Pressestimmen
"Und Maradona? Er guckt zu..."
4. Juli 2010, 11:50
SCHWEIZ:
- "NZZ am Sonntag": "Die Mannschaft von Trainer Joachim Löw hat mit einer eindrücklichen Vorstellung ein Kapitel WM-Geschichte geschrieben, an dessen Ende die Titel-Hoffnung in Erfüllung gehen könnte. Für Argentinien und Diego Maradona ist dieses Kapitel Geschichte geschlossen."
- "Sonntag": "Das Bild vom deutschen Panzer ist längst vergilbt. Deutschland ist jung, dynamisch, offensiv und vor allem sympathisch. Dafür brauchte es einen positiv verrückten Trainer wie Löw."
BULGARIEN:
- "Telegraf": "Großes Spektakel in Kapstadt. Keiner stoppt Deutschland. Das Team brachte Argentinien und Maradona zum Weinen."
DÄNEMARK:
- "Politiken": "Joachim Löw hat erneut bewiesen, dass er ein Klassetrainer ist und in einer Woche die Nr. 1 auf der Welt sein kann. Die Deutschen zogen Maradonas Männer einfach aus."
- "Fyens Stiftstidende": "Deutschlands multiethnische Elf ist jetzt der absolute Titelfavorit. Seit Netzer und Beckenbauer 1972 hat es keine bessere Mannschaft gegeben."
SCHWEDEN:
- "Expressen": "Man kann das einfach nur genießen. Diese herrliche deutsche Mannschaft lässt das Schwere kinderleicht aussehen."
NORWEGEN:
- "Dagbladet": "Die ersten sechs Minuten der deutschen Elf rund um das 1:0 waren vielleicht der beste Fußball, der jemals gespielt wurde. Der Hunger in der Löw-Mannschaft macht sie jetzt zum klaren WM-Favoriten."
BELGIEN:
- "La Derniere Heure": "Wer kann diese Mannschaft aufhalten, die mit 13 Toren in fünf WM-Spielen zu einer Traumfabrik geworden ist? Joachim Löw hat gut daran getan, das Durchschnittsalter seiner Auswahl auf 24 Jahre zu senken. Die deutsche Kultur des Siegens ist von einer zur nächsten Generation problemlos weitergereicht worden. Die Deutschen haben das Etikett der kalten Effizienz hinter sich gelassen und einen Fußball voller Kreativität geschaffen."
- "De Morgen": "Und Maradona? Er guckt zu, greift aber taktisch nicht ein. In den ersten WM-Wochen hat "Pummelchen" noch den Vorteil des Zweifels genießen können, aber am Samstag ging er völlig unter. Niedergestreckt von Jogi Löw, der bei unseren östlichen Nachbarn allmählich den Status eines Volkshelden bekommt. Der charismatische Trainer hat aus einer langweiligen, berechnenden und grundsoliden Mannschaft ein neues Ganzes geformt, das sexy, sinnlich und innovativ ist."
ISRAEL:
- "Haaretz": "Joachim Löw war sicherlich nie ein Fußballer wie Maradona, aber als Coach hat er ihn spektakulär übertroffen. Wenn alles darauf aufgebaut ist, alle fünf Minuten zu beten und sich bei Messi einzuschleimen, wie Maradona es während des Turniers getan hat, dann können die Dinge nur in Tränen enden."
INDIEN:
- "The Sunday Times": "Argentinien auf allen Vieren - Maradonas Traum zerplatzt, als seine Mannschaft von den Deutschen verprügelt wird."
- "The Sunday Express": "Gott ist kein Argentinier."