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Montagabend wurde das besetzte Haus in der Eichenstraße 9 von der Polizei geräumt. Die Räumung verlief friedlich, laut Angaben der Besetzer wurden von lediglich von drei Personen die Personalien aufgenommen. "Viele NachbarInnen waren begeistert und besuchten uns", heißt es in einer Aussendung der Initiative Hausprojekt.
Erst hatten die ÖBB eine Frist bis Freitagabend gesetzt, das Haus zu verlassen. Auf Betreiben der Besetzer wurde diese bis Sonntag verlängert. "Sie haben gesagt, sie brauchen so lange, um die Sachen wegzubringen", sagte Bettina Gusenbauer, die Sprecherin der ÖBB Immobilienmanagement GmbH. "Wir hatten gehofft, dass diese Ansage der Besetzer eingehalten wird. Dem war aber nicht so", erklärte die Sprecherin zu derStandard.at. Rechtliche Schritte werden die ÖBB wohl nicht einleiten. "Uns passiert so etwas ja öfter", meint Gusenbauer.
Zukunft des Hauses bleibt unklar
Was mit dem Haus passieren wird, steht noch nicht fest. "Man muss sich für die denkmalgeschützten Häuser (Anm.: Vom ÖBB-Gebäudekomplex in der Eichenstraße sind nur die Hausnummern 13-23 denkmalgeschützt) etwas überlegen, da muss man aber auch die Eichenstraße 9 miteinbeziehen. Wir betrachten dieses Haus als Teil des gesamten Ensembles", meinte die Sprecherin zur Zukunft der Backsteinbauten. (flo, derStandard.at, 13.7.2010)
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@tikitiki und andere - so schlimm verläuft die diskussion gar nicht. es gibt einfach viele menschen, die nicht einsehen wollen oder können, dass manche menschen tun, was sie wollen, und nicht, was man ihnen sagt. und ich konkretisiere: natürlich kann nicht jeder tun was er will, zb. jemandem in den kopf schießen oder ein haus anzünden, aber hier tun leute etwas, das 1.) niemandem schadet und 2.) ganz im gegenteil einigen leuten, auch in der nachbarschaft, freude bereitet.
also warum sollte man sich daran stören? Abreißen kann die ÖBB das haus wegen denkmalschutz eh nicht. Und bis denen was sinnvolles einfällt (Leerstände in Wien gibts schon genug) könnte man die leute da drin ruhig tun und walten lassen, evtl. auch dauerhaft, wie WUK & Co
also warum sollte man sich daran stören?
Ganz einfach: weil eine nicht gänzlich angepasste und nicht andauernd reglementierte Lebensweise, schlicht und einfach nicht ins schrullige Spießbürgerköpfchen passt.
Dazu reicht die Phantasie einfach nicht aus.
"also warum sollte man sich daran stören? " weil es mit diesen linken schmarotzern wie mit den ratten ist: die werden sie nicht mehr los und sie machen alles kaputt. ausserdem entscheidet in einem nicht-kommunistischen staat immer noch der eigentümer was mit dem gebäde passiert, also weg mit dem denkmalschutz-nonsens.
ich wohn in der gegend und hab vor einigen tagen mal vorbeigeschaut: echt beeindruckend, was die leute in so kurzer zeit in ihrer freizeit dort aufgezogen haben. ein offener ort für kultur und austausch hätte der gegend sehr gut getan. jetzt steht das haus wieder leer - wem ist damit geholfen?
und noch was zum ablauf der "diskussion" hier ... es nervt, wenn hier irgendwelche posterInnen rechter parteien rote striche verteilen. gehen sie und suchen sie sich ein anderes forum. das hier soll ein offenes forum sein, und nicht ein vorgeschaltener wahlkampf. da muss man sich als bürgerIn ja fast schon vor den parteien und ihren tentakeln wehren. vielleicht mag der standard ein eigenes forum für diese klientel gestalten? damit der rest einfach weiterdenken kann.
Ihr könnt mich an meinem blanken nicht-metall A* rotsticheln allesamt. Immer diese Meinungsfreiheit! Als anständiger Österreicher kräuselt sich mir da der Schnurrbart, wenn ich sowas höre. Also, früher(wo ich noch nicht geboren war), da hätt des net gebm, und GANZ früher, do scho goa net!
und wir beide wissen, dass der rechte rand für dich grundsätzlich alles ist, was nicht deiner eigenen politischen ansicht entspricht.
ich sehe mich eher als mitte-rechts, für nationale hetzzeitschriften habe ich genauso wenig übrig wie für linkslinke chaoten und sozialromantiker ohne wirkliche ideen aber mit harten sprüchen.
naja...die ideen kannst du den besetzern aber nicht abspechen
im gegensatz zur öbb hätten die nämlich sehr wohl konzepte zur kurz- und mittelfristigen nutzung des gebäudes,und diese könnte sich sehr wohl auch selbst finanzieren(also nichts mit sozialromantik)
diese poster der rechten parteien - wahnsinn. ein offenes forum und dann gibt es tatsächlich poster, die diese kasperlaktionen nicht bewundern. sind natürlich alles rechte poster. sie haben offensichtlich den sinn eines offenen forums nicht verstanden. dafür und für ihr eigenwilliges denken gibt´s von mir einen roten strich. aber nicht aufregen, bei der hitze nicht vorteilhaft.
...wenn dort keine Veranstaltung ist.
Könnte man eigentlich unter Tags besetzen, um dort Burschenschafter mit ihren Säbeln üben zu lassen. Dann hat die Burschenschaft mehr Geld und kann mehr Vorträge von Altnazis veranstalten.
Oder man veranstaltet Seminare zur Schulung der Abtreibungsgegner, damit sie Frauen effizienter quälen können.
Nicht dass das mir ein Anliegen wäre. Es ist nur einfach exakt das Gleiche.
Komischerweise wären dann aber alle empört.
denn in der arena gibt es so gut wie jeden tag mindestens eine veranstaltung, ein tägliches offenes beisl, ein täglich benütztes büro usw. - das ist so, wie wenn man sagen würde, daß herr müller oder frau maier von 8 bis 17 uhr in der arbeit ist und deswegen seine/ihre wohnung inzwischen unbenutzt und besetzt werden soll. darum geht's doch nicht! denn das haus in der eichenstraße steht seit JAHREN PERMANENT leer und nicht bloß für jeweils ein paar stunden am tag. ihr vergleich ist also völlig absurd.
finde ich einfach nur bescheuert, die leute auf die strasse zu setzen und auf der anderen seite kreativindustrien teuer zu fördern ... projekte wie das wuk oder die arena sind genauso entstanden und denen würde ich einen grossen mehrwert für die allgemeinheit attestieren ... aber auf bundesebene erkennt man das wohl nicht ... liebe besetzerInnen, ich würde mir das nächste mal was zum besetzen aussuchen, wo die stadt zugriff drauf hat. ps: stimme dem zu, dass so etwas genau in wirtschaftlich unruhigen zeiten entsteht.
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