Deutschland

Mehr als 500 Fahrgäste in überhitztem Regionalexpress notversorgt

16. Juli 2010, 22:31

Zug nach Suizid auf offener Strecke angehalten

Mühlheim - Mehr als 500 Fahrgäste aus einem überhitzen deutschen Regionalexpress sind am Freitagabend zwischen Frankfurt und Hanau im Bundesland Hessen von Rettungskräften versorgt worden. Die Polizei hatte zunächst davon gesprochen, dass es sich um einen ICE handelte. Zudem korrigierte der Polizeisprecher die Zahl der Reisenden von rund 500 Menschen auf 500 bis 1000.

Der Zug hatte auf offener Strecke rund zwei Stunden halten müssen, nachdem er einen Menschen auf den Schienen erfasst hatte. Die Offenbacher Polizei ging zunächst von einem Suizid aus. In den Bahn-Abteilen kam es im Industriegebiet Mühlheim-Dietesheim nach Angaben eines Polizeisprechers zu einem Hitzestau. Die Türen seien geöffnet und die gestrandeten Reisenden nach draußen gelassen worden. Bei am Abend immer noch hohen Außentemperaturen kümmerte sich auch ein ortsansässiger Getränkehändler um die erschöpften Zuggäste. Verletzt wurde laut Polizei aber niemand. Als die Strecke gegen 20.30 Uhr wieder freigegeben wurde, fuhr die Bahn in Richtung Hanau weiter.(APA/dpa)

rapp ix
00
18.7.2010, 14:36
"Kümmerte sich ein Getränkehändler?"

Die Frage bleibt, wer die Zeche des Getränkehändlers bezahlt, auch aus Sicht des edlen Spenders.

Ober erfolgte die Lieferung nur gegen Barzahlung mit Zuschlag? Bei 500 Personen stellt sich die Frage, warum die Feuerwehr nicht zum Einsatz kam.

Warum die Feuerwehr, es war doch kein Feuer im Spiel?

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.