Österreichische Studie

Anstieg für Tinnitus-Risiko mit Handynutzung

15. Juli 2010, 15:28
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    foto: ap/petar petrov

    Zehn bis 15 Prozent der Bevölkerung leiden gelegentlich unter Ohrgeräuschen

Zusammenhang von Mobiltelefonnutzung und Tinnitus in einer hochrangigen Fachzeitschrift der Umweltmedizin publiziert

In den letzten beiden Jahrzehnten kam es zu einer intensiven Verbreitung des Mobiltelefons. Etwaige langfristige Auswirkungen auf das Hörorgan wurden bisher nicht untersucht. Wissenschafter des Instituts für Umwelthygiene der Medizinischen Universität Wien und der HNO-Abteilung des Wiener AKH veröffentlichten die laut eigenen Angaben weltweit erste qualitativ hochwertige Studie zur Frage des Zusammenhanges der Mobiltelefonnutzung und dem Auftreten von Tinnitus.

Das Auftreten von Tinnitus in der Bevölkerung ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Etwa zehn bis 15 Prozent der Bevölkerung leiden zumindest gelegentlich unter Ohrgeräuschen und bei etwa zwei Prozent ist die Lebensqualität dadurch erheblich eingeschränkt. In einer Fall-Kontroll-Studie wurden 100 Patienten mit Tinnitus, für den keine bekannten Ursachen ermittelt werden konnte, und (als Kontrolle) 100 Patienten der HNO-Ambulanz des Wiener AKH ohne Tinnitus (Patienten mit Halsentzündung, etc.) eingeschlossen. 

Andere Ursachen wurden ausgeschlossen

Den Studienteilnehmern wurde ein der großen Interphone-Studie der WHO angeglichener Fragebogen zur Mobiltelefonnutzung vorgelegt. Weiters wurden die Teilnehmer einer Reihe von HNO-Untersuchungen (Audiogramm, etc.) unterzogen. Studienleiter Hans-Peter Hutter: "Wir gingen hier sehr sorgfältig vor, damit alle üblichen Ursachen für eine etwaige Entwicklung von Tinnitus ausgeschlossen werden konnten wie zum Beispiel Lärmereignisse etwa durch zu lautes Musikhören."

Auch weitere Störfaktoren wie Schulausbildung und Herkunft der Studienteilnehmer (Stadt/Land) wurden berücksichtigt. Als Ergebnis dieser zwar relativ kleinen, aber wegen ihrer sorgfältigen methodischen Durchführung besonders aussagefähigen Studie konnte ein signifikanter Anstieg des Risikos für Tinnitus mit zunehmender Dauer der Mobiltelefonnutzung ermittelt werden. Nebenbei zeigen die Detailauswertungen, dass sich das Risiko bei einer Nutzung von länger als vier Jahren verdoppelt. (red)

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18 Postings
utarefson
42
17.7.2010, 11:08
Mit Sicherheit eine Schwachsinnstudie

eines Umweltmediziners, der sich als Wissenschafter FÜHLT.
Man sehe sich nur, was die Medizinmänner sonst noch so alles treiben, um an Geld und Ansehen zu kommen.
Der letzte große Flop, war die Studie des Dr. Gerd Oberfeld. Es brachte es zuwege, die krebstötlichen Auswirkungen der Handystrahlung zu beweisen, kursiert heute noch im Internet, obwohl nie ein Handymast (C-Nest) in dem Ort in Betrieb war. Ersat in der 2. Instanz konnte unser famoser Umweltforscher und Dr. med (immer noch Umweltmediziner in Land Salzbug ) seine zeitgeistigen Inspirationen zurückzuziehen. Allerdings kreide ich der Telekom an, daß sie ihm die Prozeßkosten nicht in Rchnung stellte. So muß ich mit meiner Telephonrechnung Hirneder finanzieren!

Nick Knattertoni
11
18.7.2010, 16:47

ja aber bekommen Sie für solche postings nicht eh wieder was gutgeschrieben?

pewa
23
17.7.2010, 14:53
Hirneder

Na, Hauptsache, Sie wissen, was wahre Wissenschaft ist und dass es ganz einfach ist, solche Studien in Topjournals publizieren. Da denkt man sich einfach einen Schwachsinn aus und die Herausgeber reißen einem es aus den Händen - super, das drucken wir sofort ab!

Und was soll ein Hirneder sein?

gustav gans42
00
16.7.2010, 13:00
Anstieg für Tinnitus-Risiko mit Handynutzung

egal wie oft ich diese Headline lese; ich kapier einfach nicht, was das bedeutet...
Vielleicht kann mir der Schreiberling weiterhelfen.

guggi102
02
16.7.2010, 06:56

Tinnitus ist eine größtenteils psychosomatische Reaktion auf Streß und Überlastung, kombiniert vielleicht mir chronischer Nackenverspannung, hohem Blutdruck, Rauchen und wiederholtem Lärmtrauma.

Das Handy ist vielleicht ein Faktor am Rande, aber eher durch den Druck der ständigen Verfügbarkeit als durch physikalische Einflüsse. Das Handy einfach mal abdrehen wirkt wunderbar entspannend.

Chocoholic
00
21.7.2010, 10:50
jaja psychosomatisch. und ruhe ist. ja nicht aufregen.

Antennen, Mobilfunknetz, Mobiltelefonie kann gar nichts dafür.

Werner Auer
 
22
16.7.2010, 22:51
Physikalische Einflüsse durch die gepulste Mikrowellenstrahlung enorm

Nach einer Hessischen Studie wurde bei 120 Tinnitus-Patienten für 6 Wochen jedliche Handytelefonie und Abschaltung der DECT-Telefone und W-LAN bei 50% ein Verschwinden von Tinnitus festgestellt und bei weiteren 25% eine deutliche Abnahme.
Tinnitus ist nichts anderes als das die Gehirnzellen bzw. Neuronen sich entsprechend der gepulsten Mikrowellen-Strömen neu verschalten und damit lernen diese gepulsten elektromagnetischen Felder wahrzunehmen (Mikrowellenhören). Durch die chaotische Animation (siehe EEG -Störungen nach einem Handygespräch und taubes Gefühl am Ohr) der Gehirnzellen und als Folge einer ebenso chaotischen Neuverschaltung der Synapsen werden vom Gehirn plötzlich Gräusche wahrgenommen, die es jedoch gar nicht mehr gibt.

Chocoholic
00
21.7.2010, 10:52
Nach permanent Tinitus in WLAN Umgebung frage ich mich,

wie ich in der Stadt der WLAN der NachbarInnen entkmomen kann :)

Mobilfunkantenne verursacht nach einiger Zeit permanenten Tinitus.

Interessant wäre für mich, wo man sich auf Tinitus untersuchen lassen kann....

h 90
01
16.7.2010, 10:37

Das ist natuerlich auch eine interessante Theorie.
Der der dauernd angerufen wird, dauernd was zu managen hat und deshalb dauernd am Handy ist, bekommt vom Stress die Probleme.
Das Handy ist eine Begleiterscheinung des Stresses. In der Vorhandyzeit waeren dann wahrscheinlich die Leute mit Pager die Problemfaelle

Chocoholic
00
21.7.2010, 10:52
Irrtum. Es kommt auch bei hoher Mobilfunkantennen Exponierung zum Tinitus.

Hubert Ungeist
 
00
16.7.2010, 07:31
Tinnitus

ist nicht nur psychosomatisch - natürlich spielt bei allen Erkranken die Seele eine gewisse Rolle.

Als Schwerhöriger, der seit >30 Jahren Tinnitus hat, abgedeckt durch die Nutzung der Hörgeräte, bin ich mir sicher das es sehr wohl überwiegend physische Gründe bei mir sind.

Paul aus Oberhausen
10
15.7.2010, 20:57
An Österreich soll die Welt genesen!

Als Orakel muss ich hier anmerken, dass die Orakelsprüche dieser österreichischen Forscher eher unqualifiziert erscheinen!

nomad13
30
15.7.2010, 16:19

Sieht für mich verdächtig nach
virale und bakterielle Infekte aus. Ständig die Schmutzfingerchen am Ohr. Die Absorptionsrate der e-Felder kommt mir da eher etwas verhext vor.
Das bisserl Wärme macht keinen Tinnitus-
Es hat mal eine REFLEX Studie der Wiener Uni gegeben -die zeigte-dass die DNA Stränge von in vitro Zellen brechen.Aber was sagt das schon aus? Dass man in Berlin-den "Witz" nachstellen wollte-und es leider nicht gelungen ist:
Mobilfunk Lobby? -vermutlich nicht -eher eine Laborassistentin die gut gewählt hat:-)

PS: Und für die Gläubigen - die Headsets retten euch auch nicht :-) Kabel leitet die Strahlung.

Der 7. Zwerg von links
02
15.7.2010, 19:22

was wir dringend brauchen sind Telefonhörer-Desinfizierer :)

BumbleBee
00
15.7.2010, 16:08
Bitte Studie korrekt wiedergeben!

Die Studie spricht von sehr intensiver Nutzung über einen Zeitraum von mehr als 4 Jahren.

Die Studie untersucht eine KORRELATION zwischen Mobiltelefonnutzung und Tinnitus, sie kann aber nicht die URSACHE feststellen. Die Ursache muss nicht das Mobiltelefon sebst sein, sondern es kann z.B. der hektische, stressige Lebensstil von Intensiv-Telefonierern sein.

Clemens Schwarz
00
15.7.2010, 18:24
einer der stress hat, wird unter umständen keine zeit haben zum telefonieren :-)

ghrizo
00
15.7.2010, 19:14

oder telefoniert aus geschäftlichen gründen dauernd...

Chocoholic
00
21.7.2010, 10:53
oder hat wegen der Belastung der Tinitus permanent Stress.

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