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Oaxaca - Ein mexikanischer Bürgermeister hat einen Oppositionellen getötet, der sich über die Niederlage seiner Partei bei den Gouverneurswahlen lustig gemacht hatte. Der Bürgermeister von San Pedro Totolapan, Gerardo Jarquin Diaz, von der Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) habe auf zwei Anhänger der linken Partei der Demokratischen Revolution (PRD) geschossen, teilte die Polizei im Bundesstaat Oaxaca am Mittwoch (Ortszeit) mit. Ein Oppositioneller sei dabei ums Leben gekommen. Der andere wurde demnach verletzt.
Nach 80 Jahren an der Spitze hatte die PRI in ihrer Hochburg Oaxaca am Sonntag das Amt des Gouverneurs verloren. Dort siegte ein Bündnis aus der konservativen Partei der Nationalen Aktion (PAN) von Staatschef Felipe Calderon und der PRD. In der Mehrheit der zwölf Bundesstaaten, in denen gewählt wurde, war die PRI dagegen siegreich. (APA)
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Teufel auch! Die Sozialistische Internationale! Der Nachtmahr der Bourgeoisie, das in Europa umgehende Gespenst - hört die Signale! Dann wird die Partei ja fast so links sein wie Toni Blair, Thilo Sarrazin oder der einstige SPD-Radikalinski Wolfgang Clement - und kein Wunder, wenn jemand mit dieser Gesinnung auf Leute schießt!
er meint, was er schreibt ? Links ist rasch mal hingepatzt, einige lesen oberflächlich drüber und er hat sein Ziel, das Wörtchen links negativ zu besetzen, bei denen erreicht. Das passiert in Medien und deren Foren täglich tausende Male, insgesamt wirkt es sich schon aus und ist aus der Werbung, wenn auch hier als negative, bekannt. Werbung wirkt !
früher hatte die PRI jedoch durchaus progressive elemente. innenpolitisch war sie zwar immer eine autoritär-reaktionäre partei, so liess sie zb die 68er studentenbewegung massakrieren. aber aussenpolitisch war die PRI doch recht progressiv, denn mexiko war im 20. jahrhundert das primäre asylland für politische flüchtlinge aus lateinamerika. bekannt dürfte auch sein, dass mexiko das einzige land der welt war, das den "anschluss" österreichs 1938 verurteilte. also hat es schon eine gewisse berechtigung, der PRI zumindest aus historischer sicht eine progressive tendenz zuzuschreiben. zu einer "linken" partei wird sie dadurch natürlich noch lange nicht.
...morde in mexiko gibt. wenn schon politiker bei einer lächerlichkeit auszucken oder das testosteron verrückt spielt, dann ist es nicht mehr weit zum bürgerkrieg. bei solchen auswüchsen, kann man davon ausgehen, dass die gesamte gesellschaft nicht mehr bei guter verfassung ist.
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