Ex-FPÖ-Mitglied wegen Verhetzung zu Geldstrafe verurteilt

12. Juli 2010 13:14

Vorarlberger hatte im Internet islamfeindliche Äußerungen gepostet - Urteil nicht rechtskräftig

Ein ehemaliger Vorarlberger FPÖ-Politiker ist am Montag am Landesgericht Feldkirch wegen Verhetzung und Herabwürdigung religiöser Lehren zu einer unbedingten Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro verurteilt worden. Dem Mann wurden islamfeindliche Kommentare zum Verhängnis, die er im Internet gepostet hatte. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Der inzwischen aus der Partei ausgetretene Mann, der im vergangenen März noch für die Freiheitlichen bei der Vorarlberger Gemeindewahl antreten wollte, war im Internet durch Botschaften wie "Der Islam ist keine normale Religion, sondern eine degenerierte verkommene Ideologie" oder "Es gibt europaweit nur mehr die Gewaltoption. [...] Es ist den Museln jetzt sehr gut anzuraten ja still zu sein und sich nicht zu mucksen. Wie heißt es so schön. Ist die Kugel aus dem Lauf, hält sie nur der Teufel auf" aufgefallen.

Von Wahlliste gestrichen

Nach einer Sachverhaltsdarstellung durch den Grün-Nationalratsabgeordneten Harald Walser erhob die Staatsanwaltschaft Anklage. Von der FPÖ wurde der Angeklagte umgehend nach Bekanntwerden der Vorwürfe von der Wahlliste zur Gemeindewahl gestrichen. Die eingeschlagene Wortwahl finde weder seine noch die Zustimmung der Fraktion, erklärte damals der zuständige Stadtparteiobmann.

In dem am Montag fortgesetzten Prozess verteidigte sich der Ex-Politiker mit dem Argument, er habe niemanden zur Ausübung von Gewalt aufgefordert. Richter Othmar Kraft hielt dem aber entgegen, dass es sich sehr wohl um Äußerungen handle, "die geeignet sind aufzureizen".

Das Gerichtsverfahren war im Mai aus formalen Gründen vertagt worden. Es ging um die Klärung der Frage, ob die zum Teil im Jahr 2008 geposteten Äußerungen bereits verjährt seien. Da die Kommentare des Mannes allerdings über lange Zeit im Internet abrufbar waren, wurde diese Frage verneint.

Der Mann wurde bei einem Strafrahmen von bis zu zwei Jahren Haft zu einer unbedingten Geldstrafe von 1.200 Euro verurteilt. Da er sich drei Tage Bedenkzeit erbat, ist das Urteil nicht rechtskräftig.(APA)

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Austrianer was sonst.....
22.07.2010 14:16

Er hat es wohl zu hart formuliert.....

www.weicheier.com
21.07.2010 11:25
Religion sollte auf Freiwilligkeit bauen!

Man sollte daraus austreten können! An die Verteidiger des Islam: Kann ein Muslim einen anderen Glauben annehmen oder einfach nur Atheist werden?

Harry Meier
 
22.07.2010 09:17
„Keine Todesstrafe für afghanischen Konvertiten"

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) bedauert zwar zutiefst jeden Fall eines Abfalls vom Islam – wir akzeptieren aber auch das Recht, die Religion zu wechseln. Der Koran untersagt jeden Zwang in Angelegenheiten des Glaubens.
Außerdem bietet das islamische Recht einen breiten Spielraum für andere Lösungen in derartigen Fällen. In diesem Sinne bittet der ZMD die afghanische Justiz, von einer Bestrafung des zum Christentum übergetretenen Abdur-Rahman abzusehen.“

– Zentralrat der Muslime in Deutschland: Eschweiler, 22. März 2006

Blauer Dunst!
20.07.2010 14:53
Und was ist mit dem Münchhausen selbst?

Ist das keine Volksverhetzung?
Ah ja der ist ja immun, aber für jeden kommt der Tag der Wahrheit freut Euch jetzt schon!

belgma
 
15.07.2010 15:13
"Von der FPÖ wurde der Angeklagte umgehend nach Bekanntwerden der Vorwürfe von der Wahlliste zur Gemeindewahl gestrichen."

seltsam. frau winter kam mit ähnlichen aussagen und einer rechtskräftigen verurteilung in den nationalrat.

Blauer Dunst!
20.07.2010 15:52
Das ist was abnderes die ist ja Wasserstoffblond!

Veni Vidi Luris
14.07.2010 21:30
"Der Islam ist keine normale Religion, sondern eine degenerierte verkommene Ideologie"

Das ich nicht lache, seine Ideologie ist ja die Dummheit in Person. Man sollte die FPÖ abschaffen.

Blauer Dunst!
20.07.2010 15:53
Das könnte man dann auch von röm.kath. sagen

Der Unterschied ist nicht sehr groß und die selben Darsteller gibt es sogar auch noch!

nomam1
13.07.2010 13:00

Unser künftiger Kanzler Hr. Özgün Ünal und sein Berater, der Mufti, werden den Freiheitlichen ihre Meinungsfreiheit noch austreiben.
Aber allgemeine linke zeitgeistige Beliebigkeit interessiert den Kanzler dann auch nicht mehr.

Tethys
13.07.2010 14:57

Was für Sie nicht alles unter "Meinungsfreiheit" fällt....

Katar Akt
 
13.07.2010 14:04

Verhetzung ist nicht Teil der Meinungsfreiheit. So wichtig ist es den vorgeblich Anständigen und Ehrlichen dann ja dann wohl doch nicht mit den Gesetzen.

1116er
13.07.2010 12:56
quasi eine deppensteuer!

Casanova6
13.07.2010 12:19

1200 Euro?? Wie muss man denn verhetzen damit man gscheit bestraft wird frag ich mich. 1200Euro Das ist ja so lächerlich. Ein Freund von mir zahlte 2200 Euro weil er betrunken Fahrrad fuhr.

Im Exil
13.07.2010 10:38
"Ist die Kugel aus dem Lauf, hält sie nur der Teufel auf"

wtf??

h 90
13.07.2010 02:15

deppert formuliert aber im prinzip richtig.
Natuerlich braucht man die Gewaltoption wenn eine faschistische Religion nach der Macht greift.
Wie ich 2000 beim Bundesheer im Ministerium GWD gemacht habe gabs die Plaene um Immigrantenaufstaende in den Problembezirken mit dem BH niederzuschlagen. Wenn das keine Gewaltoption ist.....

die naive
13.07.2010 12:26

Interessant! Wenn es diese Pläne gab, dann wird es sie wohl auch jetzt noch geben!

Siehe zB Frankreich, England, Teile Deutschland´s, Schweden etc. - die Aktualität kann wohl niemand leugnen!

zzk
13.07.2010 11:58

na zum glück haben wir jetzt einen roten generalstabschef und einen roten verteidungsminister!

omar chamra
13.07.2010 10:18
Es gibt keine faschistischen Religionen. Das Problem ist der Islamismus und nicht der Islam

Islamismus ist ein echtes Problem, weil Leute wie dieses Ex-FPÖ-Mitglied mit solcher groben Hetze es den Kritikern des Islamismus schwer machen ihre Kritik anzubringen, werden die doch sofort beschuldigt, damit die Geschäfte der FPÖ zu betreiben.
Einer der Anführer dieser Islamisten in Österreich scheint Omar al Rawi zu sein, der nebenbei auch Landtagsabg. der SPÖ und Integrationsbeauftragter der islamischen Glaubensgemeinschaft ist.

Dark Angel
 
20.07.2010 15:35

hmmm, welche Aussagen von Al-Rawi untermauern denn Ihre Ansichten?

h 90
14.07.2010 02:38

lies nach im Koran....Der Islam ist ein Problem....

der Farbenblinde
12.07.2010 23:27
1200 Watschen wären sinnvoller!

die naive
13.07.2010 12:32

Für jeden einzelnen Islamisten sicher!

ordo ab chao
12.07.2010 22:11
ui

ich hab jetzt im ersten moment todesstrafe gelesen.

Ex-Muslim
12.07.2010 21:20

Solche Idioten rücken mehr als berechtigte Islamkritik in die Nähe vom Faschismus (ja, jemand der predigt Leute abzuknallen und auch anderweitig in diese Richtung argumentiert ist für mich nichts anderes).

Dem Islam(ismus) muss man bissig entgegen treten, aber nicht so schwachsinnig wie dieser Herr!

Veni Vidi Luris
14.07.2010 21:33

Ist jetzt jeder Türke in Wien ein Islamist, natürlich gibt es welche, doch die Leute in der FPÖ sind ja berüchtigt alles in einem Topf zu hauen.

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