Erbschaftssteuer: Arten­schutz für Ideologen?

Clemens Wallner, 12. Juli 2010 19:12

Erben von Häusern und Wohnungen stehen unter "doppeltem Artenschutz"?

Warum der auf das Zahlenmaterial einer Vermögensstudie der Nationalbank gestützte Vorwurf, die Nichtbesteuerung von Immobilienerbschaften bewirke einen "doppelten Artenschutz" für "die Reichen", der Realität nicht standhält.

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Im STANDARD vom 30. 6. 2010 wird unter Berufung auf eine Studie der Nationalbank unter anderem berichtet, dass Erben von Häusern und Wohnungen unter "doppeltem Artenschutz" stehen würden, 80 Prozent der Haushalte hätten keine Immobilien geerbt, und unter denjenigen, die erben würden, würden die obersten 10 Prozent genau so viel erben wie die restlichen 90 Prozent gemeinsam.

Im Artikel heißt es weiters, dass eine Erbschaftssteuer, wie von der Arbeiterkammer vorgeschlagen, mit einem Freibetrag von 300.000 Euro, 94 Prozent aller Haushalte nicht treffen würde, womit suggeriert wird, dass eine etwaige Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer nur die "Reichen" trifft. Gerne wird heute vergessen, dass es sich bei der ehemaligen Erbschafts- und Schenkungssteuer (auch bei Immobilienerwerb) schlicht um eine Doppelbesteuerung gehandelt hat, weil bereits versteuertes Einkommen abermals besteuert wurde, ohne neuerlich Ertrag abzuwerfen. In diesem Lichte wirkt die Wortschöpfung "doppelter Artenschutz" wohl fast schon ironisch.

Umfrage im Widerspruch ...

Was die Verteilungswirkung betrifft, zeigen die harten Zahlen der Erbschaftssteuer-Statistik des Jahres 2007 (dem letzten Jahr, in dem eine solche Steuer erhoben wurde) jedenfalls ein ganz anderes Bild: Im Jahr 2007 gab es insgesamt 67.853 Erbschaftsfälle. Setzt man das in Beziehung zu rund 2,9 Mio. Wohnungen im privaten Besitz (Stand 2001) in Österreich, ist klar, dass der überwiegende Teil der Haushalte noch keine Immobilien geerbt hat, weil jedes Jahr nur ein minimaler Teil des Immobilienbestandes durch Erbschaften übertragen wird. Insofern ist die Aussage, dass "80 Prozent der Haushalte" keine Immobilien geerbt hätten, nichtssagend, weil nicht klar ist, ob in diesen Fällen bisher überhaupt ein Todesfall eines potenziellen Erblassers aufgetreten ist.

Die Behauptung, dass die "obersten 10 Prozent" genauso viel erben würden wie die restlichen 90 Prozent gemeinsam, lässt sich bei einem Blick auf die Erbschaftssteuerstatistik ebenfalls nicht aufrecht erhalten. So waren von den 67.853 Erbfällen des Jahres 2007 25.373 Immobilienfälle, bei denen die Bemessungsgrundlage unter 7.300 Euro lag. Oberhalb einer Wertgrenze von 219.000 Euro gab es hingegen insgesamt (Immobilien- und sonstige Erbschaften) nur 487 Fälle. Es zeigt sich also ganz klar, dass die große Zahl der Erbschaften und Schenkungen nicht bei den "obersten 10 Prozent" anfällt, sondern in Bereichen mit niedrigeren Wertgrenzen. Darüber kann auch eine Umfrage der Nationalbank mit einem kreativen Sample von 2.000 Befragten nicht hinwegtäuschen.

Klar ist auch, dass ein Steuersystem, das einen Freibetrag von 300.000 Euro bei Erbschaften vorsieht, nur für ein paar hundert Fälle pro Jahr eine Steuerpflicht bedeuten und somit de facto keine Erträge für das Budget bringen würde. Schon die alte Erbschaftssteuer mit einer Freigrenze von 7.300 (die nicht für das Grunderwerbssteueräquivalent bei Erbschaften von Immobilien galt), brachte für das Budget nur 130 Millionen Euro.

... zu sämtlichen Statistiken

Es stellt sich die Frage, wie die Autoren der Umfrage zu Ergebnissen kommen, die sämtlichen Statistiken widersprechen. Bei OeNB-Experten Martin Schürz, der fast im Alleingang sämtliche Vermögensstudien Österreichs erstellt, drängt sich der Verdacht jedenfalls auf, nicht ganz ideologiefrei zu werken.

So tritt Schütz in öffentlichen Publikationen unter anderem für die Abschaffung von Konzernen ein. In einem Artikel vertritt er die Auffassung, dass Manager moderne Bankräuber seien, nur ohne MG. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf Ö1 vertrat Schürz die Auffassung, dass reiche Menschen einer Gesellschaft Gesundheitsprobleme bringen würden. Und im Rahmen einer anderen Podiumsdiskussion mit Presse-Wirtschaftsressortleiter Franz Schellhorn vertrat Schürz die Auffassung, dass die Erbschaftssteuer bei 100 Prozent liegen müsste, also beim Tod einer Person deren gesamtes Vermögen verstaatlicht werden müsste. Auch das sollten die Leser seiner Vermögensstudien wissen.

Solche Ansichten mögen zwar politisch legitim sein, sollten aber nicht die Objektivität von Nationalbankstudien in einer politisch brisanten Debatte über Steuererhöhungen trüben. (Clemens Wallner, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 13.7.2010)

CLEMENS WALLNER ist wirtschaftspolitischer Koordinator der Österreichischen Industriellenvereinigung.

Nachlese

Für die Masse bleibt der Traum vom Erben unerfüllt

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Orionos
01.08.2010 13:46
Einige Rechenbeispiele um Relationen aufzuzeigen:

Immobilienbesitz ist vielleicht gar nicht das große Problem - jemand, der mehrere Schlösser besitzt, muss diese auch erhalten - so fließt Geld in die Gesellschaft zurück.
2 Drittel aller Vermögen befinden sich in den Händen der reichsten 10 Prozent. Von denen verfügen wiederum 10 % über 2 Drittel Vermögen. Diese ca. 80 000 Personen haben etwa 530 Milliarden, also pro Kopf ca. 6.7 Millionen - Stichwort > Vermögensverteilung <.
Letztere sind das Problem, vor allem ihre Geldvermögen!
Hier eine Liste der ersten 100 in Österreich:
http://www.oe24.at/wirtschaf... 503242.ece
(keine Angst - ist keine ausführbare exe-Datei)

Fortsetzung folgt ...

Orionos
01.08.2010 13:52

Ein Großteil der Gesellschaft hat wenig bis gar kein Vermögen. Viele haben wahrscheinlich bescheidene Ersparnisse, die sie bei der nächsten größeren Anschaffung wieder ausgeben. Und manche vielleicht eine 5-stellige Summe, die im Jahr ein paar hundert Euro Zinsen bringt. Selbst bei 100 000 Euro machen 2% (nur) 2000 Euro aus.
Aber 2% von 100 Millionen bringen 2 Mio. pro Jahr. Wie lange müsst Ihr für diese Summe arbeiten?

Fortsetzung ...

Orionos
01.08.2010 13:54

Und woher kommen diese 2 Millionen?
a) Schuldner:
Unternehmen rechnen ihre > Kapitalkosten < in ihre Preise ein, die wir dann alle bezahlen ...
b) Aktien - das Geld steckt in Unternehmungen:
Das, was von den Unternehmen verkauft wird (Produkte oder Dienstleistungen) wird von den Mitarbeitern geschaffen. Diese bekommen aber weniger bezahlt, als ihre Leistung wert ist. Umgekehrt ist man seinen Job schnell los - niemand schafft/erhält Arbeitsplätze die keinen Gewinn bringen.
Die 2 Mio. kommen also von uns!

Fortsetzung ...

Orionos
01.08.2010 13:55

Und weil diese Leute nicht am Hungertuch nagen kann man im Jahr darauf schon 102 Mio. "arbeiten lassen" und in 10 Jahren sind es bereits 120 Mio.!
KEST oder andere Steuern wurden übrigens nicht berücksichtigt - einerseits weil diese Leute schon wissen, wie sie Steuern sparen und anderseits, weil auch die 2% nur eine Annahme sind. Bei 3% und KEST(25%) wären es in 10 Jahren 122 Mio.!

So fließen jedes Jahr mehr Millionen von arm zu reich. Das kann auch durch Wachstum - das uns die Politiker als Allheilmittel anpreisen - nicht ausgeglichen werden.
3% pro Jahr ergibt in 50 Jahren das 4-fache von heute!

Fortsetzung ...

Orionos
01.08.2010 13:57

Ziel muss es daher sein, diesen Kapitalfluss zu stoppen! Die Reichen können sich ja Schlösser bauen (siehe oben), Yachten oder Flugzeuge kaufen, etc. nur mit Kapitalbesitz Millionen zu machen darf nicht möglich sein.

Daniel Eckert
14.07.2010 10:34
IV als Nachrichtendienst?

Selten einen so wirren kommentar gelesen, passt nicht nur zur sommerlichen hitze, sondern auch zum eindruck, dass die industriellenvereinigung dossiers ueber politische gegner anlegt. Dafuer mag es den mitarbeiterInnen der oenb eine genugtuung sein, dass jede ihrer aeusserungen registriert wird...

kyselak3
 
13.07.2010 23:00
100% erbschaftssteuer und ein anständiges, unbedingtes mindesteinkommen.

den rest erledigt der markt.

thomas reis
13.07.2010 18:06
1% vom Wlaschek-Immo Vermögen sind alleine 40 Millionen

Falls z.B.: Herr Wlaschek an seinen Sohn vererben sollte so wäre 1% immerhin 40 Millionen an Einnahmen. Alleine wenn die Porsche-Piech Familie Ihr Vermögen weitergeben sollte wären es etwa 400 Millionen, genaues weiß ja hier niemand. Selbst Forbes schätzt das Vermögen seiner Zeilgruppe immer. Also es müssen gar nicht so viele -Superreiche Ihr Immo- Vermögen pro Jahr weitergeben. Daher ist es komisch hier mit absoluten Zahlen zu hantieren, denn je weiter es in der Geld Hirachie nach oben geht desto extremer werden die Geld Konzentrationen. Die obere Oberschicht besitzt ca. 70-80% des Vermögens, wobei keiner abschätzen kann wieviel es ist, denn es wird nicht statistisch oder fiskal erfasst.

Ivan Bukov
22.07.2010 00:07

Nachdem Herr Wlaschek ja nur einmal vererben kann fragt sich schon woher die ganzen Millionen dann ein Jahr spaeter kommen sollen!
da koennen sie die Steuer auch auf 10% oder 20%ansetzen. Soviele Wlascheks wie sie brauchen wuerden um das Budgedloch zu stopfen gibts leider gar nicht... Ausser sie besteuern jeden! (pssst, darauf arbeitet dieser ganze Schmaeh naemlich hin!)

Ich darf sie daher enttaeuschen, bei einem Budgetloch von fast 5 Milliarden Euro duerfte ihr Traum vom Stopfen und weniger Steuern anderswo (wie gern argumentiert wird) eher in Luft aufgehen...

Orionos
01.08.2010 12:24

Wenn die reichsten 10 Prozent über 2 Drittel (800 Mrd.) aller Vermögen (1200 Mrd.) verfügen, dann ist es gerechter, diese 800 Mrd. zu belasten als die 400 Mrd. von denen die restlichen 90 Prozent (und die Realwirtschaft) leben muss.
Und wenn das Budetloch aus Steuern auf die 400 Mrd. gestopft werden kann, dann kann man das mit Besteuerung der 800 Mrd. allemal!

Ivan Bukov
01.08.2010 23:40

Hier wird von der Erbschaftssteuer gesprochen!
Sie reden von Vermoegenssteuern und ich darf ihnen versichern dass ist nicht das Gleiche!

Also beim Thema bleiben, wenn sie von Vermoegenssteuern sprechen muessen sie schon genauer sein. Wollen sie Zuwaechse besteuern oder das Vermoegen so versteuern dass es kleiner wird? Bevor sie jetzt vorschnell antworten empfehle ich nachzulesen welche Implikationen dies haette, speziell auf die Methodologie!
Denn was ist eigentlich Vermoegen? Wenn sie Aktien inkludieren (wovon ich bei 800 Mrd ausgehe) und morgen die Boerse knallt kriegen die Vermoegensinhaber dann Geld zurueck?

sociovation
13.07.2010 17:14
IV?

Impertinenzvertretung...?

Yes Itsme
13.07.2010 18:55

Bei einer pauschalen Summe von den oben genannten FB von 300T€ wird der regionale Aspekt der unterschiedlichen Preise nicht berücksichtigt. Im z.B. Burgenland gibts dafür viell eine nette Villa, in Kitzbüheler Raum oder in der Stadt grad mal eine 60 m² Wohnung...

Yes Itsme
13.07.2010 19:02

Oops, hätte keine Antwort, sondern ein eigenständiges Posting werden sollen...

her wig
13.07.2010 16:56

Jetzt weis ich wieso ich kein Lobbyist werde. Die notwendigen intellektuellen Opfer wären zu gross.

mereandor
 
13.07.2010 16:50
Im Artikel wird wider den Fakten argumentiert

Als Beweis dafür, dass eine Erbschaftssteuer mit Freibetrag keine _Erträge_ liefern würde, wird die Anzahl der Erbfälle herangezogen:

(Zahlen vereinfacht zwecks Einfachheit)
400 Fälle über 210.000 gegen 25.000 Fälle bis zu 7000

Bei den 400 Fällen ist die Erbschaft im allerschlechtesten Fall (bei den 400 immer das Minimum - bei den anderen immer das Maximum) im Schnitt 30mal so hoch.
Das heißt die 400 großen Erbschaften entsprächen ertragsmäßig dann 12.000 kleinen - und das nur im schlechtesten Fall.

Wer hier jetzt jenseits der Fakten Argumentiert überlasse ich dem Leser.

frune
13.07.2010 16:49
Mein Lieblingssatz:

"Klar ist auch, dass ein Steuersystem, das einen Freibetrag von 300.000 Euro bei Erbschaften vorsieht, nur für ein paar hundert Fälle pro Jahr eine Steuerpflicht bedeuten und somit de facto keine Erträge für das Budget bringen würde."

Diese "geniale Argumentation" hat ja auch schon der Peppi Pröll beim Thema Vermögenssteuern gebracht.

Einfach nur lächerlich. Steuerfreiheit für die, die am meisten haben, weil der Erlös "ja grade mal ein paar hundert Mio Euro betragen würde".

Wie wäre es denn mit einer zweckgebundenen Verwendung der Erträge aus Vermögens- und Erbschaftssteuer im Bildungssektor?

Aber nein, das geht ja nicht!!

gistof
13.07.2010 17:33
Geld hat kein Mascherl

Wird für bestimmte Maßnahmen das Geld verwendet, fehlt es anderswo. Vollkommen wurscht aus welchen Töpfen Bildung finanziert wird.

DI Henning
13.07.2010 16:00
Wenn die IV wirklich das System verstanden hätte

dann müsste Sie FÜR Vermögenssteuern sein. Denn wenn Vermögenssteuern eingehoben werden und im Gegenzug die Erwerbssteuern gesenkt dann hat das gerade für die Industrie den Vorteil das die Produktion billiger wird. In der Form ist die IV nur eine weitere Interessensvertretung zur Konservierung von Vermögen.

Kohlhaas1
13.07.2010 16:12
Ja aber wenn ich z.B. ein Immobilienvermögen habe und die fangen an dieses zu besteueren, dann rate mal an wen ich das weiterreiche .

Abgesehen davon, daß die Besteuerung von Vermögenssubstanz ja auch eine Doppelbesteuerung wäre, da das Verdiente, das dann angelegt wurde ein zweitesmal herangezogen würde.
Im Grunde könnte es lediglich den Sparstrumpf treffen , denn alles Andere ist ohnehin so angelegt , daß es abwirft. Und zur Beruhigung : nichts ist gegen die Gewinne aus solchen Vermögen einzuwenden.
Und um bei meinem Beispiel zu bleiben: der Mieter würde für die Besteuerung aufkommen. In Frankreich zumindest hat man diese Erfahrungen gemacht.

"reicher" Arbeiter
13.07.2010 21:36
der Mieter würde für die Besteuerung aufkommen.

Wollen Sie damit nahelegen, dass es sich die Vermögenden immer richten? Dass die eher Armen immer die Blöden sind? Dass das System hat? Ein Wirtschaftssystem sozusagen?

Kohlhaas1
13.07.2010 22:47
Nein, das ist nur Logik.

Eine Vermögenssteuer, also eine Steuer die auf die Vermögens Substanz geht würde das Vermögen irgendwann auf Null bringen.Dann hätten wir übrigens das Verachtenswerteste überhaupt:Kommunismus.
Natürlich wird man Auswege suchen. Wie z.B. in Frankreich. Dort wird auf Vermögenssubstanz Steuer eingehoben, auch auf Immo. Was machen die Vermögenden ? Sie fangen das einfach mit den Gewinnen auf und da die in diesem Fall manchmal nicht hoch sind, werden eben neue Gewinne geschaffen indem diese Steuer einfach aufgeschlagen wird. Verbieten kann man das nicht und der Dumme ist der Mieter oder der Konsument. Also ist die Sache ein Schuß ins Knie.Das würde übrigens auch bei stärkerer Einkommensbesteuerung so sein.

"reicher" Arbeiter
14.07.2010 01:22
"und der Dumme ist der Mieter oder der Konsument"

Wollen Sie damit einfach nur wiederholen, dass es sich die Vermögenden immer richten? Dass die eher Armen immer die Blöden sind? Dass das System hat? Ein Wirtschaftssystem sozusagen?

Kohlhaas1
14.07.2010 11:12
Ich unterstelle nicht ich halte fest, daß Kosten IMMER weitergegeben werden.

Die Politiker und deren Lakaien die Beamten rwichen ihre viel zu hohen Gehälter auch kaltlächelnd an den Bürger weiter. So gesehen hast du Recht. So ist das System.

Kontra
13.07.2010 15:33
Ich bin für die Erbschaftssteuer dann, wenn alle Vermögen ab einer Bagatellgrenze hineinfallen

also sagen wir ab 10.000,- Euro. Ansonsten ist es eine reine Klassenkampfforderung. Denn wenn aus Sicht des Erben argumentiert wird (keine Doppelbesteuerung) dann gilt es eben grundsätzlich.

Und es betrifft dann das Häusl (zum Verkehrswert wohlgemerkt) genau so wie den Schmuck und das Sparbuch.

Und was jetzt: Seit ihr noch immer alle für die Erbschaftssteuer? Oder eben nur dann, wenn es euch auf Grund einer hohen Wertgrenze nicht selbst trifft!

Dann beendet aber hier diese scheinheilige Gerechtigkeitsdiskussion.

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