Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Das Doping-Set fürs Bike.
Als A. genauer hingesehen hatte, war er plötzlich nicht mehr sicher: "Faszinierend", sagte der ehemalige Nationalteamfahrer (der hier schon als Rad-Zurückklauer mit Polizeihilfe vorkam), als wir uns die Seiten der hier ebenfalls bereits erwähnten Firma Gruber Assist ansahen: Das Tiroler Unternehmen stellt seit 2007 kleine nachrüstbare Elektromotoren für Fahrräder her - und als Fabian Cancellara (Zeitfahrweltmeister 2006, 2007 und 2009, Olympiasieger 2008) heuer bei der Flandernrundfahrt bei einem Antritt die Konkurrenz stehen ließ, tauchte das Gerücht auf, in Cancellaras Rad stecke der dezente Tiroler Antaucher.
Dass Cancellara und das Unternehmen aus Wörgl dementierten, war wurscht: Im Radsport gilt schließlich längst die Schuld- und nicht die Unschuldsvermutung. Wieso sollen also nicht auch die Bikes "gedopt" sein?
Als ich das A. im freudigen Vorbeiplaudern der ab morgen, Samstag, bei der Tour de France zu erwartenden Skandale präsentierte, wurde er fuchtig: "Undenkbar!" Denn einen Antrieb, den nicht schon das übrige Feld erkennt, hört oder sieht, gäbe es nicht: "So was fällt doch auf."
Ich steuerte www.gruberassist.com an - und A. vertiefte sich lang und länger in die Bilder und Filmchen, um dann den Mr. Spock zu geben: "Faszinierend." Pause. "Mit einem bisserl Feinschliff und nachträglich optimierten Teilen ..." Was das jetzt genau heiße, fragte ich nach. Aber A. lächelte nur sibyllinisch: "Die Tour wird spannend. Wie jedes Jahr. Aber ein Sieger steht schon fest - sogar wenn er gar nicht mitfährt: Die Firma Gruber." (Thomas Rottenberg/DER STANDARD/Automobil/02.07.2010)
Bei einem Radhändler in Wien wird Individualisierung groß geschrieben
Der Schriftsteller fährt in mehrfacher Hinsicht auf das Tandem ab
Wiens City-Bezirkschefin hat prinzipiell nichts gegen Radfahrer
In Österreich radeln nur elf Prozent der Kinder in die Schule. Nicht weil sie nicht wollen, sondern weil die Eltern es verbieten. Aus Angst
Debatten über die Sinnhaftigkeit von Nummerntafeln für Fahrräder könnte Dinge zu Tage bringen, über die man nicht reden will
Die jährliche "Velo-City"-Konferenz gibt es seit 1980. Sie gilt heute als wichtigste Tagung der Stadt-Rad-Experten des Planeten
Fehler passieren, auch im Straßenverkehr. Ein Fahrradhelm kann Leben retten
Am 9. Juni werden Autofahrer aus 70 Städten in 20 Ländern große Augen machen. Wien lässt sich Zeit bis zum 15. Juni
Josef Faber hat die Marke Puch wiederbelebt und fünf E-Bikes sowie vier "Normale" auf den Markt gebracht
Die wachsende Zahl an Elektrofahrzeugen auf Radwegen wird der Radwegpflicht den Garaus machen, prophezeit Christoph Chorherr
Die Benützbarkeit und damit die Benützungspflicht von Fahrwegen ist ein Graubereich
Es war 1993, als in Berlin erstmals Fahrradboten aus der ganzen Welt eine WM austrugen - und zwar mitten im Straßenverkehr
"Ghostbikes" heißen die Manhmale für im Straßenverkehr getötete Radfaher. Seit 2003 ist ihre Zahl auf über 150 auf der ganzen Welt angestiegen
Es ist noch immer so, dass Radfahrer sich für das Radfahren in den Städten fit machen müssen, aber die Städte nicht fit für Radfahrer sind.
Hochradelei, so Christoph Chorherr, wirke zwar stilvoll und erhaben, sei aber vor allem eines: mühsam
In Frankreich wird erlaubt, was Autofahrer hierzulande zur Weißglut treibt: das Rechtsabbiegen mit dem Rad bei Rot
Aus gutem Grund gibt es nirgendwo auf der Welt Bike-Taferln: Radler müssten rucksacklos mit fluoreszierend-beschrifteten Westen fahren
Der These, dass Heimgeräte oft bald zu Wäschetrocknern mutieren, kann der Eurofitness-Academy-Chef und TV-Fitnesscoach Roman Daucher "einiges abgewinnen"
"Urbane E-Biker sind meist Leute, die in ihrer Freizeit intensiv sportlich radeln - aber während der Woche Anzug und Krawatte tragen müssen."
wer sich mal die videos auf youtube angehört hat, wird das infernalische Kreischen des Hochdrehzahl-Motors nicht vergessen. Hört man hunderte Meter weit. Ist auch klar. Wenn metallische Teile zu tausenden Drehzahlen in einem Resonanzkörper wie das eines Sitzrohrs losdröhnen, kann man sicher sein das man im ruhigen Wald nach spätestens ein paar hundert Metern von den begleitenden Fahrradkollegen verlassen wird. Wer kauft so eine Nervensäge ? Abgesehen davon paßt der Motor nur in ein übergroßes MTB-Sitzrohr von mindestens 31,6 mm. Sowas gibts bei Profi-Rennradrädern gar nicht. Cancellaras Rad-Sitzrohr hat 27,2mm. Eine Sonderentwicklung des Motors für 27,2 würde hunderttausende Euro kosten bei geringerer Effizienz, da dünnerer Motor...
"Abgesehen davon paßt der Motor nur in ein übergroßes MTB-Sitzrohr von mindestens 31,6 mm. Sowas gibts bei Profi-Rennradrädern gar nicht." -> Stimmt nicht, das Maß ist mittlerweile auch bei Rennrädern absolut gängig!
Außerdem denke ich, dass man das Getriebe auch hinreichend leise bauen kann, wenn es a) relativ teuer sein kann und b) vor allem wenn es nicht haltbar sein muss! Ein paar Minuten "Extrapower" reichen ja aus und im Profisport ist es sicher egal, wenn das Ding nach jedem Einsatz getauscht werden muss. Technisch halte ich die Geschichte durchaus für möglich.
Es wäre durchaus interessant, ob der erzielbare Zusatzschub die Nachteile (Mehrgewicht, begrenzte Akku-Leistung, Entfall der Trinkflasche durch Akku, ...) auf einer langen Etappe wieder aufwiegen würde.
Vorstellbar bei Etappen, wo es relativ kurz aber steil bergauf geht, und dann viel bergab, ohne viele km in der Ebene.
Trotzdem: würde mich interessieren, hier statt der faktenlosen Diskussionen mal eine Leistungs-Verbrauchs-Rechnung (Fahrerbezogen) für unterschiedliche Etappenprofile im Vergleich Rennrad nomal / "gedoped" zu bekommen.
geh bitte...
Geh ins nächste Modelbaugeschäft und frag nach einem Brushless Motor der in ein 27mm Rohr passt.
Laut ist er mit einem Metall Getriebe ;).
LiPos und Regler passen da auch noch locker in den Rahmen, Sattel, Lenker,...
Viel Saft braucht er nicht um sich einen ordentlichen Leistungsvorteil zu verschaffen. 1/7 vom Gruber Assist reicht locker.
Auf der Straße ist es übrigens auch nicht sehr leise. Die Autos und Motorräder tun das Übrige.
Aber womöglich hat jemand etwas gehört. Der Tipp kam ja auch von anderen Fahrern.
Das Rad dort auf der Seite ist ja die absolute Fehlkonstruktion:
Zuerst wird die sowieso ineffiziente erzeugte elektrische Energie in kinetische Energie umgewandelt. Und dann gibts offenbar einen Dynamo am Rad, der die kinetische Energie wieder in elektrische Energie und dann in Licht umwandelt.
Wird sind ja nicht in Piefkenesien wo so ein Dynamo in der StVO vorgeschrieben wird - kann man das nicht eleganter lösen?
eBikes? Ich bin meist schneller als die zulässigen 25 km/h unterwegs und auch weit länger als so ein Aku reicht, daher komme ich ganz selten in die Verlegenheit von einem Fake-Rad überholt zu werden oder nach einem Anstieg den Fahrer wieder einzuholen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.