Klaus Mühlbauer, Hutmacher

8. Juli 2010, 16:54
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    foto: konrad fersterer

Mühlbauer ist ein eingefleischter Radler und fährt schon viele Jahre mit seinem roten Brompton

Seit 2001 leitet Klaus Mühlbauer mit seiner Schwester das 1903 gegründete Familienunternehmen, die trendigen Kopfbedeckungen aus Wien sind weltweit heiß begehrt. Die Krempe von Lenny Kravitz' Lieblingshut schmückt ein "M", die kleinen Zylinder der Debütantinnen auf der "Fête Impériale", die am Samstag in der Spanischen Hofreitschule stattfindet, kommen ebenfalls aus der Wiener Hut-Manufaktur.

Zwischen seinen Geschäften, Büro und der Stallburg ist Klaus Mühlbauer mit dem Rad unterwegs. "Ich bin eingefleischter Radler. Mir gehört ein rotes Brompton, ein Edelfaltrad aus England." Gekauft wurde es auf der Gumpendorfer Straße, nicht auf der Londoner Brompton-Road. "Super Qualität, ich fahre schon vier Jahre damit." Die Vorteile: "Es ist schnell abgestellt, passt in jeden Lift und ist absolut gut handlebar. Es kann auf eine Größe von 40 x 40 cm gefaltet werden und passt so in jedes Auto."

Apropos Autos: "Die sind in unserer Familie kein Thema und werden so lange gefahren, bis nichts mehr geht. Erst dann wird wohl oder übel ein neues angeschafft." Dieses Schicksal trifft bald seinen Volvo S40. "Ich habe mich nach einem neuen Auto umgeschaut, das Rennen wird sicher das günstigste machen. Ich wundere mich, mit welch dicken Autos die Leute herumkurven. Ist wahrscheinlich ein Statussymbol. Ich finde kleine Autos jedenfalls kecker." (Jutta Kroisleitner/DER STANDARD/Automobil/09.07.2010)

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15 Postings

die radaffinität ist eher für den artikel gedacht
ich kenn ihn auch nur im merzedes oder im lieferwagen ohne ladung......is ja keine schande
a dickes auto

Die Radaffinität des Herrn Mühlbauer...

... hat sich bis jetzt leider nicht auf alle seine Mitarbeiter übertragen. Erst kürzlich hätte mich ein mühlbauer'scher Firmen-LKW beinahe von meinem Drahtesel in die Ewigkeit befördert.

Danke für die Information! Wir haben es inzwischen zur Kenntnis genommen...

Auch wenn Herr Mühlbauer radaffin ist, einer seiner Mitarbeiter ist es definitiv nicht und hat mich mit dem mühlbauer'schen Firmenwagen beinahe in die Ewigkeit befördert!

Mir gehen diese "ich mag Autos gar nicht und fahr viel lieber mit dem Rad/den Öffis"-Typen schon so auf den Wecker.

Es muß doch auch Halbpromis mit halbwegs interessantem Fuhrpark geben.

z.B. Leute, die innerstädtisch auf Roller umgestiegen sind oder interessante Fahrzeuge haben. Aber bitte nicht mehr diesen Fahrrad-Öffis-Einheitsbrei!

"...oder interessante Fahrzeuge haben."

natürlich gibts die.

es wäre aber politisch höchst unkorrekt, denen im standard einen öffentlichen auftritt zu ermöglichen.

und stellen sie sich vor, da präsentiert einer seinen kat-befreiten 20l superbenzin-banger, einen morgan three-wheeler oder einen formel V kaimann.
der großteil der standardleser hätte wochenlang albträume.

Autohändler?

Nein, bolß unendlich gelangweilt von solchen Typen. Können Sie übrigens lesen? Habe durchaus auch von anderen Fahrzeugen als Autos geschhrieben.

Ich glaube nicht, dass jemand, der einen ASTON MARTIN, einen 911er, einen Quattroporte oder dergleichen in seiner Garage stehen hat, dies gerne und freiwillig in dieser STANDARD-Rubrik kundtun würde. Von wegen Neid, "political correctness" ("Umweltsünder"), "Großkapitalist" etc...

Das stimmt leider.

Im Übrigen müssten es ja gar nicht solche Kisten aus der "teuer&edel"-Abteilung sein, könnten ja auch interessante Old- oder Youngtimer, Fahrzeuge (auch nicht zwingend Autos) mit interessanter Geschichte, etc. sein.

Aber Ihr Einwand trifft wohl sinngemäß (Autonarr, unsinnig, blabla) auch auf solche Fahrzeuge zu...

auch autos haben hutablagen

wo häkelverbrämte WC-rollen ihr dasein fristen müssen.

schönes haar!

dazu 3-wetter-taft und schonend ins pedal treten

Lustiges Fahrrad!

bravo, die Einstellung gefällt mir (Autos)

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