"Weltwoche": Vorarlberg möchte Schweiz beitreten

14. Juli 2010, 16:05

Nachbarregionen zeigen laut Umfrage des Wochenmagazins hohe Zustimmung zur Eidgenossenschaft

Zürich/Wien - Eine Mehrheit der Stimmberechtigten in grenznahen Regionen der vier Nachbarländer Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien möchte der Schweiz beitreten, schreibt die Zürcher "Weltwoche" in ihrer aktuellen Ausgabe. Dies sei das Ergebnis einer Umfrage, die das Schweizer Wochenmagazins in Baden-Württemberg, Vorarlberg sowie den Regionen Savoyen/Hochsavoyen und Como/Varese durchführen ließ.

Die Ergebnisse seien "verblüffend", heißt es. In sämtlichen Regionen spreche sich eine konstante Mehrheit für einen Anschluss zur Eidgenossenschaft aus, heißt es in der Aussendung vom Mittwoch, in der jedoch ebenso wie in der Online-Ausgabe des Wochenmagazins keine genauen Prozentsätze zu den einzelnen Regionen und Bundesländern genannt werden.

Besonders deutlich sei die Zustimmung bei den Jungen: Zwei Drittel der unter 35-Jährigen befürworteten Sezession und Landeswechsel. Noch etwas höher sei der Ja-Anteil bei den Personen, die sich politisch rechts der Mitte einordnen, während linke und alte Menschen am Status quo festhalten möchten.

Direkte Demokratie als Ziel

Als besonders attraktiv an der Schweiz gelten bei den Befragten demnach die direkte Demokratie, die freiheitliche Wirtschaftsordnung und die niedrigen Steuersätze. Rund 70 bis 80 Prozent der Wahlberechtigten finden laut "Weltwoche" die Schweiz wirtschaftlich und steuerlich gesehen attraktiver als ihr Heimatland. Selbst die Personen, die sich als links bezeichnen, seien deutlich dieser Ansicht. Bei den eher rechts Stehenden betrage die Zustimmungsquote 84 Prozent - ähnlich hoch wie bei den unter 35-Jährigen (86 Prozent).

Ein Exportschlager sei die direkte Demokratie, heißt es in der Aussendung. Zwischen 72 Prozent (Savoyen/Hochsavoyen) und 82 Prozent (Como/Varese) der Wahlberechtigten in den vier Regionen seien der Meinung, auch in ihren Länden sollte nach dem Vorbild der Schweiz die Möglichkeit eingeführt werden, über politische Sachfragen abzustimmen. (APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 384
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* Blub *
00
8.10.2011, 19:21
in welche Richtung ist mir Wurst

aber raus aus der EU kann nicht schaden, weil sich mehr Verschuldung keiner mehr leisten kann.

El Pais
11
volles verständnis!

....wie kann der westen auch mit der balkanmentalität wien?

Noxventa
00
29.6.2011, 11:16
Salzburg zu Bayern

oder Wien zu Ungarn. Beides ist mir recht. *scnr*

skip it
00
28.6.2011, 22:00
SEEEHR nachvollziehbar...

Mathias
 
31
21.7.2010, 08:29
Direkte Demokratie als Ziel

Hätten mehr Vorarlberger Rückgrat, dann hätten wir schon lange einen Freistaat! Wirtschaftlich wäre das wirklich kein Problem.

Vorarlberg braucht nicht Österreich, Österreich braucht Vorarlberg - vor allem die Wiener GKK!!

Aux Armes Citoyens!
43
20.7.2010, 15:40
jaja, das hat man dann davon...

anstatt sich ständig über die "xiberger" lustig zu machen und sie auszugrenzen, hätte man sie ordentlich integrieren und sie deutsch lehren sollen... aber so können sie auch in der x-ten generation noch immer kein ordentliches, verständliches deutsch und damit finden sie in österreich nur schwer eine ordentliche arbeit und so kommt eines zum anderen...
;o)

Davy Jones
10
9.12.2010, 22:35

Zum Glück bleiben die Vorarlberger gern unter sich und suchen selten Arbeit außerhalb ihres Ländles ;)

Lord Lurch
00
20.7.2010, 10:03
Wie? Was? Unser Territorium ist in Gefahr?

Sofort Krieg erklären! Herr Darabos, lassen Sie die Panzer rollen. .. Ah, das geht nicht? Dann bitte die Bodensee-Marine in Alarmzustand versetzen? Auch nicht? Wie wärs mit ein paar Gebirgsjägern? Im Einsatz bei Murenabgängen? Mist nochmal!

jö schau ...
02
19.7.2010, 13:37
wer auswandern will,

darf und soll das auch tun.
Tschüss und alle Gute!

Faun
01
19.7.2010, 09:25

anscheinend macht da irgendwo irgendwer was richtig

rapp ix
00
18.7.2010, 15:03
Wir Schweizer wären dann eine Minderheit

Vor allem wenn die aus Baden und Württenberg echte Schweizer erste Klasse würden! Immerhin, die Südanflüge für Zürich Flughafen gehören dann zur Vergangenheit, denn die Nordanflüge sind eine innerschweizerische Angelegenheit.

Für die Vorarlberger ist Wien vielleicht doch ein weit entfernter Planet und der Bodensee würde zum Schweizer Meer umgemünzt.

Maghellan
01
17.7.2010, 14:45
Es ist schon erstaunlich,

wie hier die Emotionen hoch gehen. Ob wir Schweizer die grenznahen Gebiete annektieren wollen, hat jedoch niemand gefragt.

Weltwoche-Artikel hin oder her, ich mag eure Össi-Mentalität x-mal lieber, als diejenige unserer nördlichen Nachbarn.

Gutnachbarliche Grüsse aus der xenophoben Kuhschweiz

Muuuuuh!

Kohlhaas1
00
16.7.2010, 20:00
Sommerloch !!! Das fällt unter :" wann die Russen kumman..."

Valporella
01
16.7.2010, 12:21
Eher im Interesse des Verlegers

Nicht "Vorarlberg möchte der Schweiz beitreten", sondern der Verleger und Chefredakteur der Weltwoche Roger Köppel möchte imo wieder in deutschsprachige Diskussionssendungen (Im Zentrum, Hart aber Fair, Menschen bei Maischberger, Presseclub, Münchener Runde,....) eingeladen werden, so wie halt damals beim Minarettverbot,
wo er diesen Bedeutungsboost für seine Person sichtlich genoß.

http://dasmagazin.ch/index.php... wikipedia/

Valporella
00
20.7.2010, 22:59

Heute abend war es dann schon soweit für den Herausgeber Roger Köppel: Er war zu Gast bei der "Münchner Runde" und durfte mit Herrn Edmund Stoiber an einem Tisch sitzen und sich als Stimme des Volkes präsentieren.

grandia
00
20.7.2010, 11:05
im interesse des verlegers?

kann der uns einfach so mit einer getürkten umrage verarschen? oder gabs diese überhaupt nicht?

wie erklären sie sich das?

Kohlhaas1
00
16.7.2010, 19:57
Also mich wundert nicht , daß ganze Regionen die staatlich und demokratisch konkurrenzunfähigen Staaten verlassen wollen.

gerry68
00
16.7.2010, 17:51
stimmt...die weltwoche ist mittlerweile auf dem niveau vom blick....

was natürlich nicht heißt das wir in ö und nicht ein stück von ch abschauen könnten...und gerade in vlbg bekommt man halt einsicht in beide systeme...den verwaltungs und bürokratiewasserkopf österreichs und der schlanken effektiven verwaltung der ch...nur als bsp...

c_pes
 
23
16.7.2010, 10:55
kärnten den slowenen...

...stmk und bgl den ungarn. tirol den bayern, die kennen sich dort schon aus. wien schenken wir der slowakei, zwecks a gscheite hauptstadt. nö+oö werden dem 3. reich posthum wieder angegliedert. salzburg wird als sitz der heiligen mozartkugel ein eigener staat.

so. fertig, jetzt könnma heimgehen. der letzte dreht das licht ab!

wero2
10
16.7.2010, 11:53
NEIN

schenkt WIEN den chinesen - damit schleimen WIRR die frau Merkel aus.

Dr. Seltsam
 
03
16.7.2010, 09:18

Man sollte eine tibetanische Kommission einsetzen, ob es zu einer Reinkarnation von Dichand in der Schweiz gekommen ist.

Die Weltwoche ist ja ein sagenhaftes Blatt!

Geh!danke
32
15.7.2010, 22:28
Schlagzeile falsch!

Nicht vbg möchte der Schweiz beitreten, sondern ein kl. Grenzstreifen, aber viell. stimmt diese Aussage genauso wenig wie die Schlagzeile.
Wieviele Ö., die in d. Schweiz arbeiteten, haben sich schon über d. dümmliche Arroganz und die Fremdenfeindlichkeit d. Schweizer geärgert! Andrerseits, es gibt auch Schweizer mit Schmäh und Phantasie, nicht nur die engstirnigen Nationalisten d. "Weltwoche".
Falsch ist die Meinung, Wien sei wirtschaftlich führend in Ö. In Wien sitzen viele Generaldirektionen v. Gesellschaften, die in den anderen Bundesländern arbeiten, in Wien befinden sich Ministerien und Zentralbehörden, in Wien sind gesamtösterr. Institutionen angesiedelt, auch im Kulturbereich, Wien profitiert also von seinem Status als Hauptstadt!"

d87
10
16.7.2010, 18:53
Wieviele Ö., die in d. Schweiz arbeiteten, haben sich schon über d. dümmliche Arroganz und die Fremdenfeindlichkeit d. Schweizer geärgert!

Na, wenn DAS keine rassistische und fremdenfeindliche Aussage ist...

gerry68
13
16.7.2010, 01:08
der kleine grenzstreifen den sie ansprechen...

ist der bevölkerungsreichste und wirtschaftlich am besten entwickelte teil von vlbg...da ich denke sie meinen das rheintal...und dümmliche arroganz und fremdenfeidlichkeit...ich denke das sind sehr subjektive kriterien die jeder anders empfindet...ich habe 10 jahre in ch gelebt und habe dies weniger gesehen als in ö...die vorteile der ch sind mmn: die politik (sowohl system als auch die politische kultur)...und viel weniger bürokratie...die viel niedrigere staatsquote ist nur das ergebnis von beidem...insofern hat die schweiz unbestritten vorteile...beitreten oder so was halte ich für illusion...aber vorbild könnte die schweiz sehr wohl sein...

MemoryDragon
10
17.7.2010, 14:50
Also

Die Mentalität der Schweizer und Österreicher ist ziemlich ähnlich, aber die Steuerquote in Korrelation zum Verdienst in der Schweiz ist wirklich attraktiv, jedesmal wenn ich dort arbeite frag ich mich wieso ich noch in Österreich wohne.

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