Preise für Studentenheime überdurchschnittlich gestiegen

5. Juli 2010, 12:58

Rechnungshof: Ausreichendes Angebot für sozial Schwächere sicherstellen - Ministerium soll Bedarfserhebung durchführen

Wien - Die Preise für das Wohnen in Studentenheimen sind zwischen 1990 und 2008 deutlich stärker gestiegen als der Verbraucherpreisindex. Gleichzeitig sind die Studenten zuletzt stärker auf andere Wohnformen - vor allem Wohngemeinschaften - umgestiegen. Der Rechnungshof (RH) empfiehlt daher in einem am Montag veröffentlichten Bericht, im Rahmen eines Förderkonzepts "sicherzustellen, dass auch weiterhin ein ausreichendes Angebot für sozial schwächere Studierende erhalten bleibt".

Dem Wissenschaftsministerium rät der RH grundsätzlich zu einer "umfassenden Bedarfserhebung", da derzeit ein aktueller Gesamtüberblick über die Anzahl der österreichweit bzw. regional möglicherweise benötigten Heimplätze fehle. Auf deren Basis solle ein Förderungskonzept erstellt werden, aus dem Schwerpunkte, quantifizierbare Ziele, Volumen und beabsichtigte Wirkung der Förderungen abgeleitet werden.

Ende 2008 gab es österreichweit laut RH 32.200 Heimplätze für knapp 280.000 Studenten. Zwischen 1990 und 2008 ist die Zahl der Plätze damit im Schnitt um jährlich 3,2 Prozent gestiegen, jene der Studenten nur um rund 1,6 Prozent. 1990 kamen deshalb auf 100 Studenten 8,76 Heimplätze, 2008 waren es schon 11,57. Der Anteil der Studenten, die in Studentenheimen wohnen, ist zwischen 1998 und 2006 von elf auf knapp zehn Prozent allerdings leicht zurückgegangen. Insgesamt waren die Heime laut RH "gut ausgelastet": "Aufgrund der Möglichkeit, dass Studierende Mehrfachanträge stellen konnten, war allein aus der Zahl der Bewerbungen um Heimplätze jedoch nicht zwingend eine das Angebot übersteigende Nachfrage ableitbar." (APA)

 

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Raubkopierer
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da freu ich mich über meine 45 m² meter wohnung mit bester verkehrsanbindung im achten (wenn ich will kann ich dem akh von meinem fenster aus die scheiben einschmeißen ;)) und ein paar minuten fahrradweg zur uni. miete wäre hier etwa 450 euro.

petem
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22.11.2010, 17:51

wayne

Got Your Noes!
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22.11.2010, 18:23

hat sich eh erledigt, dank plötzlicher neuer studienpaltzeinteilung wohn ich jetzt in innsbruck. im studenten heim. welch ironie.

Kurt001
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kehrverte welt

sozial schwächere studenten erhalten oft / meist ein stipendium, was sie während des studiums zumindest zu den finanziell/sozial besser gestellten macht. es gibt aber auch studenten, die aus kinderreichen alleinverdienerfamilien (zb vier oder fünf kinder) stammen. wenn zB der vater pflichtschullehrer ist ist in der regel kein stipendium zu erwarten. diese ungleichbehandlung hat vor vielen jahren auch BM v. Einem thematisiert, was meines Wissens nach allerdings nicht zu wesentlichen Änderungen in der Stipendienvergabe geführt hatte.

Löwelstraße 18 Sektion Virales Marketing
 
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310 Euro für ein großes Einzelzimmer (ohne Küche) im Studentenheim Europahaus, Hütteldorf (Preisanpassung Sept. 2010).

Langsam überlegt man da sich schon seinen Teil. In WGs kommt man vielfach auch deutlich billiger weg.

maxauthority
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Hab selber 8 jahre dort gewohnt, und in welcher WG hast du bitte sauna, riesenpark, volleyballfeld, fussballplatz, fitnessraum, musikraum, tischtennisraum, etc.

Natuerlich, wenn man das nicht nutzt, koennt man sichs ueberlegen. Ich selber hab aber extrem gern dort gewohnt, und vermisse jetzt in der wohnung doch einige der annehmlichkeiten vom Europahaus.

Löwelstraße 18 Sektion Virales Marketing
 
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BTW: Du bist nicht der erste Kollege, der mich hier im Standard-Forum verfolgt, S.

;)

Löwelstraße 18 Sektion Virales Marketing
 
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Von der Seite aus, hast du natürlich recht. Ich will dir das nicht absprechen. Meinen Beobachtungen und Erfahrungen zufolge nutzt jedoch ein Großteil der hier wohnenden Studenten diese Möglichkeiten nicht einmal ansatzweise.

Für einen Studenten mit schmalem Geldbeutel, der eben darauf verzichten könnte, wäre eine WG eine finanziell womöglich attraktivere Alternative.
Meiner Ansicht nach sollte es halt prinzipiell so sein, dass das teuerste Heim-Zimmer in einer Stadt noch immer der billigstmöglichen Wohnung entsprechen sollte. Kommt natürlich nicht hin. Immerhin wohnen eben nicht nur sozial schlechter gestellte Studis in Heimen, wie es angeblich (?) vorgesehen wäre.

Das Europahaus an sich ist im Großen und Ganzen natürlich super.

hed
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interessanterweise fehlt die info

die im titel angekündigt wurde. wieviel kostet denn jetzt ein heimplatz?!?!?!

Round'n'round it goes
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Das ist in etwa wie wenn man fragt "Was kostet jetzt ein Auto?" - kommt auf Ausstattung, Größe, Lage usw an. Ich würde sagen zwischen 200 (Mehrbettzimmer ohne Fließwasser) und 450 Euro. Meines kostete 280 (10qm Einzelzimmer ohne Küche)

Jeve Stobs
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Ganz im Sinne der ÖH fordere ich in Studentenwohnheimen auch Obdachlose kostenlos wohnen zu lassen. Finanzieren könnte man das mit einem Solidarbeitrag der Studenten. Um die Integration zu erleichtern, empfehle ich in Doppelzimmern jeweils einen Obdachlosen und einen Studenten unterzubringen.

Nachhaltiger Bio-Tofu jetzt nur Euro 9,99
 
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10.7.2010, 22:32
Ich weiss jetzt aber nicht ...

... ob das für einen Obdachlosen zumutbar ist ... mit einem Studenten ... ???? ;-)

tramezzino
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das passert eh. die beiden müssten sich theoretisch bestens verstehen.

mind map
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In diesem Licht ist auch die Vernichtung von Heimplätzen durch die Wien Holding (100% Tochter der Stadt Wien) im ehemaligen Haus Döbling (nunmehr Base 19) zu sehen.

Aber was sind schon ein paar Heimplätze für sozial Schwache gegenüber Büros und Luxuswohnungen...

gummistiefler
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in den neuen heimen is es besonders krass,
dort geht unter 300 euro nichts mehr.

maxauthority
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Dafuer hast du einen erstbezug, oder zumindest sehr modernes heim. Schau mal nach, was du fuer wohnungen mit Erstbezug so zahlst... Natuerlich ist nicht jedem eine moderne wohnung wichtig, aber wenn doch, hast du eigentlich preislich keine chance gegen ein modernes studentenheim.

Lucasz
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innsbruck zwischen 290 und 360 euro, je nach hiem

hed
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wenn das zuviel ist, dann versuchen sie es mal mit einer wohnung ;-)

WLG
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mit einer Einzelwohnung wird es schwierig, drunter zu kommen. In WGs geht sich das aber gewöhnlich aus.

GevatterTod
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und was kostet jetzt ein Heimplatz?

pro Monat?

Matthias1
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12.9.2010, 22:18

Linz, Doppelzimmer: 180€/Person, inkl. Küche und Bad/WC

generelles desinteresse
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hier durchschnittlich 250/monat

Robar
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ich zahl 290/Monat

Ava Tar
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ist ja irre. Um 200/Monat gibbet schon Sozialbaugarconnieren!

liebes oesterreich
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16.8.2010, 15:03

Eine "sozialbaugarcionnier" bei der Sozialbau AG in Wien kostet das kleinste hellhörige Loch strassenseitig 500,- Euro - wohlgemerkt mit dem vergünstigten Finanzierungsbetrag von ca 2.500 Euro !! Den Normalerweise zahlen sie 30.000,- Euro für eine "sozialbaugarcionnair".. NEUBAU. Da ja seit dem Jahr 2000 keine Gemeindebauwohnungen mehr errichtet werden. Und Altbauen sind hier in 1 Stunde weg ! bzw ist für SIE nicht erhältlich !

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