Nahrungsmittel noch im Geschäft überprüfen

23. Juli 2010, 12:19
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    foto: apa/axel heimken

    Ein Ampelsystem soll Allergiker warnen.

Scanner warnt Allergiker beim Einkaufen vor Risiko-Lebensmitteln - Testdurchführung mit Handy in Planung

Turin - Das Startup-Unternehmen Themis hat in Kooperation mit der italienischen Handelskette Crai ein Anti-Allergie-System entwickelt. Das Gerät erkennt Substanzen, die Allergien hervorrufen können. Mit Hilfe des kostenlos zur Verfügung stehenden TrackAll kann der betreffende Ladenkunde sofort erkennen, ob das Nahrungsmittel für einen unbeschwerten Genuss geeignet ist.

Persönliches Nutzerprofil

Herzstück des TrackAll ist ein speziell entwickelter Scanner, mit dem die auf den Verpackungen enthaltenen Strichcodes gelesen werden. Das zuvor auf der Homepage eingegebene persönliche Nutzerprofil enthält Angaben über mögliche Intoleranzen. Bei Risikosubstanzen wird der Käufer durch ein Rotsignal auf dem Display gewarnt, während eine grüne Leuchtbirne die Unbedenklichkeit anzeigt.

Damit sollen betroffene Bevölkerungskreise, die in Italien immerhin sechs Prozent der Kinder und zwei Prozent der Erwachsenen ausmachen, vor falschen Kaufentscheidungen bewahrt werden. Das in enger Zusammenarbeit mit der Turiner Hochschule für Lebensmittelsicherheit entstandene Warnsystem wird von der italienischen Großbank Unicredit finanziell unterstützt.

Test mit 200 Produkten

In der kürzlich angelaufenen Testphase im Raum Turin wird mit insgesamt 200 Produkten experimentiert. "Wir werden das System stufenweise auf die gesamte Region Piemont und möglicherweise dann auf ganz Italien ausdehnen", erklärte der Crai-Vorsitzende Piero Boccalatte.

"Noch im laufenden Jahr werden wir eine neue Serie von Wellness-Erzeugnissen einbringen." Bei der in Segrate bei Mailand beheimateten Themis denkt man bereits ein gutes Stück weiter. Statt unter Zuhilfenahme des speziellen Scanners soll künftig jeder Kunde mit seinem fotografiertauglichen Handy den Test durchführen können.  (pte)

 

Fred Tirol
 
00
17.8.2010, 14:32
Einfacher ist es allerdings die Allergien einfach zu "löschen"

Ziemlich umständliches Verfahren das mit den Scannern und so und auch teuer und fehleranfällig. Einfacher ist das bei dem jeweiligen Allergiker die Lebensmittelallergien energetisch zu löschen. Das mache ich so 10-15 mal in meiner Praxis pro Woche mit ca. 94 % Erfolgsquote. Denn Allergien kommen nicht einfach so daher um den Mensch zu ärgern sondern haben einen Auslöser und auch einen Grund warum Sie da sind. Wenn man diesen dann kennt so ist es nicht schwierig die Allergie zu behandeln. Gerade Lebensmittelallergien sind die am einfachsten zu behandelnden Allergien. Und wer`s nicht glaubt und eine oder mehrere Allergien hat > Einfach vorbeikommen denn..."Wer heilt hat Recht"

furman
00
24.7.2010, 23:08

Darf diese Dienstleistung nur von Analphabeten in Anspruch genommen werden oder auch von denen, die über den verzweifelten Umweg des Lesens der entsprechenden (evtl. neben dem Strichcode auch zusätzlich angebrachten schriftlichen) Hinweise auf allergische Risiken auf der Verpackung diese zu ihrer eigenen gesundheitlichen Situation in Verbindung bringen können? Kann mir wer meine Leuchtbirne erhellen, grün oder rot, ganz egal, ist nur eine Testphase?

Der Unkurze
01
26.7.2010, 14:52

also so wie ich das verstanden habe, wird der normale barcode eingelesen, kein spezieller aufgedruckt
und die hinweise auf allergien auf den packungen sind alles andere als vollständig, gerade auf nüsse wird hin und wieder mal hingewiesen. ist man auf was anderes allergisch, kann man immer mühsam die inhaltsstoffe durchgehen..

finde die idee nicht schlecht

M-A-X
00
24.7.2010, 07:01

ist eigentlich nichts neues...barcoo erwetert um einen allergiecheck

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