Warum es manchmal wesentlich ist zu verzichten

26. Juli 2010 17:07

Ein Fortschritt im israelisch-palästinensischen Konflikt ist nur möglich, wenn endlich beide Seiten lernen, aufeinander zuzugehen - Auszüge aus der Eröffnungsrede der 90. Salzburger Festspiele

Der neunzigste Jahrestag von Festspielen, die als ein Gegenmittel zum Krieg ersonnen wurden, scheint mir der gegebene Anlass, um darüber nachzudenken, warum wir de facto keinen Frieden haben. Es ist der Anlass, über das Ziel dieser Festspiele nachzudenken und darüber, welcher Natur die Verbindung zwischen Kultur und den existenziellen Problemen der Welt ist. (...)

Wie oft hören wir von "Friedensprozessen" reden, von "Friedensgesprächen" , "Friedensverhandlungen" und Ähnlichem! Jedermann, von Präsident Ahmadi-Nejad bis Präsident Obama, redet heutzutage über Frieden. Doch wenn jedermann Frieden will, warum sind wir dann noch so weit davon entfernt, ihn wirklich herbeizuführen?

Richard von Weizsäcker näherte sich einer Antwort auf diese Frage an, als er in einer Rede vor dem deutschen Bundestag vierzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sagte: "Es hilft unendlich viel zum Frieden, nicht auf den anderen zu warten, bis er kommt, sondern auf ihn zuzugehen." Das ist eine Erkenntnis, die auf die unbequeme Wahrheit hinweist, dass das Wort "Friede" mehr als einen Zustand der Nicht-Aggression bedeutet. Die Wurzel des hebräischen Wortes für Friede, shalom, ist auch die Wurzel des Wortes für Perfektion, shlemut, und das Wissen um die linguistische Verwandtschaft der beiden Wörter könnte uns zu der Erkenntnis verhelfen, welches die wirklichen Voraussetzungen für Frieden - vor allem im Nahen Osten - sind.

Friede verlangt Perfektion, nämlich die Perfektion von Gerechtigkeit, Strategie und Moral. Man könnte leicht annehmen, dass Gerechtigkeit, Strategie und Moral nicht miteinander kompatibel sind. Man kann versucht sein, Moral zugunsten von Strategie zu opfern, oder glauben, dass Festhalten an Gerechtigkeit nur hinderlich für strategisches Denken ist. Das muss aber nicht so sein; tatsächlich kann man sich Gerechtigkeit, Moral und Strategie als drei Äste von ein und demselben Baum vorstellen.

Friede kann nur erreicht werden, wenn eine für alle Beteiligten günstige Lösung gefunden werden kann, eine Lösung, die für alle gerecht, in strategischer Hinsicht für alle von Vorteil und in Bezug auf alle moralisch vertretbar ist. (...) Ich habe schon so oft über das Schicksal des israelischen und des palästinensischen Volkes gesprochen, dass ich beinahe das Gefühl habe, in einer Art von endlosem Rondo zu Problemen des Nahen Ostens Stellung zu nehmen und dabei immer wieder auf jene nach wie vor nicht begriffene Tatsache zurückzukommen, dass die Geschicke dieser beiden Völker unlösbar miteinander verwoben sind und die Möglichkeit, ihrer Region Frieden zu bringen, einzig und allein in ihren eigenen Händen liegt und nicht in denen irgendwelcher externer Mächte.

Es ist ein Konflikt, der mit keinem anderen vergleichbar ist. Er unterscheidet sich von anderen politischen Konflikten, bei denen es meistens um Grenzziehungen geht oder um unentbehrliche Rohstoffe wie Erdöl oder Wasser, und die entweder auf diplomatischem Weg oder mit militärischen Mitteln beendet werden können. Es ist ein menschlicher Konflikt zwischen zwei Völkern, die beide felsenfest von ihrem Recht überzeugt sind, ein und dasselbe winzige Stückchen Land bewohnen zu dürfen. Es ist ein regionaler Konflikt, der aber die Stabilität der Machtstrukturen, wie sie zurzeit weltweit bestehen, bedroht.

Alle Fraktionen anerkennen

Wie kann man auf den anderen, in diesem Fall das andere Land zugehen, wenn man nicht auf die Gesamtheit der dort existierenden politischen und anderweitigen Gruppierungen zugeht? Wie kann man das tun, ohne den anderen als gleichgestellt anzusehen und ihn gerecht zu behandeln? Wenn Israel aufrichtig nach Frieden verlangt, dann wird es, um auf Palästina zugehen zu können, alle dort existierenden Fraktionen anerkennen müssen. Die wirklich brennende Frage ist nicht die, ob die Lösung in der Erschaffung eines Zweivölkerstaats oder in der eines legitimen und souveränen palästinensischen Staats besteht. Die wirklich aktuelle Frage ist die, ob beide Parteien willens sind, aufeinander zuzugehen.

Sich dem anderen anzunähern ist eine langfristige Strategie, eine, die sich in der Zukunft auszahlen kann; zu warten, bis der andere zu einem kommt, ist eine kurzsichtige Taktik, eine, die seit mehr als sechzig Jahren erfolglos geblieben ist. Man hat oft gesagt, dass Gerechtigkeit Opfer verlangt, aber was für ein Opfer stellt die Aufhebung der Besetzung palästinensischen Gebiets und der Abriss jüdischer Siedlungen dar?

Die Musik hat mir viele Einsichten vermittelt. Eine davon ist die, dass das zeitweise totale Vereinnahmtwerden durch etwas, das ungeheuer schön oder absolut unentbehrlich zu sein scheint, einem im nächsten Augenblick schon übertrieben oder sogar verkehrt vorkommen kann. Es ist in der Tat möglich, unmittelbares Verlangen und eine langfristige Strategie miteinander zu vereinen. Der Musiker muss zudem in der Lage sein, was Furtwängler "fernhören" genannt hat. Häufig ist es erforderlich, auf das, was einem in einem bestimmten Moment ganz und gar unentbehrlich zu sein scheint, zu verzichten, um die lange Linie der Musik aufrechtzuerhalten. Mit anderem Worten: Man muss ein unmittelbar empfundenes Verlangen mit Blick auf die Zukunft aufgeben, muss es opfern. Die Musik hat mich gelehrt, an meiner eigenen subjektiven Sicht der Gegenwart festzuhalten, gleichzeitig aber nicht in dieser Sichtweise befangen zu sein, sondern gewissermaßen aus ihr herauszutreten und die weitreichenden Folgen zu bedenken, die mein spontanes Handeln haben könnte.

Es braucht wohl nicht eigens gesagt zu werden, dass die Folgen, welche sich daraus ergeben, dass man bei einem Musikstück einen besonders schönen Augenblick zu sehr in die Länge zieht, nicht mit den Konsequenzen verglichen werden können, die entstehen, wenn man die Gelegenheit versäumt, einen Weg zum Frieden zu eröffnen. Doch was die Musik einen lehrt, kann auch auf den politischen Bereich angewandt werden: Verzicht von Israels Seite aus auf das, was im Augenblick unentbehrlich zu sein scheint, wird am Ende zu seiner Rettung beitragen. Die Alternative ist überhaupt keine; es gibt keine andere Lösung, wenn der Staat Israel eine Zukunft haben will und die Palästinenser irgendwann in den Besitz ihrer Grundrechte gelangen sollen. (Daniel Barenboim, DER STANDARD/Printausgabe, 27.07.2010)

Daniel Barenboim, Pianist und Dirigent, ist Begründer des West-Eastern Divan-Orchesters (gemeinsam mit Edward Said). Seit 1992 ist er Generalmusikdirektor der Staatsoper Berlin.

 

 

 

 

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    Posting 1 bis 25 von 50
    1 2
    aisa
    27.07.2010 11:47
    Cui bono

    die Wahrheit ist, wem nutzt der Krieg ? So lange da einige wegen dem Krieg über Jahre sehr profitieren, wird's keinen Frieden geben. Das alte Dilemma, die dies ändern könnten, wollens nicht und die die ändern wollen, könnens nicht...

    cipf
     
    27.07.2010 09:53

    Lustig. Alle jene, die vom "Verzicht" und von "aufeinander zugehen" reden sind jene, die es vorziehen, in der Ferne zu wirken und gute Ratschläge zu geben.
    Hr. Barenboim, bleiben Sie bei der Musik.

    Haman Harascha
    27.07.2010 14:36
    verschone uns

    das heisst wohl, dass nur liebermaenner, baraks, netanjahus und deren yesmaenner das recht haben, ihre meinung zu sagen - und dass man an dem "Gegossenes-Blei"-Gemetzel persoenlich teilgenommen haben muss, um darin das zu sehen, was es wirklich war.

    cipf
     
    27.07.2010 15:36

    Nein. Das heißt, dass die vor Ort befindlichen eher gehört werden sollten als jene, die von sicherem Ufer aus schöne Worte summen.

    x aeins
    27.07.2010 15:49

    Faule Ausrede. Vor Ort würdest genausowenig auf die hören wollen,die so denken wie Barenboim

    cipf
     
    27.07.2010 15:50

    Äh, dachte ich mit meinem Posting ausgedrückt zu haben.
    Wenn nicht, dann bitte so lesen ;-))

    x aeins
    27.07.2010 16:06

    versteh,das du gegen B. nicht argumentieren kannst, der ist zu hoch für dich
    daher: was der von weit weg sagt,zählt nicht
    dann: auch wenn das vor Ort wer sagte,zählts nicht
    bist ein echter Kapazunder

    cipf
     
    28.07.2010 08:35

    Ok. Das war zu verkürzt um hier klar zu machen, was ich davon halten.
    Erstmals: Es sind nur wenige, die versuchen, hier Vernunft in das Geschehen zu bringen. So mit andere Backe hinhalten und so.
    Zweitmals: Die meisten jener, sind im Ausland.
    Drittmals: Jene, die vor Ort solche Dinge sagen, sind zu wenige um gehört zu werden.
    Viertmals (und wichtig für MEINEN Standpunkt - ich war vor Ort und kenn ein bisserle die Situation): Mit Nachgeben erreicht man dort nix. Die Situation ist soooo verquert, die einen (Hardliner - davon gibts zig tausend) wollen die Vernichtung von Israel (physisch), die anderen Hardliner (gleiche Mengel) die Vernichtung der Palästinenser.
    Die müssen das dort selbst lösen. Einmischung von Außen bringt nix.

    x aeins
    28.07.2010 09:57

    dh du warst dort und hast nur Wilde gesehen,die sich gegenseitig abschlachten wollen - was dich zur Ansicht bringt,man soll die das auch tun lassen
    wenn der B. hinfährt,trifft er auf Intellektuelle die seiner Meinung sind,daher sieht er das ganz anders...
    kommt also drauf an, in welchem Universum man sich bewegt...

    cipf
     
    28.07.2010 10:50

    Stimmt. Es kommt darauf an, in welchem Universum man sich bewegt. In einem Wunschdenken-Universum. Oder in einem (der vielen) Realen!
    Tut leid, aber bei den verhärteten Fronten dort ist Vernunft oder auch nur der Wille zum Frieden spärlich gesäht.
    Sie könnten natürlich - mit einer riesigen Polizeimacht - hinfahren und alle (wirklich alle) entwaffnen. Dann werden sie sich allerdings gegenseitig mit Messern oder auch nur den bloßen Händen umbringen.
    So sehr ich den Wunsch verstehe, hier Frieden einkehren zu lassen - ich fürchte, die dzt. Situation läßt das noch nicht zu. Es wird noch 3-4 Generationen und 1000e Tote bedürfen, damit der Hass ausstirbt.
    Ist keine schöne Einschätzung. Aber, glaube ich, eine realistische :-((

    x aeins
    28.07.2010 23:56

    das heißt also: intellektuelle Überlegungen sind irreal, beruhen auf Wunschdenken
    real sind nur die Idioten
    na dankschön

    Cuca Racha
     
    27.07.2010 08:37
    Musik, nebenbei

    Seine Rede war ja gut & schön, aber das Konzert abends mitnichten. Ich hörs ja fern von Ö nur im Webradio in mp3-Qualität, aber die haben so schlecht gespielt, dass das auch schon powidl war: Schlampig, ungenau, falsch, lustlos... 1 Jammertal, hat richtig wehgetan. Etwas mehr Proben wär vielleicht auch für Barenboim & Wr. Phil. angebracht, das hat nämlich wie die Stehgreifaufführung eines überforderten Schulorchesters geklungen.
    (Das WÖ-Diwanorch. ist übrigens supèr.)

    asinus
    27.07.2010 00:10

    Friede verlangt keine Perfektion, sondern nur den Willen, mit anderen eben friedlich zusammenleben zu wollen. Das fehlt halt im Nahen Osten. Wenn ich wieder mit Strategie komme, erreiche ich gar nichts.

    Werner Lischka
    26.07.2010 21:10
    kurz gesagt - israel soll auf sein ...

    ... existenzrecht verzichten, die hamas als regierung anerkennen, die hisbolah umarmen und warten was passiert.
    wie wäre es, wenn auch die palästinenser israel anerkennen? schliesslich sind sie es, die was von israel wollen - nur raketen hineinzuschiessen ist sicher nicht 'auf den anderen zugehen'.

    hed
    28.07.2010 13:32
    verstanden hast du nicht was barenboim geschrieben hat?

    Werner Lischka
    28.07.2010 21:07
    ich habe durchaus verstanden -

    - und auch die praktisch notwendigen schritte beschrieben, die aus der theoretischen vokalisierung aus dem elfenbeinturm ableitbar sind.
    tut mir leid - im krieg, wie beim schnapsen gilt - wer verliert zahlt (und zwar ohne dass der sieger das geld vorstreckt).

    x aeins
    29.07.2010 14:07

    spassig,wie Leute,die gar nichts verstehen,erklären,sie hätten alles verstanden
    ein Hinweis: wenn du einen Verlierer über Gebühr unterdrückst,züchtest du dir unversöhnliche Feinde,die immer gefährlicher werden
    hätte man D nach dem WK2 demontiert statt es wiederaufzubauen, hätte es dort 15 Jahre später nicht 5%, sondern 95% Nxzis gegeben...

    Werner Lischka
    30.07.2010 14:50
    d musste nach dem 2.wk ....

    ... einiges an wiedergutmachung leisten - und die d waren realisten genug um das zu akzeptieren.
    adenauer ist mit dem hut i.d. hand nach fr und gb gegangen, strauss ist nach moskau geflogen und willi brand ist in warschau auf die knie gefallen und generell haben sich die d als vertragstreue und zuverlässige partner gezeigt.
    da konnte man dann in langwierigen verhandlungen einiges von den ehem. gegnern erreichen.
    aber auch die d haben nicht die rückgabe schlesiens oder schadenersatz f.d. sudetenland verlangt sonder beides als gerechten verlust akzeptiert.
    ein solcher ansatz war und ist bei den pal. heute nirgendwo zu sehen. ihre führung hat immer auf alles oder nichts gesetzt - das ist keine verhandlungsgrundlage.

    x aeins
    30.07.2010 17:40

    und worauf setzt I. mit ungebremstem Siedlungsbau?
    Richtig: auf alles oder nichts. Und das ist keine Verhandlungsgrundlage.
    womit wir wieder bei Barenboim wären...

    Werner Lischka
    30.07.2010 23:11
    israels verhalten ist sicher auch nicht klug -

    - aber wie in gaza gezeigt, ist man fähig auch gegen die siedler vorzugehen, wenn eine breite unterstützung i.d. israelischen öffentlichkeit zu bekommen ist.
    die ist aber bei der sturheit der pal. positionen nicht erreichbar - und da die israel. regierung eine demokratische ist und eine parlamentsmehrheit braucht, kann eine kleine clique von siedlern ein ganzes land in geiselhaft nehmen (übereinstimmung bei juden ist ohnehin schwierig zu erreichen - 3 juden 4 meinungen).
    die palästinenser sollten es mal mit judo versuchen - d.h. ein angebot unterbreiten, dass israel nicht ablehnen kann und dann in verhandlungen die zuckerstückchen erkämpfen.

    x aeins
    31.07.2010 10:06

    Palästinenser - "fighting like a cornered rat" - sollen sich gemütlich zurücklehnen und Strategien für Frieden ausdenken? Das wär doch die Rolle von I.,dem Land mit den Ressourcen,der USA-Unterstützung und der Demokratie,oder nicht? und ich denke,das meint auch Barenboim!

    Werner Lischka
    31.07.2010 20:08
    also - wenn man die unterstützungsmasnahmen, ...

    ... die von der internat. gemeinschaft a.d. palästinenser gingen und gehen betrachtet, kann ich nicht von einer 'cornered rat' sprechen (dieses scenario trifft eher a.d. dt. wehrmacht ab 43 zu).
    auch wurden im laufe der letzten jahrzehnte mehrere versuche von seiten israels gemacht - nur waren die halt nicht nach dem geschmack der diversen organisationen (d.h. israel hat sich konstant geweigert kollektiven selbstmord zu begehen).
    wenn man nicht gewinnen kann streckt man die waffen (siehe 2.wk) - oder riskiert die totale vernichtung.
    ok - israel ist der stärkere, hat mehr ressourcen, etc. vom sieger in mehreren kampfrunden nun eine defacto kapitulation zu verlangen, ist ein bischen viel!

    x aeins
    31.07.2010 21:15

    soso - Siedlungen aufgeben ist also kollektiver Selbstmord. Mit Hamas nur reden ist kollektiver Selbstmord. Jedes Entgegenkommen Isr..s ist anscheinend kollektiver Selbstmord.
    Wenn sich also die Intellgenz dort nicht durchsetzen kann,gegen Paranoia und Hurra-wir-sind-stärker-Schwxchköpfe - ja dann...

    Carlito336
    31.07.2010 22:41
    so ein psychischer Zustand ist mir ja für Israelis noch irgendwie nachvollziehbar

    Ganze VErwandtschaften in vorigen Generationen ausgelöscht, latenter Kriegszustand, so was hinterläßt schon mentale Spuren.
    Aber wenn so was auch in unseren Breiten auftritt, solche Menschen haben doch ein Anrecht auf Behandlung.

    das poppende lottchen
    27.07.2010 02:19
    naja, die plo sind ja auch "palästinenser".

    und sie haben das existenzrecht schon anerkannt.
    wenn es einen friedensprozess gibt, wird es nicht ohne schmerzliche kompromisse gehen - auf beiden seiten. siehe (nord)irland. auch eine wahrheitskommission analog zu südafrika wäre denkbar. und ganz allgemein: wie barenboim weniger kriegerisch-politisch und lieber friedlich-menschlich denken und handeln!

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