derStandard.at-Interview

"Österreich weiß nicht, wieviele ausfinanzierte Studienplätze es hat"

Sebastian Pumberger, 05. Juli 2010 13:00
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    "Ich habe den Verdacht, dass Österreich im Moment gar nicht weiß, wieviele ausfinanzierte Studienplätze es wirklich hat", sagt Jürgen Mittelstraß im Gespräch mit derStandard.at.

Der Vorsitzende des Wissenschaftsrats hofft, dass die Regierung bei der Kürzung des Uni-Budgets noch einmal umdenkt

Österreichs Universitäten müssen sparen. Anstelle von Investitionen werden die staatlichen Mitteln voraussichtlich eingefroren. Der Vorsitzende des Wissenschaftrates, Jürgen Mittelstraß, stellt klar, dass "man alles zurückfahren kann, nur nicht Investitionen in die Zukunft; Bildung ist die wichtigste dieser Investitionen". Im Gespräch mit derStandard.at erklärt er, warum Studiengebühren notwendig sind, er dennoch Verständnis für die Studentenproteste hat, und warum man sich bei den privaten Mitteln "etwas vormacht".

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derStandard.at: Sie haben unlängst im Wissenschaftsausschuss gesagt, dass Österreich bis 2025 mindestens drei Universitäten unter den Top 20 bis Top 30 in Europa haben sollte. Ist dieses Ziel angesichts der derzeitigen Sparmaßnahmen nicht in sehr weiter Ferne?

Jürgen Mittelstraß: Ich glaube, das Ziel ist erreichbar. Die Entwicklung im europäischen Hochschul- und Wissenschaftsraum wird derart sein, dass es in absehbarer Zeit 20 oder 30 Universitäten geben wird, die das Niveau der Hochschulausbildung bestimmen werden. Da wäre es wünschenswert, wenn Österreich mit mehreren Universitäten darunter wäre. Die Voraussetzungen sind gut, gespart werden muss überall, aber Österreich muss sich gleichwohl gewaltig anstrengen, wenn es dieses Ziel erreichen will.

derStandard.at: Die deutsche Regierung investiert trotz eines Riesen-Sparpakets 12 Milliarden in Wissenschaft und Forschung, während die österreichischen Regierung das nicht vor hat.

Mittelstraß: Ich hoffe, dass man da in Österreich noch umdenken wird, weil es eine richtige Entscheidung ist, die in Deutschland und in anderen Ländern getroffen wurde. Man kann alles zurückfahren, nur nicht die Investitionen in die Zukunft. Bildung ist die wichtigste dieser Investitionen. 

derStandard.at: Anstelle steigender staatlicher Mittel mahnt die Regierung private Mittel ein.

Mittelstraß: Da macht man sich etwas vor. Man weiß auch in Österreich, dass die privaten Mittel, die Universitäten bekämen, außerordentlich begrenzt sind. Es gibt in Österreich wie in Deutschland keine Tradition, die private Investitionen im Bildungsbereich zur Normalität machen würde. Hier gibt es wenig Erfahrung und wenig Erfolge in der Vergangenheit. Es wird deshalb auch darauf ankommen, dass in Zukunft erheblich mehr staatliche Mittel für den tertiären Bereich bereitgestellt werden. Darum wird man nicht herumkommen, wenn man das 2-Prozent-Ziel und die skizzierte Perspektive nicht verpassen will.

derStandard.at: Sie haben in Ihren wissenschaftlichen Arbeiten die Einheit von Wissenschaft und Forschung betont, jedoch auch festgestellt, dass jene Studien, die keine forschungsgeleitete Lehre brauchen, auch anderswo unterrichtet werden können. Muss man die Universitäten in diesem Gesichtspunkt nicht radikal straffen?

Mittelstraß: Die Universitäten sind gut beraten, darauf zu schauen, ob ihr Angebot nicht auch in einer anderen Weise gestrafft werden kann. In dem zum Beispiel Dinge, die in Fachhochschulen sehr kompetent erledigt werden können, dorthin verlagert werden. Das setzt allerdings voraus, dass das Fachhochschulsystem erheblich wächst. In Zukunft muss deshalb auch in einem sehr viel stärkeren Maße in die Fachhochschulen investiert werden. 

derStandard.at: Im Zuge der Bologna-Reform entstanden jedoch gerade sehr viele spezifisierte, nicht vergleichbare Masterstudiengänge.

Mittelstraß: Das widerspricht in vielen Fällen dem Geist von Bologna. Hier müssen sich die Universitäten überlegen, ob nicht ein allzu hoher Grad der Spezialisierung der Curricula den hehren Zielen der Mobilität und Vergleichbarkeit widerspricht. Das ist in einer derzeit laufenden Revision der Bologna-Wirklichkeit erkannt, sollte aber noch eine wesentlich stärkere Rolle spielen als bisher.

derStandard.at: Am Mittwoch wurde der Hochschuldialog-Endbericht präsentiert. Wie beurteilen Sie den Prozess?

Mittelstraß: In diesem Prozess ist nicht furchtbar viel herausgekommen. Dazu muss man allerdings auch sagen: Wer von einem Dialog dieser Art mehr erwartet hätte, kennt die hochschulpolitische Wirklichkeit nicht. Dass ein solcher Dialog überhaupt stattfand, bei dem alle am tertiären System Beteiligten und Interessierten mitgewirkt haben, ist für sich selbst genommen schon ein Erfolg. Insofern war dieser - zum Teil mühsame - Dialogprozess ein sinnvoller Prozess. Bedauerlich war nur, dass die Studierenden aus dem Prozess ausgestiegen sind, dergleichen die Universitäten, weil mit diesen die wichtigsten Stimmen im Bereich von Forschung und Lehre fehlte. Bedauerlich ist auch, dass die Empfehlungen des Wissenschaftsrates, die sehr konkret sind, im Dialog keine stärkere Berücksichtigung fanden.

derStandard.at: Haben sie Verständnis für die Proteste der Studierenden - die den Hochschuldialog erst ermöglichten? 

Mittelstraß: Ja, selbstverständlich. Der Bologna-Prozess ist nicht optimal gelaufen. Die Studierenden haben unter diesem Prozess mehr gelitten, als sie gewonnen haben. Es wird darauf ankommen, die Lehren aus diesen Erfahrungen für die weitere Entwicklung zu ziehen. Der Wissenschaftsrat hat selbst einen Vorschlag gemacht wie eine Expertenkommission aussehen könnte, die nun weiterarbeitet. Hierbei ist vorgesehen, dass den Studierenden eine wesentliche Rolle zukommt. 

derStandard.at: Zur Finanzierung: Sollten die Studierenden mehr eingebunden werden?

Mittelstraß: Ja, ich halte das für selbstverständlich, denn die Studierenden erfahren eine Ausbildung, die ihnen ungleich günstigere Startpositionen im beruflichen Leben gibt, als das in anderen Bereichen der Fall ist. Ich halte Studiengebühren für gerechtfertigt. Dort, wo man gegen sie argumentiert, oder dort, wo sie schon existieren, sie wieder abzuschaffen versucht, geschieht das häufig aus einer sehr opportunistischen Haltung. Wichtig ist allerdings, dass Studiengebühren begleitet werden durch ein leistungsfähiges Stipendiensystem. Es muss die oberste Maxime sein, dass allen, die studieren wollen und dazu in der Lage sind, dies auch möglich ist. Hier darf es keine finanzielle Hürden geben.

derStandard.at: Das setzt voraus, dass man Studierende anders auswählt, als das heute der Fall ist.

Mittelstraß: Das ist wahr; es muss vernünftige Zugangsregelungen geben. Gibt es diese nicht, haben die Universitäten ein wesentliches Element der allerorts verlangten Qualitätssicherung nicht in der Hand. Auch das gehört zu einer neuen Ehrlichkeit, die in der Debatte um das zukünftige tertiäre System eine entscheidende Rolle spielen sollte. 

derStandard.at: Werden dann nicht Fächer auch benachteiligt, die gesellschaftlich als weniger notwendig angesehen werden ?

Mittelstraß: Das wäre unstatthaft. Zu den Aufgaben der Universitäten gehört die Pflege der Fächer und Disziplinen. Das hat zunächst einmal mit ökonomischen Überlegungen oder Analysen nichts zu tun. Zudem muss man sich klarmachen, über wieviel Studienplätze Österreich überhaupt verfügt bzw. wieviele man finanzieren möchte. Beliebig viele Plätze, die man nach der Maxime freier Zugang haben müßte, ist darauf keine Antwort. Ich habe den Verdacht, dass Österreich im Moment gar nicht weiß, wieviele ausfinanzierte Studienplätze es wirklich hat. (seb, derStandard.at, 5. Juli 2010)

Zur Person:

Jürgen Mittelstraß, Professor für Philosophie, ist seit 2005 der Vorsitzende des Wissenschaftsrates. Der Wissenschaftsrat hat im Herbst 2009 umfassende Empfehlungen für das Hochschul- und Forschungssystem in Österreich bis zum Jahr 2025 veröffentlicht.

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smea_gol
05.08.2010 18:50

nun, hr. mittelstrass mag in diesem interview ausnahmsweise nicht sehr radikal wirken, sondern auf der schiene, so ists halt international, da müssen wir uns anpassen unterwegs.

was mir hier fehlt ist: Innovation.
Wenn in Zukunft alles mit Zugangsschranke kommt, zerstört man damit interdisziplinarität, kreativität und viele möglichkeiten für studierende. Man generiert unterfinanzierte schulen aus unterfinanzierten universitäten.

Hr. Mittelstrass und der gesamte Wissenschaftsrat sollte allein schon aus der lektüre von Humboldt eine Ausfinanzierung der Universitäten fordern, noch dazu in einem Land wo die Rohstoffe rar, und die anderen Wirtschaftszweige am zu teuer werden sind...

Senior1956
06.07.2010 14:10

Ja Schulen und Universitäten brauchen mehr Geld, aber die Sparlast darf nicht auf die Pensionisten abgewälzt werden. Viele Pensionisten leben schon jetzt unterhalb der Armutsgrenze. Des weiteren hat unsere Generation dieses Land aufgebaut und den Jungen erst Wohlstand und gute Bildung ermöglicht. Es ist nur fair Pensionen unangetastet zu lassen und die Finanzierung der Bildung durch Einsparungen in anderen Bereichen zu suchen.

Resi Vonderalm
05.09.2010 10:39
bin auch der meinung

dass man das geld für die unis nicht bei den pensionisten holen sollte, zumind. nicht bei den ASVG Pensionisten, OeNB, ORF, OeBB, usw. da gäbe es einiges an Potential, oder Subventionsabbau (im Agrarsektor vorzugsweise), oder eine Verwaltungsreform, eine Kürzung der Bezüge für Mandatare, eine Rücknahme der Steuergeschenke für multinationale Konzerne aus der neoliberalen Schüssel-Periode, einer Beteiligung der Republik an Gewinnen von gestützten Banken, denn so wie es jetzt ist, werden die Verluste auf die Allgemeinheit abgewälzt, die Gewinne teilen sich ein paar wenige, eine angemessene stiftungssteuer und und und... gäbe zig möglichkeiten die mittel für eine zukunftsfähige bildungspolitik aufzubringen, es fehlt am politischen willen dazu

Resi Vonderalm
05.09.2010 10:49
wer zuviel heute liest ist morgen dumm

so entledigt man sich zweier probleme auf einmal: man spielt die pensionisten gegen die studierenden aus, die alten gegen die jungen, da man vorher schon weiss: das gibt ein geschrei. logisch, denn niemand wird sich wegnehmen lassen wollen, wofür er sein leben lang gearbeitet hat, und andererseits wird sich niemand die möglichkeit seine zukunft weitgehend selbst bestimmen zu können, nehmen lassen wollen.
praktischerweise braucht man solange sich alle streiten, nichts am status quo verändern, man wartet ab was bei den "dialogen" heraus kommt, würgt das ab, dann noch unverbindl. scheinvorschläge, aufgewärmte ideen die damals schon chancenlos waren sorgen für "konfliktnachschub", scheitern und dann alles schönreden mittels teurer kampagnen...

smea_gol
05.08.2010 18:46

baujahr 56, und pensionist?
wenn sie nicht unbedingt aus gesundheitlichen gründen in pension gegangen sind, sind sie jemand der das sozialsystem ziemlich belastet... , post oder öbb?

Resi Vonderalm
05.09.2010 10:32
gollum

wer sind sie überhaupt ? was reden sie denn überhaupt mit ?

teuerzahler
06.07.2010 16:46
immer die gleichen märchen von der 'aufbaugeneration'- lächerlich

wir sind es (jg. 1954), die unseren kindern gigantische schuldenberge hinterlassen und eine marode infrastruktur.

wir sind es, die in den besten jahren des wachstums und wohlstands gelebt haben, mit steigenden realeinkommen und sozialen errungenschaften, von denen unsere kinder nur träumen werden könnne.

wir sind es, die gier zur lebensmaxime erhoben haben.

wir sind es, die korruption und xenophobie, lethargie und feigheit, unersättlichkeit und politische gleichgültigkeit vorgelebt haben.

wir sind es, die aus diesem staat einen selbstbedienungsladen für abzocker gemacht haben.

kalinka karechta
06.07.2010 07:46
Österreich weiß nicht, wieviele ausfinanzierte Studienplätze es hat

Auf jeden Fall zu viele...

bloody-nine
06.07.2010 09:30
...sagen vielleicht

reaktionäre birnen die ihre schäfchen via raiffeisen-bauernbund-CV-konnäkschns längst ins trockene gebracht haben...

teuerzahler
06.07.2010 07:40
mehr geld für pensionisten!

die jungen brauchen net studieren. die solln was hackeln!

wuzi1970
 
06.07.2010 06:47

Besonders wichtig finde ich - neben der notwendigen ausreichenden Finanzierung - den Hinweis darauf dass die Studienpläne durchforstet werden müssen um einerseits die Anzahl der spezialisierten Masterstudien wieder zu reduzieren und andererseits manche Studien an Fachhochschulen auszulagern.

Abgesehen davon halte ich auch die neuen Studieneingangsprüfungen an der WU für eine sehr gute Idee (siehe http://www.wuzi.at/?p=27757)

blubb66
05.07.2010 19:59
Österreich muß ein furchtbar armes Land sein!

Nicht einmal für Bildung ist genug Geld da. Wo ist es denn wirklich? Es versickert wohl in den schwarzroten Kanälen der Korruption.

her wig
06.07.2010 07:57
Es wollen einfach alle immer mehr, deshalb sind wir arm.

FMGD
06.07.2010 07:03

In linz wurde beim juridicum dazugebaut. Ist jetzt ca. doppelt so groß, damit alle institute der REWI dort platz finden.
Jetzt kann sich das WI-Minisiterium allerdings nicht erinnern eine zusage für die finanzierung der möbel abgegeben zu haben.

Camthaleon
05.07.2010 16:13
Österreichs Scheuklappendenker!

Irgendwie hab ich das Gefühl, es wird seit Jahren das gleiche gesagt. Die ÖVPler reden von Studiengeühren, andere mit mehr Weitblick von besserer Finanzierung. Das traurige daran: wir werden von visionslosen systemerhaltern regiert! ja nix ändern (außer bei der einwaderungspolitik). das traurigste an der ganzen sache ist, dass das volk mitlerweile derart untergebildet worden ist, dass sie die scheiße auch noch unterstützt. und diese unbildung ist sogar ein parteiprogramm geworden. jahrelang den gleichen furz wiedergeben, jahrlang von studiengebühren brabbeln, jahrelang nicht einen zentimeter über den telerand blicken. bis wir uns einen tages fragen, warum und wieso akademiker aus Ösiland nix mehr reißen auf grund der schlechten bildung.

es ist das höchste der gefühle
05.07.2010 15:47
ich weiß nicht wohin ich das posten soll...

aber wenn diese schei.s erste bank werbung noch länger im hintergrund läuft, werden vermehrt mon cheri pralinen an fahrzeugen verteilt.

Simplicius Simplicissimus
05.07.2010 15:32
Die heutigen Studenten ...

... sind die Steuerzahler von morgen. Und sie zahlen aufgrund ihrer Ausbildung entsprechend mehr. Weshalb sollten sie also schon vorher zahlen? Dafür, dass sie später mehr berappen?

lessismore
05.07.2010 19:55

Na, und wer denkt an die armen Banken? Die wollen doch auch was verdienen, mit (selbstverständlich staatlich garantierten) Studentenkrediten!

Edain
05.07.2010 18:56
Grundsätzlich richtig

aber einem kleinen Trugschluss unterliegen sie: Die Anzahl hochbezahlter "typischer" Akademikerjobs wächst nicht im gleichen Maße wie die Anzahl an Studierenden und Studierwilligen. Wenn 20.000 Leute Architektur studieren würden, dann würden die nicht alle hochbezahlte Toparchitekten werden, sondern es würden trotzdem nur ein paar hundert Architekten werden, der Rest würde sich in Büros als technischer Zeichner verdingen oder selbige Büros putzen. Verstehen's mich nicht falsch, ich bin nicht für Studiengebühren, ich halte eine Gesellschaft, in der auch die Putzfrau studiert hat, für erstrebenswert - nur müsste dann halt auch der Job menschenwürdig bezahlt werden - und jetzt sprengen wir das Thema. ;)

her wig
05.07.2010 16:39

Nein, dafür dass sie später weniger breappen müssen - und als Zeichen dass sie es ernst meinen und nicht einfach nur Zeit überbrücken wollen.

tante kommunismus
05.07.2010 18:11
zeit überbrücken?

womit und wohin? wer tut das heute noch? die zeiten sind doch längst vorbei.

Franz Bim
 
05.07.2010 20:18

womit und wohin?

Mit Studieren, bis man schwanger wird (bei Frauen) bzw. bis man doch motiviert ist, zu arbeiten (bei Männern).

wer tut das heute noch?

Ungefähr jede zweite Maturanten und jeder dritte Maturant.

die zeiten sind doch längst vorbei.

Die fangen gerade erst an.

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05.07.2010 22:03

Bis man motiviert ist zu arbeiten? So, so...

Mit so einer Einstellung hat man entweder nie ernsthaft studiert oder nie ein Studium abgeschlossen. Jede/r der fertigstudiert hat, weiss dass das eine knochenharte Arbeit ist, die oft bis zu 15 Studen tgl. Arbeit in Anspruch nimmt. Wenn man dann noch keine Sponsoren (Eltern) hat, kann man zusätzlich noch kellnern etc. gehen. So kommt man locker auf eine mindestens 60-70 Std./Woche.

Aber dass das der Großteil der Bevölkerung anders sieht ist auch leicht nachzuvollziehen, wenn man bedenkt dass die Akademikerquote in Österreich wieviel nicht übersteigt? 7 oder 10%?

tante kommunismus
05.07.2010 21:02
Mit Studieren, bis man schwanger wird (bei Frauen)

danke, jetzt kenn ich dein milieu: das können sich nur reiche leisten. die 08/15-österreicherin arbeitet während des studiums, nach dem studium, vor der geburt, und auch wieder kurz nach der geburt - weil das geld ned reicht.

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