Endbericht

Hochschuldialog bringt wenig Neues

30. Juni 2010, 15:00
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    foto: apa/jäger

    Unterrichtsministerin Schmied sagte Karl "vollste Unterstützung" zu.

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    Mit Geiern aus Karton und einer extra aufgeschütteten Wüste machten die Studierenden vor der Aula der Wissenschaften, wo der Bericht des Hochschuldialogs präsentiert wurde, auf die Einsparungen im Bildungsbereich aufmerksam.

Das Wissenschaftsministerium präsentierte mit Stolz einen dünnen Endbericht des Hochschuldialogs, an dem nur mehr wenig teilgenommen hatten

Wien - 130 Stunden haben die über 250 Teilnehmer des Hochschuldialogs in den vergangenen sechs Monaten über die Weiterentwicklung des tertiären Sektors diskutiert. Das Ergebnis ist ein 50 Seiten dünner Bericht, der am Mittwoch in der Aula der Wissenschaften präsentiert wurde. Auf den teilweise halbleeren Seiten finden sich 92 Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Hochschulsektors, die nun an die Politik weitergegeben werden.

Zu den besonders viel diskutierten Streitpunkten, wie etwa den Zugangsbeschränkungen findet sich nur eine Fußnote, in der es heißt, dass "keine Konsensposition" formuliert werden konnte. Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) sagte bei der Präsentation dazu, dass "keine gemeinsame Position in allen Bereichen" gefunden werden konnte - schließlich wäre das Ziel des Dialogs keine Gehirnwäsche bei allen Teilnehmern gewesen. 

Bildung in der Wüste

Dass besonders wichtige Teilnehmer, wie etwa die Universitätskonferenz (uniko), die ÖH sowie die Studierenden der Audimax-Bewegung den Hochschuldialog vorzeitig entlassen hatte, wurde während der ersten vierzig Minuten der Präsentation gar nicht erwähnt. Vor dem Start hatten Studierende bei einer Protestaktion vor der Aula Sand aufgeschüttet und auf die österreichische "Bildungswüste" aufmerksam gemacht. Die ÖVP-Bildungsminister Elisabeth Gehrer, Gio Hahn und Beatrix Karl wurden als Geier dargestellt in die Wüste gesteckt (siehe Ansichtssache). 

Erst bei ihrer anschließenden Rede zeigte sich Karl darüber enttäuscht, dass die Studierenden und die Rektoren nicht bis zum Ende am Dialog teilgenommen hatten. "Für mich ist die Wüste keine Alternative zum Dialog", sagte sie. Die ÖH solle lieber im Saal mitdiskutieren und nicht in der Wüste sitzen. Eine von Karl vor Ort ausgesprochene Einladung zum Dialog hatte ÖH-Chefin Sigrid Maurer zuvor abgelehnt. "Ein Scheindialog, der nur auf Empfehlungen hinausläuft, gleichzeitig die Aussage, dass die Unis noch weniger Geld bekommen und der Affront, am Verhandlungstisch zu sagen 'Wir verhandeln' und hinten rum Zugangsbeschränkungen einzuführen - das geht sich nicht aus", meinte Maurer zu Karl, die auf den bei der Aktion verteilten Gläsern mit "Bildungswüste" als "Beatrix Pröll. Bundesministerin fürs Kaputtsparen der Hochschulen" bezeichnet wurde. 

Einigung auf Studienplatzfinanzierung

"So nicht erwartbar" war für Hochschuldialog-Leiter Faulhammer, dass sich die Dialogteilnehmer deutlich für eine Studienplatzfinanzierung für die Unis ausgesprochen haben; diese wird von der Universitätenkonferenz bereits seit mehreren Jahren eingefordert. Auch eine bessere sozial Durchmischung am Hochschulsektor wünschen sich die Dialogteilnehmer. Karl kündigte in ihrer Rede an, ein Modell der "Affirmative Action", also Maßnahmen, die soziale Diskriminierung verhindern soll, auf seine Verfassungsmäßigkeit prüfen lassen zu wollen.

"Bologna Reloaded" soll Studienpläne verbessern

Im Herbst sollen im Rahmen des Projekts "Bologna Reloaded" außerdem Empfehlungen und Leitlinien für Studienpläne erstellt werden, die durch die Umstellung auf die Bologna-Architektur vielfach als überfrachtet gelten. Gemeinsam mit der ÖH will das Ministerium die Studienwahlberatung verbessern.
Studien sollen außerdem darüber Aufschluss geben, wie eine sinnvolle Studienplatzfinanzierung für die österreichischen Unis aussehen könnte und wie eine bessere soziale Durchmischung der Studenten erreicht werden kann. "Ganz oben auf der Agenda in den nächsten Jahren" stehe außerdem der Ausbau der Fachhochschulplätze.

Schmied forderte höhere Akademikerquote

Unterrichtsministerin Schmied sagte Karl "volle Unterstützung bei der Erreichung der Ziele des Dialogs vor. Sie forderte jedoch auch eine Erhöhung der Akademikerquote und mehr StudienanfängerInnen. Zustände, wie es sie auf der Wirtschaftsuni Wien in den ersten beiden Semestern gäbe, seien "Darwinismus pur". "So kann es nicht weitergehen", sagte Schmied. 

Bei einer Podiumsdiskussion nach der Diskussion diskutierten die Wissenschaftssprecher der fünf Parlamentsfraktionen den Endbericht gemeinsam mit der Wissenschaftsministerin und Unterrichtsministerin Schmied (SPÖ). Der FPÖ-Abgeordneter und Nationalratspräsident Graf kritisierte, dass viele der Empfehlungen keine Neuerungen brächten. Die Studienplatzfinanzierung, sowie das Ziel, zwei Prozent des BIP in den Bildungsbereich zu investieren, sei bereits im Regierungsabkommen gestanden und wegen Sparmaßnahmen wieder zurückgenommen wurden.
Wissenschaftssprecher Kurt Grünewald (Die Grünen) begrüßte am Podium die Empfehlungen des Dialogs, machte jedoch darauf aufmerksam, dass mit dem jetzigen Budget 90 Prozent nicht umgesetzt werden könnten.

Kritik: uniko attestiert Bericht Oberflächlichkeit und Trivialität
Der Präsident der Österreichischen Universtitätskonfernz (uniko), Hans Sünkel, hat in einer Aussendung erneute den Hochschuldialog kritisiert. "In den Empfehlungen werden vor allem Allgemeinplätze transportiert, in den für die Universitäten essenziellen Fragen, nämlich Universitätsfinanzierung und Hochschulzugang, zeichnen sich hingegen keine substanziellen Fortschritte ab. Gerade hier ist aber die Bundesregierung gefordert", erklärte er. Sünkel spricht von "Trivialbotschaften" des Berichtes und attestiert ihm Oberflächlichkeit.Er forderte einen Finanzierungsfahrplan für den Hochschulsektors ab 2010, Zugangsregelungen und einen gesamtösterreichischen Hochschulplan. Die Entscheidung der uniko, aus dem Hoschuldialog auszutreten, sei richtig gewesen, so Sünkel.

Industrie will Taten sehen

Die Industriellenvereinigung (IV) will nach dem Hochschuldialog auch Taten sehen. Stakeholder könnten zwar Anregungen und Vorschläge für hochschulpolitische Kernthemen geben, Lösungen seien jedoch von der Politik zu entscheiden und zu verantworten, betonte IV-Generalsekretär Markus Beyrer in einer Aussendung. Die Politik drücke sich "aber seit Jahren vor Entscheidungen, die die Diskrepanz zwischen begrenzten Ressourcen einerseits und Großteils offenem Zugang andererseits lösen können". 

92 Empfehlungen werden im Parlament diskutiert

Die 92 Empfehlungen sollen nun im Parlament diskutiert werden. Viele "kleine Punkte" könnten zudem relativ einfach im Rahmen der Leistungsvereinbarungen umgesetzt werden, so der Leiter des Hochschuldialoges. Zur besseren Koordinierung der Hochschulen sollen möglichst noch im Sommer Vorbereitungsgespräche mit den Spitzen der betroffenen Institutionen starten. (lis/APA, derStandard.at, 30.6.2010)

Kommentar posten
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velvet80
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dazu kann man nur gratulieren!

wie ein extrem wichtiges Thema für die Zukunft
Österreichs Monatelang verschleppt wurde,
ein völlig id****ischer Bericht veröffentlicht und
ABSOLUT NICHTS passiert ist.

ein Meisterstück von Frau Karl und ihren PR- Fuzzies,
und dafür haben wir protestiert?

`gsi
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"Affirmative Action"... :(

"Darwinismus pur" ... seit wann ist dies negativ behaftet?

freeye
02
seitdem leistungen

pfui sind. alle sollten einen magister in der happy peppy regenbogenwelt kriegen.

WM Mix
93
Studienbeitrag

Ich bin für einen Studienbeitrag: Lächerliche €500.- sind hier aber zu wenig. Das würde die Qualität der Ausbildung insoweit sicherlich steigern, dass die Motivation der Studenten größer ist. Jene die gut sind, können in Form einen Leistungsstipendium den Beitrag zurück erarbeiten. Ich glaube dass die Raunzerei der ÖH endlich aufhören sollte. Es wäre vernünftiger wenn die sich mehr um ihr Studium kümmern, als Papiergeier zu basteln.
Ich finanziere mir mein Studium selber und würde eine Studiengebühr von €3000.- im Semester als angemessen erachten. Das würde sicherlich auch das Problem der überfüllten Hörsäle lösen!

mistvieh666
 
00

das funktioniert in den usa, dort verdient man mit einem abgeschlossenen studium sofort sehr viel mehr als ohne. bei uns sind die unterschiede marginal. der wirtschaftliche anreiz zu studieren waere dann bei uns - null.
fuehrt man hohe studienbeitraege ein muss man also auch die gehaelter der akademiker vergroessern, die muessen dann ja die 60_000 euro die das studium zusaetzlich gekostet hat irgendwie reinbringen.
und die usa holt sich auch ademiker aus dem ausland.
es sind unsere kinder, es ist unser land, wollen wir das haben?

King of Cowards
01
Realitätsverweigerer.

Bei 3000€ müssten Sie einen Vollzeitjob haben und geschätzte 1500€ im Monat verdienen (falls ein Student überhaupt so viel verdienen kann). Dann hätten Sie noch 3000€ für 4 Monate zum leben übrig. Wie soll das funktionieren?

Wie soll man bei einem Vollzeitjob daneben vernünftig, möglichst innerhalb der Mindestzeit, studieren?

Muss eine schöne Welt sein, wo man Geld im Garten erntet.

WM Mix
01

Für alle die kein Stipendium von der Wirtschaft bekommen (ist in Österreich durchaus üblich, vorausgesetzt das richtige Studium) würde ich vorschlagen:
Taxifahren (kann man schon mal Berufserfahrung sammeln): €1000.-*14=14000-6000=8000.-/12=€666.- Sollte jeder Student auskommen. Kann man so viel Arbeiten? Studienfreie Zeit ist im Jahr 5 Monate -> Ja.

Ich hätte im Laufe meiner Studien locker €3000.- im Semester aufbringen können. Unter anderem kann man sich ja für Arbeiten (BAK und MAS) bezahlen lassen. Habe beide Studien schneller als mindest absolviert! Hab auch gefeiert, geurlaubt und mich besoffen, wie das unter Studenten so üblich ist. Jetzt im PHD bin ich bei einer Firma angestellt und hab sowieso keine finanziellen Problem mehr.

King of Cowards
00
666€ im Monat?

Wissen Sie eigentlich was Miete kostet (besonders in Wien)?
Ahnen Sie überhaupt wie man sich mit 666€ weniger Miete im Monat mit Nahrung versorgt?
Von Luxuswaren wie Kleidung und Schuhen rede ich ja noch gar nicht.
Das Studium selbst ist auch nicht gratis, wissen Sie? Da muss man nämlich so Bücher kaufen, kennen Sie sowas?


Dagegen ist die Mindestsicherung ja eine Mezzie.

Grünwähler
00
Rein interessenshalber...

welches Studium?

SiSe
00

sie sind der beste

Irrer Wahnsinn
02
Ich würde,

eine Studiengebühr von 45000€ (Harvard) als angemessen empfinden, dann werden wir halt auch nur von totalen Geldeliten regiert.

Ruskij
12

...was eigentlich keinen Unterschied zur aktuellen Situation darstellen würde.

WM Mix
22
Stimmt!

Kurzer Vergleich: MBA-Studium an der Harvard Business School kostet um die 100.000 US$, Einstiegsgehalt: durchschnittlich 120.000 US$

Uni Wien: Psychologie und Publizistik; Einstigsgehalt: z.b. in der Taxibranche € 1000.-

unterschichtskind auf dem weg nach oben
10

ach, erst dann?

Irrer Wahnsinn
12
Der gesamte Bologna,

prozeß ist einfach ein lebensfremder Müll. Jeder soll in ein Cash-Flow Schema gepresst werden usw um den sogenannten "Mehrwert" zu mehren. Wie heißt der schöne Spruch. Der Mensch steht im Mittelpunkt jetzt ist er halt nur noch Mittel Punkt

Mag. Nicht
01
Ein wehmütiger aber glücklicher Blick zurück...

Ich war in der Audimaxbewegung recht aktiv. Hab mitdiskutiert, gestritten, gelacht und rundum eine schöne Zeit verbacht in der ich verdammt viel gelernt hab.

Alle Studenten wollen eigentlich nur profundes Wissen
durch universitäre Lehre vermittelt bekommen. Wenn sich das akademische Wissen alle fünf Jahre verdoppelt und richtige Dinge plötzlich falsch sind, dann versagt die klassische Lehre. Wenn Professoren zu einem 2009 erschienen Buch anmerken, dass manche Passagen veraltet sind und sie durch Reports ersetzen, dann ist das universitäre Lehre.

Das Problem vieler Politiker ist, dass sie nicht verstehen was eine Universität tut. Sie bildet nicht aus, sie bombardiert einem mit Wissen und erwartet von dir das du selektierst was du glaubst.

Nachhaltiger Bio-Tofu jetzt nur Euro 9,99
 
06
30.6.2010, 21:53
An manchen Tagen ...

... denk ich mir ... was wäre, wenn man die StudentInnen und die ProfessorInnen einfach in Ruhe werken liesse und diese ganzen Reform-, Evaluierungs-, Verbesserungs- und "Woswasdenni" Komissionen, Dialoge, Gremien, Ausschüsse usw. einfach in den .... schiessen würde? ;-)

mistvieh666
 
00

professoren bekommen ihre durchfallsquoten - genauso wie im guten alten stalinismus. und ganz allgemein gilt: sich nicht einzumischen ist eine form der einmischung.
wegen internationaler vergleichbarkeit und globalisierung sind bologna und evaluierung ABSOLUT notwendig. wenn sie einen job in brasilien haben wollen wird sich der mann dort mit ihnen 2 stunden beschaeftigen und diese beschaeftigung wird nicht darin bestehen, dass er eine google recherche ueber die qualitaet einzelner oesterreichischer universitaeten macht.
ausserdem muss er dann seine entscheidung auf 20 zeilen zusammenfassen und die gegenueber dem managment vertreten. ohne vergleichszahlen kommen sie aus diesen formalen gruenden nicht mal in die naehe einer chance.

dahofawors
00
blödsinn

denn die studienpläne gehören angepasst an die neuen zielvorgaben und zeitpläne, also tw. ausgemistet.
das wäre das wichtigste.
und natürlich stellt sich die frage, wie ausbildung finanziert werden soll.

niemand stellt in frage, daß kinder freien schulzugang haben in österreich, den hochschulzugang stellt man aber immer wieder in frage.

wieso?

King of Cowards
14
30.6.2010, 20:35
So sieht wahrscheinlich der Bericht aus:

Grafik, Titel, Überschrift ... 3 Seiten
Arbeitsgruppenbildung, Verfasser ... 2 Seiten
Verleger, Auflage ... 5 Seiten
Vorwort ... 5 Seiten
Inhaltsverzeichnis ... 10 Seiten
Einleitung ... 10 Seiten
Große Diagramme ... 5 Seiten
92 Anliegen ... 1 Seite
Danksagung ... 5 Seiten
Referenzen ... 4 Seiten

In Summe sind es 50 Seiten, gut gemacht!

Asylwiener
14
30.6.2010, 20:31
nur 50 seiten? fair enough...

nachdem alle den "dialog" verlassen hatten und nur noch ein paar polit-gestalten herumgesessen sind wirds so abgelaufen sein:

im hintergrund sammelt eine reinigungskraft papier vom boden auf und kehrt.

Minister Karl:" Ja, also, wegen Pkt 1: ich find *was der gesagt hat das sie sagen soll zu Pkt1*. Is doch a fesche idee"

speichellecker1:"Ja!"

s.l.2:"Genau!"

s.l.3:"eh..."

ruhe im saal, leises rauschen der klimaanlage. die sessel der "mitdiskutanten", zB OH, rekoteren, studenten, etc. sind leer und bewegen sich leicht quietschend im luftzug.

karl:" gut. des is fix. na dann - mittagessen?"

alle:"super, gemma zum fabio's!!!"

derweil draussen einige regentropfen, ein bisi schauts aus als ob die statuen alter forscher weinen wuerden

mistvieh666
 
22
30.6.2010, 20:11
okay, was sind probleme von studentenseite aus:

- durch ABSOLUT STARRE sequenzialisierungen werden studenten am machen von pruefungen gehindert. das ist sinnfrei und leistungsfeindlich und kostet jede menge zeit und damit geld und beendet so studentenkarrieren.
- es gibt schon pruefungen, deren sinn darin und nur darin besteht von 6000 studienanfaengern auf 1000 leute runterzukommen. ist ja okay. aber dann jammern irgendwelche leute ueber geringe akademikerquote - und das ist dann entweder inkompetent oder verlogen.
keines dieser probleme wird von den vollkommen ueberfluessigen berufsdemonstranten erwaehnt. das auftreten dieser chaoten laesst darueberhinaus "ANSTAENDIGE" studenten wie idioten aussehen.

WM Mix
30

Akademikerquote: Qualität nicht Quantität sollte hier entscheiden sein. Was bringen die vielen akademischen Taxifahrer? Hier muss ein Umdenken stattfinden!

SiSe
00

also ich kenn ja nur die deutschen Studien über dieses Thema, aber das Klischee vom Student zum Taxifahrer stimmt einfach absolut nicht.

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaf... 12556.html

mistvieh666
 
00

das bloede ist nur, dass
- man auf andere (fach)hochschulen ausweichen kann, kostet aber wieder viel zeit und geld
- akademiker aus dem ausland nach oesterreich hereinkommen und deren qualitaet koennen sie nicht beeinflussen
- der wirtschaftsstandort oesterreich nach zahlen und nicht nach qualitaet bewertet wird
- und qualitaet: wenn ich jetzt im juni/juli nur eine pruefung machen kann, weil ich bei bei eben jener im mai durchgefallen bin, und deswegen im oktober 7 statt 4 pruefungen machen werde, steigert einfach nicht irgendeine qualitaet, sondern nervt.

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