Grundversorgung

Fekters 17,5 Millionen Euro-Sonderkommando

Florian Gossy, 23. Juli 2010 19:55

Innenministerin will durch Ausweitung der Kontrollen von Asylwerbern Kosten sparen - Hilfsorganisationen üben scharfe Kritik

Die Innenministerin hat Ziele. Zwei davon teilte Maria Fekter am Freitag in einer Aussendung mit: Das größere: Österreich solle „das sicherste Land der Welt mit der höchsten Lebensqualität" werden, meinte sie. Und das kleinere der beiden: „Ziel sind lückenlose Kontrollen, rasche Rückreisen und die enge Abstimmung mit den Asylbehörden." Und der Weg zum Erreichen dieser beiden Ziele ist für Maria Fekter klar, nämlich: „Ich stocke die Fremdenpolizei bundesweit um 50 Personen auf." Diese kämen aus Umschichtungen, präzisierte Pressesprecher Martin Brandstötter auf Nachfrage von derStandard.at.

SOKO soll 17,5 Millionen bringen

Mit 1. Juli wurde die SOKO-Grundversorgungscontrolling („SOKO-GVS") eingerichtet. Asylwerber, welche die Grundversorgung erhalten, sollen stärker kontrolliert werden. In das System der Grundversorgung investiert der Bund jährlich 100 Millionen Euro, wovon 19.130 Asylwerber profitieren. Diese verstärkten Kontrollen sollen nun laut Berechnungen des Ministeriums ganze 17,5 Millionen Euro einbringen - rund ein Fünftel des gesamten aufgewendeten Betrages.
Als Grundlage dieser Berechnungen dienten laut Brandstötter Zahlen der letzten zwei Jahre, wo insgesamt 21.000 Überprüfungen stattgefunden haben. Bei etwa 50 Prozent der Fälle wurde festgestellt, dass gewisse Ansprüche nicht mehr bestehen und der Betrag angepasst. Nur in wenigen Fällen soll der gesamte Anspruch gestrichen worden sein.

"Eher so, dass Leute zu Unrecht Geld nicht bekommen"

Philipp Sonderegger von SOS Mitmensch glaubt nicht, dass durch verstärkte Kontrollen 17,5 Millionen eingespart werden können: „Ich kann freien Auges sagen, dass diese Zahlen aus der Luft gegriffen sind." Ebenfalls skeptisch ist Christian Herzog vom Flüchtlingsprojekt Ute Bock: „Da ist es eher so, dass Leute zu Unrecht Geld nicht bekommen."

Zwei Varianten der Grundversorgung

Bricht man die 100 Millionen Euro auf eine Kopfzahl herunter, kostet ein Platz in der Grundversorgung den Bund rund 5.200 Euro. Eine Einsparung von 17,5 Millionen Euro würde pro Kopf etwa 920 Euro bedeuten. Wie hoch diese Summe ist, wenn wird deutlich, wenn man diese der Höhe der Grundversorgung für einen Asylwerber gegenüberstellt. Da gibt es zwei mögliche Varianten:

  • Einerseits kann es sein, dass Asylwerber in einer so genannten „organisierten Unterkunft" - etwa in einem Erstaufnahmezentrum oder in einem Gasthaus - wohnen. Kost und Logis sind für den Asylanten frei, er bekommt 40 Euro Taschengeld und zehn Euro für „Freizeitaktivitäten" zur Verfügung gestellt, im Jahr also 600 Euro. Persönliche Gegenstände und Gebrauchsgüter wie zum Beispiel Hygieneartikel müssen jedoch selbst bezahlt werden.
  • Dann gibt es jene Asylwerber, die in einer privaten Unterkunft wohnen. Miete und Verpflegung müssen dann selbst bezahlt werden. Dafür erhält man von der Grundversorgung 80 (für Minderjährige) bzw. 180 Euro im Monat (für Erwachsene) als Verpflegungsgeld. Für die Miete gibt es einen Zuschuss von 110 Euro pro Monat und Person. Auf das Jahr gerechnet bekommt jeder Minderjährige 2.280 Euro, jeder Erwachsene 3.480 Euro.

Bei beiden Varianten sind die Beträge fix, Kürzungen können hier nicht vorgenommen werden. „Es gibt aber auch noch andere Leistungen", meint Brandstötter, und führt ein Beispiel an: „Wenn Kinder schulpflichtig sind, werden auch die Fahrtkosten für den Schulweg übernommen. Da kann es schon zu Kürzungen kommen." Der Höchstsatz für Unterstützungen für Schüler und Schülerinnen liegt jedoch bei maximal 200 Euro pro Schuljahr. Ein weiteres Beispiel sind auch Zuschüsse, wenn Bedarf nach Bekleidung besteht.

Wer ist "hilfsbedürftig"?

Gänzlich aus der Grundversorgung heraus fällt man, wenn der Titel der „Hilfsbedürftigkeit" nicht gegeben ist. Nach Artikel zwei, Absatz eins der „Grundversorgungsvereinbarung" ist hilfsbedürftig, „wer den Lebensbedarf für sich und die mit ihm im gemeinsamen Haushalt lebenden unterhaltsberechtigten Angehörigen nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften und Mitteln beschaffen kann und ihn auch nicht oder nicht ausreichend von anderen Personen oder Einrichtungen erhält".

Diese 17,5 Millionen könnten also durch Zweierlei eingespart werden. Einerseits durch das Aufdecken von unrechtmäßig erhaltenen Zusatzzahlungen, andererseits durch das Finden von Fällen, wo die Hilfsbedürftigkeit nicht mehr gegeben ist. Was schwer sein dürfte - denn die Möglichkeiten, wie Asylwerber Geld verdienen dürfen, sind praktisch nicht vorhanden bis sehr beschränkt.

"Schäbig, Debatte mit Asylmissbrauch anzufangen"

Grundsätzlich habe man nichts dagegen, dass Missbrauch kontrolliert wird, sagt Sonderegger. „Wenn das in allen gesellschaftlichen Bereichen gemacht würde, wäre es super. Wenn man sich ansieht, unter welchen Bedingungen Asylsuchende sich hier aufhalten müssen, ist es schäbig, diese Debatte mit Asylmissbrauch anzufangen."

"Keine überfallsartigen Kontrollen"

Für die „asylkoordination österreich" ergeben sich noch andere Schwierigkeiten: „Es muss sichergestellt werden, dass AsylwerberInnen nicht überfallsartig kontrolliert werden." Bei den Kontrollen gebe es keine Dolmetscher, die den Betroffenen den Grund der Durchsuchung verständlich machen, hieß es in einer Aussendung. Und: „Selbst wenn bei einer Kontrolle ein ‚Wertgegenstand‘ wie ein Computer oder ein Flachbildschirm gefunden wird, heißt das noch lange nicht, dass die AsylwerberInnen nicht hilfsbedürftig sind."

Pressesprecher Brandstötter erklärt den Ablauf einer Kontrolle so: "Es sind koordinierte Teams, wo sowohl Uniformierte als auch Juristen, Leute aus der Asylabteilung und aus den Grundversorgungsstellen der Länder dabei sind. Diese überprüfen, ob einerseits die Hilfsbedürftigkeit gegeben ist und andererseits, wie der Aufenthaltsstatus ist und ob auch nach dem Meldegesetz alles in Ordnung ist."

Erster Einsatz: 23 Verdachtsfälle bei 300 Identitätsfeststellungen

In der Nacht vom 7. auf den 8. Juli 2010 fand in Wien und Graz der erste Einsatz der SOKO-GVS statt. Es wurden dabei insgesamt 150 Quartierkontrollen (rund 100 in Wien und rund 50 in Graz) vorgenommen. In Graz wurden zusätzlich zwei Lokale überprüft. Insgesamt wurden dabei knapp 300 Identitätsfeststellungen durchgeführt. Drei Personen wurden aufgrund fremdenpolizeilicher Bestimmungen festgenommen. In 27 Fällen wurden Anzeigen wegen unbefugten Aufenthaltes und in neun Fällen wegen sonstiger Übertretungen in Zusammenhang mit dem Aufenthalt erstattet. 23 Asylkarten wurden wegen unbefugten Besitzes abgenommen. In 18 Fällen erfolgten amtliche Abmeldungen nach den Meldebestimmungen. Nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz wurden fünf Anzeigen erstattet. Im Zuge der Kontrollen konnten 23 Verdachtsfälle auf unrechtmäßigen Bezug der Grundversorgungsleistungen festgestellt werden. Bei wievielen Verdachtsfällen die Grundversorgung gekürzt oder gestrichen wurde, steht nicht auf der Homepage des Innenministeriums.

Caritas befürchtet "Spitzelsystem"

Die Caritas befürchtet, dass durch Fekters Pläne ein „Spitzelsystem" aufgebaut werde. So würden etwa Hausbesorger und Nachbarn befragt, ob eine Familie "irgendwelche Geräte" eingekauft habe oder einer (illegalen) Arbeit nachgehe. Mit einem derartigen System werde ein "Sündenbockmechanismus" bedient, dies sei "gesamtgesellschaftlich ein verheerendes Signal". (Florian Gossy, derStandard.at, 23. Juli 2010)

Kommentar posten
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Knochenmann
02.08.2010 15:07
Distrikt Fekter

starship
 
30.07.2010 01:41
eigentlich warte ich nur noch auf die einführung einer "totenkopf-brigade" im innenministerium...

"das volk und der staat müssen endlich verteidigt werden gegen diese marodierenden banden von flüchtlingen und asylmissbrauchern, die die sicherheit und hygiene des österreichischen volkskörpers in aggressiver weise gefährden.

ab in die züge mit diesen subjekten. heimatdeportation. damit österreich wieder frei wird."

/end zynismus

össi_Bauer
02.08.2010 16:15
tja du hygene habn wir von den ausländer gelernt, da musst du dich nur zurück erinnern! Gel!

je mehr asyl desto besser für das
unwissende volk österreich

Achmo Ledbid
27.07.2010 09:44
ich möchte nicht..

...im sichersten land der welt wohnen!!! da hätte ich keine freiheit mehr!!! ich fahre auch nicht das sicherste fahrzeug weil ich mich mit einem panzer nicht so frei und flink bewegen könnte wie mit einem golf.

Harry Y.
 
27.07.2010 12:07
Richtig.

Vielen Dank.

Harry Y.
 
26.07.2010 17:13
Es gibt kaum noch was, was der schwarzen Fekter

noch einfallen könnte, um die Situation dieser Menschen noch zu verschlimmern. Die UNCHR-Umfrage unter den Österreichern sagt aus, dass eine Mehrheit Asylwerber für kriminell halten. (Über €50 im Monat Einkommen erarbeiten zu wollen, ist nicht kriminell.)

Und jetzt deswegen und wegen eines Einsparpotentials an den ÄRMSTEN (in vieler Hinsicht) dieses Landes die Gestapo.

Ich kann für meine tiefste Abscheu dieser Partei gegenüber kaum noch Worte finden. Darf man vor der Frau Ministerin ungestraft auf den Boden spu*ken? Wenn nicht, wär's mir auch wurscht.

Harry Y.
 
26.07.2010 18:04

Habe jetzt erst den ganzen Artikel durchgelesen; vorher nur Print im Wochenendstandard. Immer noch ist einiges unklar:
nun haben wir widersprüchliche Aussagen, laut der einen darf es an der Grundversorgung gar keine Kürzungen/Streichungen geben, sondern nur an den Nebenleistungen;
laut der anderen weiter unten aber sehr wohl. Halte einmal fest, dass vermutlich bei Nichtvorhandensein von Hilfsbedürftigkeit oder nur teilweiser HB die GV gestrichen bzw. gekürzt werden darf. Durch die Zuhilfnahme von "Nachbarschaftshilfe".

!!!

Ich hoffe, dass Befragte wissen, was sie zu tun haben.
Drogendealer sollten's vielleicht nicht decken, falls es sie überhaupt gibt unter diesen; aber dann kann man genauso gut die Polizei rufen.

auch gut...
25.07.2010 05:33
Interessant...

...der sachlich vorgebrachte Hinweis, dass Fekter in einem Interview mit einem Konkurrenzblatt festgehalten hat, dass die 17,5 Mio Euro bereits seit 2008 jährlich durch strengere Kontrolle eingespart wurden und die Überschrift daher ein journalistischer Blödsinn ist...

...tja...

...ist schier unmöglich an der Zensur vorbeizubringen...

Das nenn ich mal "Qualitätsjournalismus"...

Comedian
25.07.2010 11:41
Wie wäre es mit einem Link oder Hinweis, welches Konkurrenzblatt?

>>> Derzeit befinden sich 19.130 Personen in Grundversorgung - das sind
so wenige Menschen wie noch nie. Der Bund bezahlt jährlich rund 100
Millionen Euro für die Grundversorgung. Die Kontrollen bringen
Einsparungen von 17,5 Millionen pro Jahr beziehungsweise 48.000 Euro
pro Tag. Zum Vergleich: Anfang 2007 waren noch rund 28.000 Personen
in Grundversorgung. <<<

Das ist der teilweise Aussendungstext und auch dem Interview im Kurier ist zu entnehmen, dass es sich um künftige Einsparungen handelt.

Diese 48.000 waren übrigens das Ergebnis des Einsatzes von Anfang Juli, wenn man dem Kurier glauben schenken darf.

docw
25.07.2010 00:12

an alle fekter-schottermizzi-basher möchte ich eines sagen: fekter,die mmn ihren job hervorragend macht,ist ministerin unter einem BK faymann,der alle gesetze und entscheidungen mitträgt,goutiert und befürwortet. so schauts aus.

KuKi Basser
26.07.2010 09:36

Aha - das heißt jetzt, der Faymann ist super, weil die Schotter-Mitzi super ist? Oder was bedeutet Ihre Aussage?

trockenes brot
24.07.2010 19:00

also ich mag die schiache tante wirklich nicht aber eine kontrolle dieser grupe kann nicht schaden da wird sicher einiges umsonst bezahlt

Brandy Ortner
25.07.2010 02:28
Deutschunterricht für Inländer (Österreicher)

Bitte mehr Bildung, für die meisten Österreicher ist Deutsch die 2 lebende Fremdsprache und es wäre ein Beginn wenn wenigstens die Hälfte die Sprache in Wort und Schrift beherrschen würden.
Es ist ein frommer Wunsch aber lassen Sie mich träumen.

mowox
24.07.2010 18:48
soko Traummännlein

In ermangelung menschlicherer Ideen wird wieder einmal die Schotterfaust ausgefahren.
Jörgl schau oba.

herbert steiner1
24.07.2010 16:32
österreich leistet sich

korruption, verfahrensverschleppung und nachlässige staatsanwälte und justiz in kreisen von grasser, strasser und co.
bei "fremden" und asylwerbern wird jedoch in aller schärfe vorgtegangen, grundlos überzogen und jedes rechtsmittel angewandt, das nur zur verfügung steht - notfalls werden neue rechtsmittel erfunden und beschlossen, um ihnen den aufenthalt in diesem land so scfhwer wie möglich zu machen. dieser rechtsstaat wird zusehens zum "rechts-aussen-staat" und frau fekter arbeitet hart daran.

auch gut...
25.07.2010 05:41
stimmt...

...die Ausdrucksweise "mit aller Schärfe" ist tatsächlich grundlos überzogen... "mit der nötigen Konsequenz" wäre treffender gewesen...

...und nur weil ein Haufen Betrüger hier schon auf die Welt kommen, muss man den Rest nicht extra importieren...

Und Nein, "Rechtsstaat" hat nichts mit "Rechtsaußen" oder "Rechtsextrem" zu tun... das empfindet die "Linke" nur so, weil sie mit "Recht" an sich ein Problem hat... und damit desöfteren in Konflikt kommt oder zumindest bei Links niemand weiß, wo rechts oder links ist... und sich daher entschlossen hat, die Ausdrücke rechts und nationalsozialistisch inflationär zu verwenden. In etwa je öfter es verwendet wird, desto häufiger "könnte" es mal zutreffen...

Capische ?

KuKi Basser
26.07.2010 09:49

Ist "Capische" sowas wie "tschau"?

Zum Thema: Der Haufen Betrüger, der von Ihrem Vorposter angesprochen wurde, unterscheidet sich von den Asylwerbern nicht nur dadurch, dass er in Österreich geboren wurde und sich es mit der Justiz in unserer Bananenrepublik halt richten kann, sondern auch dadurch, dass es, statt um ein paar Millionen (die 17,5 sind ja schon aus der Luft gegriffene "Prognosen") um zig Milliarden geht, die der Wahnsinn die SteuerzahlerInnen in den letzten Jahren gekostet hat und noch kosten wird (hier gibt's auf einmal kein "Recht muss Recht bleiben" mehr?).
Es ist also der finanzielle Vorwand total aus der Luft gegriffen, übrig bleibt ein weiterer Schritt zur Stigmatisierung von Asylwerbern zu Verbrechern.

tich nak
24.07.2010 14:56
Bleibt im Land...

Es ist genau umgekehrt... Oder meinen sie asylwerber machen zwischendurch Urlaub am Meer oder erhalten von 12 Euro am Tag ihre Familien im Ausland ?
Gerade dieses Geld bleibt sowieso im Land

AllesWieImmer
24.07.2010 14:29
Sind die 17,5 Mio Euro ein Quote, die es zu erfüllten gilt?

... denn wenn es so ist = eine Prognose, die zugesagt, schon vorweggenommen ist = dann ist ein perfider Umgang mit Menschen als generelles Handlungsmotto angesagt = mal ein Probelauf für alle Menschen, die irgendwann mal der solidarstadtlichen Hilfe bedürfen!

Die Hatz gegen alle möglichen 10-Euro-"Privilegien"bezieher ist eröffnet: Sie werden beschämt, von denen, die gerade die protegieren, die sich schamlos bereichern!

[ c ' b u s ] a/k/a [ ß .. mit viel scharf ]
24.07.2010 14:21

was kommt als nächstes?

soko-bettlermonitoring?
soko-sozialschmarotzer?
soko-obdachlosentreibjagd?

Heinz Anderle
 
30.07.2010 06:59
Soko soziale Treffsicherheit...

... mit Rasterfahndung in der Transparenzdatenbank.

(Ich glaube, ich bringe da einige auf dumme Ideen.)

Dr. Heinz Anderle, Freigeist

rapunzels frisör
24.07.2010 14:18
Maria Fekter-

verbissen im Kampf
um die rechte Schottergrube!!

Ava Tar
24.07.2010 14:12
Die EU hat einstweilen wieder Milliarden verplempert

"Wieder Milliardenfehler bei EU-Ausgaben
Bei den EU-Ausgaben hat es im vergangenen Jahr wieder milliardenschwere Fehler gegeben [....] berichtete die EU-Kommission heute in Brüssel in einem Jahresbericht"

("heute" = 15.7., Qualitätsmedien berichteten)

Aber bei Asylwerbern prüfen wir jetzt wie die Haftlmacher, ob sie vllt die 110,- Mietzuschuß nimmer brauchen, weil sie inzwischen obdachlos sind

Die Mizzi sollte dem Ratzinger dankbar sein, daß er das Fegefeuer abgeschafft hat.

Krawuzi Kapuzi2
 
24.07.2010 14:11
Bei allem Respekt...

...aber ich verstehe hier sehr viele Vorposter einfach nicht.

Es wird andauernd nach mehr Kontrolle bei öffentlichen Geldern gerufen, aber wenn dann mal ein Bereich kontrolliert wird, dann passt das auch wieder nicht. Komisch.

Es sieht mir schon sehr danach aus, dass hier in diesem Forum extremes "Fekter bashing" betrieben wird.

Ich weiss, dass es mir rote Stricherl bringen wird, aber ich finde die Idee, Einsparungen damit zu machen, dass ungerechtfertigte Bezüge eingestellt werden nicht schlecht. Allerdings sollte man dies auf alle Bereiche in denen öffentliche Gelder vergeben werden, ausdehnen....

Das wär dann mein Senf dazu. Krawuzi Kapuzi

wrrw
24.07.2010 15:50

Niemand stört sich daran, dass öffentliche Ausgaben kontrolliert werden. Es ist jedoch bezeichnend für die Politik der Ministerin, dass es jetzt eine "Soko" für den hintersten Winkel des Staatshaushaltes gibt, nur weil hiermit vielleicht eine Gruppe getroffen werden kann die kein Stimmrecht hat und deren jedes Leid ca. 30% der Wahlberechtigten sehr erfreut.

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