Linzer Werk

100 Mitarbeiter auf Jobsuche

12. Juli 2010, 12:13

Nach dem Quelle-Aus sind rund 500 Mitarbeiter am Arbeitsmarkt untergekommen und 490 in eine Arbeitsstiftung eingetreten

Linz - Seit dem endgültigen "Aus" für den Linzer Versandhändler "Quelle" im vergangenen Februar sind inzwischen rund 500 der früheren 1.100 Mitarbeiter wieder am Arbeitsmarkt untergekommen oder sind noch in der Servicegesellschaft des Insolvenzverwalters. 490 sind in die eigens gegründete Arbeitsstiftung eingetreten, weitere 100 sind auf Jobsuche. Diese Bilanz zogen Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl und die Leiterin des Arbeitsmarktservice Oberösterreich Birgit Gerstorfer in einer Pressekonferenz am Montag in Linz.

Weiterbildung

Anfang Juli war der letzte mögliche Termin für einen Eintritt in die Quelle-Arbeitsstiftung. 490 sind bis dahin eingetreten. 91 haben sie seit ihrem Eintritt wieder verlassen, davon haben 85 Prozent einen Arbeitsplatz gefunden. In der Stiftung können sich die ehemaligen Quelle-Mitarbeiter vor allem weiter oder höher qualifizieren, denn 39 Prozent von ihnen haben nur einen Pflichtschulabschluss. In der Gesamtbevölkerung beträgt dieser Anteil lediglich an die 18 Prozent. Die Schulungen erfolgen im EDV-Bereich oder in der Lagerlogistik bis zu Fachhochschul- und Universitätsstudien. Für jeden stehen insgesamt 8.800 Euro zur Verfügung, von denen das AMS 4.800 bezahlt, der Rest kommt vom Land Oberösterreich.

In der Pressekonferenz haben zwei Teilnehmer der Stiftung, die langjährige Quelle-Mitarbeiter waren und durch die Insolvenz arbeitslos wurden, über ihre aktuelle Situation berichtet. Eine frühere Handelsarbeiterin erlernt jetzt den Beruf einer "Medizinischen Verwaltungskraft", ein ehemaliger Mitarbeiter der Möbelabteilung wird Operationsgehilfe. Die Chancen auf Beschäftigung stehen damit gut, die Bezahlung wäre dann besser als zuvor bei Quelle.

Seit Mai betreibt und finanziert das AMS das Projekt "Chance P". Dabei können ehemalige Quelle-Mitarbeiter, wenn sie maximal zwei Jahre vor dem Pensionsantritt stehen, im Rahmen einer gemeinnützigen Arbeitskräfteüberlassung - beispielsweise in Bauhöfen, im Gastroservice oder in der Gartenpflege - notwendige Pensionszeiten erwerben. Das nützen derzeit acht Personen, in den kommenden Monaten sollen bis zu 40 eintreten.

Das AMS und das Land Oberösterreich finanzieren verschiedene Arbeitsstiftungen - neben solchen nach Insolvenzen auch für Implacement und Outplacement. Heuer traten 2.170 Personen in diese ein. Der Gesamtbestand beträgt aktuell 4.600. Bei den drei Insolvenzstiftungen Quelle, Braal und Cosmos absolvieren aktuell 476 Personen eine Ausbildung. Von 112, die sie bereits beendeten, fanden 96 gleich einen Arbeitsplatz. (APA)

schwarze löcher nicht nur im weltraum
00
12.7.2010, 17:59
angeblich sucht leasingfirma hofmann 300

hahahhaa...
dürfte sich um sommerwitz handeln....

hofman und ams arbeiten sicher nur an der verschönerung der amsstatistik....

suchen heißt nicht suchen, schon gar nicht bei leasing !!! die suchen viel und bieten nix

Peter_23
01
12.7.2010, 12:37
Jobsuche? Wie gibts das, siehe:

http://derstandard.at/127733788... ucht-Leute

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