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Südfrüchte wirken auf den Körper kühlend - bei heißen Temperaturen wie derzeit eine gute Wahl.

Zum Erfrischen zwischendurch ist Wasser das beste Mittel.
In Österreich herrschen hochsommerliche Temperaturen. Ein heißer Sommertag reiht sich an den nächsten und die Prognosen stellen kaum Abkühlung in Aussicht. Was des einen Freud, ist des anderen Leid: Schwitzen, Mattheit und Kreislaufschwäche sind oft unerwünschte Nebenwirkungen der heißen Tage. Mit ein paar Tricks kann die Hitze erträglicher gemacht werden - allen voran mit der richtigen Ernährung.
Viel trinken
"Um die heißen Tage richtig genießen zu können, ist es wichtig, den gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Entscheidend ist die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit - mindestens zwei bis drei Liter täglich", so Wolfgang Schreiber, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes in einer Aussendung. Erste Anzeichen einer Dehydration sind Mundtrockenheit, Konzentrationsmangel und Kopfschmerzen - dann ist es allerhöchste Zeit für die Flüssigkeitsaufnahme.
Durch das ständige Schwitzen bei hohen Temperaturen werden dem Körper Flüssigkeit und Mineralstoffe, wie Kalium, Magnesium und Kalzium entzogen. Um diesen Verlust wieder auszugleichen, sollten vor allem Mineralwasser, gespritzte Frucht- oder Gemüsesäfte und kalte Tees getrunken werden. Wer eher zu wenig trinkt, kann sich mit wasserreichem Obst und Gemüse helfen. "Auf Alkohol sollte weitgehend verzichtet werden und auch stark koffeinhaltige Getränke sollte man nur in geringem Maß zu sich nehmen", so Schreiber.
Am besten sind übrigens leicht temperierte Getränke: Eiskalte Durstlöscher kühlen nur für kurze Zeit, da der Körper die Flüssigkeit, um sie verdauen zu können, auf Körpertemperatur erwärmen muss und dadurch zur Wärmeproduktion angeregt wird.
Leichte Kost
Fette und scharf gewürzte Speisen belasten den Körper bei Hitze zusätzlich. Besser verträglich ist leichte Kost wie Salate, mageres Fleisch, Käse, Obst, Vollkorngebäck oder knackiges Gemüse. Für den Organismus ist es außerdem besser, mehrmals am Tag kleine Portionen zu essen, statt dreimal größere Mengen. Ideal als erfrischender Snack für Zwischendurch eignen sich Melonen, Gurken, Tomaten oder Erdbeeren, die einen relativ hohen Flüssigkeitsanteil haben, Südfrüchte, Milchprodukte oder Gemüsestifte mit einer Joghurt- oder Topfencreme zum Dippen.
Bewegung in der Hitze vermeiden
Um die Gefahr eines Hitzschlags zu vermeiden, raten Ärzte bei hohen Temperaturen anstrengende Tätigkeiten zu vermeiden, atmungsaktive Kleidung zu tragen und sich immer wieder mit kaltem Wasser abzukühlen. Wenn Sport ausgeübt wird, ist dies morgens oder abends ratsam, wenn die Luft noch kühler ist.
In der Sonne ist stets eine Kopfbedeckung ratsam - das gilt insbesondere für Kinder. "Einfach auf die Signale des Körpers hören - wenn der Mund trocken wird, ein Gefühl von Schlappheit einsetzt, Kopfschmerzen, Schwindel oder Krämpfe in Armen oder Beinen auftreten, sollte man in den Schatten gehen, sich hinlegen, die Beine hoch lagern und Wasser trinken", so Schreiber. Verschlimmert sich der Zustand muss man unter der Telefonnummer 144 die Rettung verständigen.
Kühle Räume
Wer nachts nicht gut schläft, findet die Ursache häufig in einer zu hohen Temperatur im Schlafzimmer. Die beste Lösung für dieses Problem ist, die Hitze gar nicht erst in die Wohnung zu lassen. Zum Lüften eignet sich der Morgen oder die Nacht, dafür tagsüber die Fenster geschlossen halten, dazwischen nur kurz lüften. Ideal ist es, wenn ein Durchzug entsteht: So wird die abgestandene warme Zimmerluft besonders gut durch kühle Luft von draußen ersetzt. Ausnahmen bilden Räume in denen sich alte Gasthermen befinden, hier sollte aus Sicherheitsgründen das Fenster geöffnet bleiben.
Die Hitze kommt aber nicht nur von außen, sondern auch von den Geräten in den Räumen. Beleuchtung, Fernseher und Computer erzeugen Wärme, daher am besten alles abschalten, was nicht gebraucht wird.
Zum Erfrischen zwischendurch ist Wasser das beste Mittel. Handgelenke und Unterarme kurz unter fließendes Wasser halten, kühle Fußbäder oder ein feuchtes Tuch an Nacken oder Stirn drücken ist unaufwendig und sorgt für schnelle Abkühlung. Auch eine lauwarme Dusche wirkt manchmal schon Wunder. (urs,derStandard.at, 14.07.2010)
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Das Eiswürfel-Sackerl vom Bild als Fußkissen ist ja an sich keine schlechte Idee, aber war da wirklich keine Zeit mehr für eine etwas genauere Archivsuche (daß man das Geld für ein echtes Fußmodel sparen wollte, ist ja irgendwie nachvollziehbar)? - Das sieht ja aus, als hätte man den ersten grad vorbeikommenden (männlichen) Fahrradboten für ein Glas Cola engagiert, ihm schnell die Nägel angepinselt und auf den Auslöser gedrückt, bevor er merkt, was man mit ihm vorhat... =:)
"Zum Erfrischen zwischendurch ist Wasser das beste Mittel. Handgelenke und Unterarme kurz unter fließendes Wasser halten, kühle Fußbäder oder ein feuchtes Tuch an Nacken oder Stirn drücken ist unaufwendig und sorgt für schnelle Abkühlung. Auch eine lauwarme Dusche wirkt manchmal schon Wunder."
Wahnsinn. Das ist die pure Knowledge.
Salate, mageres Fleisch, Käse, Obst, Vollkorngebäck oder knackiges Gemüse mag ich aber nicht, und wenn's heiß ist, erst recht nicht. Da habe ich gerne den ganzen Tag eiskalte, süßsaure kohlensäurehaltige Getränke und sonst nichts.
Das mit der Wärmeproduktion ist übrigens ein Blödsinn. Wenn ich in einen überhitzten Körper was Eiskaltes reinschütte, nimmt der das dankbar an, und wenn ich nachher weiter schwitze, dann ganz einfach deshalb, weil die Wirkung der Eiseskälte verbraucht ist.
Wenn genug Depperte etwas oft genug unreflektiert wiederkäuen, dann wird es zur Konvention und uist plötzlich Wahrheit. Urban Legends sind ein gutes Studienobjekt für diesen Mechanismus. Selbst denken schadet auch hierbei nicht.
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