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Die wenig optimale Hüpfmethode eines Leiopelmatiden, von oben und von der Seite.
Edwardsville - Die vermeintlicherweise so selbstverständliche Fortbewegungsart von Fröschen musste im Verlauf der Evolution erst allmählich "erlernt" werden. Immerhin haben sich die Froschlurche - heute die mit weitem Abstand artenreichste Gruppe von Amphibien - ursprünglich aus Tieren mit eher molchartigem Körper entwickelt. Froscharten, die ihren Urahnen noch stärker ähneln als andere, beherrschen das typische Froschhüpfen noch immer nicht sonderlich gewandt, wie eine Studie der Southern Illinois University in Edwardsville im US-Bundesstaat Illinois zeigt. Die Arbeit wurde im Fachjournal "Naturwissenschaften" veröffentlicht.
Zoologen rund um Studienautor Richard Essner verglichen das Sprungverhalten von drei Arten an neuseeländischen Urfröschen (Leiopelmatiden) mit dem zweier modernerer Spezies, der Chinesischen Rotbauchunke und des Leopardenfroschs. Zunächst gingen sie dabei von der Annahme aus, dass alle Tiere das übliche Sprungverhalten zeigen: Nämlich die Gliedmaßen nach dem Absprung nach vorne zu ziehen und so zuerst auf den Vorder- und dann auf den Hinterbeinen zu landen. Die Videoanalysen ergaben jedoch ein anderes Bild: Bei Auswertung der Sprünge von Leiopelmatiden zeigte sich, dass diese Tiere Vorder- und Hinterbeine wie erstarrt nach hinten gestreckt lassen und so jedes Mal nach dem Sprung auf dem Bauch landen (siehe das Video am Artikelende). Optimal ist das nicht gerade - es verhindert ein sofortiges Weiterhüpfen.
Entwicklung in Etappen
Laut Essner zeigt der Bewegungsablauf der Urfrösche, dass sich das Sprungverhalten der Tiere in zwei Phasen entwickelte: Die Frösche entwickelten zunächst ihr Sprungverhalten, bevor sie die Landung perfektionierten - und in genau dieser Phase spalteten sich die Vorfahren der Urfrösche von denen der übrigen Verwandtschaft ab. Urfrösche demonstrieren damit heute noch, wie der evolutionäre Zwischenschritt aussah, den andere Frösche längst hinter sich gelassen haben.
Die Autoren abschließend: "In der Evolutionsgeschichte der Froschlurche war der einfache Übergang zum Anziehen der Hinterbeine ein wichtiges Merkmal, das kontrollierte Landungen erleichterte und ein erneutes Ansetzen zum nächsten Sprung oder zu Schwimmbewegungen ermöglicht hat. Diese Veränderungen waren möglicherweise für die Bewegung über große Entfernungen und für ein besseres Landeverhalten vorteilhaft, ebenso wie für die Nahrungssuche und den Schutz vor Feinden." (APA/red)
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So ist es.
Ich halte den Titel für Unfug.
Diese Frösche hat es offenbar schon gegeben, da hockten unsere Vorfahren noch nicht einmal auf den Bäumen, und es wird sie wohl auch noch geben, wenn es den Menschen schon lange nicht mehr gibt.
So what?
Beim Schispringen haben wir ursprünglich die Hände nach vor und die Beine nach hinten gestreckt, jetzt strecken wir sie nach hinten, teilweise seitlich hinten. Offenbar hat eine Bauchlandung auch ihre Vorteile:-)
Vielleicht WOLLEN die am Bauch landen, zB damit sie sich nicht die Knöchel verstauchen. Pinguine schmeißen sich ja auch gern auf den Bauch, um vorwärts zu rutschen.
Schon ein bissl präpotent, etwas als Misserfolg anzusehen, nur weil's lustig ausschaut.
Der urforosch war eingentlich der ökonomisch-schlauere, denn dieser wusste strategisch schon so seine ruheplätze, fressplätze, bumsplätze....weiss sonstwas noch, so auszuwählen, dass er mi EINEM sprung stets die Gefahrenzone verliess.
Demgemäss beweisst auch die Evolution, dass nicht jeder Fortschritt zwangsläufig ERFOLG bedeutet.
Beweis: der landungsungsunfähige Urfrosch hat bis heute überlebt.
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