"Die Disco interessiert mich nicht"

28. Juli 2010 09:43

Peter Pacult ist kein Psychologe, sondern Rapid-Trainer. Als solcher ist ihm der Sportler wichtiger als der Mensch - ein Interview

Ballesterer: Welche Schlüsse haben Sie als Trainer aus der WM gezogen?

Peter Pacult: Bei der WM habe ich gesehen, was mir oft vorgeworfen wird: Viele Trainer haben sich bei Toren nicht gefreut und sind regungslos sitzen geblieben. Der Del Bosque ist nur ab und zu aufgestanden und hat sich den Kragen gerichtet. Aber mit ihm und Ottmar Hitzfeld kann ich mich am ehesten identifizieren. Hitzfeld ist grundsätzlich sehr ruhig, geht aber immer wieder aus sich heraus. Er analysiert das Spiel und versucht dann, Dinge zu korrigieren.

Was sind die wichtigsten Aufgaben eines Cheftrainers? Wenn Sie eine Stellenausschreibung machen müssten, wie würde die ausschauen? 

Da hat sich in den letzten Jahren viel geändert. Mittlerweile muss man ein Psychologe und ein »Gute-Laune-Mensch« sein. Das ist ein großer Unterschied zu meiner aktiven Zeit. Wenn ich höre, dass der Trainer der Mannschaft Freude vermitteln soll, kann ich das nicht nachvollziehen. Da bin ich im falschen Film. Das Wichtigste ist die tägliche Arbeit auf dem Platz, und ich bin nicht dafür zuständig, die Spieler dazu zu motivieren.

Glauben Sie, dass der psychologischen Komponente eine so große Bedeutung zugemessen wird, weil sich die Gesellschaft und damit auch die Spielertypen verändert haben? 

Vollkommen richtig. Die gesellschaftlichen Verhältnisse sind anders und damit auch die Spieler. Man muss aufpassen mit Sätzen wie »Früher war alles besser«, aber ich merke bei vielen jüngeren Spielern, dass sie sich von den älteren immer weniger abschauen. Die werden zu braven, lieben und netten Menschen erzogen. Und so verhalten sie sich auch auf dem Fußballplatz. Wenn die Spieler in der Akademie nicht aufmucken dürfen, weil sie sonst rausgeschmissen werden, wie soll ich dann von ihnen verlangen, dass sie auf dem Platz frech sind und Spielwitz haben? Die Generation Anfang zwanzig, ein Veli Kavlak zum Beispiel, ist ganz anders als wir damals.

Rebellische, freche Spieler wie René Gartler sind Ihnen also lieber?

Das sind die einfachsten. Das klingt jetzt komisch, aber gerade die wollen den Erfolg am meisten. Der René Gartler ist ein Wohlstandskind, der daheim immer alles bekommen hat. Sein Vater hat es schwerer gehabt, weil sein Alter beim Bundesheer war und er immer strammstehen hat müssen. Der René ist kein Rebell. Sicher, er ist ein bisserl frech, aber man darf nicht alles an einer Affäre festmachen. Früher hat er sich nicht richtig ernährt. Ob er es jetzt tut, weiß ich nicht. Ich bin keiner, der jeden Tag nachschaut, was die Spieler machen. Die Wahrheit liegt immer draußen auf dem Platz, da erkenne ich viel. Er kann der größte Ratz sein oder der bravste Bua - ich unterscheide zwischen dem Menschen und dem Sportler. Für mich ist der Sportler wichtiger, weil ich mich mit ihm befassen muss. Der Mensch ist nicht zweitrangig, aber das ist nicht meine Baustelle.

Sie haben sich in Bad Tatzmannsdorf auf die Saison vorbereitet. Welchen Sinn hat ein Trainingslager im Sommer? 

Um konzentriert mit den Spielern arbeiten zu können. Die Belastung in der Vorbereitung ist sehr hoch, und im Trainingslager habe ich die Gewissheit, dass alles in geregelten Bahnen verläuft. Die Spieler haben einen klaren Tagesablauf: Sie trainieren, essen und schlafen. Am Abend kann ich in Ruhe mit ihnen reden. Wobei ich auch ein Trainer bin, der während der Saison viel mit den Spielern kommuniziert. In der Öffentlichkeit heißt es zwar, »der Pacult redet nicht mit den Spielern«, aber das stimmt nicht. Ich rede über das, was nötig ist, auch während des Trainings. Wenn ich an einem Spieler vorbeigehe, frage ich ihn, was es Neues gibt und ob alles in Ordnung ist. An der Antwort und der Körpersprache sehe ich, ob ihn etwas belastet. Selbstverständlich rede ich dann mit ihm. Nur verstehen viele unter »reden« halt etwas anderes. Der Stefan Maierhofer hat gerne erzählt, wie es in der Disco gewesen ist und welche Fototermine er gehabt hat. Das interessiert mich nicht, weil es mit dem Fußball nichts zu tun hat.

Wann ist Schluss mit Reden?

Wenn der Trainer einem Spieler dreimal dasselbe sagt, muss es irgendwann hängen bleiben. Wenn er im Match dann immer noch die gleichen Fehler macht, frage ich mich: Wozu rede ich eigentlich mit ihm? Irgendwann muss ich Stopp sagen, weil sich der Spieler nicht mehr weiterentwickelt. Allerdings unterscheide ich, ob der Spieler es nicht kann, weil er begrenzt ist, ob er nicht will oder mehr Zeit braucht. Wenn ich das nicht einschätzen könnte, hätte ich Jimmy Hoffer, Ümit Korkmaz und Stefan Maierhofer nicht weitergebracht.

Es gibt in jeder Mannschaft erfahrene und unerfahrene Fußballer. Wenn Sie mit der Mannschaft reden, konzentrieren Sie sich hauptsächlich auf Führungsspieler wie Steffen Hofmann?

Ich unterscheide zwischen ihrer Rolle im Spiel und im Training. Das ist ein großer Unterschied. Natürlich ist der Kapitän meist ein Führungsspieler. Es gibt aber auch Ersatzspieler, die innerhalb der Mannschaft ein hohes Standing haben und auf ihre Art Führungsspieler sind. Der Kapitän wird von mir bestimmt und nicht von der Mannschaft gewählt, und selbstverständlich erwarte ich, dass die zwischen uns besprochenen Dinge an die Mannschaft weitergebeben werden. Deswegen rede ich mit dem Steff sicher mehr als mit dem ein oder anderen.

Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben?

Ich bin noch einer dieser Trainer, der findet, dass sich die Mannschaft selbst organisieren muss. Ich sehe da aber keinen großen Willen der Spieler, das anzunehmen. Nur beim Fortgehen, da organisieren sie sich. Eine Mannschaft muss auf dem Platz von Spielern geführt werden. Aber das fehlt mir. Mit der Kapitänsbinde hat das nichts zu tun. Die Spieler reden auf dem Spielfeld untereinander viel zu wenig. Kommandos sterben aus.

Immerhin kann es Ihnen nicht wie Raymond Domenech ergehen, dass sich die Mannschaft gegen Sie auflehnt.

Doch, das kann mir auch passieren. Du weißt nie, wie ein Mensch tickt, wann er einen Ausraster kriegt. Anlässe dafür gibt es genug. Einmal wird ihnen zu wenig trainiert, dann wieder zu viel. Dann passt ihnen die Trainingszeit nicht oder die Anreise mit dem Bus. Es ist nicht zu fassen, was da manchmal für Meldungen kommen. Wenn ich frage, wer gestern das WM-Match gesehen hat, und der größte Teil zeigt nicht auf, dann denke ich mir meinen Teil. Das Interesse am Fußball ist nicht mehr so groß wie früher, aber über alles andere machen sie sich Gedanken. Da muss ich als Trainer aufpassen. Man kann die Mannschaft an der langen Leine halten. Aber was heißt das? Was ist lang? Ich bin genau in der Mitte. Ich will nicht alles wissen, aber es muss Regeln geben. Das ist genauso wie bei euch im Journalismus. Da kann auch nicht jeder machen, was er will.

Wie oft darf man bei Ihnen zu spät zum Training kommen?

Nicht oft. Wenn einer jedes Mal zwei Minuten zu spät kommt, dann gibt es ein richtiges Theater. Weil das eine Nachlässigkeit ist. Er schert sich nicht drum. Natürlich kann etwas passiert sein: Stau, Verkehr, Unfall. Das kann vorkommen. Wir haben die Regel, dass die Spieler eine halbe Stunde vor Trainingsbeginn in der Kabine sein müssen. Peter Hlinka hat das damals nicht besonders interessiert, er ist regelmäßig zu spät gekommen. Das ist ein Beispiel, wo sich die Mannschaft selbst organisieren muss. Zu meiner Zeit wäre das nicht möglich gewesen. Beim dritten Mal hättest du ein Problem mit einem älteren Spieler gehabt, aber ein anständiges. Es geht nicht nur um die paar Minuten, sondern um die falsche Einstellung. Das Match fängt auch um 15.30 Uhr an, da kann ich nicht zum Schiedsrichter gehen und sagen: »Wart ma nu zwa Minuten.«

Wie wichtig ist die Trainingsleistung im Vergleich zu den Spielen?

Für mich zählt der Leitsatz: So wie ich trainiere, spiele ich auch. Wenn jemand glaubt, er kann im Training nur 50 Prozent geben, wird es im Spiel nicht reichen. Der Mensch ist keine Lampe, die man ein- und ausschalten kann. Deswegen lege ich großen Wert auf die Trainingsleistungen. Natürlich kommt nicht alles auf die Goldwaage. Aber wenn ich in der Woche acht Einheiten mache, dann müssen schon ein paar dabei sein, wo der Spieler an seine Grenzen geht.

Wie stehen Sie zu Disziplinlosigkeiten gegenüber dem Trainer? In einem Kommentar haben Sie sich ja abschätzig über den Abgang von Van Persie nach dessen Auswechslung im WM-Viertelfinale geäußert. 

Ich habe noch nie erlebt, dass ein Spieler, der ausgewechselt werden soll, zum Trainer geht und sagt: »Tausch einen anderen aus!« Das ist doch ein Wahnsinn! Dafür finde ich keine Worte. Wenn ich Van Marwijk bin, gebe ich ihm einen Bock mit. Generell wird viel zu viel hineininterpretiert, wenn jemand ausgetauscht wird. Nur weil ein Spieler beim Rausgehen das Leiberl weghaut, greift er damit nicht automatisch den Trainer an. Er ist unzufrieden mit sich selber, vielleicht ist ihm auch der Verein wurscht.

Stefan Maierhofer hat Sie in seiner letzten Phase bei Rapid öffentlich kritisiert. Wie würden Sie reagieren, wenn Alfred Hörtnagl meinen würde: »Holen wir ihn wieder zurück!« 

Ich habe Stefan Maierhofer zu der Karriere verholfen, von der er immer geträumt hat, die er ohne mich aber nie erreicht hätte. Er ist bei Greuther Fürth auf der Tribüne gesessen, die haben nicht mehr gewusst, was sie mit ihm tun sollen. Bei uns hat er das gemacht, wofür ich ihn geholt habe. Er hat in eineinhalb Jahren über 30 Tore geschossen. Aber schon im ersten halben Jahr, als er noch ausgeliehen war, hat er geglaubt, er ist der Größte, und wollte seinen Vertrag nicht unterschreiben. Er ist einfach ein bisserl egoistisch und undankbar. Bei anderen Vereinen hätte er für das, was er gesagt hat, einen Batzen Geldstrafe bekommen. Das war ja nicht mehr lustig. Trotz des Vertrauens, das Rapid und ich ihn gesetzt haben, ist er auf uns losgegangen. Dabei haben sie mich wegen ihm am Anfang fast gesteinigt und gesagt: »Wos wüst mit dem Spitzkicker?« Das ist die Wahrheit. Ich habe trotzdem immer zu ihm gehalten, weil ich gewusst habe, dass aus ihm etwas werden kann.

Ist es für Sie denkbar, dass Spieler bei der Aufstellung und Taktik mitreden?

Nein.

Auch nicht, wenn Steffen Hofmann sagen würde, dass er nicht mehr rechts, sondern zentral spielen will?

Der brasilianische Goalie Julio Cesar hat bei der WM gesagt: »Wir Spieler haben das Training, das System und die Taktik des Trainers zu respektieren.« Das ist ein super Satz. In meiner aktiven Zeit habe ich bei der Austria  mit einem bekannten Spieler gespielt, der dreimal im Jahr die Position gewechselt hat. Unter dem Strich ist nichts dabei rausgekommen. Er hat sich nicht weiterentwickelt. Auffallend bei der WM war, dass Spieler gesagt haben, die Mannschaft muss das und das verändern. Es ist in Ordnung, wenn ein Spieler seine Meinung äußert. Aber Gegenfrage: Was passiert, wenn es nicht so hinhaut, wie sich die Spieler das vorstellen? Wer ist dann der Blöde? Wieder der Trainer. Ich habe das nie erlebt, dass jemand zum Baric oder zum Lorant gesagt hat: »Wir wollen so spielen!« Mit Äußerungen von Spielern bezüglich der Ausrichtung der Mannschaft kann ich nichts anfangen. Das gehört sich nicht.

Haben Sie schon einmal daran gedacht, Ihr System umzustellen?

Normalerweise spielen wir ein 4-4-2, das ich zum Beispiel im Europacup, wo wir stärker auf den Gegner eingehen müssen, in ein 4-3-2-1 oder ein 4-1-4-1 abändern kann. Ich habe mir die Statistik aus den letzten zwei Jahren Champions League angeschaut, und auch bei der WM hat man gesehen, dass viele mit einem 4-3-3, 4-2-3-1 oder 4-3-1-2 spielen. Der Trend geht weg vom klassischen 4-4-2, die Teams wollen kompakt stehen und probieren es über Konter. Als Trainer muss ich mich aber danach richten, welche Spieler ich zur Verfügung habe. Ich könnte mir bei Rapid nicht vorstellen, ein 4-3-3 zu spielen. Das will ich den Spielern nicht antun, auch weil wir unser System in den letzten vier Jahren nur sporadisch geändert haben und bei Neuverpflichtungen nach Spielern suchen, die sich gut einfügen.

Sie hatten in den letzten Monaten kein gutes Verhältnis zu den Medien, während der WM haben Sie dann eine Kolumne für die Tageszeitung »Österreich« geschrieben. Wie hat sich das ergeben?

Man muss schon differenzieren. Ich habe prinzipiell kein schlechtes Verhältnis zu den Medien. Allerdings hat sich der Journalismus in den letzten Jahren gewandelt, vor allem im Radio und Fernsehen. Sky ist der Oberste Fußballgerichtshof, da wird nicht berichtet, sondern gerichtet. Das merkt man an der Berichterstattung bei den Spielen und bei den Interviewfragen. Ich reagiere da emotionaler als meine Kollegen. Zeitungen sind ein anderer Kaffee. Angeblich sind wegen der Kolumne jetzt eh schon wieder Journalisten einer anderen Zeitung auf mich heiß. Aber das ist so. Irgendeine Baustelle bleibt immer. Ich muss wegen der WM-Kolumne nicht mit denen von Österreich befreundet sein und bin es auch nicht. Die werden genauso behandelt wie andere Tageszeitungen.

(Interview: Hans Georg Egerer & Stefan Kraft, Mitarbeit: Radoslaw Zak, Foto: Daniel Shaked)

Wo Peter Pacult im Hanappi-Stadion seinen Arbeitsplatz aufgeschlagen hat und warum er »Trainerminuten« für sich beansprucht, erfahren Sie im neuen ballesterer. Ab sofort österreichweit im Zeitschriftenhandel!

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Posting 1 bis 25 von 267
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Cpt. Bligh
16.08.2010 21:31
TOMORROW
30.07.2010 13:32
Ich habe Stefan Maierhofer weitergebracht....?! Wohin ???

Auf's Abstellgleis in der englischen Provinz ???

ego n
08.08.2010 21:18
nein, dass war sein geldgieriger manager!

und wahrscheinlich auch er selber!

lieber viel geld bekommen und auf der bank in england sitzen als in österreich weniger bekommen und spielen!

war ja mit hoffer nicht anders oder arnautovic in italien (und so wie er sich aufführt wird es ja in bremen nicht anders sein!)

hauptsache die manager bekommen für jeden transfer eine scheibe ab! die sind der untergang der jungen kicker!

fredi1990
08.08.2010 21:25
roland linz!

der ist ja auch fast jedes zweite jahr bei einen anderen verein und kann maximal bei der austria spielen - wenn die ein stürmerproblem hat!

der gehört mit seinen manager zu den obengenannten!

Ihr Franz-Josef Hartlauer
30.07.2010 13:10
ich lach mich doch tot über den postler pezi pazult

"heutzutage interessieren sich die Spieler nicht mehr so für Fußball": NA UND? nur weil damals zu Pazults Zeiten die Kicker alle Schlosser, Postler und Installateure waren, heißt das ja nicht dass die heutigen Jungkicker nicht ein bissal über den tellerrand schauen dürfen (buch lesen statt pokern, politik statt Fifa auf der Playstation zocken, museum statt vereins-kantine). 15 Jahre Profifußball mit einer Gehirntätigkeit auf Sparflamme - da geht mit 40 wahrscheinlich nicht einmal mehr das Einmaleins. so lasset die Jungen doch zumindest ein bissal auf der Informations-Müllhalde Google stirln - ist noch immer besser als immer nur Krochen und Frauen

Bertl Redford
31.07.2010 12:59

ich glaube nicht, dass das, was sie schreiben, im gegensatz zu dem steht, was pp gesagt hat. aber, bei allem respekt: glauben sie wirklich, ein andi dober liest karl kraus oder thomas bernhard, oder hannes eder kennt mehr als 2 minister der österreichischen regierung? wenns jetzt so wär, wie sie schreiben, wäre der pp wohl auch nicht unglücklich.
aber pp verlangt halt eine 100% begeisterung für den beruf. da ghört schon auch dazu, dass ma sich das eine oder andere wm match in der freizeit anguckt. und was hindert einem, wenn man das eine oder andere match sieht, auch mal ein buch zu lesen?

Ihr Franz-Josef Hartlauer
02.08.2010 12:45
ich stimme ihnen zu

es muss kein gegensatz sein. die 100 % begeisterung für den Job muss da sein, aber vielleicht kann man ja auch mal mit dem betreuer-stab über etwas anderes reden als über Fußball...wobei: mit dem pezi pazult ist das sicher schwierig, der tingelt halt nur zwischen trainingsgelände in hütteldorf und der kantine am columbia-platz hin und her. Vielleicht geht Fußball und Bildung halt wirklich nicht zusammen, seufz.

Wildcat
30.07.2010 01:10
tja, es gibt eben spieler, die sind fähig auch über anderes als fußball zu reden

sollte maierhofer mit dem briefträger über ein buch philosophieren?
lachhaft

daNinooo
29.07.2010 12:33
"die führungskräfte der liga"

stimmt, foda ist nicht dabei. an red bull kommens net vorbei, die wiener aber bei graz hört sichs auf oder was? hatten wir nicht vier teams in der euroleague letztes jahr? ganz schwach.

morgause
29.07.2010 14:36

es gibt zwei interviews, in der ballestererausgabe, eines mit pacult und eines mit foda. Am Rand dieses Standard-Berichtes wird der Foda-Artikel sogar verlinkt!!!

weiters gibts in dieser ballesterer-ausgabe einen artikel über trainer der bl allgemein, da kommt stevens vor, lederer, pacult und daxbacher. bei den restlichen weiss ich es noch nicht, weil ich den artikel noch nicht fertig gelesen hab.

Schweden Krokodil
29.07.2010 10:48

Paßt schon. Es gibt viele Wege zum Erfolg. Klar ist Pacult ein Reibebaum für viele. Aber gleichzeitig einer, der das aushält.

Finde, er hat eine klare Linie und ist sehr gut fokussiert (zB auf Körpersprache und Trainingsleistung der Spieler). Gut so.

sfb
29.07.2010 10:12

"Ist es für Sie denkbar, dass Spieler bei der Aufstellung und Taktik mitreden?"

da hätte sich doch die frage nach der fandiskussion in der kabine nach dem cup.out in kärnten förmlich aufgedrängt.

präsi
 
29.07.2010 09:43
ein österreichischer spitzentrainer halt...

1.)was er fußballerisch von der wm mitnehmen konnte, ist das "wenige aufstehen" von trainern
2.)ich bin nicht dafür zuständig die spieler zu motivieren
3.)wir "alten" sind viel besser, weil früher alles besser war-(u. kavlak ist ein...)
4.)gartler ist ein verfressenes wohlstandskind
5.)ich habe korkmaz, hoffer und den undankbaren maeirhofer erschaffen, die sind nichts ohne mich
6.)die mannschaft muss sich selbst organisieren, der wille dazu ist zwar nicht da, aber wo kämen wir hin wenn ich meinen job machen müsste
7.)man weiß nie wie ich tick wenn ich ausraste

ein österreichischer spitzentrainer halt, da weiß man gar nicht wo man mit der kritik beginnen soll
pacult sollte einfach kein mikro bekommen, einfach peinlich der dolm

Bertl Redford
31.07.2010 13:04

rapid auf platz 8 oder neun im winter übernommen, in der gleichen saison ec platz erkämpft. einmal meister gegen übermächtige bullen, einmal zweiter, einmal dritter in der meisterschaft. international beachtete spiele gegen liverpool, aston villa, hsv, etc.
die wahrheit liegt auf dem platz. alles dürfte er nicht falsch gemacht haben, nur weil es jetzt 2 spiele mal nicht so läuft.

präsi
 
31.07.2010 14:13
ihr seid doch die ersten

die immer schreien "mit dem budget muss sbg. schon zur winterpause meister sein" usw.

im umkehrschluss muss man dann sagen, mit dem zweitgrößten budget muss man immer zumindest vize-meister werden-dies wurde nicht erreicht, also kann der trainer so toll auch wieder nicht sein.
zugegeben, von aussen kann man die trainerleistung pacults nur schwer beurteiln. sein mediales auftreten zumindest ist peinlicher als alles was ich bisher von einem trainer weltweit erleben dürfte.
nicht einmal maradonna ist ein derartiger prolet und vollpfosten-nur meine meinung...

politisch verfolgt
30.07.2010 19:23
quatsch

mit derartigen verdrehungen wird rbs am sonntag auch nicht gewinnen.

präsi
 
31.07.2010 14:18
mit ausnahme des letzten punktes

wurde gar nichts verdreht sonder schlichtweg wiedergegeben.
nebenbei bemerkt ist mir das spiel am so. herzlich egal. rapid wird ohnehin kein direkter konkurrent um den meistertitel sein, deshalb hoffe ich das sbg. einiges ausprobiert um gegen omonia gerüstet zu sein-egal ob man verliert oder nicht...

NoUse4AName
29.07.2010 12:55
Das ist zwar

ein absoluter Blödsinn aber immerhin lustig - grün

sebastian deissler
29.07.2010 10:32
so dumm oder österreichisch ist das auch wieder nicht

man kann darüber diskutieren. Pacult ist sicher in vielen Punkten nicht alleine. Jedenfalls ein super Interview. Würde mich interessieren was die anderen Trainer bei den Intervies sagen (Daxbacher, Stevens).

Würde mich auch interessieren was Mourinho zu den Punkten sagt. Der ist sicher in einigen Punkten sehr ähnlich. Obwohl er ein defensiveres Spielsystem hat.

Ein Trainer sucht sich immer die Spieler die am besten zu ihm passenm mit denen er arbeiten kann. Pacult hat bis jetzt genug Erfolge am Konto für einen österreichischen Trainer. Rapid bringt immer wieder junge Spieler nach vorn und bekommt Kohle durch Verkäufe.

WM 2018
29.07.2010 14:21

pp mit mou zu vergleichen ist so als würde man den wolferl ambros mit jacko auf eine stufe stellen.

politisch verfolgt
30.07.2010 19:10
beim saufen

oder bei der musik?

sempreverde
29.07.2010 15:42

ambros ist (war zumindest) viel besser und interessanter als das tanzbubi mit dem eindepschten gsicht.

WM 2018
29.07.2010 17:13

ja eh und hütteldorf ist der mittelpunkt des universums!

Bertl Redford
31.07.2010 13:05

genauer gesagt: st. hanappi!

polypus
29.07.2010 11:47

Ballesterer kaufen, da steht dann mehr drin.

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