EU drängt Israel erneut zu Ende der Gaza-Abriegelung

16. Juli 2010 15:51

Ashton fordert grundsätzlichen Politikwechsel Israels

Brüssel - Auf einer Nahost-Reise von Sonntag bis Dienstag will EU-Außenpolitikchefin Catherine Ashton Israel abermals zur Öffnung der Gaza-Blockade drängen. Die Erklärungen der israelischen Regierung, die dreijährige Abriegelung des palästinensischen Gebietes lockern zu wollen, sei begrüßt worden. "Nun warten wir, dass dies auch in die Tat umgesetzt wird", sagte Ashton vor ihrer Abreise in die Region am Freitag.

Die EU stehe bereit, die Öffnung der Kontrollposten für den Warenverkehr zu unterstützen. Einzelheiten dazu nannte sie nicht. Sie betonte, dass Europa einen grundsätzlichen Politikwechsel Israels mit Blick auf den Gazastreifen fordere.

Während ihres dreitägigen Besuches trifft sich Ashton unter anderem mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu und mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas. Es ist die zweite Reise der EU-Außenchefin in den Nahen Osten. (APA/apn)

Solidarität mit den Reichen und ihren Zuhältern!
18.07.2010 14:25
Die EU drängt? Was heisst das?

Kommt zum Winseln und Bitten auch noch das Hinknien?

Vielleicht sollte man einfach mal die Subventionen für die U-Boote streichen, die hochsubventioniert es Israel erlauben ihre Atomraketen an jedem Punkt der Erde einschlagen zu lassen.
Besser wäre es allerdings denen gar keine Angriffswaffen und Vernichtungswaffen zu liefern.

Marie Dagdeviren
16.07.2010 18:28
Vermutlich wird Ashton mehr erreichen,

als Reagan, Clinton, Bush und NObama zusammen.

grumbleduke
 
18.07.2010 16:14
Niemand wird irgendetwas erreichen. Dies würde nämlich voraussetzen, dass die Konfliktparteien an Lösungen interessiert sind.

Die Hamas?
Die Hamas bezieht ihre Popularität aus den extremen Umständen. Eine Lösung der Frage eines Palästinenser-Staates ist gleichbedeutend mit dem Ende der Hamas.

Israel?
Israel wird sich hüten, so etwas wie Frieden zuzulassen. Ein Friedensschluss mit den Palästinensern würde Israel die Möglichkeit nehmen, so selbstgerecht wie bisher mehr und mehr Land zu rauben.

Die Palästinenser sind Bauern in einem Schachspiel, deren Spieler Iran, Syrien etc. heißen und Israel wird sich im Leben nicht von seinem knuffigen industriellen-militärischen Komplex lossagen, der ihm noch dazu vom großen Bruder USA finanziert wird.

Lösung: Keine ... außer: Das ganze Gebiet einmauern, bis auch die Hardliner kapieren, dass sie die Nachbarn brauchen.

Reddogg
 
19.07.2010 07:34

Ein Friedensvertrag zwischen Palästinensern und Israel wäre der Tod der Hamas? Welchen absurden Mist schreiben Sie denn? Ist die Sinn Fein mittlerweile auch schon tot, seitdem man einen Vertrag mit GB aushandeln konnte?
Meines Erachtens wurden zuletzt wieder 5 Abgeordnete ins "House of Commons" gewählt. Scheint dann wohl ja eine Propaganda-News zu sein???

Dani B.
18.07.2010 10:18

woraus schliesst du das? fingersaug?

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