Brillenloses 3D-Display der nächsten Generation vorgestellt

Zsolt Wilhelm, 15. Juli 2010, 12:35
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    foto: akihabara news

    DoCoMo will in ein bis zwei Jahren mobile Endgeräte mit seinem 3D-Display ausstatten zu können

Neues Display ermöglicht deutlich größeren Betrachtungswinkel als Bildschirm des Nintendo 3DS

Mit der kommenden Spielkonsole Nintendo 3DS wird die breite Masse erstmals in den Genuss von 3D-Displays kommen, die keine Spezialbrille zur Betrachtung benötigen. Der Haken an dem von Sharp hergestellten 3D-Display ist allerdings, dass das dreidimensionale Bild lediglich in einem sehr eng abgesteckten Blickfeld wahrgenommen werden. Lehnt man sich ein Stück zu weit links oder rechts oder kippt das Display ein wenig in der Horizontale, ist der dreidimensionale Effekt nicht mehr gegeben und das Bild verschwimmt. Daher ist der Einsatz eines stereoskopischen 3D-Displays, das die unterschiedlichen Bilder für jedes Auge in einem bestimmten Winkel ausstrahlt, vorerst nur für Handheld-Geräte geeignet und nicht für Fernseher in Wohnzimmern.

Es wird besser

Der Hersteller DoCoMo hat nun eine fortgeschrittene Generation eines solchen 3D-Displays vorgestellt, die einen deutlich breiteren Betrachtungswinkel ermöglicht, ohne dabei Bildqualität einbüßen zu müssen. Der Bildschirm setzt auf acht lentikulare Linsen, um horizontal einen Betrachtungswinkel von 30 Grad zu ermöglichen. Vertikal allerdings immer noch keinen Spielraum. Noch befindet sich das neue Display in der Konzeptphase. Der Hersteller hofft, damit in ein bis zwei Jahren für mobile Endgeräte an den Start gehen zu können. (zw)

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21 Postings
-blos so-
00
16.7.2010, 17:00
hab ich schon vor vielen Jahren viel größer gesehen

oder gibt's in der Realität keine Holo-Decks a la Enterprise TNG?

ikepod
00
16.7.2010, 11:46

das gibts schon lange in serie. bei alioscopy
http://www.youtube.com/watch?v=t9sDd-MwO4w

Anspruch auf Heiligkeit
00
29.7.2010, 15:35

natürlich, technologien entstehen immer lange bevor sie kommerziell der breiten masse ausgeliefert werden. das besondere hier ist eben der große markt der damit bespielt wird.
das ist immer ein wichtiger meilenstein einer neuen technologie wenn sie kommerziell (und erfolgreich) vertrieben wird.

er t
00
16.7.2010, 11:32
Bei dem Programm

wen interessierts?

LLJK
00
16.7.2010, 09:23
Wie aktuell der Web-Standard doch ist.

Genau das hab ich vor Wochen zum Nintendo 3ds Artikel gepostet.

Eine weitere Interessante 3D Technologie kommt vom Fraunhofer Institut - Eine Kamera ortet die Augen des Betrachters u. passt das 3D Bild entsprechend dem Betrachtungswinkel an. Funktioniert nochmal deutlich besser als die im Artikel erwähnte Technologie, allerdings immer nur für jeweils einen Betrachter. Für professionelle 3D Modeller / Grafiker sicher sehr interessant.

Mohl
 
00
15.7.2010, 18:00
Meinem technischen Verständnis nach

muss für "3D" lediglich jedes Auge mit einem (geringfügig) anderen Bild beliefert werden. Wäre es da nicht schon fast einfacher, mit einer einfachen Kamera, Gesichtserkennungssoftware zur Lokalisierung der Augen und kleinen Beamern oder ähnlichem die Bilder zur Netzzhaut zu schicken?

Just my 0.02$..

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01
15.7.2010, 20:09

Natürlich. Ab und zu setz ich mich direkt vor meinen Beamer und geb mir die volle Dröhnung. Full HD direkt auf die Iris. Am übernächsten Tag kommt dann sogar das Sehvermögen wieder.

An Kopf-Lokalisierung wird schon gearbeitet. Das Bild sollte aber bitte trotzdem "draußen" bleiben.

Mohl
 
01
15.7.2010, 20:55
Ok, das ist jetzt vl. etwas übertrieben formuliert

aber genau genommen funktioniert ja jeder Monitor so, dass er einfach auf "Gut Glück" Licht in alle möglichen Richtungen abstrahlt und meine Netzhaut halt ein paar davon abbekommt... Was läge also näher, als die "visuelle Luftverschmutzung" auf ein Minimum zu reduzieren?

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00
15.7.2010, 21:13

Als Physik-Dummy stell ich mir das wie 1920x1080 Laserpointer vor, die versuchen, alle ihre Farbpunkte auf mein 1 qcm großes Auge zu bringen. Auf einer Leinwand oder dem TV schaffen wir das; auf dem Auge kann ich mir das weniger vorstellen.

Wäre aber natürlich praktisch, wenns wirklich ginge.

Voronwe
00
16.7.2010, 00:02
Möglich bestimmt schon heute.

Nur die Netzhaut wird sich wohl sehr wenig darüber freuen...

Kevin Valachovic
00
15.7.2010, 22:27

Es gibt allerdings wirklich schon Videobrillen, die nach dem Oben genannten Prinzip arbeiten.

Es wird hier tatsächlich auf die Netzhaut projeziert.
Aber dieses Verfahren kann niemals aus so großer Entfernung, wie sie sie beschrieben haben, funktionieren.

JosefGott
20
15.7.2010, 17:23

In 20 Jahren wird 2D wieder state of the art sein, und Leute werden ein Vermögen für 2D-Fähige Bildschirme zahlen.

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00
15.7.2010, 20:06

Dafür gibt's gratis zu jedem Gerät eine VHS in schwarzweiß.

DieFizinuss
00
15.7.2010, 15:15

ich weiss nicht..ich bevorzuge das brillen system 100 mal (v.a. polarisationstechnik, die hoffendlich bald erschwinglicher wird) gegenüber einem system, das mit in eine bestimmte betrachtungsposition zwingt.
verstehe nicht, warum alle so auf die brillen schimpfen.

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01
15.7.2010, 20:05

Ich würde brillenlose Lösungen bevorzugen weil ich
a) keine Brille über meiner Brille tragen will und zuhause bestimmt keine Kontaktlinsen reinmache, wie fürs IMAX.
b) ich auch gerne neben dem Fernsehen essen oder sonstiges machen würde. 2 Stunden nur aufs Bild starren und bei jedem Abwenden schwindlig werden oder schlechter sehen reizt mich nicht.

30 Grad ist aber natürlich zu wenig. Vielleicht schon ausreichend für 2 Personen vor dem TV, aber dennoch zu einschränkend.

Irgendwann wirds schon ein Gerät mit 128 lentikularen Linsen geben. Kann sich dann zwar kein Mensch leisten, aber wir haben was wir wollen.

Leech
00
15.7.2010, 16:24

Polarisation is eh toll gibts eh nix.

Das gegen das alle was haben is des Shutterglump.

Nur egal welche Technik man nimmt, es bringtnix wenn im Wohnzimmer dann ein klein TV steht (42").

Ronald Tekener
00
16.7.2010, 10:45

Für die Polarisationstechnik braucht man halt einen Projektor. Das ist für viele zuhause keine Lösung.

Leech
00
16.7.2010, 10:57

Man kann in Fernseher schon Zeilen Polarisation einbauen. Man verliert dadurch jedoch die hälfte der vertikalen auflösung. (Müsst man die zuerst mal verdoppeln damit des dann sinn macht)

Beamer is natürlcih es optimum. Werd mir warschienlcih auch einen zulegen. Aber da das einhergeht mit einer neuen Leinwand die man dafür ja auch braucht wirds sicher noch einige Jahre dauern bis ich da aufspring. Schließlich hab ich die jetzige noch nichtmal 2 Jahre ^^

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02
15.7.2010, 13:51

Nett für Kameras oder tragbare Spielekonsolen (weniger für Handys, die will man ja weiterhin betouchen). Wird dieser Ansatz denn auch fürs Heimkino verfolgt? Etwas ernüchternd, dass man von so kleinen Displays in 2 Jahren spricht.

Ob das noch was wird mit dem Massenmarkt...?

2025: Wissenschaftler verfolgen einen neuen Ansatz im Kampf um den 3D-Konsum. Dabei kommen erstmals Hilfsäffchen zum Einsatz, die 3D-Welten aus Knetmasse quasi in Echtzeit erschaffen und dem Zuschauer in Real-HD präsentieren.

salenoz
 
00
15.7.2010, 12:59

Naja, 30° sind auch nicht grade der Hit...

Aber es geht in die richtige Richtung. 3D wird in 10 Jahren interessant, brillenlos und mit großem Betrachtungswinkel

Leech
00
15.7.2010, 16:21

jep

ich shcätz mal ds in 10 jahren dann so ein System geben wird wo einem direkt das Bild per laserstrahl in die augen Projeziert wird. ^^

Pro person 2 Laser und schon limitiert die anzahl der Zuseher nurmehr der eigene Geldbeutel :D

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