Stress fördert Depressionen

17. Juli 2010 11:00

Handlungsspielraum hat keinerlei Einfluss auf das Gemüt

Berlin - Stress bei der Arbeit kann Beschäftigte depressiv machen. Dies zeigt eine Studie der deutschen Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Die Forscher prüften die Arbeitsintensität und den Tätigkeitsspielraum bei 517 deutschen Angestellten aus drei Branchen - Banken und Versicherungen, Gesundheitswesen und Öffentlicher Dienst. Außerdem untersuchten sie das Seelenleben der Teilnehmer.

Das Resultat: Je höher die objektiv gemessene Arbeitsbelastung war, desto eher litten die Beschäftigten an Depression oder depressiver Verstimmung. Dagegen hatte der Tätigkeitsspielraum nach Angaben der Bundesanstalt keinerlei Einfluss auf das Gemüt: Jene Mitarbeiter, die bei der Arbeit wenig Handlungsspielraum hatten, neigten nicht stärker zu Schwermut als Angestellte mit größeren Freiheiten. (APA)

Niahahahaha
19.07.2010 01:29

fordern und fördern

der schalldämpfer
18.07.2010 00:28

Und jetzt mal Dank für die wissenschaftliche Bestätigung eines Gefühls.
Bind gespannt, ob und wann dieses Wissen nun in arbeitsrechtliche Bestimmungen gegossen wird bzw. in’s Arbeitsleben einfließen. Geht’s den Menschen gut, geht’s der Wirtschaft gut.

ulli52
 
17.07.2010 20:13
no na...

Georg Dimitz
17.07.2010 16:26
Für diese Aussage braucht's keine Studie

das sagt einem/r die Logik

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.