Großes Potenzial, Infektionen im Mutterleib zu senken

Prophylaxe könnte Übertragungsrate auf weniger als zwei Prozent senken

Durch eine prophylaktische Behandlung der Mütter und eine kurzzeitige Therapie des Neugeborenen könnte die Übertragungsrate von HIV von 30 bis 40 Prozent auf weniger als zwei Prozent gesenkt werden. Doch in Kamerun, Côte d'Ivoire, Südafrika und Sambia erhalten im Durchschnitt nur 51 Prozent von HIV-positiven Müttern und ihre Babys die simpelste medikamentöse Prophylaxe. Diese Daten veröffentlichte die US-Ärztezeitschrift Jama in ihrem aktuellen Themenheft. Die Prophylaxe besteht aus der einmaligen Gabe des Anti-HIV-Wirkstoffes Nevirapin für die Mutter unmittelbar vor der Entbindung und eine einmaligen Gabe für das Neugeborene. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 19.7.2010)

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