Bürgermeister erschießt Oppositionellen

8. Juli 2010, 09:17

Anhänger der linken PRD hatten Gerardo Jarquin Diaz nach Wahlniederlage verspottet

Oaxaca - Ein mexikanischer Bürgermeister hat einen Oppositionellen getötet, der sich über die Niederlage seiner Partei bei den Gouverneurswahlen lustig gemacht hatte. Der Bürgermeister von San Pedro Totolapan, Gerardo Jarquin Diaz, von der Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) habe auf zwei Anhänger der linken Partei der Demokratischen Revolution (PRD) geschossen, teilte die Polizei im Bundesstaat Oaxaca am Mittwoch (Ortszeit) mit. Ein Oppositioneller sei dabei ums Leben gekommen. Der andere wurde demnach verletzt.

Nach 80 Jahren an der Spitze hatte die PRI in ihrer Hochburg Oaxaca am Sonntag das Amt des Gouverneurs verloren. Dort siegte ein Bündnis aus der konservativen Partei der Nationalen Aktion (PAN) von Staatschef Felipe Calderon und der PRD. In der Mehrheit der zwölf Bundesstaaten, in denen gewählt wurde, war die PRI dagegen siegreich. (APA)

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25 Postings
PRI PRD

ole ole...

Duell um Wien

Da gab es doch einmal so eine Werbung.

Mexiko ist bereits gefährlicher als Brasilien. Was geht hier ab?

nur für politiker

Failed state.

Politiker mit Temperament,

muß man schon sagen.

man stelle sich vor: der häuptl erschießt ...

wär das ein glück, auf einen streich beide los!

lol

ein linker bürgermeister erschießt einen linken dessen partei zusammen mit den konserativen es geschafft hat die andere linke zu fall zu bringen

und eigentlich spielt die politische gesinnung sowieso keien rolle, weil mexico einfach ***** up ist

PRI ist links?????

Wie kommst Du denn auf die Idee, dass die PRI und der besagte Bürgermeister, links sind?

"Die Partei der Institutionellen Revolution (Partido Revolucionario Institucional - PRI) ist eine politische Partei in Mexiko.

Der PRI ist Vollmitglied der Sozialistischen Internationale."

etwas nachforschen hilft

genau. und die freiheitlichen waren so liberal,

dass sie sich aus der internationelen vereinigung der liberalen herausliberalisiert haben.

if it walks like a duck...

Die sozialistische Internationale ist der gleiche Verein, in der auch die SPD und die brit. Labour-Partei Mitglied sein.
Durchgängig ehemalige Sozialdemokraten. Also nichts mit "links"

Teufel auch! Die Sozialistische Internationale! Der Nachtmahr der Bourgeoisie, das in Europa umgehende Gespenst - hört die Signale! Dann wird die Partei ja fast so links sein wie Toni Blair, Thilo Sarrazin oder der einstige SPD-Radikalinski Wolfgang Clement - und kein Wunder, wenn jemand mit dieser Gesinnung auf Leute schießt!

Mitgliedschaft ist nur Fasade

Egal ob Mitglied oder nicht, was die PRI in den letzten Jahren und Jahrzehnten gemacht hat, hat wenig mit links oder Sozialismus zu tun.

die kommunistische führung

in russland hat auch vieles getan was nicht links war, dennoch ist sie als linke führung einzuordnen.

bei der chinesischen würde ich ihnen völlig recht geben, die ist nur in namen kommunistisch

Wer sagt Ihnen, dass

er meint, was er schreibt ? Links ist rasch mal hingepatzt, einige lesen oberflächlich drüber und er hat sein Ziel, das Wörtchen links negativ zu besetzen, bei denen erreicht. Das passiert in Medien und deren Foren täglich tausende Male, insgesamt wirkt es sich schon aus und ist aus der Werbung, wenn auch hier als negative, bekannt. Werbung wirkt !

die PRI als "links" zu bezeichnen ist natürlich völliger schwachsinn

früher hatte die PRI jedoch durchaus progressive elemente. innenpolitisch war sie zwar immer eine autoritär-reaktionäre partei, so liess sie zb die 68er studentenbewegung massakrieren. aber aussenpolitisch war die PRI doch recht progressiv, denn mexiko war im 20. jahrhundert das primäre asylland für politische flüchtlinge aus lateinamerika. bekannt dürfte auch sein, dass mexiko das einzige land der welt war, das den "anschluss" österreichs 1938 verurteilte. also hat es schon eine gewisse berechtigung, der PRI zumindest aus historischer sicht eine progressive tendenz zuzuschreiben. zu einer "linken" partei wird sie dadurch natürlich noch lange nicht.

Weil sie "Revolution" im Namen hat, denkt er wahrscheinlich...

auf solche Ideen kommen "brainwashed" Menschen der bürgerlichen Presse... Die können gar nicht anders "denken". Auch der Standard ist so ein "Denkender" :)

aggressive verhandlungen

so nennt man das zumindest in SW:TCW

da wunderts einen noch warum es soviele....

...morde in mexiko gibt. wenn schon politiker bei einer lächerlichkeit auszucken oder das testosteron verrückt spielt, dann ist es nicht mehr weit zum bürgerkrieg. bei solchen auswüchsen, kann man davon ausgehen, dass die gesamte gesellschaft nicht mehr bei guter verfassung ist.

Das würde der Häupl am liebsten auch machen

und sie wahrscheinlich auch.

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