Vorsicht beim Gassigehen!

Der Wolf an der Leine sieht Hunde und Kleinkinder als Beute

28. Juli 2010, 11:41

Studie über Verhaltensunterschiede zum Hund vorgestellt

Wien - "So ähnlich und doch so unterschiedlich" - so vergleicht die Grazer Zoologin Margit Auer Hunde und Wölfe. Die Wissenschafterin präsentierte beim Kongress "Canine Science Forum 2010" eine Studie, bei der das Verhalten von Wölfen beim Spazierengehen an der Leine analysiert wurde. Die Arbeiten wurden am Wolf Science Center in Ernstbrunn (NÖ) in Zusammenarbeit mit der Konrad Lorenz Forschungsstelle (KLF) und der Universität Wien durchgeführt.

Der deutlichste Unterschied zwischen Hunden und Wölfen ist, dass letztere nie mit einem Fremden mitgehen würden. "Fremden Erwachsenen gegenüber sind Wölfe sehr ängstlich", erklärte Auer. Damit die Sache mit der Leine funktioniert, muss der Wolf von einem gut bekannten Menschen ausgeführt werden.

Hunde und Kleinkinder sind Beute

Doch auch dann heißt es aufzupassen und Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Jeden Hund, der in Sichtweite kommt, betrachtet der Wolf als Beute, ähnliches gilt für Kleinkinder. Sind alle möglichen Probleme ausgeschaltet, braucht das Tier viel Freiraum, mehr als ein Hund. Dabei ist der Wolf laut Auer aber durchaus in der Lage Regeln zu erlernen, etwa "bei Fuß" zu gehen oder nicht an der Leine zu ziehen. Bei den Analysen zeigte sich bezüglich des Leinenzugs eine gegenseitige Aufschaukelung von Wolf und Halter: Zieht das Tier stärker, macht das auch der Mensch am anderen Ende der Leine und umgekehrt.

Trainiert wird dabei ausschließlich über Belohnungen, sprich: Futterhäppchen, Bestrafungen sind tabu, betonte die Wissenschafterin. Erstaunlicherweise verbesserte allzu häufige Belohnung nicht die Kooperation zwischen Tier und Mensch, wie die Auswertungen ergaben. Sehr wohl wirken sich aber die Charaktere von Mensch und Wolf aus.

Kein Anhimmeln

Generell wendet sich ein Wolf weniger dem Menschen zu als ein Hund. Er sucht deswegen auch seltener Augenkontakt zum menschlichen Gefährten. Schon gar nicht himmelt er Herrl oder Frauerl an, wie es manche domestizierte, vierbeinige Verwandte tun. Dennoch schenkt auch der Wolf einem bekannten Halter durchaus Aufmerksamkeit.

Die Wölfe, mit denen die Versuche angestellt wurden, sind durchwegs vom Menschen aufgezogen und haben immer engen Kontakt mit diesen gehabt. Auch wenn es mehr oder weniger hundeähnliche Charaktere gibt, bleibt ein Wolf immer ein Wolf. Der Kongress "Canine Science Forum 2010" findet noch bis Mittwoch in Wien statt. (red/APA)

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Posting 1 bis 25 von 97
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South America
00
29.7.2010, 21:52
Wozu hält man Überhaupt einen Wolf als "Haustier"???

Unverständlich

Alfred Jodelhuber
 
013
28.7.2010, 15:17

Wie nennt man Gassi gehen mit Wolf?
Wolfgang

Emilix
00
Genial!

Lilith Boessse
 
51
28.7.2010, 12:58
Trainiert wird dabei ausschließlich über Belohnungen, sprich: Futterhäppchen, Bestrafungen sind tabu.....

hunde und wölfe genießen eine weitaus angenehmere erziehung als kinder ......

sagt uns das was?

Tethys
02
28.7.2010, 15:57

Keine Ahnung, wie Sie Ihre Kinder erziehen, wenn Belohnung und Strafe in Form von Futtereinheiten erteilt werden, aber ob jeder so verfahren will....?

AlBundyFan
 
00
28.7.2010, 15:37
nein sagt uns nichts

weil nur die wölfe in dieser studie so gehalten/erzogen werden....
über andere wolfshalter sagt das garnichts.

susi strolcher
05
28.7.2010, 14:41
das sagt uns,

dass kinder gebisstechnisch nicht so gut ausgestattet sind wie hunde und wölfe. kinder müssen erst fast ausgewachsen sein, um ein ähnliches bedrohungspotential wie hund oder wolf oder affe entwickeln zu können.

GevatterTod
00
28.7.2010, 19:22
da kennen sie aber meine nicht

Nick Tameer
10
29.7.2010, 04:52

Die Sie zwar schlagen, aber nur in Notwehr?

GevatterTod
00
29.7.2010, 09:23
ich hab einen Kurs

in Selbstbeleidigung

nicht noetig!

Kontrahent1
06
28.7.2010, 12:44
Was für ein schöner Kerl

da auf dem Foto. (Auch wenn's eine Wölfin sein sollte!)

Kräuterpfarrer Escobar
75
28.7.2010, 12:40
Wer hält sich bitte einen Wolf?!

Die einen halten Würgeschlagen, die anderen haben einen Wolf zuhause? Was sind denn das alles für Assis bitte?

au contraire
21
28.7.2010, 13:49

Und was glauben Sie, wie der Hund domestiziert wurde?

Heavyweather
00
31.7.2010, 01:54

Kleine Kinder bringen Hunde aber immer noch um...

Heavyweather
00
31.7.2010, 01:53

Der Hund ist aber kein Wolf und nie gewesen.

twertwert
01
30.7.2010, 11:06

Sicher nicht in 40-Quadrameter Wohnungen und in einem urbanen Stadtgebiet. Und falls doch - glauben Sie, dass es vernünftig wäre, dieselbe Quälerei nochmal zu begehen:)?

rapidfans.at
00
29.7.2010, 11:26
im xxx lutz.

LCD
01
29.7.2010, 01:19

Der Hund wurde nicht domestiziert. Das wollen sie uns nur glauben lassen. In wirklichkeit sind wir deren gehorsame Sklaven die ihnen ihre Mahlzeit bringen und für sie arbeiten während sie sich gelangweilt daheim ausruhen.

au contraire
00
29.7.2010, 18:03

Falsch, das waren die weißen Mäuse.
Nachzulesen bei Douglas Adams ;)

LCD
00
29.7.2010, 22:19

Die haben bloß nur die brachliegenden Serverkapazitäten genutzt um die Antwort auf die Frage nach dem Leben und allem zu erhalten. Menschen sind halt universel einsetzbar.

Hannes Trink
00
28.7.2010, 11:31
Änliches gilt für Kleinkinder

Ja diese Gfraster. Einen Hund als Beute betrachten. Gehts noch?

Art Vandalay
23
28.7.2010, 08:58

"Jeden Hund, der in Sichtweite kommt, betrachtet der Wolf als Beute, ähnliches gilt für Kleinkinder. Sind alle möglichen Probleme ausgeschaltet,..."

Geht's noch?

h 90
20
28.7.2010, 11:09

Kommt der Rottweiler in Sichtweite, dann ist der Problemwolf ausgeschaltet.....
Ich vermute der Artikel gibt den Inhalt stark verkuerzt wieder.

Heavyweather
10
31.7.2010, 01:55

Hundekämpfe könnten das Gackerlproblem in Wien lösen...
Oder ein paar freilaufende Wölfe.

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