Libysches Schiff in Richtung Gaza unterwegs

11. Juli 2010, 20:48

Keine Konfrontation erwartet - Gaddafi-Fonds schickt 2000 Tonnen Hilfsgüter

Ein von Libyen aus organisiertes Schiff mit Hilfslieferungen für den Gazastreifen ist am Samstag aus einem griechischen Hafen ausgelaufen, doch diesmal erwartet niemand eine blutige Konfrontation mit der israelischen Marine. Nach weitverzweigten diplomatischen Bemühungen hatte es am Wochenende in Israel schon geheißen, die "Amalthea" , die für die Aktion in "El-Amal" umgetauft wurde, würde gar nicht Gaza ansteuern. Die griechischen Behörden hatten bestätigt, dass das offizielle Ziel des unter moldauischer Flagge fahrenden Schiffs das ägyptische El-Arisch sei. Doch Jussef Sawani, Leiter des "Gaddafi-Fonds für internationale Wohlfahrt und Entwicklung" , dementierte: "Unsere Absicht ist es, wie erklärt, nach Gaza zu kommen."

Das Schiff führt 2000 Tonnen an Hilfsgütern mit, darunter auch einen Generator, aber vor allem Grundnahrungsmittel wie Reis, Zucker und Öl. Laut Sawani ist die Mission "keine Propaganda-Aktivität und nicht politisch motiviert" , sondern "eine friedliche humanitäre Mission" . Israelische Politiker und Kommentatoren sprachen hingegen wieder von einer "politischen Provokation" , denn es gebe im Gazastreifen "keine humanitäre Krise" und keinen Mangel an diesen Gütern, die besonders nach der Lockerung der Blockade frei eingeführt werden könnten. Der Kapitän wurde aufgerufen, die Waren in El-Arisch oder im israelischen Hafen von Aschdod auszuladen. Sie könnten dann nach einer Kontrolle auf dem Landweg in den Gazastreifen gelangen.

Israel intervenierte

Israel hatte in Griechenland, Moldau, Ägypten, bei der UNO und indirekt auch in Libyen interveniert, um den drohenden Zusammenstoß mit der "El-Amal" abzuwenden. Zuletzt schätzte man, dass das Schiff frühestens Dienstag in Küstennähe auftauchen würde. Laut israelischen Medien soll es dann von Kampfschiffen "begleitet" werden. "Dieses Schiff wird Gaza nicht erreichen" , sagte der israelische Minister Usi Landau. "Wir sind in einem Kriegszustand, und es ist unsere Pflicht, darüber zu wachen, dass unseren Bürgern nichts geschieht und keine Waffen durchgeschmuggelt werden." Die Israelis rechneten für den Ernstfall mit keinem aktiven Widerstand, schon deswegen, weil bloß zwölf Besatzungsmitglieder und höchstens 15 Aktivisten an Bord sind. Auf der türkischen "Mavi Marmara" , auf der es nach der Enterung am 31. Mai zu Kämpfen gekommen war und neun Türken erschossen worden waren, hatten sich hunderte Passagiere befunden. (Ben Segenreich aus Tel Aviv/DER STANDARD, Printausgabe, 12.7.2010)

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wero2
00
14.7.2010, 18:25
gebt alle jobs den frauen

neben den friedensbewegten weissen wölfen wollen halt auch die grauen, von frauen bewachten kamele - streicheleinheiten.
ok - was solls - laßt hilfe doch einfach durch und wenn Ihr alle schachterl aufmachen müßt.
gibt doch auch bei Euch in Israel, genug flüchtlinge die einfach nur froh sind, was zu tun zu bekommen, oder...

Kein Witz
03
13.7.2010, 15:14
Israel receives the blow of jihad against the west!

The war against Israel is not a war against Israel . It is a war against the West. It is jihad. Israel is simply receiving the blows that are meant for all of us. If there would have been no Israel , Islamic imperialism would have found other venues to release its energy and its desire for conquest. Thanks to Israeli parents who send their children to the army and lay awake at night, parents in Europe and America can sleep well and dream, unaware of the dangers looming.
Many in Europe argue in favor of abandoning Israel in order to address the grievances of our Muslim minorities. But if Israel were, God forbid, to go down, it would not bring any solace to the West It would not mean our Muslim minorities would all of a sudden change

Starwolf90
14
12.7.2010, 20:11
Ghandi?

Mal ganz ehrlich wenn Ghandi öffentlich in Gaza seine Religion preisgegeben hätte wie lange hätte die Hamas zugesehen? Er wäre in einem Monat erschossen und würden nie etwas von der Presse erfahren.

DSA
23
12.7.2010, 16:28
Gasa

Überhaupt, solange Gazas Grenzen, Hafen und Luftraum nicht von Gaza selbst kontrolliert werden, die Fabriken nicht wieder aufgebaut und Exporte wieder möglich sind, hat die darnieder liegende Wirtschaft keine Hoffnung, sich zu erholen. Für die überwältigende Mehrheit der Palästinenser in Gaza, die in tiefster Armut stecken, wird die neue Liste erlaubter Güter – einschließlich Koriander – nicht mehr bleiben als eine Sehnsucht.

Starwolf90
11
12.7.2010, 20:12

Wenn die Waffen niedergelegt werden wird es Frieden geben.

Sahin A.
10
12.7.2010, 21:22
klar....sie glauben wohl auch an die legendären Saddams Massenvernichtungswaffen..........

schaukelpirat
00
14.7.2010, 11:36
Haben Sie auch Sachliches vorzubringen?

lagrangian
10
13.7.2010, 07:37

also hat die hamas gar nichts mit dem beschuss von israel zu tun?!?! mir scheint eher, sie glauben an saddams mvw...

Sahin A.
20
13.7.2010, 09:37
Das meinte ich nicht

Auch wenn ALLE im Nahen Osten die Waffen niederlegen,
-würden trotzdem neue israelischen Siedlungen gebaut(das passiert jetzt schon ohne Waffenniederlegung)

So gesehen...reinste Utopie was Sie da posten

lagrangian
21
13.7.2010, 11:37

zur logischen reihenfolge: waffen niederlegen - lösung suchen und finden - siedlungsbau einstellen...

Stifter
21
13.7.2010, 14:00

Die umgekehrte Reihenfolge ergibt Sinn!

lagrangian
11
13.7.2010, 15:28

nein, es sollten schon zuerst die, die die waffen in die hand genommen haben, diese auch wieder hinlegen... (siehe 1948)

Sahin A.
00
14.7.2010, 11:36
es soll sich jeder da hin verziehen, wo er hergekommen ist...

lagrangian
10
14.7.2010, 13:35

naja, warum haben dann die araber versucht sich fremdes staatsgebiet anzueignen?

Ellenson
65
12.7.2010, 10:57
Ghandi

Die Gaza-Hilfsflotte hätte einen Ghandi begeistert. Es geht dabei einfach nur um Friede, Freiheit und Gerechtigkeit. Friedliebende Menschenrechtsaktivisten erklären ihre gelebte Solidarität mit den unter einem Völkermordregime darbenden Gaza-Palästinensern. Ich bin sicher, man wird in Zukunft auch die Hamas anders sehen, die mutig für die Rechte ihres Volkes eintritt.

schaukelpirat
00
14.7.2010, 11:37
Welchen Beweis haben Sie für die Behauptung,

es sei ein Völkermordregime involviert?

dekorhippe
28
12.7.2010, 15:03
ach sie meinen

man sieht die hamas dann nicht mehr als völkermordregime, unter dem die palästinenser darben?

optimist!

lagrangian
44
12.7.2010, 14:12

geschichtsfälschung wie's schlimmer kaum noch geht... ghandi war KEIN massenmörder!

Stifter
44
12.7.2010, 15:03

Meinen Sie, dass die Aktivisten der Gaza-Solidaritätsflotte "Massenmörder" sind???? Offenbar sind Sie vollkommen blind vor Hass!

omar chamra
33
12.7.2010, 16:20
Der deutsche Innenminister hat die Milli Görüsch Organisation IHH

die die Provokation der Flotille durchgeführt hat, verboten. Ihr Vermögen ist beschlagnahmt.
In Österreich hingegen scheinen diese Terrorfinanzierer mächtige Protektoren zu haben.

Stifter
21
12.7.2010, 20:55

Der deutsche Innenminister hat die deutsche IHH verboten. Diese hat allerdings mit der türkischen IHH nicht mehr gemeinsam als die drei Buchstaben. Jedenfalls wurde die Gaza-Solidaritätsflotte von der türkischen und nicht der deutschen IHH durchgeführt. Mit "Terrorfinanzierung" haben allerdings beide NICHTS zu tun...

schaukelpirat
00
14.7.2010, 11:38
Bitte Belege!

lagrangian
11
13.7.2010, 07:39

die türkische ihh hat die terrorflotte finanziert, oder? also doch ein bisserl terrorfinanzierung...

Sahin A.
00
13.7.2010, 09:40
Könnens net lesen wa?

Die deutsche IHH(verboten) hat mit der
türkischen IHH (GAZAflotte)nichts gemeinsam.

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