl
28.07.2010 18:22
oder...

Besser allein, als gemeinsam einsam.

Linksdenker
28.07.2010 16:30
weiterer vorschlag

Ich fordere: ein generelles Rechtsfahrverbot, nein besser: die Einführung des generellen Linksverkehrs ab 2015, in einer Übergangsphase die Beifahrerpflicht für allfällige Geisterfahrer und nach Ende der Übergangsphase die generelle Beifahrerpflicht

Jo eh...
28.07.2010 15:17

Nachdem Raucher aufgrund ihres Gestanks und ihrer Unfähigkeit auf soziale Rücksichtnahme oft einsam sind...

iohui
28.07.2010 22:31

... opferst du dich und läufst ihnen sogar bis aufs häusl hinterher.

I_prefer_not_to
28.07.2010 20:10

... finden Sie es ungerecht, dass Sie trotz offensichtlicher Vorurteilsfreiheit und enormer sozialer Kompetenz auch keine Freunde haben.

andrea v
28.07.2010 21:24
HAHAHAHA!!!

Das posting des Monats! Danke!

marksu
28.07.2010 14:32
Vor allem Passiveinsamkeit wird sehr unterschätzt

da sollte man echt aufkleber für lokale machen!

iohui
28.07.2010 22:34

einsamer nichtraucherwirt sucht dringend gesellschaft...

Peter Widzky
28.07.2010 11:36
einsamkeitsverbot in allen lokalen!

es kann nicht angehen dass man der gefahr der einsamkeit ausgesetzt wird!

alternativ könnte man natürlich einen kleinen (nicht den hauptteil) des lokals als einsamen-zone deklarieren!

ausser lokale unter 50 m², da kann man dann einsam sein soviel man will ^^

Mehr Mehr und Mehr
28.07.2010 18:36

Man kann dann auch Aufkleber produzieren auf denen steht: "Kein Öffentlicher Raum im Sinne §13 ..." daher ist Einsamkeit erlaubt. Passt doch für die Spielhöllen eh perfekt!

baroli
28.07.2010 12:23

Jetzt weiß ich endlich, warum die NR immer den Rauchern nachrennen.

gesundheitsministerium@wko.at
29.07.2010 19:20
@warum

na dann zählens einmal die lokale
bei den stadtbahnbögen auf, die 1.) nach mitternacht
noch offen haben und 2.) rauchfreies ambiente bieten

baroli
29.07.2010 19:52

Geh bitte, net schon wieder die alte Leier...

gesundheitsministerium@wko.at
29.07.2010 19:56
@leier

ja und sie haben noch immer nicht geschnallt...

baroli
29.07.2010 20:09

Ist mir auch völlig egal.
Ich geh dort sicher nicht hin, wo sie sich bewegen wollen.

gesundheitsministerium@wko.at
29.07.2010 20:15
geht mir genauso...

...nur riechts praktisch in der gesamten österr.
gastronomie so als ob sie neben mir stehen würden...

baroli
29.07.2010 20:20

...wer weiß, wonach sie müffeln...

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