"Leichtgewichtiger" Meteorit schlug unzerstört ein, statt zu verglühen
Washington - Bisher ging die Forschung davon aus, dass "kleinere" Meteoriten aus Eisen beim Eintritt in die Erdatmosphäre zerbrechen. Als Grenzwert nahm man 3.000 Tonnen an. Doch diese These wird nun durch eine Entdeckung in der ägyptischen Wüste widerlegt. Dort fand man einen Krater (namens Kamil), der von einem fünf bis zehn Tonnen schweren Trumm stammt, das unzerstört einschlug, wie Forscher im US-Fachblatt "Science" (online) berichten. (tasch/DER STANDARD, Printausgabe, 24./25. 7. 2010)
Anmerkung: Liebe UserInnen, wir entschuldigen uns für die Verwirrung, die dieser Artikel ausgelöst hat; in der Kürze lag diesmal nicht die Würze. In der ursprünglichen - und jetzt wieder hergestellten - Version unserer Print-Schwesterredaktion war korrekt von einem Grenzwert von 3.000 Tonnen die Rede. Vom Wochenend-Journaldienst - kein Teil der Wissenschaftsredaktion - wurde dies wegen zweifelnder Anfragen auf 3.000 Kilogramm geändert: Gut gemeint, aber leider falsch. Wir haben dies nun wieder auf die richtige alte Version umgestellt. Wir bitten Sie dies bei eventuellen Antworten auf frühere Postings, die nun ihrerseits "falsch" erscheinen mögen (weil sie sich auf die dazwischenliegende Artikelversion beziehen), zu berücksichtigen und möchten uns noch einmal entschuldigen.
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