"Gewalt"games sind gut gegen Stress

15. Juli 2010 17:44

Spieler entspannter und weniger depressiv

Gewaltreiche Videogames machen ihre Spieler entspannter und weitläufigen Annahmen zum Trotz sogar weniger feindselig. Zudem gehen sie mit Stresssituationen besser um und werden langfristig seltener depressiv. Damit steuert die Texas A&M International University zur anhaltenden Debatte um positive und negative Folgen von Videospielen neue Antworten bei. Eine geringere Gewaltbereitschaft ließ sich sowohl bei jungen Frauen als auch Männern nachweisen.

Ego-Shooter zu Therapiezwecken

Zwischen aggressivem Verhalten und Gewaltspielen besteht keine direkte Verbindung, so die Erkenntnis einer Studie. Depressionen und feindselige Gefühle nahmen bei den Probanden sogar ab. In früheren Untersuchungen stellten Forscher der Universität Leiden außerdem fest, dass Ego-Shooter klüger machen, indem sie "die kognitive Flexibilität fördern".

A&M-Professor Christopher Ferguson zufolge können die Ergebnisse dabei helfen, Gefühlsmanagement-Methoden zu entwickeln. Personen ist es damit etwa leichter möglich, Stress zu tolerieren oder zu reduzieren. Bei jungen Erwachsenen und Teenagern sind künftig auch Therapien denkbar. Dem Experten nach können Gewaltspiele Menschen dabei unterstützen, ihren Frust aus dem Alltag zu verarbeiten und sich ohne aggressives Verhalten im realen Leben abzureagieren. (pte)

 

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Eine Kreatur
23.10.2010 12:06
diese studie bestätigt eigentlich eine meiner meinungen und erfahrungen ..

dass spiele (vor allem auch "killer-spiele") einen positiven einfluss auf unsere gesellschaft haben und ganz im gegenteil zu der meinung oder auffassung der ahnungslosen politikerInnen und ihres anhanges sogar einen großen beitrag zur "befriedung" unserer gesellschaft leisten

eigentlich sollten diese typen wirklich froh sein, dass es "killerspiele" gibt
wieviele leute bauen ihren frust und ihre aggressionen mit spielen ab und beschäftigen sich so? oder mit anderen?

unvorstellbar, wenn die alle sich auch noch wie der rest am wochenende ansaufen würde
oder noch schlimmer, soziale ungerechtigkeiten bekämpfen wollten, weil sie unzufrieden sind ;-)

das ist auch eine frage der bequemlichkeit
die zeit könnte auch anderes genutzt werden ;-)

Eine Kreatur
23.10.2010 12:13
dazu passt auch die feststellung ..

von expertInnen allgemein in sachen gewalt und aggressionsforschung (die der "realen" gewalt) - dass es eigentlich in europa ein wesentlich größeres aggressionspotential gibt .. vor allem auf grund der rückschlüsse von phänomenen und situationen wie zb. hooliganismus, wochenendschlägereien, gewaltausbrüche in div. vierteln und auf grund sozialer spannungen usw. usw. ..

eine erklärung, warum es "harmloser" zugeht als es eigentlich sein "sollte" wären meiner meinung nach das phänomen computer- und konsolenspiele .. das bindet ja nicht gerade wenige leute ;-)

spielen ist auch nur eine beschäftigung wie andere hobbies oder sport .. und sollte endlich kulturell anerkannt werden .. von unseren "politikerInnen" ..

Dein schönster Traum
20.09.2010 10:24
Gewaltgames?

Huch, wie kann man denn Pixeln und Elektronen in Schaltkreisen bitte Gewalt antun?

Ich würde eher sagen, daß "Actionspiele" aller Art gut für die Entspannung sind, da man da halt so gefordert ist, daß man die belastenden Sachen ein bisserle vergißt, in einen geilen Flow reinkommt und gute, rasante Action erlebt.

Ging mir letztens mit einem Autorennspiel auch so... was für ein Spaß - und hinterher war ich relaxt und konnte mich wieder bestens auf meine Aufgaben konzentrieren.

Agnostiker1
27.07.2010 12:42
Wer Gewaltspiele braucht um sich abzureagieren, der....

...hat ein äußerst fragwürdiges Gemüt. Dieser Mensch würde vielleicht einem anderen körperliche Gewalt antun, jetzt reagiert er sich ab mit diesen Spielen ab. Ein Perversion damit die Existenz solcher Spiele zu begründen.

Mister Killerspiel
24.03.2011 16:26
Wäre dem so,...

...würde ich das nicht als schlecht empfinden.

Wenn jemand die Wahl hat zwischen Amoklauf (in echt) und "Amoklauf" (virtuell), wäre es doch besser er wähle letzteres... oder?

Abgesehen davon, sind Leute, die Stundenlang "Killerspiele" spielen bestenfalls übermüdet... als dazu bereit jemanden umzubringen... meistens jedenfalls

HA HA HA HA HA HA HA HA HA HA HA HA

Agnostiker1
24.03.2011 17:29
Ihnen macht es wohl Spaß, wenn Sie sich permanent blamieren.

Kaufen Sie sich einen Duden, an Stelle Ihrer idiotischen Killerspiele. HA HA HA HA, die Dummen sind unter uns.

Mister Killerspiel
29.03.2011 13:38
Oh nein!!!

Ich bin GEGEN einen ECHTEN Amoklauf... Was bin ich nur für ein "DUMMER"...

...ein virtueller Amoklauf macht ja auch viel weniger Spaß... ;)

Eine Kreatur
23.10.2010 12:01
genau ..

und die eisenbahn wird nie schneller als 30km/h durch einen tunnel fahren können, das auto niemals schneller als gehgeschwindigkeit, der mensch nie fliegen, die "tanzenden bilder" nie erfolgreich, kino unvorstellbar, bücher furchtbare auswirkungen auf die menschliche psyche und kultur, fernsehen teufelszeug, rockmusik genauso, computer nie mehr als 5 weltweit, pc's sich nie durchsetzen und alles ist furchtbar und schlecht und böse und unglaublich und und und ..

solche absonderlichkeiten und schwachsinnigkeiten haben schon viele menschen von sich gegeben, weil sie mit der veränderung ihrer umwelt nicht umgehen konnten, sie nicht verstanden, abschätzen konnten usw. .. oder weil es nicht in ihr konzept oder weltbild passte ..

Agnostiker1
24.10.2010 12:02
Was reden Sie für ein hohles Zeug.

Welchen ZUsammenhang zwischen Ihrer Suada und meienm Text besteht überhaupt?

Rarehero
 
08.08.2010 06:40

Ich glaube, du überschätzt den Realismus, den derartige Spiele abbilden.

Die Effekte, die die Studie belegen will, sind wohl auch weniger auf die Gewaltdarstellung sondern vielmehr auf die zu Grunde liegende Spielmechanik zurück. Zwanzig Minuten lang um das eigene virtuelle Überleben und den Sieg zu kämpfen kann eine enorme geistige Anstrengung sein (ständige Konzentration, Reaktion, Aktion, Strategien entwickeln), die ähnlich erschöpfend (und schlussendlich auch leerend und entspannend) sein kann wie ein 40 minütiger Sprint durch den Park.

W A L D I
21.07.2010 08:49
so schaut´s aus!

Es ist gelogen dass uns Videogames beeinflussen. Hätte PacMan das getan, würden wir heute durch dunkle Räume irren, Pillen fressen und elektronische Musik hören...

LSDBlue
06.08.2010 17:42

eines der besten Zitate ever ;-) Mann waren die 10 Jahre in den dunklen Räumen traumhaft...

flatline
25.07.2010 00:13

hmm... habe ich das richtig verstanden.

Menschen, bzw Teenager mit Deprisionen sollten eher Quake 3, Duke Nukem 3d, Counter- Strike und UT spielen als
Siedler 7 oder Transport Tycoon ?

"Shake it Baby!"

irgend was
07.08.2010 01:23
"you wanna dance?"

Mag. Werner Zmäntel? Ich nicht!
20.07.2010 14:08
ich kann das nicht bestätigen

nachdem ich half-life 2 durch gespielt habe, habe ich die reale welt viel düsterer wahrgenommen.

das gefühl hatte auf keinen fall etwas von entspannung und ausgeglichenheit.

hat mir nicht gefallen.

Cyco
20.07.2010 16:04

Dagegen hilt nur das Wegpusten von 1-2 Horden wilder Zombies, dann geht es einem wieder blendend..

Matz8472
20.07.2010 11:21

Nach meiner MW 2 Partie gestern (Noob Tube! Noob Tube!) bin ich alles andere als ausgeglichen :)

Riffraff3
 
19.07.2010 21:31

Dann sollten sich die Ersteller dieser Studie einmal die Spiele anschauen, die im neonazistischen Untergrund kursieren, und einschätzen, welche gute Hilfe gegen Gewalt und Aggression die sind.
aber nachdem die studie wahrscheinlich sowieso von den Produzenten dieser Spiele in Auftrag gegeben wurde...

Eine Kreatur
23.10.2010 12:08
na immerhin noch besser ..

die zünden virtuelle "asylheime" an, als echte ..

also ihre "ausrede" ist wohl die dümmste überhaupt und bei so einem thema alle möglichen extreme heranzuziehen, um es lächerlich zu machen, zeugt von ihrem argumentationsnotstand .. :-)))))

Chris W.
28.07.2010 15:26

Da sie ja in diesem nur in diesem Untergrund kursieren wird das für die normal gebliebene Bevölkerung kein Problem darstellen. Wirft jetzt natürlich die Frage auf warum sie solche Spiele kennen.

hopper
26.07.2010 19:53
Am Thema vorbei...

Cyco
20.07.2010 13:56
Was soll der Schwachsinn?

Der Auftraggeber der Studie soll Nazi-Spiele produzieren? Hä ?!?!
Die Anzahl der Leute die diese Art von Spielen konsumieren ist so klein dass sie für eine Studie nicht singnifikant ist..

habibi1
19.07.2010 13:56

Hm das würde erklären, warum meine Freundin wesentlich öfter nen Auszucker hat als ich, trotz Yoga und sonstigem Schmafu der viel Geld kostet und angeblich was fürs Seelenheim bringt.

Und ich wette ich hab auch mehr Spaß dabei *fg*

spoiled ballot
18.07.2010 20:13
moorhuhn für alle

Spartaner13
18.07.2010 03:09
Was wäre die Welt ohne Studien???

Shooter helfen, Stress abzubauen. Cool, da wird dann mein Büro 1:1 nachgebaut und die Maxerl laufen dann im Spiel so wie im Büro rum und ich kann alle abballern ... hm ja da werde ich dann voll relaxt sein ;-)

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