Neues Display ermöglicht deutlich größeren Betrachtungswinkel als Bildschirm des Nintendo 3DS
Mit der kommenden Spielkonsole Nintendo 3DS wird die breite Masse erstmals in den Genuss von 3D-Displays kommen, die keine Spezialbrille zur Betrachtung benötigen. Der Haken an dem von Sharp hergestellten 3D-Display ist allerdings, dass das dreidimensionale Bild lediglich in einem sehr eng abgesteckten Blickfeld wahrgenommen werden. Lehnt man sich ein Stück zu weit links oder rechts oder kippt das Display ein wenig in der Horizontale, ist der dreidimensionale Effekt nicht mehr gegeben und das Bild verschwimmt. Daher ist der Einsatz eines stereoskopischen 3D-Displays, das die unterschiedlichen Bilder für jedes Auge in einem bestimmten Winkel ausstrahlt, vorerst nur für Handheld-Geräte geeignet und nicht für Fernseher in Wohnzimmern.
Es wird besser
Der Hersteller DoCoMo hat nun eine fortgeschrittene Generation eines solchen 3D-Displays vorgestellt, die einen deutlich breiteren Betrachtungswinkel ermöglicht, ohne dabei Bildqualität einbüßen zu müssen. Der Bildschirm setzt auf acht lentikulare Linsen, um horizontal einen Betrachtungswinkel von 30 Grad zu ermöglichen. Vertikal allerdings immer noch keinen Spielraum. Noch befindet sich das neue Display in der Konzeptphase. Der Hersteller hofft, damit in ein bis zwei Jahren für mobile Endgeräte an den Start gehen zu können. (zw)