Will entsprechend keine Downloads seiner Musik zulassen - "Digitale Gadgets füllen den Kopf nur unnötig mit Nummern"
Er gehört sicherlich zu den großen Exzentrikern der Musikbranche - und so auch zu jenen, die gerne einmal für große Sprüche gut sind. Eine Rollenzuschreibung, die "Prince" mit einem aktuellen Interview mit dem britischen "Daily Mirror" aufs Trefflichste zu belegen scheint, lässt er doch darin mit recht eigenen Thesen zur Zukunft der digitalen Kommunikation aufhorchen. "Das Internet hat keine Zukunft" zeigt sich der Musiker darin unter anderem überzeugt.
No Future
"Das Internet ist wie MTV. MTV war einmal hip und plötzlich war es veraltet", so Prince laut dem Zeitungsbericht. "All diese Computer und Gadgets sind zu nichts gut. Sie füllen deinen Kopf nur unnötig mit Nummern und das kann einfach nicht gut sein".
Kein Internet
Von dieser Überzeugung beseelt will Prince auch seinen Kampf gegen jeglichen Download seiner Musik weiter fortsetzen - und dies nicht nur gegen die illegalen Formen davon. Er sei zwar immer daran interessiert, neue Wege zum Vertrieb seiner Musik zu finden, das Internet gehöre aber sicher nicht dazu. Schon jetzt verbittet sich Prince jegliche Schnippsel seiner Werke auf Youtube, auch den Verkauf über iTunes schließt er aus. Der Musiker zeigt sich in seinem Bestreben zumindest konsistent, hat er doch mittlerweile selbst seine eigene Webpage vom Netz genommen. (red, derStandard.at, 06.07.10)