Murdochs Paid Content

"Times" verlangt jetzt Online-Gebühr

2. Juli 2010, 12:41

Ein Pfund pro Tag, zwei Pfund pro Woche - oder zum Start 30 Tage zum Preis für einen

Die britische Zeitung "The Times" kann jetzt im Internet nur noch gegen Gebühr gelesen werden. Der Preis beträgt 1 Pfund (1,2 Euro) am Tag oder zwei Pfund pro Woche. Fürs erste gibt es das Online-Blatt aber mit Rabatt: 30 Tage zum Preis für einen.

Die Online-Gebühr gilt nicht nur für Artikel aus dem Archiv, sondern auch für tagesaktuelle Berichte. Der Schritt war im März angekündigt worden. Auch die Online-Artikel der "Sunday Times" kosten jetzt Geld. Die beiden Zeitungen gehören zum Medienimperium von Rupert Murdoch. (APA)

Kommentar posten
15 Postings
ente,ente,ente,ente,ente,ente,ente,...
00

wenn murdochs zeitungen journalistischen wert hätten, könnte man sich ja was überlegen...aber so??

Eine alternative Wahrheit
 
21
auch noch zahlen für lügen & propaganda? nein danke

die beste & unabhängigste newsseite, gratis sowieso:

http://whatreallyhappened.com/

Superposition des Produktzustandes
12

Joeh. Rechtsparanoide Verschwörungsseiten sind total, wo ich meine Informationen hernehmen will.

John Smith
00
Warum eine Kopie lesen,

die Originale aus dem APA Ticker, von AFP, Reuters und Co sind gratis abrufbar.

spamverdacht
183
Poll

Wer würde etwas zahlen wenn der Standard Gebühren verlangt? Ja=Grün/Nein=Rot
(gleiche Preise wie im Artikel)

17+4
16
dann liest man halt keine Zeitung mehr

wird ohnehin immer schlechter und ärgerlicher.

der kleine Dicke
02
Im Zeitalter von Iphone & Co

frag ich mich ja wirklich warum man noch für eine Papierzeitung bezahlen soll. Weil das Argument dass man die Internetausgabe nicht in der Straßenbahn lesen kann gilt ja nun auch nicht mehr.

Und nur zum einheizen, dafür gibts auch bessere Alternativen.

sterngucker
 
01
Zum Beispiel

weil der Papierzeitung nicht der Saft ausgehen kann. Oder weil sie nicht von einem Moment auf den anderen schwarz wird, weil der Empfang weg ist, oder weil beim Netzbetreiber ein Software-Update schiefgegangen ist. Oder weil es Leute geben soll, die Information gerne auf einer etwas größeren Fläche als hundert Quadratzentimetern aufbereitet sehen. Oder weil die Papierzeitung nicht auf einmal im nachhinein zweitausend statt zwei Euro kostet, weil ich unbemerkt über ein Downloadlimit gerutscht bin.

Mahtrix
00
Downloadlimit?

Womit lesen Sie online? Mit dem Iphonerl? Downloadlimit ist schwer 90er Jahre.

rotweißroterfruchtzwerg
00
Ein Pflund :-) ?

Wie nett.

Franz P.
00
naja,

..vielleicht macht der herr murdoch nur ein medientechnisches experiment, und will die halbwertszeit von paid-online-news bestimmen?..

WU-ler
27

wie dumm kann jemand sein, der freiwillig für diese nazi-propaganda ähnliche gehirnwäsche aus dem hause murdoch auch noch geld zu zahlen bereit ist?

Fritz Meyer
010
Tschüss Times!


Murdochs "Experiment" wird hoffentlich den Weg des Dodo gehen.

Nicht dass das nach dem stetigen Abbau journalistischer Qualität und politischer Ausgewogenheit seit der Übernahme durch "Hugenberg 2.0" noch ein grosser Schaden für die Menschheit wäre.

Ava Tar
02
Ein Pfund pro Tag, zwei Pund pro Woche

klingt wie eine Brigitte-Diät. Na, zumindest die Leserschaft von timesonline wird sich verschlanken.

Jojo07
015

Tja, bin mal gespannt, wie lange es die online-Times dann noch gibt. Gibt ja genug Alternativen im Netz, die auch gut und weiterhin kostenlos sind - und sicher auch bleiben!

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.