Umfrage: 47 Prozent für Aufnahmeprüfungen und Studiengebühren
Wien - Die überwiegende Mehrheit der Österreicher plädiert für Zugangsbeschränkungen an den heimischen Universitäten. Laut einer am Samstag vom Nachrichtenmagazin "profil" vorab veröffentlichten Umfrage der Karmasin Motivforschung sind 81 Prozent dafür. Konkret plädieren 47 Prozent für Aufnahmeprüfungen und Studienbeiträge, 27 Prozent wollen lediglich Aufnahmetests und sieben Prozent wollen nur Studiengebühren. Nur 14 Prozent plädieren für einen freien Uni-Zugang in allen Fächern. Der Rest nannte andere Maßnahmen oder wollte sich nicht festlegen.
Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (V) tritt (anders als die SPÖ) für Studiengebühren ein und hatte im Mai angekündigt, gemeinsam mit dem Koalitionspartner einen Vorschlag für die Neugestaltung der Studieneingangsphase noch vor dem Sommer präsentieren zu wollen. Karl plädierte etwa für Aufnahmeprüfungen, mit denen die Drop-out-Quote der Studenten gesenkt werden solle. Der Ende Juni abgeschlossene "Hochschuldialog" hat dazu allerdings keine konkreten Ergebnisse gebracht. (APA)