STANDARD-Sommergespräch

Josef Pröll: "Ein Bleiberecht wäre ein Signal, dass jeder kommen soll"

Gerald John, 16. Juli 2010, 18:06
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    Heiße Debatte vor kühler Brüsseler Architektur: "Dass die EU Menschen für die Wirtschaft macht, ist Nonsens."

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    Vizekanzler Pröll: "Die FPÖ des Jahres 2000 war etwas anderes, heute gilt: In der derzeitigen Aufstellung ist die FPÖ kein Partner für mich."

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    Romy Grasgruber: "Wo bleibt die christlich-soziale Verantwortung der ÖVP, wenn Maria Fekter spöttisch von Arigonas ,Rehleinaugen‘ spricht?"

Der Vizekanzler und Lichterketten-Initiatorin Grasgruber streiten über christliche Werte, den freien Uni-Zugang und die Macht der Banken

Zwischen Nulltoleranz und Scheunentor-Utopismus: Vor der EU-Kommission in Brüssel stritten Lichterketten-Initiatorin Romy Grasgruber und Vizekanzler Josef Pröll über Arigona, Uni-Frust und politische Hörigkeit. Die Fragen stellte Gerald John. 

***

Standard: Frau Grasgruber, Sie haben eine Lichterkette rund ums Parlament inszeniert. Was wollten Sie den Politikern mitteilen?

Grasgruber: In Wahlkämpfen wird seit langem mit Rassismus, Homophobie und Antisemitismus versucht, Wählerstimmen zu fangen. Diese gefährlichen Inhalte kommen deshalb in der Mitte der Gesellschaft an, weil sich die Großparteien, vor allem aber die ÖVP, nicht scharf genug abgrenzen. Die Lichterkette sollte zeigen, dass es eine andere Politik geben muss, ohne das Schüren von Hass und Feindseligkeit. Sie war ein Pro-Test für Werte wie Menschenwürde, Respekt und Vielfalt.

Pröll: Gratulation zum Zivilengagement, das ist eine enorme Bereicherung für die Demokratie. Wie Sie da übers Internet mobilisiert haben - einfach genial. Doch einen Vorwurf lasse ich nicht im Raum stehen: dass die ÖVP in die Nähe rechter Hetze rücke.

Grasgruber: Blau-Schwarz hat es gegeben, das können Sie nicht wegreden. Ein schönes Gegenbeispiel ist Deutschland, wo sich CDU-Politiker von extrem rechten Parteien abgrenzen und Nazi-Aufmärsche verhindern.

Pröll: Ich lasse mich nicht ins Nazi-Eck stellen, da bin ich empfindlich. Die FPÖ des Jahres 2000 war etwas völlig etwas anderes als die deutsche NDP, die nationalsozialistische und rassistische Politik betreibt. Heute ist die FPÖ da natürlich anders zu bewerten. Ich hatte 2008 die Chance, eine Regierung mit der FPÖ und dem BZÖ zu bilden, habe aber die große Koalition gewählt - auch gegen große Widerstände in der ÖVP. Diese klare Abgrenzung gilt bis heute: In der derzeitigen Aufstellung ist die FPÖ kein Partner für mich.

Grasgruber: Die ÖVP hat Martin Graf mitgewählt. Ich geniere mich für Österreich, dass er Dritter Nationalratspräsident wurde.

Pröll: Genieren Sie sich für Demokratie? Graf wurde im freien Spiel der 183 Abgeordneten gewählt. In der ÖVP habe ich keinerlei Klubzwang ausgeübt.

Grasgruber: Ich halte Graf für keinen waschechten Demokraten, er ist Mitglied einer als rechtsextrem eingestuften Burschenschaft. Aber nicht nur da vermisse ich Distanz zum rechten Rand, sondern auch bei der unmenschlichen Asylpolitik ...

Standard: ... die Sie per Transparent an der Minoritenkirche vor dem Büro von Innenministerin Maria Fekter angeprangert haben ...

Grasgruber: ... weil Asylwerber exzessiv in Schubhaft gesteckt werden, keinen Zugang zum Arbeitsmarkt bekommen. Und weil Fekter Flüchtlinge als Feindbilder instrumentalisiert - wie die FPÖ. Dafür ernten wir auch international Kritik.

Pröll: Der Vorwurf der Unmenschlichkeit kommt einem leicht über die Lippen, wenn man keine Verantwortung tragen muss. Wir sind eben keine linken Utopisten, die alle Scheunentore aufmachen wollen, aber auch keine Nulltoleranzler, die Asyl, Zuwanderung und Sicherheitspolitik zu einer unguten Melange vermischen.

Grasgruber: Schon im Grundsatzprogramm betreibt die ÖVP doch genau das, indem sie Recht auf Identität, Heimat und Sicherheit in einem Absatz vermischt.

Pröll: Das ist eine falsche Interpretation, wir trennen klar. Auf der einen Seite Asyl für alle, die Asyl brauchen, aber nicht für jene, die das Asylrecht missbrauchen. Auf der anderen Seite Zuwanderung, soweit sie der Arbeitsmarkt verträgt - und ja, diese kann ein Riesenpotenzial für Österreich sein.

Standard: Warum schiebt Österreich dann eine perfekt integrierte junge Frau wie Arigona Zogaj ab?

Pröll: Wenn der Verfassungsgerichtshof urteilt, dass bereits mit dem ersten Bescheid die Illegalität des Vaters und der nachgeholten Familie rechtskonform festgestellt wurde, dann kann man nicht darüber hinwegsehen.

Grasgruber: Gesetze lassen sich ändern! Arigona Zogaj spricht perfekt Deutsch und will Krankenschwester werden. Genau diese Arbeitskräfte werden gesucht, doch was passiert? Sie wird ausgewiesen. Gleichzeitig sagt Ihr Außenminister, dass wir mehr Zuwanderung benötigen. Sinnvoll wäre ein Bleiberecht für alle Menschen, die mehr als fünf Jahre hier sind ...

Pröll: ... und sich ihr angebliches Recht ersessen haben? Dieses Prinzip kann ich nicht akzeptieren. Steuerbetrug soll auch nicht legal werden, nur weil ihn jemand fünf Jahre lang praktiziert hat. Ein Bleiberecht wäre ein Signal, dass jeder kommen soll.

Grasgruber: Nein, wir reden nur vom Status quo. Das wären 14.000 Menschen, deren Potenzial wir ganz pragmatisch nützen sollten.

Standard: Man hätte Zogaj auch humanitären Aufenthalt gewähren können. Doch es schien, als wollte Fekter ein Exempel statuieren.

Pröll: Wir schlagen aus dem Fall kein Kapital. Die Innenministerin hat geltendes Recht zu vollziehen.

Grasgruber: Wo bleibt die christlich-soziale Verantwortung der ÖVP? Davon merke ich nichts, wenn Fekter spöttisch von Arigonas "Rehleinaugen" spricht.

Pröll: Legen Sie Ihr Fekter-Trauma ab! Diese Republik muss sich nicht vorwerfen lassen, zu wenige Flüchtlinge aufgenommen zu haben. Österreich war jahrzehntelang ein Hotspot mit einem Zehntel der Einwohner Deutschlands, aber gleich vielen Asylwerbern. So manches andere Land hat sich da die Hände abgeputzt.

Standard: Wenn die EU aber nun, wo der Ansturm anderswo längst größer ist, die Flüchtlinge gleichmäßig verteilen will, sagt die "Europapartei" ÖVP reflexartig Nein.

Pröll: Weil wir dabei auch noch die Last anderer aufgebürdet bekommen sollten. Diese muss jetzt hauptsächlich von den großen EU-Ländern geschultert werden.

Standard: Was erwarten Sie sich von der EU, vor deren Schaltzentrale wir sitzen, Frau Grasgruber?

Grasgruber: Oje, ich fürchte, da kann ich nur zu großen Worten greifen. Ich will eine EU, wo das Menschenrecht zuerst kommt und Wirtschaft und Politik für die Menschen gemacht werden - und nicht, wie derzeit, umgekehrt.

Pröll: Diese Unschärfe macht mich auch immer so rasend, wenn ich mit meinen "Freunden" von Attac diskutiere. Dass Menschen für die Wirtschaft gemacht würden, ist Nonsens. Wo wird denn der soziale, ökologische Fortschritt entwickelt, wenn nicht in der EU?

Grasgruber: Das Sozialsystem wird sukzessive abgebaut, weil nur die Wettbewerbsfähigkeit zählt.

Pröll: Überhaupt nicht. Wir stehen ja gerade deshalb in der Kritik der Industrie, weil wir uns nicht vom American Way plattmachen lassen. Wir lassen uns auch nicht von Banken einspannen, sondern sorgen dafür, dass die Menschen ihr Leben weiter finanzieren können.

Standard: Die Regulierung kommt aber nur schleppend voran - wegen der Macht der Bankenlobbyisten, sagen Europaparlamentarier.

Pröll: Denen kann ich nur sagen: Change it! Wer glaubt, die Wahrheit gepachtet zu haben, muss um eine Mehrheit kämpfen.

Grasgruber: Üben die Banken vielleicht keinen Druck aus?!

Pröll: Doch. Aber Gewerkschaften und NGOs noch viel mehr. Man kann die Banken für unsympathischer halten - in Zeiten wie diesen sind sie das auch. Doch nie war ich solchen Untergriffen ausgesetzt wie als Umweltminister im Kreuzfeuer von NGOs.

Grasgruber: Banker haben doch viel mehr Macht ...

Standard: ... und beschweren sich bei Politikern persönlich, statt mühsame Demos zu veranstalten.

Pröll: Nicht einmal am Höhepunkt der Krise bin ich so unter Druck gekommen, dass ich nicht frei in meiner Entscheidung war.

Standard: Vertrauen Sie dem Versprechen der Politiker, sich für die Zukunft der Jungen einzusetzen?

Grasgruber: Nicht sehr. Ich fürchte, dass nun bei der Bildung gespart wird, dabei ist sie das Allerwichtigste für die Zukunft, auch was Integration betrifft. Und dann steht auf den Plakaten der Wiener ÖVP auch noch: "Reden wir über Bildung am besten auf Deutsch." Das halte ich für absolut inkompetent. Bilinguale Schulen sind eine Bereicherung und wirken sich enorm positiv auf den deutschen Spracherwerb aus.

Pröll: Ich garantiere, dass bei Forschung, Entwicklung und vor allem Bildung weit weniger gekürzt wird als in anderen Bereichen.

Standard: Die Unis schreien aber bereits aus Geldnot auf.

Pröll: Weil sie ein Vermassungsproblem der Sonderklasse haben.

Grasgruber: Unsere Akademikerquote ist doch die zweitniedrigste aller OECD-Staaten.

Pröll: Weil die Vergleichsstatistik Äpfel mit Birnen vermischt - und weil es in den überlaufenen Studien zu wenige ins Finale schaffen. Bei diesen Zuständen können Studierende nicht ihr Potenzial ausspielen. Der Weg der bedingungslos offenen Türen für alle muss zu Ende sein.

Grasgruber: Es gibt nicht zu viele Studierende, sondern zu wenige Ressourcen. Jeder hat ein Recht auf universitäre Bildung.

Pröll: Dieses Recht ist nicht infrage gestellt. Aber um Leistung sollte es wohl auch gehen.

Standard: Könnten Sie sich vorstellen, für eine Partei zu arbeiten?

Grasgruber: Ich finde es gut, wenn es andere tun, aber mein Weg ist es nicht. Weil es wohl ein gewisses Diktat von oben gibt, das es Jungpolitikerinnen schwermacht, ihre eigene Linie zu verfolgen.

Pröll: Sie unterschätzen, wie stark sich die Parteilinie von jenen beeinflussen lässt, die etwas verändern wollen. Ich war mit 32 Jahren nicht einmal ÖVP-Mitglied - jetzt, mit 41, bin ich Parteiobmann. Meine Empfehlung: Gehen Sie in die Politik!

Grasgruber: Da bin ich schon. (Gerald John, DER STANDARD Printausgabe, 17.7.2010)

ÖVP-Chef trifft kritische Studentin

Romy Grasgruber (26) studiert in Wien internationale Entwicklung und tritt mit sozialem Engagement an die Öffentlichkeit. Gemeinsam mit ihrer Freundin Maria Sofaly organisierte sie im Vorjahr eine Lichterkette ums Parlament, der sich 4000 Menschen anschlossen.

Josef Pröll (41) ist seit Jahresende 2008 Vizekanzler, Finanzminister und ÖVP-Chef. Davor war der studierte Agrarökonom Direktor des Bauernbundes - und demonstrierte als solcher selbst einmal vor dem Brüsseler Kommissionsgebäude gegen die EU-Agrarpolitik.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 999
romyy
00
Das 1000. Posting :)

Es freut mich, dass das Sommergespräch zwischen Josef Pröll und mir zu einer so angeregten Diskussion geführt hat. Eintausend Postings sind kein schlechter Schnitt...

Wer, wie ich, für eine Politik einstehen will, die Chancen nutzt und Probleme angeht, macht sich am 18. September 2010 ab 18h am Heldenplatz stark. www.machen-wir-uns-stark.at.
Wir bauen nicht auf Sündenböcke, wir bauen auf die Zukunft! Man sieht sich :)

Zappelzapp
00
25.7.2010, 02:14
Ein Feind muss sein

auch wenn die Partei zu Grunde geht.

Roter Baron
12
21.7.2010, 12:19
huuch wie schrecklich

österreich würde nicht austerben
und wir müssten nicht bis 100 arbeiten gehen
wie schröcklich !

roter baron

Gut und dann...?
00
24.7.2010, 10:44
Bravo für das Posting roter Baron!

Einige sehen dass in der ÖVP auch so!
http://www.oe24.at/oesterrei... 740448.ece

Die mit Hirn halt!

Zappelzapp
01
25.7.2010, 02:13
oe24 mit Hirn?

Der war genial.

135
 
11
21.7.2010, 11:55
Langsam werden die Ausreden des Josef Pröll stinkfad.

Der Fall Arigona wäre zu lösen gewesen. Das weiß er und Fekter weiß es auch.
Zuwanderer sind für Konservative nur von Wert, wenn an ihnen verdient werden kann.
Zum Beispiel bei der Ernte in der Stoßzeit, als Schwarzarbeiter usw.
Pröll ist kein Nazi, sicher nicht, er ist aber ein Produkt des ehemaligen Ständestaates. Bildung wird den "unteren "Schichten gleichsam verwehrt, Alleinerziehende usw
wie einst benachteiligt(Kindergeld, Alimentationsvorschuß...)
Konservative zeigen schon in ihrer Sprach Sprache ein Defizit
an Befassung mit dem auf die EU zukommenden Migrationsproblem.....Und das wird groß sein...

Gut und dann...?
00
24.7.2010, 10:46
Schwarz/blau naht!

Wie in Deutschland, aber beruhigt Euch dieser Anfall dauert nicht lange und dann sind beide wieder weg!

lettermann
 
00
21.7.2010, 08:02
Regeln zu ändern bedarf gründlicher Überlegung

Es ist das Recht eines jeden Menschen eine Meinung zu haben und diese zu äußern(DEMOKRATIE)
Es steht einem frei diese Meinung zu teilen oder auch nicht.
Das es Regeln geben muss wird wohl allen klar sein.
Das jedes System Schwächen hat auch, da ja die Menschen welche das System tragen nicht unfehlbar sind.
Trotzdem hoffe ich, das es für diese Familie.die anscheinend unbedingt in unserem Land leben will
eine Lösung in ihrem Sinne gibt.
Geldendes Recht ist mit entsprechenden Mehrheiten
im Parlament abzuändern wenn der Wille dazu besteht.
Wenn zwei von ihrer Meinung nicht abweichen gibt es den Kompromiss oder die Konfrontation,wenn
letztere eskaliert führt das zur objektiven Benachteiligung derer um die es eigentlich geht.

Genowo
11
20.7.2010, 23:27
Für mich ist Pröll am 16. Juli 2010 aus der Regierung ausgeschieden.

Einen derart miesen Charakter als Vizekanzler der Republik kann ich einfach nicht akzeptieren.

135
 
11
21.7.2010, 13:11
Ob der Charakter "mies" ist, kann ich nicht

beurteilen. was mir allerdings auffällt ist die herrische Art mit der der Vizekanzler seine Erklärungen abgibt.
Sie erinnern mich an die"Alpensaga, die "schönen Tage"
und den zuweilen problematischen Umgang mit der hungernden Bevölkerung nach dem Krieg.

Der Eindruck entsteht vor allem durch das "Bekenntnis" der Schwarzen zu einem angeblichen Christentum und zum "Humanismus ".

Es ist die salbungsvolle Ausrede, daß Österreich durch eine sinnvolle, geordnete Zuwanderung Migranten nach Österreich "lockt."
Das ist Populismus, wie ihn auch andere Gruppierungen verbreiten.

Guideon Müller
10
20.7.2010, 23:07
Trennung von Kirche und Staat

Wieso schafft es die ÖVP nicht, sich vom "christlich" zu trennen, wenn sie sich nicht danach richtet, sondern primär Wirtschaftstreibende in der Wahrung deren Interessen und Vermögenswerte bedient?
Wie kann sich die ÖVP eigentlich noch "christlich" schimpfen, wenn sie in den Ausländerfragen so menschenverachtend agiert, dass tschetschenische Flüchtlinge beispielsweise nach vier bis acht Jahren Asylstatus aus Ö. abgeschoben werden, obwohl die Kinder nun sehr gut deutsch sprechen und im Ansatz schon integriert sind?
Wie kann man kriegstraumatisierte Betroffene Erwachsene und Kinder so behandeln, nachdem Jugendämter sozial kostspielig stützende Interventionen veranlasst hat und damit für den österr. Staat im Nichts verpufft sind?

guten tag
11
20.7.2010, 20:50
Steuerbetrug soll auch nicht legal werden, ...

Darum erleben ja mutmaßliche Steuerbetrüger (es gilt die Unschuldsvermutung) in Österreich eine ähnlich existenzielle Risiken herbeiführende Behandlung wie Asylwerber. Die Lebensperspektiven von Hochegger, Maischberger & Co. sind dank der radikalen Härte der österreichischen Steuerstrafbehörden in einer vergleichbaren Situation wie Vincent A. und Cletus B., da in Österreich Recht Recht bleiben muss.

HERR Vizekanzler,
a) lassen Sie Äpfel Äpfel sein und Birnen Birnen (Sie sprechen ja selbst davon, es so zu handhaben, wenn auch in anderem Zusammenhang)
b) legen Sie Ihren Zynismus ab, der nur mehr als degoutant bezeichnet werden kann.

Erwin Wolfram
11
20.7.2010, 18:13

der lebenserwartungsunterschied zwischen proell und migrant betraegt 10 - 20 jahre im durchschnitt und ich lehne es ab jemand mit so hohem gehalt zu anliegen von jemand mit dem halben grundeinkommen ueberhaupt zu hoeren, denn ich finde es pervers was ich lese und so geht es jedem migranten, was ich strafbar finde.

per verser
11
20.7.2010, 11:25

ich glaube, daß es bei pröll genauso ist wie bei der fekter, und bei dem kopf und bei anderen führenden schwarzen auch - die begeilen sich daran, grausliche geistesjauche abzusondern.

>Josef Pröll: "Ein Bleiberecht wäre ein Signal, dass jeder kommen soll"<

er weiß genau, was er sagt. er gefällt sich dabei, wie er sich, bauernschlau, ebeim dritten schweinsbratl ("mit de knedln von da mama!") eins grinst, während alle empört sind ob soviel rohheit.

Hanns Otte
 
326
20.7.2010, 03:16
Pröll: "Ich lasse mich nicht ins Nazi-Eck stellen, da bin ich empfindlich"

Pröll: "Ich hatte 2008 die Chance, eine Regierung mit der FPÖ und dem BZÖ zu bilden, habe aber die große Koalition gewählt - auch gegen große Widerstände in der ÖVP."

Falls Sie zurücktreten sollten, lieber Herr Pröll, wer wird dann der nächste ÖVP-Chef?

H.C. Strache?

Alina Zak
00
28.8.2010, 00:35
keine angst herr pröll, wir (gott sei dank) Nicht-österreicher

stellen sie in kein Nazi-eck, denn wir haben keinen Nazi-Komplex. wir wählen ÖVP oder FPÖ ,denn wir wissen, dass die Probleme der Zukunft nichts mit Nazis zu tun haben, die kommen von ganz anderer seite....

Hawkwind
12
19.7.2010, 16:50
unfassbar dieser Pröll!

da sagt der allen ernstes, dass wenn die unis beschränkt werden, eine höhere akademikerquote das ergebnis sein wird - jedefalls impliziert er das eindeutig.

und der äpfel und birnenvergleich soll mal erklärt werden.

aber moment mal!
was erwarte ich mir vom sprachroch der raiffeisen-gesselschaft der liebäugelnden dollfußjünger eigentlich?

Hawkwind
10
19.7.2010, 16:57
dieser komische halodri redet von LEISTUNG!?!?

... im bezug auf unis.

ja wie bitte sehr sollen sich junge menschen entfalten können, wenn sie nicht einmal aufgenommen werden?

als ob es keinen entwicklungsprozess gäbe...

Hudri Wudri
24
19.7.2010, 16:00
"Die FPÖ des Jahres 2000 war etwas anderes ..."

Sehr geehrter Herr VK,
die heutige FPOe ist die Frucht der des Jahres 2000. Und Kickl&Co existieren heute, wie Anno 2000.

Der große Mann
56
19.7.2010, 15:23

... muss anstrengend sein mit jemandem wie Fr. Grashuber zu diskutieren, die ja wirklich eine Unwahrheit nach der anderen sagt. Aber solche Menschen soll es geben...

Genowo
00
19.7.2010, 23:02

wollten Sie irgend etwas sagen?

Der große Mann
23
20.7.2010, 10:17

... ja dass man ehrlich sein soll. Und Menschen nicht in eine bestimmte Schublade stecken soll - das macht Frau Grasbauer leider.

Alina Zak
00
28.8.2010, 00:51
sie ist eben voller Vorurteile

zwei mal links macht rechts

lioniyu
 
45
19.7.2010, 11:27
Österreichische Verlogenheitspartei

Im Fall Arigona Zogaj verweisen die Damen und Herren der ÖVP unisono auf die Entscheide der Gerichte und die Einhaltung der Gesetze. Wie sie es sonst damit halten, ist hinlänglich bekannt.
Der Umgang mit Ausländern seitens der Politik ist weder gerecht noch rechtens.
Anstatt sich in die Debatte um eine menschenwürdige Einwanderungspolitik für das Einwanderungsland Österreich einzubringen, diffamiert Herr Pröll all jene, die sich für Zogajs und andere engagieren, als linke Utopisten.

Alina Zak
00
28.8.2010, 01:07
ist Ehrlichkeit nur von einer seite gefragt

wer im Asylwesen arbeitet weiß: hier wird tagtäglich geschwindelt um ins "gelobte Land" zu kommen. wie man in den wald hineinruft, so.....

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 999

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