Ex-"Tagesschau"-Sprecherin "erleichtert", dass der "Sex- und Drogenorgie" und dem "schamlosen Treiben endlich ein Ende" gesetzt wurde
Eva Herman - ehemalige "Tagesschau"-Sprecherin und vom NDR wegen ihrer Aussagen zur NS-Familienpolitik entlassen - sorgt mit ihren Thesen zum Unglück bei der Duisburger Loveparade für Wirbel. Am Sonntag veröffentlichte sie auf der Website des Kopp-Verlages einen Kommentar mit dem Titel: "Sex- und Drogenorgie Loveparade: Zahlreiche Tote bei Sodom und Gomorrha in
Duisburg". Dort heißt es unter anderem: "Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem
schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen. Was das angeht, kann man nur
erleichtert aufatmen!" Und: "Dieses 'friedliche Fest fröhlicher junger Menschen' ist in Wahrheit eine riesige
Drogen-, Alkohol- und Sexorgie, geplant, genehmigt und zum Teil finanziert von
der Stadt Duisburg und NRW."
Am Montag legt sie dann nach und antwortet KritikerInnen: "Einige junge Leute waren ärgerlich, weil sie die Menschen, die bei dem Unglück
in Duisburg ums Leben kamen, durch einige meiner Worte diskriminiert sahen." Generell macht Herman die 68er für den "Sittenverfall" verantwortlich, "natürlich übe ich in dem Artikel, wie immer übrigens, Kritik an den Urhebern des
allgemeinen Sittenverfalls, wozu meines Erachtens hauptsächlich die sogenannten
Achtundsechziger gehören. Sie haben Werte wie moralischen Anstand nahezu
abgeschafft.". (red)