openSUSE 11.3: Eine Versuchung (nicht nur) in KDE

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screenshot: andreas proschofsky

Einen für die Linux-Welt eher ungewöhnlichen Rhythmus hat man beim openSUSE-Projekt gewählt: Alle acht Monate bringt man eine aktualisierte Ausgabe der eigenen Linux-Distribution - die meisten anderen großen Distros halten sich hier an einen sechsmonatigen Zyklus. Eine Herangehensweise, die natürlich auch so ihre Vorteile hat, sind sechs Monate - rechnet man die ganzen Freeze-Zeiten, in denen die Codebasis nur mehr stabilisiert wird, weg - doch oft auch recht kurz, um neue Features einzubringen.

Download

Nun ist es jedenfalls wieder einmal so weit: Mit openSUSE 11.3 hat man vor wenigen Tagen eine neue Generation der eigenen Software zum Download freigegeben. Und dies wie von der Distribution gewohnt in diversen Varianten: Da wäre einmal ein mit rund 4 GB recht umfangreiches DVD-Image, das dann aber auch gleich einen Großteil der zur Verfügung stehenden Software mitliefert - und bei der Installation die größte Wahlfreiheit lässt. 

Wahlfreiheit

Wer es gern etwas schlanker hat, darf hingegen auch zu den Live-Images greifen, die entweder eine typische KDE oder eine GNOME-Umgebung bieten - und diese auch gleich installieren lassen. Die Images lassen sich übrigens nicht nur auf CD brennen, sie können auch problemlos auf einen USB-Stick gebannt werden - etwa mit dem Tool ImageWriter.

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ich weiss nicht obs bei suse so ist

aber jedesmal wenn ich verwandten ein linux installiere (früher windows) fällt mir auf, dass sie nie kapieren, wo zb der desktop ordner oder die eigenen dokumenteordner liegt. fänd ich super, wenn man den ort diese ordner während der installation selbst auswählen könnte. auf der anderen partition, auf der anderen hd.

Linux ist aber von Haus aus anders aufgebaut. Der User hat sein Verzeichnis /home/<user> wo er vollen Zugriff hat. Wo dann dieses Verzeichnis liegt ist irrelevant. Bei mir liegt dieses Verzeichnis auf einer eigenen Partition. Könnte man auch auf eine eigene Festplatte legen. Egal wohin, der absolute Pfad bleibt immer derselbe.
Und in diesem /home/<user> Verzeichnis können die User dann ihre Unterverzeichnisse anlegen wie sie wollen.
Einfach ein Verzeichnis Namens "Documents" anlegen, im Dolphin in der Leiste eine Verknüpfung erstellen und fertig.
Linux ist halt nicht Windows.

ich finde btw. dass /home/user/Desktop also der desktop im folder wirklich etwas verwirrend ist... unter windows und auch unter linux...

unter kde kann man wirklich darauf verzichten und ich finde er sollte für Kubuntu entfernt werden.. der desktop beinhaltet unter kde nur widgets.. mittels folderview kann man dann ja immernoch den desktop folder bestimmen der angezeigt werden soll

drum meinte ich ja während der installation selbst wählen zu können wo der liegt

Das wählst du ja während der Installation aus, das "/home" Verzeichnis wo es dann liegt.

linux ubuntu <-> suse

bevorzuge aufgrund meiner pers. erfahrungs werte ubuntu! debian!
der einfluss von M$ bei suse ist nicht bes. positiv zu bewerten.

Danke

für diesen wirklich guten review

@Redaktion

Proschofsky vor den Vorhang

Steh einfach auf seine Berichte. Nicht zu technisch, das Wesentliche, Bezüge zum (OSS) Umfeld, berichtet auch über Fehler.
Tech-Journalismus vom Feinsten. Seine Artikel werden auch immer öfter in anderen Medien erwähnt.
Bin für Gehaltserhöhung!

openSUSE schaut immer mehr aus wie ein Windows Vista.
Naja, wem das gefällt - viel Spass damit...
Und ja, ich weiss, dass man alles ändern und anpassen kann bei Linux.

Umgekehrt könnte man auch sagen, Windows schaut immer mehr aus wie KDE4.

Und MS ist bekannt dafür, dass sie vieles bei den anderen abkupfern und dann als selbst erfundenes hinstellen.

Auf alle Fälle mit den Möglichkeiten von KDE kann die W7 Oberfläche nicht mithalten. In KDE kannst du jedem Programm, jedem Fenster eine eigene Eigenschaft einstellen. Wo es aufgeht, wie groß es ist beim öffnen, ob es immer im Vordergrund/Hintergrund aufgeht, usw...
Einfach mal rechts klick auf die Leiste eines KDE Fensters, dann siehst du was da Möglich ist. Wenn man diese Möglichkeiten mal zu schätzen weiß, will man ise nicht mehr missen. Vor allem ist in KDE jedes Fenster ein eigener Thread, während in Windows die unteren Fenster blockiert werden.

Hat auch optisch gewisse ähnlichkeiten zumindest die gnome oberfläche von opensuse.
(Was jetzt nicht heißen soll das es schlecht ist.)

Wo sind eigentlich die "Besorgt euch endlich mal Grafiker" - Trolle? Sind die verwirrt weil sie sich nicht wissen über welche oberfläche sie schreiben sollen^^

Die Optik lässt sich mit wenigen Mausklicks komplett verändern.

Hier bin ich

hab jetzt suse nicht installiert, aber auf diesen screens bemerke ich auch ungereimtheiten....

linuxer -- stellt grafiker an !!!!

Da bin ich auch wieder:

Die Optik lässt sich mit wenigen Mausklicks komplett verändern.
Besser als bei Windows.

Aber das gleiche Posting und die ähnliche Antwort hatten wir ja schon mal.

guten morgen

.9

bist du programmierer? verwendest du grafiker?

Auf Sie hört keiner, Sie sind ja auf beiden Augen schasaugert

Sie beurteilen das Betriebssystem anhand der Oberfläche?

Ist das nicht ein Wenig ... oberflächlich?

Nein!

Kurz installiert und für nicht DAU-konform befunden.

Nach der Installation (die reibungslos ablief, jedoch die Partitionierung sehr unübersichtlich gestaltet/benannt war) funktionierte wie eh und je der WLAN-Stick nicht von Haus aus - ergo man wird nach dem Start mit einer Fehlermeldung begrüßt.

Sicher, über YAST2 (was leichtes technisches Verständnis voraussetzt) kann man den Treiber nachinstallieren lassen. Aber ganz ehrlich: Auf die Idee muss man erst einmal kommen. Und wenn ich mich als Ubuntu-Nutzer schon schwer damit tue, will ich mir gar nicht erst vorstellen wie ein Windowsumsteiger zu leiden hat.

Kurzum: Wenn Linux, dann bitte Ubuntu. Dort funktionieren solche Selbstverständlichkeiten seit Jahren.

Also "wie eh und je" ist kompletter Unsinn!

Ist mir weder bei den alte, noch bei den neuen Versionen passiert.
Kenne auch keinen, dem das passiert ist.

Wem interressierts

Sie scheinen die Bedautung des Wortes "open" in openSuSE nicht zu verstehen, aber macht ja nix, sie werden weitertrollen.

open susis

bh, ist viel besser

wann gibts microsoft windows ...!

Schonmal über OpenSolaris nachgedacht ?

Über die Konzepte kann man lange diskutieren ... aber der beste C/C++ Compiler ist immerhin im Package.

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