Noriega drohen zehn Jahre Haft

30. Juni 2010, 20:08

Ex-Machthaber Panamas wirft USA "Verleumdung" vor

Paris - Geht es nach dem Willen der französischen Staatsanwaltschaft, so soll der frühere Machthaber von Panama, Manuel Noriega, wegen Geldwäsche für zehn Jahre in Frankreich hinter Gitter. In seinem Plädoyer vor einem Pariser Gericht sagte Staatsanwalt Michel Maes am Mittwoch, dass Noriegas Rolle bei dem Drogenhandel "einfach und klar" gewesen sei.

Der Ex-General habe in den 80er Jahren den regelmäßigen Drogentransport über Panama sowie die Gelder, die er vom kolumbianischen Drogenkartell in Medellin erhalten habe, absichern sollen. Der heute 76-jährige Noriega soll damals rund 3,15 Millionen Dollar (rund 2,57 Millionen Euro) aus Drogengeschäften auf Konten französischer Banken gewaschen haben.

Am Dienstag hatte sich der einstige Machthaber von Panama mit harschen Worten gegen den Vorwurf zur Wehr gesetzt. Den USA warf er "Verleumdung" vor, weil er nach Jahren der engen Zusammenarbeit nicht mehr deren willfähriger Gehilfe in dem mittelamerikanischen Land habe sein wollen. Die USA hätten ihn mittels eines "imaginären Finanz- und Bankkonstrukts" vor Gericht gebracht. Die Verteidigung hatte zudem argumentiert, dass Noriega als früherer Staatschef in Frankreich nicht verurteilt werden könne und dass ihm der Status eines Kriegsgefangenen zugebilligt werden müsse.

20 Jahre in Miami gesessen

Der frühere General, der 1989 nach einer Invasion der USA in Panama gestürzt und festgenommen worden war, saß bereits 20 Jahre in Miami wegen Drogengeschäften hinter Gittern und wurde im April von den USA an Frankreich ausgeliefert. In Paris war der Ex-General schon einmal im Juli 1999 in Abwesenheit zu zehn Jahren Haft verurteilt worden.

Gegen Noriega und seine Frau wurden zudem Geldstrafen in Millionenhöhe verhängt. Weil er dagegen Widerspruch einlegte, musste das Verfahren nun neu aufgerollt werden. Der Prozess sollte noch am Mittwoch zu Ende gehen, das Urteil wird jedoch erst im Herbst erwartet. (AFP/DER STANDARD, Printausgabe, 1.7.2010)

austin1
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Noriega has enough information to send several members of the Bush family to prison

Noriega denies that payments made to his accounts in France came from Colombian drug cartels and maintains that the cash came from his own businesses and the CIA. It is widely believed that Noriega, who faces ten years in jail in France of convicted, is being kept in prison as the result of a secret deal between the Bush family and French President Nicolas Sarkozy, who, himself, has been charged with being the recipient of laundered cash from the multi-billion dollar Clearstream financial contrivance in Luxembourg.

Sarkozy - http://bit.ly/bjm4sy -
has been enlisted to insure that Noriega never reveals any details that would implicate the Reagan and Bush administrations, as well as the CIA, in drug smuggling.
http://bit.ly/d578DJ

zimbo
 
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Siehe Hussein.

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