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Kampala/Nairobi - Somalische Islamisten bekannten sich am Montag zu zwei Bombenanschlägen in Uganda, bei denen wenigstens 74 Fußballfans ums Leben kamen.
Das Spiel war schon weit fortgeschritten, als ein Knall der fußballseligen Stimmung in einem von Kampalas beliebtesten Gartenlokalen abrupt ein Ende machte. Bilder zeigten schreiende Menschen, die in Panik flohen. Zwischen umgestürzten Plastikstühlen lagen Körper, viele grausam verstümmelt. Noch bevor die ersten Krankenwagen das "Ethiopian Village" erreichten, wiederholten sich die Szenen im Kyadondo Rugby Club auf der anderen Seite der Stadt. Insgesamt zwei Detonationen ereigneten sich an diesem Abend.
Die Polizei spricht von mindestens 74 Toten und fast ebenso vielen Verletzten. Unter den Opfern sind zahlreiche Ausländer, denn das "Ethiopian Village" ist ein beliebter Treffpunkt von Europäern und Amerikanern. Die US-Botschaft hat bereits bestätigt, dass mindestens ein Amerikaner unter den Opfern ist. US-Präsident Barack Obama verurteilte die Anschläge als hinterhältig und feige.
Ugandas Sicherheitskräfte gingen noch vor dem Bekenntnis davon aus, dass somalische Islamisten hinter den Anschlägen stecken. "Wir glauben, dass die Shabaab-Miliz die Attentate verübt hat, weil sie solche Anschläge schon lange angekündigt haben" , erklärte Armeesprecher Felix Kulayigye.
Das ist das erste Mal, dass somalische Islamisten einen Terroranschlag außerhalb ihres Heimatlandes verübten. "Al Shabaa steht hinter den beiden Explosionen" , erklärte Scheich Ali Mohamud Rage, der Sprecher AlShabaas. Solange Uganda weiterhin Truppen auf Friedensmission inSomalien einsetze werde es weitere Anschläge geben, drohte er.
Uganda stellt mehrere tausend Soldaten der internationalen Truppe unter dem Dach der Afrikanischen Union. Fast täglich liefern sich ugandische Soldaten in Mogadischu Kämpfe mit Shabaab-Milizen. Zudem bildet die EU gerade in Uganda eine neue somalische Armee aus.
Auch das Ziel eines der Attentate - ein äthiopisches Restaurant - passt ins Weltbild der Shabaab. Spätestens seit dem Einmarsch in Somalia Ende 2006 gilt der Nachbarstaat als Feind Nummer eins. Zudem verdammen Shabaab-Führer das Anschauen von WM- Spielen, was dem Anschlag einen zusätzlichen Symbolwert gibt. (Marc Engelhardt/DER STANDARD, Printausgabe, 13.7.2010)
Ihr Anführer Joseph Kony wird vom Internationalen Strafgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesucht
Ugandischer Rebellenführer wird wegen Kriegsverbrechen gesucht
90 Prozent der Bevölkerung für Gesetz , das homosexuelle Praktiken unter lebenslange Haftstrafe stellt
Polizei setzt Tränengas ein - Entwicklungssprecherin der SPÖ fordert Menschenrechtsdialog und Schutz der Rechte von Homo- und Transsexuellen
Kasha Jacqueline Nabagesera wird in ihrer Heimat verfolgt
Wegen unerlaubter Aufführung eines Stücks über die Situation von Homosexuellen in dem Land
Ugandische und südsudanische Soldaten haben Kampf gegen Rebellen aufgenommen
Ethikminister leitet Namen an Innenministerium weiter
Auch andere prominente Unterstützer Besigyes wurden verhaftet
... Spätestens seit dem Einmarsch in Somalia Ende 2006 gilt der Nachbarstaat als Feind Nummer eins...
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Seit dem die Araber Somalisches Land an die Europäischen Kolonialisten verscherbelt haben fürchten sie die Äthiopier (ein multinationales Volk zu dem auch die Somalis gehören)!
Itopia Tiqdem!
dass es hier um einen terroranschlag von somalisch islamischen fundamentalisten geht die in kampala / uganda inmitten von fussballfans im endspiel der fifa wm, ihre bomben zündeten und 74 menschen ermordeten und hunderte zum teil schwer verletzten. 2 meiner freunde sind leider auch dabei.
es ist wieder einmal höchste zeit, dass uganda mit diesem pack aufräumt, die sich als flüchtlinge oder kaufläute ausgeben um dann feige bombenanschläge verüben, zum kotzen.
so sehr man verstehen kann dass Sie die Verletzungen Ihrer Freunde betrauern - und glauben Sie mir, wir haben nicht nur Verletzte sondern auch FreundInnen unter den Verletzten und Toten! - sollten Sie sich doch nicht auf das Niveau jener begeben die so eine Tat verueben! es gibt ausreichend somalische Fluechtlinge die diesen Status auch in Uganda durchaus verdient haben - teilweise eben genau weil sie sich in ihrem eigenen Land gegen den Fundamentalismus ausgesprochen haben!
Da marschieren grad mal ein Freund des Westens ein, die USA bomben fröhlich herum, eine westliche Warlord-Regierung ohne die geringste Legitimation kassiert fröhlich EU- und US-(Militär-)Hilfe...
Ja, es dürfte wieder am Islam liegen...
dies islamisten wollen sich somalia ohne legitimation unterwerfen, das sollten sie sehen. die usa will somalia nicht annektieren. gegen islamisten kann man halt nicht nur argumentieren. aber sie könnten es ja mal versuchen anstatt hier bl..d herum zu posten....
massenmordende islamisten verteidigen die fussballfans in kampala in fetzen reissen.
sie sind genau so zurückgeblieben wie diese monster die den namen gottes missbrauchen.
habe bis jetzt keinen moslem in amman getroffen der diese attentate in kampala gut geheissen hat. mann muss ein volldepp sein so was gut zu heissen oder eine entschuldigung dafür zu finden
In einem seltenen luziden Moment könnte Ihnen auffallen, dass ich das Geschehene ebenso sehr verteidige wie Sie selbst. Sie meinen, die entscheidende kausale Ursache wäre im Islam zu finden, ich siedle sie bei den Ereignissen im Land der letzten 5 Jahre an. Der Islam ist ein zu komplexes und inhomogenes Phänomen, als dass man er ohne begleitende soziale und historische Umstände irgendeinen Erklärungswert hätte.
PS: Selber zurückgebliebenes Monster.
da sie an dieser Stelle die unglueckliche Wortwahl (auch den Inhalt) des Vorposters angreifen moechte man auch Sie daran erinnern dass Aussagen wie "Uganda solle mit diesem Pack aufraeumen" nicht wirklich fuer Sie sprechen!
sobald "Fundamentalismus" ins Spiel kommt scheinen sich gar allzu viele davon anzustecken...
das einzige vergnügen was moslems haben dürfen ist window shopping, shopping, gelage-fressen, kaffee oder tee trinken, wasserpfeife rauchen, frauen nachschaun, frauen sexuell abusen, und im stillen kammerlein porno schaun. das sind die männer-vergnügungen; bei den frauen ist das alles verboten und noch dazu zwangsweise vollkommen unter schwarzen stoff versteckt
war zu erwarten dass diese reflexhaften relativierungspostings kommen werden.
wenn islamisten mit der berufung auf allah wahllos andere menschen ermorden, ja .. dann gibt es sehrwohl ein problem.
das problem nennt sich islamismus.
Wenn Sie Kontextualisierungen so kritisch gegenüberstehen erklären sie mir bitte folgende einfache Frage:
Warum zu dieser Zeit und an diesem Ort?
Und genau das ist das Problem an Ihrer simplistischen Erklärung. Sie kann solche Fragen nicht beantworten und trägt daher nichts zum Verständnis bei. Genau genommen sollte es daher wohl eher Verklärung heissen.
Es ist mit einfach unbegreiflch, wie Menschen einem Gott nachlaufen können.
Entweder Gott ist schwach, andernfalls würde er solche Grauslichkeiten verhindern. Oder aber er ist unermesslich grausam.
Ich halte weder etwas von Versagern, noch von Verbrechern.
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