Shackletons antarktischer Whiskey wird nach 100 Jahren wiedererweckt

22. Juli 2010 15:40
«Bild 1 von 6»
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
Foto: ap/canterbury museum

Wellington/Neuseeland - Mehr als hundert Jahre waren die Flaschen im antarktischen Eis eingefroren, nun sollen sie quasi wieder zum Leben erweckt werden: Die vor kurzem geborgenen Whiskeyflaschen des berühmten britischen Polarforschers Ernest Shackleton werden seit Mittwoch im Canterbury Museum in Christchurch auf der südlichen Hauptinsel Neuseelands langsam erwärmt. Danach soll der Schnaps untersucht werden.

weiter ›

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 46
1 2
Gehirnamputierter Volldillo
25.07.2010 17:40
Erstens einmal, warum langsam auftauen und warum überhaupt?

Her mit dem Gesöff. Wenn es plätschert ist es trinkfertig.

dajonny
27.07.2010 14:08

Whiskey trinkt man nicht kalt, einfach darum!

ignazius rummsfeld
23.07.2010 16:19
Viel wird mit dem Whisky nicht passiert sein..

...bei den Temperaturen, und falls der Verschluss gut war.

vogel von der walterweide
23.07.2010 14:22
"Für viele Whiskey-Liebhaber wäre es wohl ein grandioses Erlebnis, mit dem Shackleton-Whiskey anstoßen zu können."

warum? also sie dürfen eh nicht trinken, weil sie ja auf rekonstruktion des gesöffs hoffen.

und gut alter whiskey kann was wunderbares sein, aber in dem fall war er ja einegfroren, verlangsamen sich somit nicht auch die prozesse die einen whiskey mit dem alter gut werden lassen.

oder irre mich?

Craig Christ
23.07.2010 15:59
Altert der Whiskey nicht nur in den Faessern?

Sobald er in den Flaschen ist, ist es aus mit altern.

Manuel Eder, hinter mir die Sinnflut
24.07.2010 03:16

Jaja. Ich find es immer wieder lustig wenn Leute mit ihrem 12yo angeben weil er seit 20 Jahren im Kasten steht :P

Für das Reifen des Whiskys ist das Fass unabdingbar, da es eine unendliche Reihe an Aromen an das Wässerchen abgibt. Das ist ja auch der Grund warum man keine Frischen Fässer nimmt sondern bereits benutzte Rotwein- oder Cherryfässer. Nichts geht über einen Whisky der 30 Jahre die Süße eines französischen Cherrys und die Herbe des Eichenholzes in sich aufgenommen hat :D

Günther Hase
 
26.07.2010 22:49
Cherry ?

Wohl eher nicht.

Hauptsächlich werden gebrauchte Bourbon Fässer für Whisky verwendet. Frische Eichenfässer kommen deswegen nicht in Frage, weil der Holzgeschmack zu intensiv wäre und den Geschmack des Distillats übertünchen würde. Die Whiskys werden häufig nach der Hauptreifung noch in TBA oder Sherryfässer (aus Spanien, nicht Frankreich) umgefüllt um den Whisky um weitere Aromen zu erweitern.

Manuel Eder, hinter mir die Sinnflut
27.07.2010 04:45

Ein richtig guter Single Malt Scotch wird sicher nicht in einem ekelhaften Bourbon Fass gelagert. Und natürlich können die Fässer sowohl aus Frankreich oder Spanien kommen. Jede Distille hält es da anders.

Günther Hase
 
27.07.2010 09:38

"Ein richtig guter Single Malt Scotch wird sicher nicht in einem ekelhaften Bourbon Fass gelagert."
Das ist nicht richtig. Das Bourbonfass verleiht dem Whisky feine Holz und Karamell/Vanillenoten.

Stimmt schon, es werden auch Rotweinfässer etc. aus Frankreich verwendet (eher für Spezialabfüllungen), aber die "Sherryfässer" kommen ausschließlich aus Spanien ;-)
http://de.wikipedia.org/wiki/Sherry

major grubert
 
25.07.2010 11:13
30 jaehrigen

wo gibt es den? mein favoriten sind zurzeit bladnoch mit 23 und leider kaum mehr zu bekommen und wenn dann geschmalzen vom preis. leider geht die flasche langsam aber sich zu ende ein kalter winter vielleicht noch :)

Martin Müller10
 
25.07.2010 19:15
Mal im Potstills versuchen

1080 Strozzigasse

Nick Tameer
23.07.2010 20:49

In der Antarktis mag es (einstweilen) egal sein.

dr.no3
23.07.2010 11:18
vorher haben sie noch das rasierwasser gesoffen

später die reste aus dem container
dann sind sie nach schackeltons wiskey suchen gegangen

da sieht man was die sucht aus einem menschen machen kann

Flo S.1
23.07.2010 10:08
Wäre ich Milliardär...

...würde ich mir eine Flasche reservieren lassen! Geschmackserfahrungen jeglicher Art bedeutet gleichzeitig "Lebenserfahrung"...,-)...auch wenn es eklig schmeckt, weiß man doch, wie...Bear Grylls ist da mein persönlicher Held...^^

Dirty Sanchez
 
23.07.2010 07:54
Jetzt viel Cola dazu und dann ex.

Anders bekommt man das Zeux eh nicht runter.

DownTheLine
23.07.2010 08:42

Die Frage ist, woher kriegt man 100-jähriges Cola?

Mstr.'.Ito.'.
24.07.2010 14:57
X:)

Hey 100jähriges Cola! Da könnte ja auch noch richtiges Coca drin sein und nicht nur Cola....

DownTheLine
23.07.2010 12:17
Die Frage hat sich erübrigt:

http://www.worthpoint.com/worthoped... cksonville

Cheers!

Dirty Sanchez
 
23.07.2010 10:39
Aus jeder gutsortierten Schulkantine oder Mensa.

Sixtus Jetzein
23.07.2010 10:22
Vom Branntweiner?

ulenspygel
23.07.2010 04:02
Zum Thema Whiskey vs. Whisky

Auf den Kisten steht eindeutig "Whisky". Also scottish origin.
Whiskey hingegen ist Irisch. In der Neuen Welt haben die Kanadier die schottische Schreibweise beibehalten. Und die US-Amerikaner nennen jenes Gesöff, das man nur mit Eiswürfeln runterbringt, ihrerseits auch "Whiskey".

dölerich hirnfidler
23.07.2010 11:13

wer bourbon nicht mag, kann kein guter mensch sein
;)

ulenspygel
23.07.2010 11:45
Touché

Aber New Orleans war ja mal französisch, oder?

;-)

dölerich hirnfidler
23.07.2010 12:21

contra-touché. und kentucky bezeichnet sich sogar heute noch als "commonwealth" ;)

Nitram1988
23.07.2010 01:05
Selbst wenn sie die Zusammensetzung herausfinden, ist es fraglich ob es die "Zutaten noch gibt"

Immerhin könnte doch eine Brennerei geschlossen haben die eine verwendeten Whiskey produzierte.

Bei Whiskey heißt es blended und nicht verschnitten.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 46
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.