Hernals: Rote Hochburg mit rebellischer Bevölkerung

Teresa Eder, 5. August 2010, 12:18
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    Dauerbrenner im Bezirk ist die geplante Parkgarage unter dem Gymnasium Geblergasse. Auch Prominente wehren sich dagegen.

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    Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer (SPÖ) hat ihre politischen Mitstreiter bei der letzten Wien-Wahl hinter sich gelassen und nach wie vor einen komfortablen Polster auf die ÖVP.

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    Fußball am Dach: Wo ansonsten nur im Winter eisgelaufen wird, läuft man seit diesem Sommer auch dem Ball nach.

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    Auch das ist Hernals. Blick vom Schafberg über Wien.

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    Manner mag man eben. Besonders im 17. Bezirk, wo die Mannerwafferl hergestellt werden.

Im 17. Bezirk legt sich die Bezirksvorsteherin mit den Bewohnern wegen einer Garage an

"Ich war acht Jahre alt. Ich wohnte in Hernals. Hernals ist ein Bezirk von Wien." Christine Nöstlinger - selbst im 17. Bezirk aufgewachsen - wählte ihre eigene Heimat als Schauplatz für den Jugendroman "Maikäfer flieg". Sie erzählt darin die Geschichte des Mädchens Christel im Wien der Nachkriegszeit und zeichnet ihr autobiographisches Bild des damaligen Bezirklebens. Bombenangriffe sind alltäglich, Freundschaften mit den russischen Besatzern schon weniger. Das war 1945.

Bezirk der Gegensätze

Damals wie heute ist Hernals sowohl ein "Arbeiterbezirk" mit Gemeindebauten, als auch eine beinahe dörflich anmutende Wohngegend für die Wohlbetuchten, die sich am Fuße des Schafbergs in Wald- und Wiesen-Nähe angesiedelt haben. Derzeit leben rund 52.000 Menschen im 17. Bezirk, der sich in die drei Teile Hernals, Dornbach und Neuwaldegg gliedert, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Einerseits das beschauliche Neuwaldegg und Dornbach mit Weinbergen, Privatbad und Wanderwegen. Andererseits das geschäftige Hernals, mit Manner-Fabrik (inklusive dem Geruch von kakaohaltiger Fettglasur), Jörgerbad und Gürtel in der Nähe.

Der durchschnittliche Hernalser ist knappe 40 Jahre alt. Auch sonst spiegelt der Bezirk bei den demographischen Daten vieles vom allgemeinen Wiener Durchschnitt wider. Der Ausländeranteil der Ansässigen liegt bei rund 25,9 Prozent höher als in den meisten anderen Bezirken.

Rote Hochburg

Politisch konnte die SPÖ hier ihre Dominanz mit einigen Auf und Abs über die Jahre weitgehend halten. Im Jahr 2005 konnte man nach der Wahlschlappe im Jahr 1996 (nur 33 Prozent), wieder beachtliche 41 Prozent der Wählerstimmen erreichen. Den Posten des Bezirksvorstehers konnte die SPÖ seit 1945 in ihrer Hand behalten, derzeit führt Ilse Pfeffer das Regiment im Bezirk. Die drei anderen Parteien matchen sich mit großem Abstand dahinter um Platz zwei. Die ÖVP liegt bei 21,8 Prozent, die Grünen konnten 2005 mit 18,4 Prozent ordentlich aufholen, die FPÖ verlor hingegen einige Mandate und liegt nun nur mehr bei 14,6 Prozent.

Politisch geäußert haben sich die Hernalser zuletzt bei der Wiener Volksbefragung und fielen dabei unter anderen Bezirken insbesondere dadurch auf, dass sich keine Mehrheit für eine Nacht-U-Bahn fand. Nur 46,38 Prozent waren für eine Ausweitung der Fahrzeiten. Möglicher banaler Grund dafür: in Hernals fährt (Ausnahme Alser Straße am Gürtel) keine U-Bahn.

Streitpunkt Parkgarage Geblergasse

Verkehrstechnisch gehen im Bezirk aber in anderen Belangen die Emotionen hoch. Die Bezirksvertretung hat sich mit ihren eigenen Bewohnern angelegt, weil unter der AHS Geblergasse eine Parkgarage errichtet werden soll.  Eine eigene Bürgerinitiative - initiiert von Schülern und Eltern -  hat es sich deshalb im vergangenen Jahr zur Aufgabe gemacht diese Pläne zu durchkreuzen. 2000 Unterschriften wurden gesammelt und Demonstrationen abgehalten. Auch prominente Unterstützer wie Roland Düringer oder Andy Baum - einst selbst Schüler der AHS Geblergasse - artikulierten ihren Unmut darüber, dass der Schulhof und Bäume abgerissen werden sollen.

Trotzdem hat die ÖVP mit Stimmen der SPÖ diesen Juni nun die Flächenumwidmung durchsetzen können. Einspruch kam von den Grünen, die eine BürgerInnenbefragung fordern. Ihr Lösungsansatz: Teile von Hernals zur Kurzparkzone zu machen, damit Pendlerparkplätze für Anrainer frei werden.

Beim Fußballtraining verhaftet, anschließend abgeschoben

Für nationale Aufregung sorgte im Mai dieses Jahres auch die Abschiebung zweier Nigerianer, die während des Fußballtrainings in Hernals festgenommen wurden. Sie hatten beim Verein "FC Sans Papiers", der für Asylwerber initiiert wurde und beim Wiener Sportclub trainiert, gespielt. In Folge der Verhaftung hatten spontan rund 250 Demonstranten am Hernalser Gürtel gegen die Überstellung eines der Männer vom Polizeianhaltezentrum Hernals ins Polizeianhaltezentrum Roßauer Lände protestiert. Die Versammlung am Gürtel wurde von der Exekutive aufgelöst, 42 Personen wurden dabei vorläufig festgenommen. (edt/derStandard.at, 05.08.2010)

Info:

Wahlberechtigte (2005): 33.381

Bezirksvertretung (Mandate): 17 SPÖ, 9 ÖVP, 8 Grüne, 6 FPÖ

Bezirksvorsteherin: Ilse Pfeffer (SPÖ)

Kommentar posten
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egondertiger
 
00
16.8.2010, 08:18
"Ihre Stimme als Anrainer zählt" - leider nicht in Hernals

Anrainer wurden nie gefragt, ob sie eine Sammeltiefgarage brauchen. Warum wehrt sich die SPÖ Hernals, die auf Ihrer Internetseite "Ihre Stimme als Anrainer zählt" schreibt, so gegen eine Bürgerbeteiligung??
Wenn ich als Anrainer "zum Zählen" in Hernals im Chor der Gegner meine Stimme erhebe, können die mit der Bürgermeinung nur umgehen, indem uns allen eine Instrumentalisierung durch die Grünen vorzuwerfen. Was sagt dieses Verständnis aus? Wer nicht brav abnickt, wie die BV das Geld ausgibt, kann nur desinformiert oder von den Grünen gelenkt sein.
Doch: Wir BürgerInnen sind nicht so blöd, wie die uns gerne hätten!
http://hernals.wordpress.com/

blickwinkel101
 
00
12.8.2010, 14:44
danieln
00
10.8.2010, 14:39
Teil 1 Auch Grüne für Sammelgaragen!?

Die Grüne Planungssprecherin und Gemeinderätin spricht sich für Sammelgaragen aus:

derStandard.at: Was auffällt ist, dass viele neue Projekte, wie etwa die Donauplatte, nicht sehr fußgängerfreundlich sind. Ginge das auch anders?

Gretner: Ja, beim Flugfeld Aspern gibt es zum Beispiel die Chance, es besser zu machen. Dort wird mit Sammelgaragen gearbeitet. Wenn der Fußweg zum Auto genauso lang ist wie zum öffentlichen Verkehrsmittel geht man eher zum öffentlichen Verkehrsmittel. Vor allem ist dann auch der Straßenraum belebt. Wenn man von der Tiefgarage direkt in die Wohnung fährt, braucht man sich nicht wundern, dass die Geschäfte im Erdgeschoß nicht gut besucht sind.

danieln
10
10.8.2010, 20:19
Teil 2 Auch Grüne für Sammelgaragen!? Aus ein wenig Entfernung könnte man glauben, dass

die Grünen in Hernals nun auch vor der Spaltung stehen. Das wäre dann jedoch die wirkliche Sensation da sich die Grüne Partei in Hernals schon vor einiger Zeit gespalten hat.
Die Interessen der Hernalser Bevölkerung werden hier genauso wie bei der FPÖ allerdings bei anderer Themensetzung marktschreierisch und hetzerisch aufgearbeitet und herausposaunt. Einsprüche wurden vermutlich durch den Parteiaparat gejagt um möglichst viele Unterschriften zusammenzu bekommen. Dass dadurch viele Einsprüche von NÖ bis Salzburg zustandekommen ist Indiz für einen funktionierenden Apparat aber nicht für den Willen der Bevölkerung. Die Grüne Partei schielt mit allen Mitteln auf die Macht; zerfleischt sich dabei selbst und opfert ihre glaubwürdigkeit.schade!

egondertiger
 
00
Wer Garagen baut, wird Verkehr ernten 1

Weil die Bezirksvertretung sich weigert, Parkpickerl einzuführen, ist Hernals in Gürtelnähe schon längst zum Gratisparkplatz der Pendler von der Bezirksregierung degradiert worden. In unmittelbarer Umgebung der Geblergasse sind Mietparkplätze frei. Die Parkplatznot in Gürtelnähe ist politisch verursacht, da der Bezirk Hernals mit den mehr als großzügigen Kurzparkzonen die Parkmöglichkeiten der Anrainer zusätzlich einschränkt, die mit den Pendlern um die freien Parkplätze konkurrieren.
Den Anrainern bleibt nichts anderes übrig als auf den Kurzparkzonen zu zahlen und in der zukünftigen Wohnsammelgarage zu parken. Jetzt wird auch klar, warum die Bezirksvertreter vehement Parkpickerl ablehnen und die Wohnsammelgarage durchpeitschen wollen...

egondertiger
 
00
Wer Garagen baut, wird Verkehr ernten!

Die Weigerung eines Parkpickerl für Anrainer und der Bau von Sammelgaragen sind somit Teil einer Methode, noch mehr Geld von den eigenen Bürgern
abzuzocken!

Wenn BV Frau Pfeffer (SPÖ) und SPÖ, ÖVP und FPÖ von Anrainern mehr als 700 Euro für einen Parkplatz pro Jahr in ihrer Sammelgarage abknöpfen wollen, den Schülern hemmungslos ihren Schulhof umgraben und dafür den Pendlern die Parkplätze auf der Straße überlassen und für all dies auch noch unser Steuergeld verschwenden,
vertreten die nicht mehr die Interessen der HernalserInnen!!

danieln
10
10.8.2010, 14:59
Eine Jede Bewegung braucht ihr Ziele, so auch die Grünen.Aus einer rationalen Sichtweise würde einiges dafür sprechen eine Garage zu bauen.

Etwa dass selbst wenn man gegen Autos ist, diese auch in Zukunft (durchaus mit anderen Antrieb: Wasser,Gas,Solar,...) der Menschheit nicht ersparrt bleiben werden. Selbst wenn jetzt manche meinen Ihre Autos seinen die schönsten spricht doch einiges dafür die zukünftigen Ökomobile an einem Ort unterzubringen an dem sie geschüzt sind, nicht das Straßenbild prägen und vielleicht in Zukunft an die Steckdose angehängt werden können. Dadurch ist an der Oberfläche mehr Platz für RadfahrerInnen und FußgängerInnen. All das wollen die Grünen Hernals nicht hören,spekulieren sie doch auf die Stimmenmaximierung durch einen von anfang an aussichtslosen Kampf. Das sie damit politikverdrossenheit Tür und Tor öffnen blenden viele von Ihnen aus.

egondertiger
 
00
11.8.2010, 05:56
Garagenplätze für Dein Ökomobil sind heute in Hernals zu haben!

danieln, Dein Kommentar ist hier leider fehl am Platz, da ich nicht Grüner bin und auch nicht für die Grünen spreche. Wenn Du was gegen die Grünen hast und Dich mit denen auseinandersetzen willst, solltest Du es woanders tun. Viel Spass und Erfolg wünsche ich Dir beim Wahlkampf.

Kein Grund zur Sorge, Dein Ökomobil kannst Du in einigen schon bestehenden Garagen im Umkreis der Geblergasse zum fast gleichen Preis wie in der geplanten Sammelgarage abstellen, dafür braucht die BV Pfeffer von der SPÖ nicht Millionen Euro Steuergeld verschwenden und noch den Schülern ihren Schulhof in der Geblergasse umgraben.

danieln
00
11.8.2010, 10:27
Einer Partei anzugehören ist ja kein Verbrechen...

auch nicht bei den Grünen daher fänd ich es nicht schlimm wenn sich jemand dafür engagiert. Da die Proteste massiv von einigen Grünen gefördert wurden und sich manche Teile von dieser Partei massiv gegen die Verlagerung von PKW unter die Erde aussprechen war die Chance recht groß, wollte dich aber auf keinen Fall abwerten. Selbst wenn einige das Gefühl haben dass manche BürgerInneninititativen nur gegründet werden um Abneigungen gegen Parteien (u.a. bei den Grünen) zu überspielen und erst über ein emotionales Thema WählerInnen damit zu fischen muss das hier absolut nicht zutreffen.

last but not least: ES GIBT KEINE STEUERMILLIONEN sondern nur MITTEL AUS DEN PARKOMETERABGABEN!
Die werden nur von AutofahrerInnen bezahlt.

egondertiger
 
00
16.8.2010, 08:13
Ich finde es relativ unwichtig, da es Geld ist, dass der Staat oder die Kommune von den BürgerInnen abknöpft und in unserem Auftrag wieder verteilt

Trotdem danke für die Klarstellung!

danieln
00
11.8.2010, 10:33

PS: Kann schon sein dass da 2 Plätze frei stehen, dort 3 Plätze gerade freistehen...
Allerdings sind die Garagen welche durch die Parkometerabgaben (Parkpickerl und Parkschein) gefördert wurden am Elterleinplatz und am Parhamerplatz aber auch am Dornerplatz ausgebucht.
Wenn mind. 1/3 der Stellplätze auf der Oberfläche geschliffen werden und dannn Platz zum Radfahren, FußgängerInnen, Bäume ist, dann wird der Bedarf gegeben sein.

Jeder von der Straße unter die Straße verlagerte Parkplatz ist ein Gewinn für alle!

quack
43
Hernalser Suchspiele

Ich wohn in dem Bezirk und der ist echt fett! Elterleinplatz hier, Bauernmarkt dort und das Stadion... wunderbar! Aus vielen schrecklichen Gründen brauch ich ein Auto... und freu mich schon auf die fertige Tiefgarage.... weil 1 Stunde parkplatzsuchen ist öd und hoffentlich nicht grüner als 10 Bäume. Und weil ich grad dabei bin: Die Grünen haben die Garage vor wenigen Jahren selbst gefordert, jetzt binden sie Schleifen um jedes Bäumchen, instrumentalisieren Schulkinder für ihre politischen Zwecke und machen Politik auf tiefstem Niveau... Nur die treu blickenden Schäferhunde mit einer Träne im Aug fehlen noch bei dieser Schmierenkomödie!!

egondertiger
 
00
Mietparkplätze in unmittelbarer Nähe stehen heute schon leer

Ich kann Quim Barreiros nur zustimmen. Ich wohne in unmittelbarer Nähe zu dem geplanten Standort der Garage. Es gibt im Umkreis von 400m mindestens 4-5 Garagenbetreiber, bei denen Sie sich einen Parkplatz (überdacht und im Hof) mieten können.
Pikant für die Bezirksvorsteherin ist, dass die Preise niedriger oder genau so hoch sind wie bei der geplanten Sammelgarage unter dem Schulhof. Daran ist erkennbar, dass diese Garage aus zwei Gründen unsinnig ist. Es gibt den Bedarf nicht und zweitens ist sie eine grandiose Verschwendung: Öffentliche Gelder werden also für etwas verwendet, was private Anbieter ohne unsere Steuergelder schon längst zum gleichen Preis anbieten können.
hernals.wordpress.com

Quim Barreiros
01

In der Jörgerstraße gibts in der Garage noch 10 freie Dauerparkplätze, in der Pezzlgasse 5 und in der Hernalser Hauptstraße 3 Stück. Wenn Sie einen Garagenplatz brauchen, hätten Sie sich schon lang einen mieten können.

markus grabner
00
15.8.2010, 22:57
bitte um kontaktdaten

per e-mail, meine verlobte sucht grad in ebendieser gegend einen garagenplatz um verünftiges geld ...
danke
markus

peterot
61
Elterleinplatz

St.-Bartholomäus-Platz erstrahlt in neuem Glanz
Der St.-Bartholomäus-Platz und die südliche Kalvarienberggasse erstrahlen in neuem Glanz. Die Umgestaltungsarbeiten im Bereich rund um die Kalvarienbergkirche wurden im Juni fertig gestellt. Damit ist nun die letzte Phase der Neuordnung des Hernalser Zentralraumes abgeschlossen.
Neuer Kirchenvorplatz lädt zum Verweilen ein
Der St.-Bartholomäus-Platz wurde mit einer neuen Pflasteroberfläche mit schmutzabweisender Beschichtung versehen. Helle und dunkle Betonsteinpflasterplatten mit angeordneten Friesen zieren nun den geräumigen Kirchenvorplatz bis zur Kalvarienberggasse. Errichtet wurde weiters eine neue Stufenanlage, die die stark abfallende Oberfläche am Kirchenvorplatz auf ein fast horiz

peterot
51
elterleinplatz2

horizontales Niveau anhebt. Zur Begrünung wurden zwei neue Bäume gepflanzt und fünf Pflanzentröge aufgestellt. Zudem wurden vier L-förmige Sitzbänke errichtet, die zum Verweilen und Entspannen einladen. Erneuert wurde auch die Beleuchtung.
Vorschläge des BürgerInnenbeteiligungsverfahrens umgesetzt
Dem Umbau des St.-Bartholomäus-Platzes und der südlichen Kalvarienberggasse war ein von der Bezirksvorstehung initiiertes BürgerInnenbeteiligungsverfahren vorausgegangen. Die im Verfahren ausgearbeiteten Vorschläge wurden im Zuge der Neugestaltungsarbeiten verwirklicht. Der St.-Bartholomäus-Platz ist nun deutlich verkehrssicherer, wovon vor allem zu Fuß Gehende profitieren. Durch die Verkehrsberuhigung konnte zudem der Bedeutung des historisch

egondertiger
 
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Ideenlose Politik in Hernals: 22000 Euro pro Parkplatz

Diese Aufzählung ist so fantasie- und ideenlos wie die Politik in Hernals. Viel interessanter ist doch, was hier bevorsteht:
Der Bezirksvorsteherin Pfeffer (SPÖ) fällt doch mit dem Garagenbau gegen die Interessen der Anrainer doch nichts besseres ein, als pro Parkplatz als 22000 Euro auszugeben, obwohl Garagen in unmittelbarer Nähe leerstehen..
Eine Bürgerbefragung (wie z.B. im 1. und anderswo, die zu einem schnellen Aus der Sammelgaragen geführt haben) wird abgelehnt.
Das Votum der Bürger interessiert die SPÖ doch nur da, wo sich ihre Politik besser inszenieren lässt. Wenn sich Anrainer und Schüler gegen diese Garage wehren, will man von direkter Demokratie schnell nichts mehr wissen.
Mehr unter
hernals.wordpress.com

danieln
10
10.8.2010, 20:26
Wenn Wahrheiten zu Propaganda verdreht wird...

1) Der Bezirk gibt das Geld nicht aus
2) Der Steuerzahler zahlt die Garage nicht
3) Die Förderungen stammen aus dem Parkometerabgaben die von AutofahrerInnen gezahlt wird (Parpickerl,-Schein)
4) Das Stellplätze von der Oberfläche genommen werden und unter die Erde gebracht werden ist nicht per se gegen die Bevölkerung.
5) Die Reduzierung des Suchverkehrs durch einen Dauerparkplatz ist nicht per se gegen den Willen der Bevölkerung
6) Selbst die Grüne Planungssprecherin plädiert für Wohnsammelgaragen

Ob sich hier einige LehrerInnen aufregen weil sie danach keinen Parkplatz haben kann ich nicht beurteilen, es scheint jedoch so dass nicht immer alle LehrerInnen, SchülerInnen, Eltern gegen diese Maßnahmen ist, auch nicht nach der Prpaganda...

roßmann
15
eins der Kernprobleme in Hernals ist leider nach wie vor

die katastrophale Verkehrssituation am Elterleinplatz. Für Fußgänger und vor allem für die vielen Schüler ist das Überqueren der Straße dort jedesmal eine Herausforderung und leider auch oft eine Gefahr für Leib und Leben...

Fr.Pfeffer weiß das sehr genau, entsprechend gereizt und nervös reagiert sie bei diesem Thema auch bei öffentlichen Auftritten... jahrelang wurde über den Umbau diskutiert, dann wurde ewige Zeiten 'umgebaut', mit dem Effekt, dass sich eigentlich überhaupt nichts geändert hat...

ich weiß nicht, wo so eine Bezirksregierung sonst noch entscheidend oder gestaltend eingreift - aber wenn sie nicht einmal vor der eigenen Haustüre ein halbwegs vernünftiges Verkehrskonzept erstellen kann, dann ist sie ev. gescheitert...

quack
22
????

Gefahr? Der Elterleinplatz ist voller Ampeln. Ist die Ampel grün, kann die Strasse gefahrlos überquert werden. Insbesondere von Schülern. Wer hier Gefahr schreit, sieht diese wohl in jedem Autofahrer und das ist dann ja wohl doch etwas übertrieben...

peterot
40
Elterleinplatz 3

Abschluss des Großbauprojektes Zentralraum Hernals
Mit den baulichen Maßnahmen rund um den St.-Bartholomäus-Platz ist die dritte und letzte Etappe der Neugestaltung des Hernalser Zentralraums fertig gestellt. Beim Großprojekt der Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28) wurde in den vergangenen Jahren bereits das Gebiet rund um den Elterleinplatz in zwei Abschnitten runderneuert.

Tante Jolesch3
010
Wahrzeichen

Der 17. ist super, aus vielen Gründen. Aber das Wahrzeichen hätte im Artikel doch Erwähnung verdient: Die Friedhofstribüne an der Alszeile!

FeliksE
04
bleibt nur zuwünschen, dass dieses Wahrzeichen auch rasch saniert wird!

... bevor es zusammenbricht.

cannery row
65
die spö hat eben zu viele stimmen..

und will ein bissl farbe in die stadtregierung bringen.. verständlich. anders lassen sich solche baugewaltaktionen wie augarten, pratervorplatz oder garagen, wo man über die leute drüberfährt, nicht erklären.

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