Heilpflanze Hanf

"Natürlicher Hanf besser als synthetische Derivate"

12. Juli 2010, 14:27
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    foto: apa/stephan jansen

    Umstrittene Heilpflanze

Klassischer Einsatz in der Schmerztherapie - Mediziner kritisiert: Stigma gegen natürlichen Hanf als Politikum

Washington DC/Wien - Forscher der University of Texas haben ein synthetisches Marihuana-Derivat entwickelt, um die negativen Nebenwirkungen von Cannabis auszuschalten. Die neue Substanz namens MDA19 hat eine ähnliche Wirkung wie die aktiven Bestandteile im Cannabis - allerdings ohne Nebenwirkungen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Anesthesia & Analgesia. 

Anwendung unter Aufsicht

MDA19 hätte das Potenzial neuropathische Schmerzen ohne Nebeneffekte im Zentralnervensystem hervorzurufen, so die Forscher. Für den österreichischen Mediziner Kurt Blaas, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft "Cannabis als Medizin" ist dies ein weiteres Beispiel des immer noch existierenden Stigma gegenüber dem natürlichen Hanf als Arzneimittel. Blaas ist das so häufig vorgebrachte Argument mit den Nebenwirkungen bekannt. Bei Einhaltung der vom Mediziner verordneten Dosis sei eine Überdosis aber praktisch ausgeschlossen. Dennoch muss die Anwendung auf alle Fälle von qualifizierten Ärzten kontrolliert werden, betont der Mediziner.

Der Mediziner sieht die Verabreichung von synthetischen Monosubstanzen kritisch: "Sie können der natürlichen Pflanze mit ihren zahlreichen Substanzen nicht Paroli bieten". Aus rechtlichen Gründen setzt man derzeit aber auch beim natürlichen Cannabis auf die zwei Mono-Substanzen Dronabinol und Cannabidiol, die beide aus kontrolliert angebauten Pflanzen gewonnen werden. 

Klassischer Einsatz in der Schmerzmedizin

Für eine Legalisierung von Cannabis tritt Blaas nicht ein, wohl aber für eine Entkriminalisierung. "Wir wollen das natürliche Cannabis für die medizinische Anwendung fördern, denn dadurch ergibt sich eine breitere Behandlungspalette." Der klassische Einsatz liege ganz sicher in der Schmerztherapie. In der Zwischenzeit gibt es aber eine ganze Reihe von anderen Leiden, bei denen Cannabis sich bewährt hat: "Bewiesen ist, dass Dronanbinol muskelrelaxierend, beruhigend, stimmungsaufhellend, appetitanregend, übelkeitshemmend, schmerzstillend, bronchienerweiternd und augeninnendrucksenkend wirkt", erklärt der Arzt. (pte/red)

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Posting 1 bis 25 von 89
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fertigprodukt
82
25.7.2010, 18:10

ist das nicht logisch?
... das obst gesünder ist als vitaminpillen?
... dass mineralstoffreiches nahrungsmittel gesünder sind als mineralstoffzusätze?
... dass hanf gesünder ist als hanfpillen?

immer das gleiche. nie was neues.
die zukunft heißt hanf (nicht nur pharmatechnisch, auch wirtschaftlich gesehen).

x aeins
38
26.7.2010, 19:03

sehr logisch - gegen evtl. Neuralgien sollten wir dir daher eine Mischung aus Tollkirsche und Eisenhut verabreichen: wird spannend,ob der Schmerz eher weg ist, oder du früher tot bist

Lorelei Sonnenschein
40
...lesen Sie was von H.v. Bingen....

...Sie werden staunen...die Pharma hat natürlich sehr viel kopiert u. ging dann damit hausieren, aber sehr schlecht, weil die Kopien (Chemie) haben alle Nebenwirkungen, die sogar sehr oft das ursprüngliche Leiden in den Schatten stellen...

x aeins
21

so geht das net,Lore.Für Diskuss.,wenn Basiswissen so völlig fehlt,ist wenigstens Mindestintelligenz erforderlich

Lorelei Sonnenschein
10
...Sie sprechen von sich selbst, gell?...

...also haben Sie die Werke der Dame studiert?

fertigprodukt
30
26.7.2010, 20:03

und dir eine infusion aus tollkirschextrakt?

x aeins
14
27.7.2010, 13:17

ich halt net so viel wie du von den gesunden Naturprodukten, die alle Medikamente ersetzen können

Lorelei Sonnenschein
30
...falsch vorher Natur/Pflanze...Überraschung?..wohl kaum...

...dann Kopie der Pharma + Nebenwirkungen gratis dazu!

fertigprodukt
41
27.7.2010, 13:30

ich halt recht wenig von den meisten medikamenten, obwohl ich durchaus finde, dass es wenige gibt, die auch ich nehmen würde, sollte ich krank sein. (was ich aber nie bin)
was ich aber zum kotzen finde, ist die profitmache mit produkten, die es schon gibt, und zwar so gut wie gratis. leider sind es v.a. die pharmafirmen, die meist den profit ihrer aktionäre im visier haben und nicht die gesundheit der menschen.

x aeins
12
27.7.2010, 15:06

ich spiel ungern tibet.Gebetsmühle
blätter weiter und lies meinen letzten Beitrag vom 14.7.,20h33

fertigprodukt
11
30.7.2010, 15:26

permalink?

x aeins
22
30.7.2010, 18:13

extra für dich,damitst was dazulernst
die meisten wollen aber nichts lernen,oder es fehlen ihnen ein paar Voraussetzungen

fertigprodukt
10
30.7.2010, 18:49

hm? hast du den link vergessen oder versteh ich was nicht?

x aeins
11
30.7.2010, 20:11

Seite 2, 14.7.,20h33 - wirst doch finden?

fertigprodukt
11
30.7.2010, 21:28

ja, habs gefunden. bin aber nicht einer meinung mit dir. bis aufs penicillin war die zeit um 1850 nämlich weit besser.

x aeins
16
31.7.2010, 10:17

na dann (weilst so ein netter Kerl bist) wünsch ich dir nicht,dass du 1850 mit Bluthochdruck,Rheuma,Gicht,Osteoporose,Schizophrenie,Epilepsie...hättest leben müssen
aber du kannst natürlich argumentieren,dass du bei der damaligen Lebenserwartung von 50 die meisten dieser Krankheiten gar nicht erlebt hättest

Lorelei Sonnenschein
20
...komplett auf Drogen...dahin siechend....

...ruhig gestellt...ist natürlich viel besser...total lebenswert!???

fertigprodukt
41
31.7.2010, 19:38

die meisten dieser krankheiten gabs damals nur sehr selten. die lebenserwartung war wegen der kindersterblichkeit und weil es krieg und oft schlechte nahrung gab, niedrig.
dafür gabs damals keine resistenzen, unzählige allergien, asthma, kinderlähmung, etc.
ja, ich denk noch immer, damals war´s besser als heute. ;-)
aber danke für den netten kerl. ich versuch ja wirklich, mir meine meinung zu bilden. (und so mancher hat schon geschafft, mich von etwas zu überzeugen. :-))

x aeins
06
31.7.2010, 22:13

kannst mit medizin. Grundbildung gleich anfangen
zB.:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gesc... abetologie

agarthianer
01
24.7.2010, 14:50
"neuroprotektiv & regenerierend "

http://derstandard.at/124231743... rvenzellen

österreich mafia - övp
23
19.7.2010, 07:01
jaja die götter in weiß

besoffene ärzte im dienst, kiffende ärzte im dienst,
sie bleiben gesellschaftsfähig auch dann wenn sie falsches bein amputieren...

ärzte machen jagt auch raucher, schlechtere medizinische versorgung, patient 2 klasse...
beleidigung, diskriminierung

aber sie sind freundlcih zu koksern und alkis

ExBeamter
35
13.7.2010, 13:46
Jaaaaaaaaa, Hanfanbau für jedermann!

fertigprodukt
31
25.7.2010, 18:04

legalize it!

x aeins
35
13.7.2010, 14:17

klingt ähnlich wie: sprich nur ein Wort,und dann wird meine Seele gesund
wenn nach Haschfreigabe alle so intelligent argumentieren und diskutieren wie fast alle hier im Forum - dann wars irgendwie falsch...

Dr. Schland
10
16.8.2010, 13:24

THC-haltiges Hanf ist eine Droge mit starker Wirkung auf Geist und Körper. Diese ist mehrheitlich positiv , kann bei Unverträglichkeit oder Mißbrauch aber auch negativ sein. Um das zu checken braucht man kein Diplom. Dumm: Die Diskussion um das gute Kraut spielt sich schon seit Ewigkeiten auf extrem niedrigen Party-Smalltalk-Niveau ab. Dazwischen immer wieder Sprenkel (pseudo)wissentschaftlicher Besserwisserei und ganz, ganz viele empirisch nicht belegbare Vorurteile.

Wenn eine Gesellschaft A(lkohol) sagt, muss sie - um glaubwürdig zu bleiben - eigentlich auch
B(arijuana) sagen.

Tut sie aber nicht. Weil Ächtung, Tradition und Tabus stärker sind. Und nicht zuletzt weil Alkohol viel besser zu unserer Leistungsgesellschaft passt.

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