Career Services Austria stellen den Employer Brand Report 2009/2010 vor
Mit dem Employer Brand Report haben die Career Services Austria (CSA), ein Zusammenschluss von zehn Career Centern österreichischer Universitäten, ein erstes großes Stück gemeinsamer Arbeit hingelegt. Untersucht wurde - wie der Name vermuten lässt - die Arbeitgeberattraktivität unter Österreichs Studierenden. Insgesamt wurden 8212 Studierende unter anderem zu Attraktivitätsmerkmalen von Unternehmen bis hin zu ihrer Selbsteinschätzung etwa hinsichtlich angemessener Einstiegsgehälter befragt.
"Reflektierte Einstellung"
Als "sehr relevant" bzw. "relevant" wurde das Kriterium der "Weiterbildung und Weiterqualifizierung" eingestuft (64,8 Prozent), dicht gefolgt vom "angenehmen Betriebsklima" (63,1 Prozent), der "Anerkennung von Leistung" (61,3 Prozent), den Aufstiegsmöglichkeiten (58,8 Prozent) und dem "anspruchsvollen Aufgabenspektrum" , das weit vor dem Gehaltsthema rangiere, sagt Ursula Axmann, CSA-Präsidentin. "Für mich" , so Axmann weiter, "bestätigen diese Wünsche und Erwartungen eine reflektierte und reife Einstellung unserer Studierenden zum Berufseinstieg."
Hinsichtlich ihrer Arbeitsmarktchancen zeigten sich die Studierenden - je nach Studienrichtung unterschiedlich, aber grundsätzlich - optimistisch. Auf eine Bewerbung erwarten 68 Prozent der Befragten eine Zusage. "Überraschend" , sagt Axmann, "besonders in Anbetracht der nach wie vor anhaltenden Zurückhaltung am Arbeitsmarkt."
Zudem ergab eine Teilstichprobe unter Bachelorstudierenden, dass ein Gutteil (70,5 Prozent) plant, ein Masterstudium anzuschließen - 43 Prozent als Vollzeitstudium, weitere 28 Prozent berufsbegleitend. (haa, DER STANDARD, Printausgabe, 3.7.2010)