Akademy: Mehr "Eleganz" für den Desktop

  • In seiner Präsentation forderte Aaron Seigo unter anderem mehr "Eleganz" für den Desktop.
    foto: kde

    In seiner Präsentation forderte Aaron Seigo unter anderem mehr "Eleganz" für den Desktop.

KDE-EntwicklerInnen versammeln sich in Finnland zum Austausch - Erste Präsentationen und Keynotes bereits online

Alljährlich versammeln sich die EntwicklerInnen des KDE-Projekts, um die weitere Zukunft des Desktops-Projekts zu planen und Erfahrungen untereinander zu tauschen. Hatte man sich im Vorjahr zu einer örtlichen Zusammenlegung mit der GNOME-Konferenz GUADEC entschlossen, geht man heuer - vorübergehend - wieder andere Wege. Seit dem vergangenen Wochenende ist die Akademy im finnischen Tampere in vollem Gange, bis zum 10. Juli läuft das Programm noch, auch wenn der "Kern" der Konferenz nun bereits abgewickelt ist.

MeeGo

Die Eröffnungs-Keynote wurde dabei von Valtteri Halla von Nokia gehalten, der von Seiten Nokias für das MeeGo-Projekt anwesend war, und die Vorzüge des eigenen Systems demonstrierte, das ja vom Smartphone bis zum Netbook unterschiedlichste Gerätetypen anvisiert. Die Konferenz nutzten denn auch gleich sowohl Nokia als auch Intel, um offen nach EntwicklerInnen zu suchen, die mit dem Qt-Framework bewandert sind, offenbar gibt es hier einen gewissen Engpass, der sich auch dadurch festmacht, dass bei beiden Unternehmen mehrere Dutzende Jobs in diesem Bereich offen stehen haben. Zudem warb man auch gleich für die erste MeeGo-Konferenz, die im November in Dublin stattfinden soll.

Eleganz

Eine weitere zentrale Keynote übernahm der bekannte KDE-Entwickler Aaron Seigo, der die anwesenden EntwicklerInnen nicht nur zu mehr Selbstbewusstsein bei der Vermarktung ihrer Kreationen aufforderte, sondern auch einen wichtigen Eckstein für die weitere Ausrichtung des Desktops vorgab. Mit mehr "Eleganz" will man sich auch auf das äußere Erscheinungsbild verstärkt konzentrieren, die Kernstärken sollen darob freilich nicht vernachlässigt werden.

Videos

Wer es selbst nicht nach Tampere geschafft hat, muss zwar ohne die gewohnten sozialen Aktivitäten im Konferenzumfeld auskommen, die Vorträge selbst können aber bereits zum Teil online nachbetrachtet werden. Auf der Webseite der Konferenz gibt es eine Reihe von Vortragsfolien und auch einige Videos. (apo, derStandard.at, 05.07.10)

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