80 Millionen

Rom will Touristensteuer eintreiben

12. Juli 2010, 14:49

Besucher, die im Hotel, in Campingplätzen, oder in Ferienwohnungen übernachten, sollen einen Beitrag zwischen einem und fünf Euro je Nacht zahlen

Rom - Rom konkretisiert den Plan einer Touristensteuer zur Auffüllung der Gemeindekassen. Besucher, die in der Ewigen Stadt im Hotel, in Campingplätzen, oder in Ferienwohnungen übernachten, sollen ab kommendem Jänner pro Nacht einen Sonderbeitrag zwischen einem und fünf Euro an die Gemeinde zahlen. Der höchste Betrag, fünf Euro, soll in Luxushotels bezahlt werden. Damit will der Bürgermeister den klammen Finanzen der italienischen Hauptstadt aufhelfen.

Bis zu 80 Millionen Euro pro Jahr könnte die Ewige Stadt angesichts der 20 Millionen Übernachtungsgäste, die jährlich gemeldet werden, eintreiben, berichtete die römische Tageszeitung "Il Messaggero" am Montag.

Beitrag zur Erhaltung von Monumenten

Mit der Steuer will die Gemeinde Rom die hohen Ausgaben für die Erhaltung der Monumente und Denkmäler, der archäologischen Stätten sowie der Parks finanzieren. Die Steuer wird jedoch vom Hotelierverband Federalberghi kritisiert. "Es handelt sich um eine einseitige Steuer, die den Tourismus, einen der wichtigsten Bereiche für die römische Wirtschaft, besonders hart trifft. Dabei generiert der Tourismus in Rom einen Umsatz von 6,9 Milliarden Euro", protestierte der Präsident des Hotelierverbands Federalberghi in Rom, Giuseppe Roscioli.

Der römische Bürgermeister Gianni Alemanno erwiderte, dass eine Tourismussteuer von Besuchern bereits in Paris, New York, Barcelona und Amsterdam bezahlt werde. "Rom wird täglich von Hunderttausenden Menschen besucht, die unsere Dienstleistungen nutzen. Es ist richtig, dass sie mit einer Steuer zur Sanierung unserer Bilanzen beitragen. Die Römer müssen die Last des Massentourismus erdulden und sollten dafür eine Gegenleistung erhalten", sagte Alemanno.

500 Mio. Euro im Jahr muss die Gemeinde Rom auftreiben, um ihre Verschuldung in Höhe von 9,6 Mrd. Euro einzudämmen. Das neu verabschiedete Sparpaket der Regierung Berlusconi, das Ausgabenkürzungen in Höhe von 24 Mrd. Euro in zwei Jahren vorsieht, erlaubt Gemeinden, eine Tourismussteuer einzuführen.(APA)

machtnixx
00
13.7.2010, 16:38
sollte

man in Wien auch mal überlegen... oder auch in anderen Bundesländern

Mr. Anderson
00
13.7.2010, 13:54

ich dachte die Touristensteuer wird bereits über die Taxis eingehoben

wero2
00
13.7.2010, 01:02
gerne

zahle auch gerne wenns wirklich ne oo nummer gibt

am bahnhof vielleicht

und dann

wo

Psychedelic Brain
03
12.7.2010, 15:57

da denk ich mir als tourist einfach "leckts mich am oasch!"

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