Unwetter

Heftige Gewitter: Schäden in Millionenhöhe

18. Juli 2010, 08:17
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    Aufräumarbeiten in Kaisersberg in der Steiermark.

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    Die Innsbrucker Innenstadt während ...

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    ... und nach dem Wolkenbruch.

Hagelschäden in Tirol - Life Ball-Eröffnung musste abgebrochen werden - In der Steiermark starb ein Mann durch Blitzschlag - Deutschland: Millionenschäden und ein Toter

Wien - Heftige Gewitter sind - wie von Meteorologen angekündigt - in der Nacht auf Sonntag in Teilen Österreichs niedergegangen. In einigen Gebieten Tirols hat Hagel in der Landwirtschaft einen Schaden von mehr als 1,8 Millionen Euro verursacht. In Wien musste am Life Ball die Eröffnung auf dem Rathausplatz nach einsetzendem Starkregen aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden.

Steiermark: Unterbrechung eines Teils der Südbahnstrecke bis Mittag

Die schweren Unwetter in der Steiermark haben zur Unterbrechung der Südbahnstrecke der ÖBB geführt: Samstag Abend ging eine Mure zwischen St. Michael West und Kraubath ab und verschüttete die Schienen. Verletzt wurde dabei niemand, aber der Bahnverkehr ist unterbrochen. Die Südbahn ist derzeit zwischen Leoben und Knittelfeld gesperrt, sagte ÖBB-Sprecher Nikolaus Käfer gegenüber der APA. Die Aufräumarbeiten sind im Gang, ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet. Die Sperre werde voraussichtlich bis Sonntagmittag 12.00 Uhr dauern, so Käfer.

In der Südsteiermark wurde ein Mann vom Blitz erschlagen, so die Polizei.

Rund 1.000 Mann der Feuerwehr waren laut Landeswarnzentrale die ganze Nacht im Einsatz. Besonders betroffen vom Starkregen war Stein an der Enns (Bezirk Liezen). Dort wurden 25 Häuser überflutet und Straßen weggerissen. Ganze Ortsteile wurden einen halben Meter von Wasser und Schlamm überschwemmt, da der Sölkbach über die Ufer getreten ist. Verletzt wurde niemand, viele Bewohner mussten jedoch von der Feuerwehr aus ihren Häusern evakuiert werden. Zahlreiche Keller wurden ausgepumpt. Auch eine Brücke wurde von den Schlammmassen weggerissen, teilte die Feuerwehr mit.

Eine Mure, die zwischen St. Michael West und Kraubath abging, verschüttete die Schienen der Südbahnstrecke der ÖBB. Verletzt wurde niemand, allerdings war der Bahnverkehr zwischen Leoben und Knittelfeld auch Sonntagvormittag noch unterbrochen, ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. Weiters betroffen von den Unwettern sind auch Schladming und das Paltental.

In der Südsteiermark haben die heftigen Gewitter ein Todesopfer gefordert. In Oberpurkla (Bezirk Radkersburg) wurde ein Mann vom Blitz erschlagen, als er gegen 2.40 Uhr von einem Feuerwehrfest nach Hause ging. Seine Frau wurde ebenfalls verletzt.

Sonntagfrüh wurden mit Hubschraubern Such- bzw. Transportflüge gestartet, um mit den auf den Almen befindlichen Personen Kontakt aufzunehmen. Im Kleinölkstal waren 55 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten, sie wurden mit Hubschraubern des Innenministeriums von den Almen ausgeflogen.

Innsbruck: Altstadt unter Wasser

Innsbrucks Altstadt ist bereits am Samstagnachmittag kurzfristig rund einen halben Meter unter Wasser gestanden. Die Innsbrucker Feuerwehr meldete 250 Schadenslagen in verschiedener Intensität. Alle Pumpwerke der Stadt waren vorerst besetzt. Starker Hagel hatte die Kanalisation verstopft. Mehrere Kanaldeckel wurden durch den auf den Hagel folgenden Starkregen aus der Verankerung gehoben. Geschäfte und Keller, Unterführungen und Tunnel standen unter Wasser.

Salzburg: Murenabgänge

Auch im Salzburger Pinzgau und Pongau mussten die Feuerwehren mehrmals ausrücken. Eine Mure riss in Dienten ein geparktes Auto in den "Kesselbach". "Außer Blechschaden ist nichts passiert", berichtete der Pinzgauer Katastrophenreferent Kurt Reiter. Das Unwetter zog über Neukirchen, Leogang, Saalfelden, Maria Alm, Dienten, Mühlbach und Bischofshofen hinweg. Sieben örtliche Feuerwehren kämpften gegen kleinere Muren und Überschwemmungen an, baggerten Bäche von Verklausungen frei, pumpten Keller aus und stellten umgefallene Bauzäune wieder auf.

Gmunden: Zehn Zentimeter unter Wasser

Starkregen und Gewitter setzten hauptsächlich dem Norden Oberösterreichs zu. Kanäle wurden verlegt und die Feuerwehr der Reihe nach zu Überflutungen in Freistadt gerufen. Umgestürzte Bäume sorgten in Teilen des Bezirks für Verkehrsstillstand. Im Bezirk Gmunden stand die Salzkammergut Straße kurzzeitig rund zehn Zentimeter unter Wasser. Sogar Tunnel mussten wegen Überflutung zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gesperrt werden.

Der Life Ball ist nach Unwetterwarnung mit einem "blauen Auge davon gekommen", sagte Meteorologe Christian Ortner von der ZAMG. Binnen einer Stunde sind in der Innenstadt etwa fünf Liter Regen gefallen. Örtlich ist aber mit extrem hohen Niederschlagsmengen zu rechnen, sagte der Experte.

35 Liter Regen in Schwechat

Stark entladen hat sich der Himmel im Südosten der Bundeshauptstadt. In Schwechat sind binnen kürzester Zeit 35 Liter Regen gefallen. Extreme Regengüsse gingen auch in der Steiermark, vor allem in Leoben und Seckau nieder.

Mit der erwarteten Kaltfront kam kräftiger Wind auf. Dieser könnte im Osten am Sonntag früh Spitzen von 70 bis 80 Stundenkilometern erreichen.

Deutschland: Millionenschäden und ein Toter

Unwetter mit starkem Regen und Hagel haben am Wochenende auch in mehreren Bundesländern Deutschlands gewütet. In Brandenburg stützte ein Baum in der Nacht auf Samstag auf ein Zelt und erschlug einen Mann. In Nordrhein- Westfalen standen zahlreiche Keller, Garagen und Straßen unter Wasser. In Bayern wurden Camper von einer überfluteten Fluss-Insel bei Passau mit Rettungsbooten geborgen. Allein in Bayern sprach die Polizei von Schäden in Millionenhöhe.

Besonders hart traf es in der Nacht Niederbayern, wo es laut Polizei rund 150 wetterbedingte Notrufe gab. In der Nacht zuvor hatten bereits tennisballgroße Hagelkörner in Teilen Bayerns Schäden angerichtet, Gebäude brannten nach Blitzeinschlägen. Die Sturmböen erreichten Geschwindigkeiten bis zu 107 Stundenkilometern. In einigen Teilen Bayerns fielen binnen 24 Stunden rund 101 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. (APA)

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Kanonier 66
131
18.7.2010, 20:55

Hätte der hagel nicht auch den alfons haider ein wenig treffen können ?

Interessant1234
 
00
18.7.2010, 19:39
Alle Jahre wieder..

Land unter!
http://www.stewie.at/?pg=22&pi... 79&img=195

Partei leerer Stimmzettel
51
18.7.2010, 18:37
Gottlob war das Gewitter nicht so dramatisch.

Wohne in einer Region, welche nicht viel abgekommen hat. Aber in Relation zu den Ankündigungen, Interviews mit ZAMG-Mitarbeitern im Fernsehen, Wetterwarnungen, etc. konnte man ja einen Beinahe-Weltuntergang erwarten.

Ich fürchte, dass mit der Veramtlichung der ZAMG, jetzt mit jeder Wetterwarnung übers Ziel geschossen wird. Man ist ja sonst angreifbar.

Para Dox
00
19.7.2010, 00:19

Hast du den Artikel gelesen? Da steht ausreichend wie dramatisch die Auswirkungen teilweise waren. Gerade Gewitter (und Hagel, Starkregen) treten relativ lokal auf. In Wien kann durch's Donautal eine Gewitter mit starkem Regen ziehen, während im Süden Wiens strahlender Sonnenschein herrscht.

-..--.--
13
18.7.2010, 18:27
Und jetzt kommt wieder die Affenhitze.

Dreckswetter.

Mathias
 
00
19.7.2010, 00:09
Dreckswetter

Das ist die Rache eines "vergewaltigten und missbrauchten" Planeten Erde ...

rubinek
00
18.7.2010, 18:15

35l Regen in Schwechat ?

Ich hab heute sicher 60-100 Liter Wasser verduscht.

Faun
00
19.7.2010, 02:26

In Schwechat sind binnen kürzester Zeit 35 Liter Regen gefallen. xD wirklich dramatisch, ja!

alexander2010
15
18.7.2010, 17:46
Protest gegen Schließung von ORF-Foren

Geht es nach dem neuen ORF-Gesetz, so sollen alle ORF-Foren, die Bundesländer-Foren und die ORF-Futurezone per 1.10. geschlossen werden.

Wer dagegen protestieren will, einfach im untenstehenden Link eintragen:

www.sos-orf-foren.at/

Funk1
23
18.7.2010, 18:08
was soll an den orf foren so toll sein?

die sind eher auf krone niveau als auf standard niveau.

w.p. r
01
19.7.2010, 08:34

standard-niveau?
so ein schmarrn ... hier geht's doch teilweise genau so primitiv zu wie in den orf foren.

WING1977
01
18.7.2010, 17:00

nur 35 Liter in Schwechat?

Makro 24/7
319
18.7.2010, 15:35

erwin p. aus niederösterreich hat schon seine gummistiefel parat stehen und wartet nur mehr darauf in ein geschädigtes dorfchen zufahren und einen auf heilsbringer zu machen

:P

Gegenflieger
03
18.7.2010, 17:59

Inklusive Depressionen,und einer später eingesetzten untersuchungskommission,die rausfinden soll warum er nicht übers Wasser gehen kann.Und die Flut nicht teilen konnte.

la ananda
00
19.7.2010, 08:17

aber immerhin konnte Er mit seinen heilenden händen den strömenden regen in seiner hauptstadt davon abhalten gröberes anzurichten. ramien.

ichdenkealsobinich?
13
18.7.2010, 15:33

leute bitte reisst euch zusammen...alles ist immer soooo schlimm und jammmern is soooo geil.

folgender tipp an jammerlappen und dauersuderer: in jedem erste hilfe kurs wird gelehrt das diejenigen die bei einem unfallort am meisten jammern und suddern nicht beachtet werden sollen - denn wer jammern kann der lebt auch noch - die die keinen ton mehr von sich geben die sollten in erster linie aufmerksamkeit bekommen.

WRG
11
18.7.2010, 16:07

der vergleich hinkt nicht, der hat bestenfalls och ein bein

Bösmensch
 
20
18.7.2010, 15:24
Unwetter - ist doch klar.

Schuld ist selbstverständlich der Klimawandel und derartige Gewitter wird es in Zukunft immer öfter geben. Bald werden das all die selbsternannten Klimaexperten wieder von sich geben und uns mit ihren geistigen Ergüssen bereichern.

Beiddenker
00
19.7.2010, 06:52
Klar, und morgen - mitten im Sommer!!! - wird es wieder 30 Grad haben ...

... und mit hoher Wahrscheinlichkeit schneit es auch wieder im Winter - Das ist alles der Klimawandel!!!

Allmächtiger Satan
124
18.7.2010, 14:12

Schäden.. das Geld, das die einen jetzt für die Reparatur ausgeben, nehmen die Reparierer eben wieder ein. Volkswirtschaftlicher Schaden: Null.

el magnifico
03
18.7.2010, 15:57
naja

wenn die geschädigten das geld gerne in einen urlaub in ö investiert hätten und die handwerker das geld jetzt für einen urlaub in griechenland, italien oder spanien ausgeben schon ;-)

Ich, der sch... Gutmensch
32
18.7.2010, 15:55
Ich glaub ...

.... du hast einen volkswirtschaftlichen Schaden

ueberdosis
12
18.7.2010, 16:09

ich glaub er hat einen psychischen schaden^^

ichdenkealsobinich?
00
18.7.2010, 15:16

ironie ist die sache so mancher user nicht wirklich...tut mir leid allmächtiger...

tante kommunismus
03
18.7.2010, 15:14
manchen,

die ein bisschen was hatten, wurde es durchs unwetter genommen. die 'dürfen' sich nun nochmal zahlen, zB sich (weiter) verschulden, damit sie dann das, was sie eigentlich schon hatten, wieder kriegen. vielleicht geht sich das auch nicht aus, dann kriegen sie es halt nicht wieder.
für manche schon ein günstiges geschäft. noch besser wäre natürlich ein krieg, danach brummt die marktwirtschaft immer ganz besonders gut. stimmt. und schon wieder ein geständnis über die absurditäten der besten aller besten wirtschaftsweisen.

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