Diego Forlan (Uruguay): 'Unter den ersten vier Mannschaften der Welt zu sein, ist spektakulär. Das hatten wir vor der WM nicht erwartet. Wir fühlen uns als Sieger, auch wenn wir heute nicht gewonnen haben. Wir wussten immer, dass wir eine tolle Mannschaft haben, auch wenn wir in der Qualifikation große Probleme hatten. Bei der WM haben wir dann gezeigt, wozu wir fähig sind.'
Sami Khedira (VfB Stuttgart): 'Natürlich hatten wir uns alle mehr erhofft, aber letztendlich war auch das Spiel um Platz drei ein Endspiel, das wir unbedingt gewinnen wollten. Wir sind froh, als Sieger vom Platz gegangen zu sein. Jetzt werden wir das Turnier erst einmal Revue passieren lassen. Wir haben hier bei der WM als sehr junge Mannschaft ein Ausrufezeichen gesetzt. Aber wir wollen in Zukunft natürlich noch mehr.'
Bastian Schweinsteiger (Bayern München): 'Das war sehr wichtig
gegenüber unseren Fans in Deutschland, die uns wahnsinnig
unterstützt haben. Zum Glück haben wir gewonnen, obwohl die
Enttäuschung noch da war wegen des Halbfinales. Es kann nicht immer
nur bergauf gehen. Wir haben zurückgelegen und sind zurückgekommen.
Das zeigt die Charakterstärke der Mannschaft. Ich bin sehr stolz
darauf, mit dieser Mannschaft zusammenzuspielen. Man sollte in die
Zukunft schauen, wir können noch viel zu erreichen.'
Marcell Jansen (Hamburger SV): 'Die Stimmung war gut, der DFB
hat alles gemacht. Nun gehen wir alle verdient in den Urlaub.'
Trainer Oscar Tabarez (Uruguay): 'Es tut mir zwar leid, dass
wir verloren haben. Aber man darf nicht das Niveau des Gegners
vergessen. Wir sind uns bewusst, dass wir die Überraschung der WM
waren. Für die Zukunft unseres Fußballs ist das, was wir erreicht
haben, sehr wichtig. Denn seit Jahrzehnten ist uns so ein Erfolg
nicht mehr gelungen. Wir haben Deutschland heute teilweise
dominiert, aber unsere Chancen nicht genutzt.'
Lukas Podolski (1. FC Köln): 'Der dritte Platz ist ein Erfolg,
auch wenn wir mehr haben wolten. Wir können stolz sein. Wir hoffen,
dass Joachim Löw weitermacht.' (SID)