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Essen hat große emotionale Wirkung
Wien - Beim unkontrollierten Essen fehlt eine Bremse im Gehirn. Experten gehen nun auch der Frage nach, ob das große Fressen tatsächlich programmiert ist. In Anbetracht der Tatsache, dass die Menschen in Industrieländern und auch zunehmend auch in anderen Staaten immer dicker werden, ist das eine berechtigte Frage. Abnehmen geht leichter als zunehmen, meint der Buchautor und Psychocoach Andreas Winter. Der Grund, warum Menschen immer dicker werden, liegt am angelernten Verhalten, mit dem Essen Gefühle zu verbinden. Diese werden dann über die Speisen erzeugt, meint der Psycho-Coach.
"Meines Erachtens ist das kein Wunder, dass so viele Menschen zunehmen, weil es beim Essen nicht um die Speisen, sondern um deren Bedeutung geht", meint Winter. "So ist der Grund Kartoffelchips zu essen, nicht die Aufnahme von Kartoffeln und Salz, sondern das Signal für einen verdienten Feierabend", erklärt Winter. Chips sind keine Vollmahlzeit, sondern Partysnacks. Mit den Chips wird aber das Gefühl verknüpft "ich habe frei".
Schokolade steht für Belohnung
Symbolwirkung erzeugt nicht das Essen, sondern die damit verbundene emotionale Verknüpfung. "Das gilt beispielsweise auch für Schokolade", sagt Winter. "Auch hierbei geht es nicht um die Aufnahme von Zucker, sondern um die Botschaft 'ich habe dich lieb'. Schokolade steht immer für Belohnung. Das haben wir als Kinder gelernt und darauf sind wir programmiert." Im Prinzip könne man essen was man will, wenn das Gefühl, weswegen man isst, verspürt wird, verschwindet der Appetit augenblicklich, meint Winter.
"Übergewicht macht wirklich keine guten Gefühle", meint der Mediziner, Buchautor und Ernährungsexperte Stefan Frädrich. "Wer im Sommer unbedingt im Bikinifigur oder Waschbrettbauch vorweisen will, muss langfristig planen. Dabei gilt das Motto, den Brunnen vor dem Durst zu graben", so Frädrich. "Diäten bringen nichts, weil wir uns einen Teil unserer gewohnten Ernährung versagen." Das bedeutet, dass man einen Verzicht empfindet und zwar so lange, bis man nach der Diät wieder wie zuvor isst.
Schau mal, was du isst
"Neben den psychologischen Faktoren spielt natürlich auch die Frage eine Rolle, was man zu sich nimmt", erklärt Frädrich. "Viele Menschen haben keine Ahnung davon, was die Dickmacher Zucker und Fett im Körper bewirken." Mit relativ einfachen Mitteln kann man die Ernährung umstellen und gesünder machen und dabei Kalorien sparen. Das erklärt Frädrich in seinem Buch "Die einfachste Diät der Welt".
"Falls man aber weniger Lust hat, für eine bessere Figur die Ernährung umzustellen, kann man auch an der 'Sport-Schraube' drehen", sagt Frädrich. "Das geht einfach, in dem man Muskeln aufbaut, denn dort wird Fett verbrannt." Die natürlichste Lösung dafür, ist mindestens zweimal pro Woche in einen Fitnessclub zu gehen und dort ein Krafttraining zu machen. (pte/red)
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ist nicht normal. Denn in der Natur sind diese Stoffe nicht so leicht in der Menge verfügbar. Wie mühsam wäre es, wenn wir die Getreidesamen (Grassamen) selbst auf einer Wiese sammeln müssten? Zuviel Kohlenhydrate werden einfach als Fett angelagert. Fett wird zu Fett ist Trugschluß. Fett ist wichtiger Transporteur für fettlösliche Vitamine
100 gr Kohlehydrate = ca. 460 kcal, 100 gr Fett = ca. 700 kcal.
Kohlehydrate vermitteln außerdem ein gutes Sättigungsgefühl. Die Zeit der Fett-Diäten sind vorbei, die haben allesamt gründlich versagt.
Klar 1 kg Weißbrot hat auch zu viele Kalorien, aber mit Fett ist man noch schneller oben.
Bisschen von allem - immer noch das Ideal.
Man kann den Inhalt normal angeben. Ansonsten entwickeln wir ein Nahrungsmittel Angebot nachdem was INN ist und nicht nachdem was gut ist. Ein Ampelsystem programmiert Mangelernährung. Es wird jegliches Fett etc. vermieden werden. Man benötigt ja doch Fett für die Nerven. Fetthaltige Produkte sind gesund, wenn man sie in Maßen ab und zu ißt. Man sollte lieber Mogelpackungen abstellen, die einem einen bestimmten Inhalt vorgaukeln und sich der Konsument deswegen falsch ernährt. Man ist ja schon verpönt wenn man kein Diätjoghurt ißt...Dabei ist mehr Eiweiß und Verdickungsmittel auch nicht gerade gesund, eben eine Ansichtssache. Manche meinen es gut - ob es auch gesund ist?
da hab ich jetzt auch laut lachen muessen. so ein schwachsinn.
krafttraining als gesundheitsvorsorge ist ein missverstaendnis und funktioniert nicht oder nur sehr bedingt. das krafttraining das in den fitnessclubs gemacht wird kommt vom maximalkrafttraining rundum trainierter sportler, die machen das als kleinen teil ihres umfassenden trainingprogramms, als einzige koerperliche betaetigung ist das extrem einseitig und fuehrt zu frustration oder verletztungen, oder sehr haeufig zu anabolikamissbrauch und den daraus resultierenden schweren dauerschaeden.
Und der grund warum so viele menschen fett sind ist viel einfacher bzw. komplizierter, je nachdem wie mans sieht, die leute essen einfach viel zu viele kohlenhydrate.
Damit ist man immer schnell bei der Hand, weil es kein eigenes Denken erfordert. Leider sind 50% weniger Protein bei einer Diät eine ziemlich schlechte Idee (wenn man vorher halbwegs "normal" gegessen hat). Ich würde eher bei Zucker und Mehl sparen, dann beim Fett und zuletzt beim Eiweiß. Außerdem ist das Kaloriendefizit ohnehin viel zu groß - es sei denn, man hat Freude daran, dass Körpermuskulatur einen guten Teil des verlorenen Gewichts ausmacht. Aber egal, Hauptsache mal "FDH" in die Runde gerufen ... ;)
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