Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Als Kollege H. aus London heimkehrte, erzählte er: "Wer dort cool ist, fährt ein altes Rennrad. Neonfarben und ohne Gangschaltung." Nun: Ganz neu ist der Retro-Renner-Trend auch bei uns nicht. Auch Neontöne gibt es zu bewundern - doch während dem "Fixie" (kurz für: "fixed gear", Räder mit starrer Übersetzung ohne Freilauf) hier schon Raum gewidmet war, ist das hippe "Single Speed" an dieser Stelle vielleicht unter Relevanz gespielt worden.
Mea culpa: "Single Speed Bikes" sind nix anderes als "Kein-Gang-Räder". Und die waren in der Jugendzeit des Autors subjektiv-gängiger (sic!) Rad-Alltag im hügeligen Favoriten, während die Mitpubertierenden auf fuchsschwanzbewehrten "High Risern" (Sitzbank, Easyrider-Lenker, Nabendreigangschaltung - schwer und unpraktisch, aber damals cool) den Wienerberg unsicher machten: Das schmerzhaft gefühlte Manko "schaltungslos" zum Assett zu erklären war da wirklich gar keine Option.
Vielleicht ist das mit ein Grund, dass die Freude am Minimalismus bis heute endet, wo Funktion, Form und Inhalt Marketingblabla weichen: Niemand würde Opas Waffenrad, Tante Ernis Uralt-Klapprad oder diverse Kinderräder heute "Single Speed"- Bikes nennen. Und das Nichteinbauen noch der schlichtesten seit Mitte der 1920er-Jahre massenmarkttauglichen Torpedo-Dreigangschaltung (ganz zu schweigen von allem, was danach kam) als Mehrwert anzupreisen (und zu verrechnen) ist schlicht absurd.
Doch nicht nur der Neid, den Trend verpasst zu haben, hindert mich, den Trend zu feiern, sondern eine andere Kindheitserinnerung: die an das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern - und dem ehrfürchtigen Volk, das nicht wagte, "der ist ja nackt" auch nur zu denken. (Thomas Rottenberg/DER STANDARD/Automobil/16.07.2010)
Bei einem Radhändler in Wien wird Individualisierung groß geschrieben
Der Schriftsteller fährt in mehrfacher Hinsicht auf das Tandem ab
Wiens City-Bezirkschefin hat prinzipiell nichts gegen Radfahrer
In Österreich radeln nur elf Prozent der Kinder in die Schule. Nicht weil sie nicht wollen, sondern weil die Eltern es verbieten. Aus Angst
Debatten über die Sinnhaftigkeit von Nummerntafeln für Fahrräder könnte Dinge zu Tage bringen, über die man nicht reden will
Die jährliche "Velo-City"-Konferenz gibt es seit 1980. Sie gilt heute als wichtigste Tagung der Stadt-Rad-Experten des Planeten
Fehler passieren, auch im Straßenverkehr. Ein Fahrradhelm kann Leben retten
Am 9. Juni werden Autofahrer aus 70 Städten in 20 Ländern große Augen machen. Wien lässt sich Zeit bis zum 15. Juni
Josef Faber hat die Marke Puch wiederbelebt und fünf E-Bikes sowie vier "Normale" auf den Markt gebracht
Die wachsende Zahl an Elektrofahrzeugen auf Radwegen wird der Radwegpflicht den Garaus machen, prophezeit Christoph Chorherr
Die Benützbarkeit und damit die Benützungspflicht von Fahrwegen ist ein Graubereich
Es war 1993, als in Berlin erstmals Fahrradboten aus der ganzen Welt eine WM austrugen - und zwar mitten im Straßenverkehr
"Ghostbikes" heißen die Manhmale für im Straßenverkehr getötete Radfaher. Seit 2003 ist ihre Zahl auf über 150 auf der ganzen Welt angestiegen
Es ist noch immer so, dass Radfahrer sich für das Radfahren in den Städten fit machen müssen, aber die Städte nicht fit für Radfahrer sind.
Hochradelei, so Christoph Chorherr, wirke zwar stilvoll und erhaben, sei aber vor allem eines: mühsam
In Frankreich wird erlaubt, was Autofahrer hierzulande zur Weißglut treibt: das Rechtsabbiegen mit dem Rad bei Rot
Aus gutem Grund gibt es nirgendwo auf der Welt Bike-Taferln: Radler müssten rucksacklos mit fluoreszierend-beschrifteten Westen fahren
Der These, dass Heimgeräte oft bald zu Wäschetrocknern mutieren, kann der Eurofitness-Academy-Chef und TV-Fitnesscoach Roman Daucher "einiges abgewinnen"
"Urbane E-Biker sind meist Leute, die in ihrer Freizeit intensiv sportlich radeln - aber während der Woche Anzug und Krawatte tragen müssen."
manko ist ein kaufmännischer begriff für fehlbeträge in der kassa, und "assett" gibt's im englischen nicht, nur "asset" und das heißt besitz.
ist das ein fahhrad eines kaufmanns und besitzt er dieses?
oder wurden wieder mal geistlos irgendwelche füllwörter verwendet, weil der schurnalist zu beschäftigt war, um gut und richtig zu formulieren (vielleicht ja damit, auf einem single speed die balance zu halten)?
Das obige Posting ist natürlich ironisch gemeint, trotzdem eine kleine Erläuterung für Ortsunkundige:
Die Berggasse ist ein urbaner Höhenzug im 9 Bezirk der alpinen Metropole Wien.
Der Anstieg beginnt bei Hausnummer 11, bleibt aber bis zu Hausnummer 7 durchaus beherrschbar. Ab Hausnummer 5 gibt es dann kein Zurück mehr, hier beginnt das eigentliche Massiv das bei Hausnummer 1 gipfelt und durchaus einige Höhenmeter umfasst.
Da der durchschnittliche Wiener Radfahrer mindestens 5 Gänge benötigt um überhaupt von der Kreuzung wegzukommen, ahnt man, welche alpinen Tragödien sich dort abspielen.
Ja und die Singlespeed Fahrer? Die schalten auf stur und stehen die Sache einfach durch ;-)
nun Besitzer eines "Single Speeds" -
* Rennradreifen
* Rennradsattel
* ein Gang
* Rücktrittbremse
In der Stadt - ohne Sch**** - ein Traum zu fahren
* Mit der richtigen Übersetzung sehr relaxed zu fahren
* mit den Rennrad-Reifen und der Sitzhaltung sehr flott
* mit der Rücktrittbremse jederzeit bremsbereit ohne umgreifen zu müssen
* Rennrad -> ich kann manchen (irren) Radwegen ausweichen (btw: hat jemand schon mal die Radwegmarkierung vor dem TGM gesehen? Sind die fett???)
Mein Fazit: es schaut geil aus und es fährt sich super
(bewusster Nachteil: ich würde bei Regen nicht damit fahren - aber die meisten Radler haben eh auch eine WL-Jahreskarte :) )
Denn morgens und tagsüber nüchtern tritt man anders als abends im Rausch, deshalb zweimals täglich schrauben...
P.S.: ein Rücktritt ist das dämlichste überahaupt.
Herzelichst
Iht Lappe
(beinahe) horizontales Ausfallende. Bei vertikalen wird's ein wenig anspruchsvoller.
* Exzentrisches Tretlager
* Half-Link-Ketten
* Ideale Kombi Ritzel/Zahnkranz
* Exzenternabe
http://de.wikipedia.org/wiki/Eingangrad
Wenn es aber ein SSP (und kein Fixie) ist, und Sie über herkömmliche Felgenbremsen und nicht über Rücktritt bremsen, können Sie auch einen Kettenspanner verwenden
HTH
ciclopia is im 6. ;-)
war ich eh neulich drin. citybiker kenn ich vom namen, reingschaut hab i no net.
selberbauen wär eh eine option, aber i hab halt dann wieder ka zeit und kan bock...
das globe roll (subdivision von specialized) is ein wunderschönes gerät...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.