Landguerrilla in Indien

Der naxalitische Teufelskreis

Brigitte Voykowitsch, 1. Juli 2010, 09:43

Widerstandsbewegung der Maoisten hat sich zur Gefahr für innere Sicherheit des Staates entwickelt

Die Widerstandsbewegung der Maoisten, auch Naxaliten genannt, kämpft bereits auf einem Drittel des indischen Territoriums und hat sich zur größten Gefahr für die innere Sicherheit des Staates entwickelt. Gewalt und Gegengewalt nehmen auf beiden Seiten zu.

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An die 150 Menschen kamen Ende Mai bei einem Anschlag auf einen Zug im indischen Bundessstaat Westbengalen ums Leben. Wenige Wochen zuvor waren im April 76 indische Soldaten im Bundesstaat Chhattisgarh in einen Hinterhalt gelockt und getötet worden. Verantwortlich waren in beiden Fällen maoistische Untergrundkämpfer, die seit 1967 in Indien aktiv sind, in den letzten Jahren aber stark an Terrain gewonnen haben.

2003 waren die Maoisten lediglich in 55 Bezirken aktiv, heute sind sie bereits in mehr als einem Drittel der insgesamt 626 Bezirke und mehr als der Hälfte aller indischen Bundesstaaten aktiv. Der so genannte „Rote Korridor" zieht sich heute in der Osthälfte Indiens von der Grenze mit Nepal über die Bundesstaaten Bihar, Westbengalen, Orissa, Jharkhand, Chhattisgarh und Andhra Pradesh bis nach Südindien.

Premierminister warnt

Premierminister Manmohan Singh hat die Maoisten in jüngster Zeit wiederholt als die größte Gefahr für die innere Sicherheit des Landes bezeichnet. „Infolge des Aufstands der Maoisten sterben mehr Menschen als in Kaschmir und mehr Menschen als bei Terroranschlägen. Die Maoisten sind auch in einem viel größeren Gebiet aktiv als jede andere Widerstandsbewegung in Indien", sagt Ajai Sahni, Exekutivdirektor des Instituts für Konfliktmanagement in Neu Delhi. „Von Pakistan unterstützte islamistische Anschläge finden zwar auch in vielen Teilen Indiens statt, doch sie sind sporadischer Natur und haben nicht die gleiche Kontinuität wie der Kampf der Maoisten."

Zu den Waffen griffen die Maoisten erstmals 1967 in dem westbengalischen Ort Naxalbari, von woher sich auch die häufige Bezeichnung der Maoisten als Naxaliten ableitet. Damals ging es um die Ausbeutung der armen Landbevölkerung und der untersten Kasten durch Großgrundbesitzer sowie um die feudalen Strukturen, deren Überwindung der indische Staat nur sehr zögerlich in Angriff nahm.

Die Naxaliten entführten und ermordeten Feudalherren, besetzten Land und errichteten so genannte „befreite Zonen". Es entstanden unzählige maoistische Gruppen, die sich zeitweise zusammen schlossen, dann wieder spalteten. 2004 bildeten mehrere Gruppen die Communist Party of India (Maoist), die jedoch im Juni 2009 von der Regierung zur terroristischen Organisation erklärt und verboten wurde und seither im Untergrund weiter operiert. Die Maoisten sollen zwischen 10.000 und 20.000 aktive Kämpfer haben.

Ihr Kampf konzentriert sich weiterhin auf die Landfrage. Die Konflikte um Landbesitz haben sich mit dem Abbau von Rohstoffen sowie der Errichtung von Sonderwirtschaftszonen und Industriekomplexen in den vergangenen drei Jahrzehnten weiter verschärft. Auch internationales Aufsehen erregte vor einigen Jahren der Streit um die Enteignung fruchtbaren Ackerlands in Singur in Westbengalen, wo der Tata-Konzern sein Billigauto namens Nano produzieren wollte. 2008 gab Tata schließlich auf und fand einen anderen Standort.

Die Ausbeutung der Bodenschätze trifft in Indien vor allem die Adivasi, jene tribalen Gruppen, die als UreinwohnerInnen des Landes gelten. Denn Indiens reichste Bodenschätze - etwa Eisenerz, Kupfer, Bauxit, Kohle und Uran - befinden sich vor allem in den waldreichen Siedlungsgebieten der Adivasi. „Indien benötigt die Rohstoffe für seine Entwicklung und hat in den vergangenen Jahren hunderte Übereinkommen mit einheimischen und internationalen Bergbauunternehmen geschlossen", sagt Sarmistha Pattanaik, Professorin am Indian Institute of Technology (IIT) in Mumbai. „Die Frage ist allerdings, zu wessen Gunsten und auf wessen Kosten diese Entwicklung geht."

Obwohl Indien in jüngster Zeit ein Wirtschaftswachstum von jährlich acht bis neun Prozent erzielte, verstärkte sich die soziale Ungleichheit weiter. Im Human Development Index (HDI) der UNO von 2009 ist Indien gegenüber 2007 um drei Plätze zurück gefallen und liegt nun auf Platz 134 von 182 Ländern. Nicht profitiert von der ökonomischen Entwicklung haben unter anderem die Adivasi, von denen rund die Hälfte unter der Armutsgrenze lebt.

Staatliche Dienstleistungen wie Trinkwasser, Strom, Schulen oder Krankenhäuser sind in den Adivasi-Gebieten kaum zu finden. Dagegen beraubt die staatliche Politik die Adivasi schrittweise ihres Siedlungsraumes, indem sie ihnen Nutzungsrechte von Wäldern vorenthält oder Land für den Bau von Staudämmen, Industrieprojekten und Minen enteignet. Zwar gibt es gesetzliche Regelungen zum Schutz der Adivasi, denen zufolge ohne die Zustimmung der Adivasi kein Projekt in deren Lebensraum durchgeführt werden darf. In der Praxis aber werden diese Gesetze missachtet und Adivasi notfalls mit Druck, Drohungen und Gewalt gefügig gemacht.

Vor diesem Hintergrund haben die Naxaliten seit 2003 ständig an Terrain gewonnen. Der indische Staat hat seinerseits die Repressionsmaßnahmen verschärft. 2005 entstand im Bezirk Dantewada im Bundesstaat Chhattisgarh eine Bürgerbewegung, deren Ursprünge bis heute umstritten sind. Von staatlicher Seite wurde diese Bewegung jedenfalls rasch zu einer Bürgermiliz gegen die Maoisten ausgebildet und bewaffnet. „Salwa Judum" („Friedensjagd" in der Sprache der Gondi-Adivasi), wie das Unternehmen genannt wurde, führte zu einer Eskalation der Gewalt auf allen Seiten, mehr als 100.000 Menschen wurden aus ihren Dörfern vertrieben, Häuser wurden verbrannt und Frauen vergewaltigt. 2008 forderte der Oberste Gerichtshof Indiens die Landesregierung von Chhattisgarh auf, Salwa Judum nicht weiter zu unterstützen. Doch von einem Ende der Gewalt kann bis heute keine Rede sein.

2009 lief die von der Bundesregierung geplante und auf mehrere Jahre angelegte „Operation Green Hunt" an. In dieser Großoffensive sollen mehr als 75.000 Paramilitärs und Polizisten zum Einsatz gegen die Maoisten kommen. Nach dem Hinterhalt, in den im April 76 Soldaten gerieten, wurde sogar über einen möglichen Einsatz der Luftwaffe gegen die Maoisten diskutiert.

„Operation Green Hunt" und die jüngsten schweren Anschläge haben die Debatten über das angemessene Vorgehen des Staates weiter verschärft. Die Gegner einer radikalen Militärstrategie betonen, dass das Problem der maoistischen Gewalt nicht mit staatlicher Gegengewalt zu lösen sei. Vielmehr müsse man an die Wurzeln des Konflikts gehen, die zugrunde liegenden sozialen Probleme lösen und vor allem der ökonomischen Ausbeutung der Adivasi ein Ende setzen. „Alles dreht sich um die Maoisten. Doch in Wahrheit müssen wir mit den Adivasi reden und deren Rechte achten. Dann wird sich auch das Problem mit den Maoisten verringern", betont die renommierte Umweltaktivistin Vandana Shiva, die im April in Delhi ein „Unabhängiges Tribunal über Landaneignungen, Ressourcenraub und Operation Green Hunt" organisierte, bei dem Angehörige tribaler Gruppen, aber auch RechtsexpertInnen zu Wort kamen.

Viele Adivasi schließen sich zweifelsohne freiwillig den Maoisten an, da diese sich seit Jahrzehnten der Sache der Entrechteten annehmen. Doch im Kampf zwischen den Maoisten und dem Staat geraten Adivasi häufig auch selbst zwischen die Fronten. Vom Staat als Maoist oder von den Maoisten als Verräter gebrandmarkt zu werden, kann einem Todesurteil gleich kommen. Dem bewaffneten Kampf fielen nach Angaben des Innenministeriums zwischen 2004 und 2008 vier- bis fünfmal mehr Zivilisten zum Opfer als Sicherheitskräfte und Naxaliten.

Maoisten lehnen parlamentarische Demokratie ab

Wer für die Adivasi spricht, muss sich in den erbitterten Diskussionen jedoch oft den Vorwurf gefallen lassen, die Naxaliten zu unterstützen. Dabei ist die Rolle der Naxaliten auch unter den Gegnern von Operation Green Hunt äußerst umstritten. Viele Intellektuelle und Analysten räumen ein, dass die Naxaliten in ihrer Diagnose der Missstände absolut recht hätten, sie befürworten aber keineswegs die häufig extreme Gewalt seitens der Naxaliten. Und sie teilen auch nicht deren Endziel. Während die Maoisten in Nepal 2006 in einen Friedensprozess eintraten und an Parlamentswahlen teilnahmen, lehnen die indischen Maoisten die parlamentarische Demokratie ab. Ihr erklärtes langfristiges Ziel ist es, durch ihren bewaffneten Kampf die Regierung in Delhi zu stürzen und danach selbst die Macht zu übernehmen.

Nach dem schweren Anschlag auf einen Zug in Westbengalen Ende Mai bot Delhi den Maoisten Friedensgespräche an, unter der Voraussetzung, dass die Maoisten sich zu einem Waffenstillstand bereit erklärten. Die in Koalition regierende Kongresspartei versicherte zudem, dass sie angesichts des Vormarsches der Naxaliten „eine Politik verfolgen werde, die ernsthaft die Entwicklungsfragen an der Basis angeht". (Brigitte Voykowitsch/Südwind-Magazin, Ausgabe 6, Mai 2009)

Brigitte Voykowitsch ist freie Radio- und Printjournalistin mit Schwerpunkt Südasien.

Hinweis

In der Radiosendung „Dimensionen" auf Ö1 wird am 29. Juli um 19:05h ihr Bericht „Armut und Widerstand: Indiens Roter Korridor" ausgestrahlt.

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Kommentar posten
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Joseph C. Reznik
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Liebe Standard- Redaktion!

Eure "International"- Berichte sind einsame Spitze!
Das muss einmal gesagt werden!

gomaxgo
 
11
14.8.2010, 12:25
In keinen land der welt sind die gegensaetze von

hab-nichts zu maerchhaften reichtum derart wild wie in indien. der regierung in delhi sind diese menschen und andere total egal solange man der regierung ihre korrupten geldintaschespielchen nicht stoert. keiner kuemmert sich um die leute. es gibt genug gegenden in asien und anderswo wo es aehnlich ist und dann sagt man dies sind terroristen, bedrohen das land usw. die wollen eigentlich nur ein stueck vom kuchen und sonst nichts aber von dieser parasitaeren herrscherbande in delhi bekommen die halt nichts, na und dann gibts ramba zamba.

Schattenwelt
01
schubladendenken verhindert eine ernsthafte diskussion!

es gibt genug Gruppierungen die sich als Marxisten, Stalinisten,ect. bezeichnen und keine Ahnung haben was das eigentlich heisst...

wenn man diese ahnungslosen Menschen, die meist nur irgendwelchen leeren versprechungen oder traumbildern folgen um aus ihren miesen bedingungen herauszukommen, in Schubladen steckt um danach die standardprozedur walten zu lassen ohne sich mit der Problematik ernsthaft zu befassen, erreicht man sicher das Gegenteil vom gewollten Effekt, sprich die bekommen dann noch mehr Mitglieder und Sympatisanten!

chiwato
14
"Obwohl Indien in jüngster Zeit

ein Wirtschaftswachstum von jährlich acht bis neun Prozent erzielte, verstärkte sich die soziale Ungleichheit weiter".

nicht obwohl, weil.

mistvieh666
 
00
12.7.2010, 10:17

irgendeine volkswirtschaftliche theorie
(fallt mir der name nicht ein, wenn mir da bitte jemand helfen koennte, weil so wie ich das jetzt sag ist es wertlos ...)
sagt, dass folgendes passiert (und belegt das auch wirtschaftsgeschichtlich):
es werden zuerst die niedrigeren loehne ausgenutzt, was die einkommensungleichheit stark steigen lasst, vor allem die unternehmensgewinne steigen, aber auch die loehne fuer hoeherqualifizierte.
spaeter steigen auch die arbeiterloehne.
aber durch die erste phase muss man durch, weil sonst kommt einfach kein geld und es passiert - gar nix.

Gerhard Müller
14
Ein hervorragender Artikel von Arundhati Roy

gibt es hier

http://tinyurl.com/3y5q6w3

Wanderung mit den Genossen- In den Dschungeln Zentralindiens mit der Guerilla

Gandhi-Anhänger mit Waffen? Arundhati Roy taucht unter im Meer der Gondi-Völker, um Antworten zu finden...

Joseph C. Reznik
00

Danke für diesen hochinteressanten Artikel!

Girgl Galgenstein
22
Sorry, dieser Artikel ist der übliche Revolutionskitsch

Zitat:"Als ich zurückschaute, waren sie immer noch dort. Winkend. Immer kleiner werdend. Menschen, die mit ihren Träumen leben, während der Rest der Welt mit seinen Albträumen lebt. Jede Nacht denke ich an diese Reise. Jenen Nachthimmel, jene Waldpfade. Ich sehe Genossin Kamlas Fersen in ihren abgewetzten Sandalen, von meiner Taschenlampe erhellt. Ich weiß, dass sie auf dem Marsch sein muss. Marschieren, nicht nur für sich allein, sondern um die Hoffnung für uns alle aufrechtzuerhalten"

Und neu ist das auch nicht. Ähnlich hatte Luise Rinser schon die Kim-Dynastie in Nordkorea verklärt. Ja, sie erblickte darin sogar einen neuen Jesus.

ibinswieda
 
00
13.11.2010, 20:20

Nur weil sie poetisch schreibt, ist der Artikel noch lange nicht Kitsch. Arundhati Roy ist eine sehr mutige und intelligente Frau, welche die Dinge beim Namen nennt, viel Menschenliebe und viel Durchblick hat. Der Krieg des neoliberalen Wirtschaftsboomindien (ca. 300 Mill. Menschen) gegen die 800 Mill. Armen ist ein schweres Verbrechen. Schauen Sie sich mal ein paar Videointerviews von Arundhati Roy an. Ein Genuss, diese Frau!

Der gelahrte Hund
 
00
11.11.2010, 08:26
Das sind ...

... die (zugegeben) letzten Sätze aus einem vierzehn halbnordische Formatseiten (http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitungsformat ... phew!) umfassenden, nur schmal bebilderten, mit Zahlen, Darstellungen und Gegendarstellungen, kritischen Fragestellungen etc. gespickten, eine die vergangenen Jahrzehnte umfassende alternative Geschichtsschreibung der betreffenden Bundesstaaten erzählenden Beitrag, enthalten in der aktuellen Ausgabe von Lettre International, die zu diesem Urteil führen?

Felix93
81
Man muss schon recht bescheuert sein wenn man dieser Bewegung so etwas wie Sympathie entgegenbringt.

ibinswieda
 
00
13.11.2010, 20:21

Sie sind sicher vollkommen Ahnungslos in dieser Causa.

mistvieh666
 
00
12.7.2010, 09:36

ich glaub, was sie sagen ist undifferenziert.
die fragestellung ist ja nicht, ob es gut waere, wenn die maoisten die herrschaft in indien uebernehmen.
die frage ist auch nicht ob die fuehrer der bewegung sympathisch sind, ob das was man da sieht vielleicht kindersoldaten sind.
die frage ist auch nicht, ob sie lieb oder intelligent sind.
sondern die frage ist: ob die widerstandsbewegung eine sinnvolle rolle in indien spielt.

sie halten sich ansatzweise an spielregeln und kanalisieren hass und verzweiflung.
interessant was so alles danebengeht:
http://en.wikipedia.org/wiki/Naxa... e_movement

Fritz Meyer
11
Man müsste sich als denkender Mensch zunächst einmal fragen...


was einen dazu treibt, sich so einer Organisation und ihrer Ideologie anzuschliessen.

Dumpfe Vorurteile und das Gehetze der Presse gegen "Kommunisten" nur fad zu wiederholen, spricht eher für ein schlichtes Gemüt als eine ernstzunehmende Kritik.

Kunibert K
00
Ungerechtigkeit nicht Armut

Auch in diesem Bericht wird wieder das Märchen erzählt, dass ARMUT die Ursache von politischer oder krimineller Gewalt ist. Das ist aber falsch. Die Ursache ist in erster Linie die UNGERECHTIGKEIT. Wo alle mehr oder weniger arm sind, gibt es keinen Grund für Gewalt, wohl aber wo neben Elend mit Reichtum geprotzt wird.

Fritz Meyer
22
Ein etwas differenzierterer Artikel zu dem Zugunglück:


http://www.mein-parteibuch.com/blog/2010... in-indien/

Die "normale" Presse scheint sowas ja nicht hinzubekommen, wenn's mal wieder um "böse" Maoisten geht.

Fritz Meyer.

NORACSA
01

na der blog schaut aber reichlich dubios aus...

mistvieh666
 
01
12.7.2010, 10:01

die naxaliten haben wenig moeglichkeiten der gegendarstellung, im blog reden ja auch nur andere leute darueber.
ich finde auch auf die schnelle keine serioese darstellung der ereignisse.
ich find auch nirgends, dass sie sich dazu bekannt haetten.
in ermangelung einer zentralen fuehrung ist es auch durchaus moeglich, dass irgendwelche splittergruppen das gemacht haben. das ist uebrigens der grund, warum im kriegsrecht eine verantwortliche gesamtfuehrung voraussetzung fuer einen "legalen" krieg ist.
fuer mich ist die situation NICHT klar.
auch weigere ich mich, nur weil linke im namen allahs und der gazafaschisten sinnlos durch die gegend jodeln ALLES was links ist vorzuverurteilen.

mistvieh666
 
00
19.7.2010, 08:40

http://ibnlive.in.com/news/naxa... 37-64.html
nach diesen bericht war es eine splittergruppe, People's Committee against Police Atrocities (PCPA),
klingt plausibel.
es ist aber heute, 18.juli, wieder ein zug in indien entgleist, wieder 50 tote, das spricht wieder fuer schlechte ausbildung des personals oder schlechte qualitaet des sicherheitssystems und um das zu maskieren sucht man andere schuldige.
es ist unklar.

NORACSA
00
12.7.2010, 11:33

durchaus eine sehr gute sicht der dinge, allerdings wird mir der blog dadurch auch nicht sympathischer...

Fritz Meyer
10
Meinen's die Krone würde sich an diese Themen rantrauen?


Natürlich ist der Eindruck "dubios", die Seite wird bestimmt nicht von einem teuren Webdesigner betreut und hat ein paar Tausend Werbekunden.

Oder ist es mehr die "andere" Gesinnung, die sich dort "manifestiert", an der Sie sich stören?

NORACSA
01

es ist die fragwürdige gesinnung die mir das ganze dubios erscheinen lässt...

Fritz Meyer
10
Dann kehren's ruhig wieder in den "sicheren" Hafen...


der Kronenzeitung usw. zurück.

Warum sich unbequemen Wahrheiten stellen, wenn's mit schlichten Vorurteilen und dem Traum von der heilen Welt viel einfacher leben lässt?

NORACSA
00

vielen herzlichen dank für das angebot mit der kronenzeitung, aber ich bleibe doch lieber beim standard...

Ingrimm
15

In Indien wie überall. Militär und Polizei dienen den Reichen zur Unterdrückung der Armen. Gehorsamkeit ist doch was schönes...

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